Wednesday, December 04, 2019
VORTRAG und DISKUSSION: Baku - Die Rückkehr der "Potemkin’schen Stadt"?
Das Thema seines Vortrags lautet:
"Die Rückkehr der „Potemkin’schen Stadt“? – Zur sozialen und politischen Bedeutung von Fassaden am Beispiel von Baku" Worum soll es gehen?
Die Stadt Baku erlebt seit Jahren eine materielle Transformation gigantischen Ausmaßes – ebenso wie viele andere Hauptstädte früherer Sowjetrepubliken in Zentralasien und dem Kaukasus. Dabei ist die Stadt Symbol für die Souveränität, Modernisierung und den wirtschaftlichen Aufschwung der heute unabhängigen Republik geworden. Fassaden, im wörtlichen wie übertragenen Sinne, spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Vortrag diskutiert die gesellschaftliche Bedeutung von Fassaden und verschiedener Strategien nationaler und kultureller Repräsentation. Gleichzeitig wird beleuchtet, wie lokale Konzepte von Fassaden und daran geknüpfte normative und moralische Vorstellungen die soziale Interaktion im Alltag von Familien, Nachbarn und anderen Gruppen beeinflussen. Schließlich setzt sich der Vortrag kritisch mit der Frage auseinander, ob das Konzept der „Potemkin'schen Stadt" (Loos 1898) als vergleichende Kategorie postsozialistischer Stadtforschung zu einem alternativen Verständnis gesellschaftlicher und politischer Prozesse in der Region beitragen kann. (Zitat aus dem Forschungsprojekt)
Ort der Veranstaltung:
Friedrichstraße 191, 10099 Berlin, 5. Stock, Raum 5008 (Institut für Geschichtswissenschaften)
Zeit:
Donnerstag, 05. Dezember 2019, 18:00- 20:00 Uhr. Veranstalter: Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans an der Humboldt Universität zu Berlin
Wir würden uns sehr freuen Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
Beste Grüße
Dr. Rasim Mirzayev
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049)30 209370554
Mobil: (0049) 162 7912378
E-Mail: rasim.mirzayev@hu-berlin.de
Links: www.eurokaukasia.de
geschichte.hu-berlin.de/dr.-rasim-mirzayev
Wednesday, February 15, 2017
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Entgrenzung Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien in Berlin, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Montag, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Senatssaal und Foyer
Unter den Linden 6
10099 Berlin
1817/1818 erreichten deutsche Siedler überwiegend aus Württemberg Südkaukasien und gründeten dort bis 1819 acht Kolonien. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums ihrer Ankunft wird die vom Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung 2017 in Berlin eröffnet und anschließend bis 2018 an weiteren Orten in Deutschland, Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine der Öffentlichkeit präsentiert.
Zentrale Themen der Ausstellung sind: Ursachen der Auswanderung aus Württemberg, Ankunft, zaristische Einwanderungspolitik und Aufbau von Siedlungsstrukturen im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens, gesellschaftliches, religiöses und ökonomisches Leben in den Mutter- und zahlreichen Tochterkolonien, städtisches Leben und Unternehmertum in Tiflis und Baku, Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg, Bürgerkrieg und Revolutionen, die Sowjetisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaft und Wirtschaft unter ländlichen und städtischen Deutschen, Verfolgung und Deportation nach Kasachstan und Sibirien und die Folgen bis in die Gegenwart. Heute sind noch zahlreiche materielle und immaterielle Denkmäler deutsch-kaukasischer Beziehungsgeschichte in Südkaukasien erhalten, die für die Zukunft bewahrt werden sollen. Eine gemeinsame Erinnerungskultur kann im Rahmen der Östlichen Partnerschaft einen Beitrag zu einer in mehrfacher Hinsicht „entgrenzten“ Verständigung zwischen den Menschen aus der Europäischen Union, besonders denen aus Deutschland, und den Bürgern Südkaukasiens leisten.
Es begrüßen
Prof. Dr. iur. Eva Inés Obergfell, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre, Humboldt-Universität zu Berlin
S. E. Prof. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, Botschafter von Georgien
S. E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan
Es sprechen
Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik, Auswärtiges Amt Berlin
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans, Humboldt- Universität zu Berlin
Dr. Manfred Nawroth, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin
Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Birgit Luschei, LuscheiB@geschichte.hu-berlin.de
Verkehrsverbindungen: U-Bahn U6, S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); Bus 200, 100, TXL (Staatsoper)
Laufzeit: 20. Februar bis 19. März 2017
Mo–Fr 7:30–20 Uhr, Sa 11–18 Uhr, So geschlossen
Die Ausstellung entstand in Kooperation des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e. V. mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Sie wurde finanziert durch das Auswärtige Amt und unterstützt durch die Humboldt-Universität zu Berlin.
Kontakt
Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Kultur und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049) 30 80925516
Mobil: (0049) 162-7912378
www.eurokaukasia.de
mirzaeurokaukasia@t-online.de
Monday, December 17, 2012
LITERATUR UND KUNST: Mirza Fatali Achundov - Ein kaukasischer Aufklärer . Von Eva-Maria Brandstädter und Rasim Mirzayev (nzz.ch)
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| Mirza Fatali Achundov, 1961 in Baku |
(nzz.ch) Der aserbeidschanische Aufklärer, Islamkritiker, Alphabet-Reformer, Philosoph und Literat Mirza Fatali Achundov (1812–1878) ist beinahe in Vergessenheit geraten. Er hat eine bedeutende Rolle in der Reformdiskussion unter muslimischen Gelehrten im 19. Jahrhundert gespielt.
Der eine oder andere mag einmal auf die 1851 veröffentlichten «Lieder des Mirza-Schaffy» des Kaukasusreisenden Friedrich Bodenstedt gestossen sein, einen der grössten deutschsprachigen Bucherfolge (später als Pseudoübersetzung enttarnt). Doch nicht einmal Bodenstedt konnte wissen, dass sich hinter seinem Protagonisten der Lehrer eines bedeutenden aserbeidschanischen Schriftstellers und Aufklärers verbarg.
Dolmetscher im Dienst des Zaren
Es war eine rückständige Welt im muslimischen Teil Transkaukasiens, in die Mirza Fatali Achundov am 12. Juli 1812 geboren wurde. Seine Mutter war die Nichte eines Gelehrten aus Scheki, der alten Handelsstadt an der Seidenstrasse, sein Vater ein iranischer Beamter, der Persien hatte verlassen müssen und als Kaufmann sein Auskommen fand. Nach der religiösen Ausbildung sollte der Sohn ein schiitischer Geistlicher werden. Doch dann machte er die Bekanntschaft des Dichters Mirza Shafi Vazeh in Gandscha, der ihn in persischer Kalligrafie unterrichtete. «Mirza Fatali, was willst du werden?», wurde der junge Achundov von Vazeh gefragt, und er antwortete: «Mullah.» «Also ein Heuchler und Scharlatan», entgegnete Vazeh. «Verschwende dein Leben nicht unter diesen abscheulichen Menschen, such dir besser einen anderen Beruf.» Die darauf durch Vazeh gewährten Einblicke in die Welt der islamischen Kleriker bewirkten einen vollkommenen Richtungswechsel in Achundovs Berufsabsichten.
Achundov zog 1834 nach Tiflis, lernte Russisch und trat eine Stelle im Dienste des Zaren an – als Dolmetscher für orientalische Sprachen in der Kanzlei des Barons Rosen, des russischen Statthalters in Tiflis. Die Zeiten waren damals wie heute unruhig im Kaukasus, denn im Norden tobte immer noch der grosse kaukasische Krieg, in dessen Verlauf das Russische Reich die muslimischen Bergvölker zu unterwerfen suchte. Obwohl Achundov seinen Dienst äusserst gewissenhaft versah, wurde er dennoch von Zeit zu Zeit denunziert. Gegenüber «Orientalen», mochten sie noch so gut arbeiten und sich stets loyal verhalten, konnten die russischen Vorgesetzten ihr tiefes Misstrauen nie ganz überwinden. Doch behielt er die Anstellung über Jahrzehnte – wobei er sich unermüdlich weiterbildete, vor allem in der westeuropäischen Kultur, Literatur und Philosophie.
Nebenbei schrieb er und setzte Meilensteine: die ersten Theaterstücke des islamischen Orients und die erste Prosa nach europäischer Art. Tiflis, die aufblühende Hauptstadt des Gouvernements Georgien, bildete dazu mit Museen, Theater und Bibliotheken ein ideales Umfeld. In den Salons begegneten sich neben Russen und Armeniern, die den Hauptanteil der Bevölkerung ausmachten, Georgier, europäische Händler und Reisende, Christen, Juden und Muslime.
Der Dichter Yakov Polonski beschreibt Achundov als einen «sympathischen, gebildeten, unbestreitbar klugen und interessanten Gesprächspartner», der in der russischen Gesellschaft gern empfangen wurde. Achundov pflegte enge Kontakte zu den verbannten – weil die Zarenherrschaft ablehnenden – Dekabristen wie dem Schriftsteller Alexander Bestuschew-Marlinski und dem Dichter Alexander Odojewski, aber auch zu georgischen und armenischen Schriftstellern oder seinem Landsmann, dem fortschrittlichen Gelehrten Abbasgulu Bakichanov.
Ein «tatarischer Molière»
Achundov, dessen Ermahnungen und Reformvorschläge für alle Lebensbereiche bei seinen muslimischen Brüdern nur wenig Gehör fanden, gab das 1845 in Tiflis eröffnete Theater neuen Auftrieb. Möglichkeiten, ein kritisches Bewusstsein zu wecken, sieht er vor allem im Medium des Theaters und in demjenigen des Romans gegeben. Wenige Jahre später legt er die ersten seiner sechs Komödien vor, und das deutsche «Magazin für die Literatur des Auslandes» notiert 1852 in einer ausführlichen Rezension überrascht das Auftauchen eines «tatarischen Molière».
Achundov nimmt sich der alltäglichen Probleme seines Volkes an – in der Sprache dieses Volkes. Seine satirischen Spitzen richten sich gegen tyrannische Despoten, bigotte Mullahs, unbelehrbare Frauen, betrogene Einfaltspinsel, gegen Aberglauben und raffgierige Scharlatane – immer im Dienste des Fortschritts und der Befreiung des Einzelnen, nicht zuletzt der Frauen, aus ihrer rechtlosen Existenz. Nachdem seine Komödien auch in der Türkei und in Iran erschienen sind, wird Achundov in seiner Korrespondenz nicht müde, auf den Wert des Theaters für die «Aufdeckung der Laster einer Gesellschaft» hinzuweisen.
Ein Herzensanliegen ist ihm die Reformierung des arabischen Alphabets. Er will eine lateinische Schrift, die den sprachlichen Anforderungen der Turksprachen gerecht wird. Damit, so hofft er, werde die hohe Analphabetenrate vermindert und der Bevölkerung ein einfacherer Zugang zu europäischer Wissenschaft, Literatur und Philosophie eröffnet. Beinahe zwanzig Jahre kämpft er ebenso unverdrossen wie vergeblich darum; zuletzt muss er auf die Realisierung seiner Ideen durch künftige Generationen setzen: «Dann wäre mein Ziel erreicht, und ich kann ganz beruhigt sein, obwohl ich diese erfreuliche Zeit nicht mehr erleben werde.» Erst rund sechzig Jahre später wurde das lateinische Alphabet in Aserbeidschan eingeführt, aber noch bevor die Türkei dasselbe tat.
«Die Menschen befinden sich in einer Lage», schrieb er, «die nur beweint werden kann.» Antrieb für seinen beharrlichen Kampf gab ihm eine tiefe Liebe zu seinem Volk: «Wenn auch die ganze Welt gegen mich sein wird, werde ich keinesfalls meine Ideen aufgeben, sondern meine Arbeit verzehnfachen.»
Die Kritik des Aufklärers Achundov richtete sich gegen Rückständigkeit, grausame Willkürherrschaft, religiösen Fanatismus, «barbarische» Sitten und die Ahnungslosigkeit der Bevölkerung. Die Gedanken, die der englische Philosoph John Stuart Mill zur Freiheit entwickelt hatte, verwandelte Achundov sich an, um für die muslimische Gesellschaft persönliche Freiheitsrechte einschliesslich der freien Meinungsäusserung zu fordern, ohne die der Aufbau eines modernen Staatswesens und einer prosperierenden Wirtschaft unmöglich sei. Die Menschheit, sowohl in Asien als auch in Europa, müsse sich, so Achundov, völlig und für immer aus der religiösen Finsternis befreien und in allen Taten und Gedanken einzig von der Vernunft leiten lassen.
Den Hauptgrund dafür, dass die Europäer ihre Freiheitsrechte erlangen konnten, sah er in der Befreiung des Christentums von der Herrschaft der Kirche – und in der Aufklärung. Als überzeugter Atheist schrieb er wiederholt, dass Vernunft und Religion nicht vereinbar seien. Gleichwohl war er sich bewusst, dass es riskant und zwecklos gewesen wäre, den Atheismus zu propagieren, und setzte sich daher für eine Reformierung des Islams ein, die zugleich eine Europäisierung einschloss. Dass die westliche Zivilisation sein Ideal war, wurde ihm von seinen Kritikern vorgeworfen. Auch seine um Reformen bemühten Nachfolger unterschieden sich in diesem Punkt von Achundov und setzten die Akzente anders.
So befürwortete der Begründer des Pantürkismus und Hauptideologe der ersten aserbeidschanischen Republik (1918–1920), Ali Bey Hussein Zade, als Bewunderer Martin Luthers zwar einen reformierten Islam, betrachtete ihn jedoch gleichwohl als wichtigen Bestandteil einer nationalen Identität. Unter Europäisierung verstand er eher die Übernahme der Errungenschaften des technischen Fortschritts als die der geistig-moralischen Werte. «Wenn wir nicht rechtzeitig die modernen, zivilisatorischen Errungenschaften erlangen werden, die von europäischen Köpfen erfunden wurden, dann werden wir sicher alle bald in ihren Mägen landen» – so hellsichtig-kraftvoll formulierte er seine Warnungen.
Achundov dagegen, im persönlichen Umgang zwar niemals die religiösen Gefühle seines Gegenübers verletzend, kannte in seiner harschen Kritik des Islams kein Pardon und überforderte damit seine Zeitgenossen völlig. Etwa als er den Propheten mit Blick auf dessen Heirat Zainabs, die vordem die Frau seines Adoptivsohnes gewesen war, als Lüstling darstellte. Dass Mohammed dazu von Allah die Erlaubnis erhalten habe, gibt Achundov Anlass zu beissendem Spott: «. . . als habe Allah nichts Besseres zu tun, als sich ständig um die sexuellen Wünsche des Propheten zu kümmern!»
Wirkungsgeschichte
Viele seiner kritischen Schriften schrieb Achundov in der aserbeidschanischen Sprache Aseri und, um auch das iranische Publikum zu erreichen, in Persisch. Aserbeidschan betrachtete er als Teil des persisch-islamisch-türkischen Kulturraumes, in dem er auch seine eigene Identität verortete. Ein Beispiel sind die fiktiven «Briefe des indischen Prinzen Kemal al-Dowleh» aus dem Jahre 1865. Um sich nicht selbst zu gefährden, tritt Achundov nur als vorgeblicher Übersetzer auf. Die darin propagierte materialistische Weltsicht und geradezu feindselige Islamkritik scheinen ihm nach eigener Einschätzung effektiver als eine ganze Armee, um «die Fundamente des Islams zu erschüttern». Das Vorhaben, die Briefe mithilfe des fortschrittlichen persischen Botschafters Yusuf Khan Mostashar al-Dowleh in Paris drucken und dann verbreiten zu lassen, wurde nie in die Tat umgesetzt.
Kurz darauf zog mit Achundovs Schrift «Kritika» die moderne Literaturkritik in Iran ein. Seinen gleichfalls literaturkritischen «Brief» an den Herausgeber einer iranischen Zeitung begann er mit der Feststellung, dass das Bild einer Moschee als Symbol der iranischen Nation unpassend sei, da es Moscheen in allen islamischen Ländern gebe. Von dem Adressaten wenig begeistert aufgenommen, konnte der Text gleichwohl ein Eigenleben entwickeln und seine Anhänger unter fortschrittlichen iranischen Literaten finden. Heute sind Achundovs Schriften in Iran verboten.
Nach Achundovs Tod am 27. Februar 1878 konnte die Familie drei Tage lang keinen Geistlichen finden, der bereit war, ihn nach islamischem Ritus zu beerdigen. Der Reisende wird zumindest in Aserbeidschan indes immer wieder auf Mirza Fatali Achundov treffen. Strassen, Denkmäler, Parks und vor allem die nach ihm benannte Staatsbibliothek in Baku erinnern an den grossen Sohn des Landes und lassen ahnen, dass er – neben Ölboom und anderem – seinen Anteil daran hat, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung säkular und westlich orientiert ist.
Dr. Rasim Mirzayev, geboren in Zakatala (Aserbeidschan), ist Orientalist, Journalist und Buchautor. Seit 2000 lebt und arbeitet er in Deutschland. Er hat über die Aufklärung in Aserbeidschan doktoriert und lehrt unter anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin. Eva-Maria Brandstädter ist Journalistin mit Schwerpunkt Kaukasus, den sie oft bereist.
Friday, March 23, 2012
JOB: Gute ÜbersetzerInnen für Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch ins Deutsche gesucht!!!!
Interessierte sollten sich möglichst schnell per Email oder per Telefon an mich wenden:
030-216 23 31 oder 0173-73 51991 (Dr. Rasim Mirzayev)
Beste Grüße
Rasim Mirzayev
Geschäftsführer von EuroKaukAsia e.V.
Friday, July 08, 2011
GEOPOLITIK: Perspektiven für das Schwarze Meer – Gas aus Aserbaidschan. Der Kampf um das Kaspische Meer. Interview Rasim Mirzayev (european-circle.de)
Das ganze Interview >>>
Saturday, January 23, 2010
NACHTRAG: Gedenkveranstaltung in Berlin (eurokaukasia.de)
In der Nacht vom 19. zum 20. Januar 1990 fanden die Ereignisse ihren dramatischen Höhepunkt. An diesem Tag wurde der Drang nach Freiheit des aserbaidschanischen Volkes durch sowjetische Panzer brutal bekämpft. Die Zahl der Ermordeten überstieg die der Opfer in allen anderen Sowjetrepubliken, Tausende wurden verletzt. Aber zugleich war damit das Finale des Zerfalls der Union eingeleitet. In Erinnerung an den 20. Jahrestag des „Schwarzen Januars von Baku“ laden wir Sie recht herzlich zu einer Gedenkveranstaltung ein.
Mittwoch, den 20. Januar 2010, 18:00 ‐ 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Heilig‐Kreuz‐Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin
Begrüßung: Otto Hauser, Vorsitzender des Deutsch‐Aserbaidschanischen Forums e.V., Regierungssprecher und Parl. Staatssekretär a.D.
S.E. Parviz Shahbazov, Botschafter der Republik Aserbaidschan
Erinnerung an die historischen Ereignisse:
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Universität Bonn, Abt. Osteuropäische Geschichte, Vorstand des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.
Auszüge aus dem Dokumentarfilm "Schwarzer Januar"
Dr. Rasim Mirzayev, Wissenschaftler und Journalist, Geschäftsführer des Vereins EuroKaukAsia e.V.
Musikalischer Teil: Einführung Samira Patzer‐Ismailova Vorstandsmitglied des DAF e.V. und KAD e.V.
Rena Ismailova (Köln) an der Orgel
Vasif Adigösalov (1935‐2006)– Mugam Fantasie
Qara Qarayev (1918‐1982) – Pavana , Wanderung; aus Symphonische Gravuren "Don Quijote" (Bearbeitung für Orgel Rena Ismailova)
Agshin Alisadeh (*1937) – Klänge eines Mugam zum Andenken an die Opfer des 20. Januar
Nasim Aliverdibäyov (1926‐1986)– Mugam "Bayati‐Schiraz"
Veranstalter: Deutsch-Aserbaidschanisches Forum e.V. in Kooperation mit dem Koordinationszentrum für Aserbaidschaner in Deutschland e.V. und dem Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V.
Mit freundlicher Unterstützung: Botschaft der Republik Aserbaidschan
Tuesday, September 29, 2009
KONFERENZ: Deutsche im multiethnischen Umfeld Kaukasiens, Berlin, 15.-16.10.2009 (eurokaukasia.de)
Kontakt: Kaukasisch - Europäischer Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V.
PD. Dr. habil. Eva-Maria Auch, Dr. Rasim Mirzayev
Tel.: 0173-7351991
Email: eurokaukasia@t-online.de
http://www.eurokaukasia.de
„Deutsche im multiethnischen Umfeld Kaukasiens"
Sehr geehrte Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, leider mussten wir unsere Tagung vom Sommer auf den Oktober verschieben. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Tagung wie angekündigt am 15./16. Oktober 2009 in Berlin stattfinden kann, und es uns gelungen ist, die Räume der Landesvertretung Baden-Württembergs (Tiergartenstrasse 15, 10785 Berlin) dafür anzumieten.
Bitte füllen Sie den unten angefügten Anmeldebogen aus und schicken Sie ihn umgehend an uns zurück.
Mit besten Grüßen
Vorstand des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.
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ANMELDUNG zur Wissenschaftliche Konferenz des Europäischen Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V. in Zusammenarbeit mit der Abt. Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn und der Aserbaidschanischen Botschaft in Deutschland Thema: „Deutsche im multiethnischen Umfeld Kaukasiens" – anlässlich der 190jährigen Ortsgründung von Helenendorf /Chanlar/ Göy Göl - Aserbaidschan
Wo: Landesvertretung Baden-Württembergs – Saal Baden
Tiergartenstrasse 15
10785 Berlin
Wann: 15.Oktober 2009, Beginn: 10.30 Uhr – 16. Oktober 2009, Ende: ca. 16.00 Uhr
Name:
Vorname:
Beruf/ Institution:
Anschrift:
Telefon/Fax/e-mail:
Ich referiere zum Thema:
Ich möchte folgendes Projekt vorstellen:
Ich wünsche eine Übernachtung vom
14./ 15. 10. 2009: O
15./ 16. 10. 2009: O
Rückmeldung
per email an: eurokaukasia@t-online.de
Rückfragen: 0172 - 8447954 (Prof. Auch) und 0173-7351991 (Dr. Mirzayev)
Thursday, June 11, 2009
EINLADUNG: Eurokaukasia e.V. - 4. Internationalen Bildungstage
Geplant sind Vorträge und Diskussionen zu folgenden Schwerpunkten:
* Von der Stereotypenbildung bis zur Entstehung von Feindbildern: Fallstudien M-V, Deutschland, Kaukasus, andere Regionen zum Vergleich;
* Sterotypen, Rechtsradikalismus und Integrationsprobleme von Ausländern in M-V und anderen Bundesländern;
* Feindbilder und ihre Widerspiegelung in Medien, Kunst, Literatur, Schulbücher etc.;
* Entstehung von Konflikten, Methoden der Deeskalation von Konflikten einschließlich Behandlung des Themas im Unterricht und des Abbaus von Feindbildern;
* Zivile Aktivitäten zum Abbau von Feindbildern (z.B. Vorstellung von Beispielen).
In Anbetracht der hohen Aktualität des Themas möchten wir Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und würden uns freuen, wenn wir Sie für einen Gedankenaustausch gewinnen können.
Mit freundlichen Grüßen, Prof. Dr. Eva-Maria Auch und Johannes Herbst
PROGRAMM
Veranstaltungsort: Bildungsscheune des Wolhynier- Umsiedlermuseums
Hofstr. 518 292 Linstow (M-V)
Telefon +49 (0)384 57 - 70
Telefax +49 (0)384 57 - 2 45 65
Freitag, den 19. Juni 2009
AnreiseUnterbringung der Gäste in der Pension "Gutshaus", Linstow
Besichtigungsmöglichkeit des Wolhynier-Umsiedlermuseums mit Führung Hofstr. 5
19.00 Uhr: Filmabend in der Bildungsscheune
Samstag, den 20. Juni 2009
10.00 – 10.20 Uhr: Begrüßung
Johannes Herbst, Vorsitzender der Heimatvereins Linstow e.V.
Dr. Rasim Mirzayev, Geschäftsführer "EuroKaukAsia e.V."
10.20 – 11.00 Uhr:
Einführungsvortrag – "Von Vorurteilen und Stereotypen zu Feindbildern und Rechtsextremismus"
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Universität Bonn
11.00 – 11.20 Uhr: Zur Situation mit gewaltbereiten Jugendlichen im Kreis Güstrow – angefragt
11.20 – 11.40 Uhr: Zur Situation der Integration von Spätaussiedlern in M-V – angefragt
11.40 – 12.10 Uhr: "Dort waren wir ‚Faschisten‘ - hier sind wir ‚Russen‘ – Integrationsprobleme Russlanddeutscher in der BRD"
Dr. Viktor Krieger, Universität Heidelberg
12.10 – 13.00 Uhr: Diskussion
13.00 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.50 Uhr: "Eurozentrische Feindbilder am Beispiel der Türken und Muslime und die Notwendigkeit einer interkulturellen Kommunikation in Deutschland/Europa"
Dr. Askim Müller-Bozkurt, Köln/Bonn - Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) e.V.
14.50 – 15.10 Uhr: "Psychologie ethnischer Konflikte"
Yusuf Özcelik, Köln/Berlin – EuroKaukAsia e.V.
15.10 - 15.30 Uhr: "Der Fall Georgien: Medienpolitik als Organ der Verständigung oder als Instrument des Kulturkampfes?"
Dr. Frank Tremmel, Hamburg
15.30 – 16.00 Uhr: Kaffeepause
16.00 - 16.20 Uhr: "Konflikte in Georgien nach der Rosen-Revolution"
Ziya Gaziyev, Berlin
16.20 – 16.50 Uhr: "Georgien als ein multinationaler Staat: Problemen und Perspektiven"
Mariami Parsadanishvili, Universität Konstanz
16.50 – 17. 10 Uhr: "Als Aseri in Georgien"
Dr. Rasim Mirzayev, Universität Bonn
17.10 – 18.00 Uhr: Abschlussdiskussion
19.00 Uhr: Abendessen und multikulturelles Kulturprogramm
Sonntag, den 21. Juni 2009
09.30 – 12.00 Uhr: Interkulturelle Kommunikation in deutsch-osteuropäischen und deutsch-islamischen Kontext Seminar und Training unter Leitung von Frau Prof. E. M. Auch
Anschl.: Gemeinsames Mittagessen - Abreise
Änderungen vorbehalten
Anreise per Zug: Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Güstrow (ca. 25km) und Waren (ca. 30km)Empfohlen wird eine Bahnverbindung an Güstrow von dort weiter mit dem Bus zum Van der Valk Ressort (Fussweg bis Linstow) oder direkt nach Krakow a.See (von dort mit dem Taxi) oder Linstow. Vom Gutshaus in Linstow ist es nur wenige Meter bis zur Bildungsscheune.
Anreise per Auto:A 19, Ausfahrt LinstowBerlin (160 km), Hamburg (180 km) und Rostock (50 km)
Wir bitten um Anmeldung unter: Wolhynier-Museum: Tel. 038457- 51963
wochentags von 08.00 bis 16.00 Uhr
Kontakt für inhaltliche Fragen: Prof. Dr. habil. Eva-Maria Auch
Universität Bonn
Abt. für Osteuropäische Geschichte
Lennéstraße 153113 Bonn
Tel.: 02 28/73-73 93
Fax: 02 28/73-75 95
Mobil:0172-8447954
e-Mail: em.auch@t-online.de
Saturday, February 28, 2009
ARTIKEL: Feuer und Phlegma (faz.net)
Öl, Öl, Öl. Ob als Lache, Dunst oder als Zeichen - es ist allgegenwärtig. Schon auf dem ersten Spaziergang entlang der Hafenpromenade von Baku weht beständig ein Hauch von Schiffsdiesel vom Meer heran, obwohl die Silhouetten der Tanker weit draußen im Sonnenglast verschwimmen. Auch die rot-weiß gestreiften Schlote der Raffinerien sind zu weit entfernt, um als Geruchsquelle in Betracht zu kommen, und der große Förderturm an der Mole ist bloß Kulisse, ein Aussichtspunkt. Sind es die Abgase der dunkel glänzenden Geländewagen? Oder die Ausdünstungen der schimmernden Polyesteranzüge, die hier mit Würde getragen werden? Nein, es ist das Wasser selbst, das den Ölgeruch absondert. Nicht weil der Umgang mit dem schwarzen Gold so lax wäre, sondern weil Ölverschmutzung hier immer schon Teil der Natur war. So dicht liegen die Schätze unter der Erdoberfläche, dass oft schon ein Spatenstich genügt, um sie zutage zu fördern. Aus dem "Brennenden Berg" Yanardag lodern sogar große Flammen. Das über der Ölblase sitzende Gas hat sich hier selbst entzündet. Fauchend hält das Feuer Wind und Regen stand - seit Jahrzehnten.
Sunday, January 18, 2009
EUROKAUKASIA: Feinbilder im Kontext politischer Radikalisierung
im Rahmen des vom BMFSFJ geförderten Programms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" führt der Europäische Kultur- und Bildungsverein „Eurokaukasia e.V." in Zusammenarbeit dem Verein des Umsiedlermuseums Linstow e.V. vom 13. - 15. März 2009 die 4. Wissenschaftliche Jahrestagung in der Bildungsscheune des Wolhynier Umsiedlermuseums in Linstow (M-V) zum Thema „Feinbilder im Kontext politischer Radikalisierung“ durch.
Einen ersten Schwerpunkt bilden Vorträge und Diskussionen zu Einzelthemen:
- Von der Stereotypenbildung bis zur Entstehung von Feindbildern: Fallstudien Deutschland, Kaukasus, andere Regionen zum Vergleich,
- Feindbilder und ihre Widerspiegelung in Medien, Kunst, Literatur, Schulbücher etc.,
- Entstehung von Konflikten, Methoden der Deeskalation von Konflikten einschließlich Behandlung des Themas im Unterricht und des Abbaus von Feindbildern;
- Zivile Aktivitäten zum Abbau von Feindbildern (z.B. Vorstellung von Beispielen).
Für die Themenkomplexe können noch bis zum 01. März 2009 Diskussionsbeiträge angemeldet werden. Reise- und Unterkunftskosten von Referenten werden erstattet. Während der Mahlzeiten sind die Teilnehmer unsere Gäste.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen und Gäste auch zu Einzelveranstaltungsthemen immer willkommen. Bei Übernachtungswünschen bitten wir auch hier um eine Anmeldung bis zum 1. März 2009, die Kosten müssen selbst getragen werden. – Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit dazu das angefügte Anmeldeformular.
Das ausführliche Programm wird noch bekannt gegeben.
Rückfragen unter:
02224 –9018776 oder: 01737351991 (Dr. Mirzayev)
Mit freundlichen Grüßen
Ihr EuroKaukAsia Verein
Thursday, November 13, 2008
SYMPOSIUM: Kulturelle Vielfalt als Bedingung innerer Sicherheit. Fragen an die Minderheitenpolitik Georgiens in Geschichte und Gegenwart.
Freitag, 28. November, 14:00 Uhr bis Sonntag, 30. November, 13:00 Uhr
Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz, Haus Klingewalde
Veranstalter: Collegium PONTES Görlitz-Zgorzelec-Zhořelec in Zusammenarbeit des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen mit der Hochschule Zittau/Görlitz, der Universität Breslau, der Karls-Universität Prag, der Europa-Universität Frankfurt/Oder, dem Internationalen Hochschulinstitut Zittau und dem Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz.
Neben Sicherheitsfragen und wirtschaftlicher Zusammenarbeit stellen sich kulturelle Komplexe immer stärker als dritte Säule der Außenpolitik der europäischen Staaten und ihres Zusammenwirkens (Europarat, EU, OSZE, NATO etc.) heraus.
Dies trifft im besonderen Maß auf die Kaukasusregion zu. Hier sind auf engstem Raum so zahlreiche Kulturen, Sprachen, Konfessionen und Ethnien versammelt wie in keiner anderen Gegend des geographischen Europas. Gleichzeitig aber stellt sie über die Jahrtausende hinweg eine Überlappungszone russischer, osmanisch-türkischer, persisch-iranischer und nicht zuletzt westlicher Interessen dar. Die Ausnutzung innerer Gegensätze durch Dritte ist eine der entscheidenden Konstanten der kaukasischen Geschichte und Gegenwart. Ihr steht diametral entgegen der Anspruch der Europaratskonventionen zum Schutz von Minderheiten, die kulturelle Vielfalt als Bedingung inneren Friedens erkennt und von den Signatarstaaten ebensowie von befreundeten Mächten eine entsprechende Politik einfordert.
Nach dem Gewaltausbruch in der Nacht vom 7. zum 8. August 2008 stellen sich mit besonderer Nachdrücklichkeit kritische Fragen an die Minderheitenpolitik der Staaten des Südkaukasus, hier Georgiens. Entsprechende Fragen zu stellen und Modelle einer nachhaltigen inneren Stabilisierung plurikultureller Regionen zu entwickeln, ist, ausweislich ihrer Geschichte und ihrer gegenwärtigen Anstrengungen, in besonderem Interesse und im besonderen Vermögen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland. Dies nicht zuletzt mit einem Blick auf andere Mitglieder des Europarates wie die gegenwärtige EU-Präsidentschaft Frankreich, das nach wie vor die Existenz von Minderheiten im eigenen Land nicht anerkennt.
Der georgische Komplex soll nun in einem Symposium im Rahmen des Collegium PONTES Görlitz-Zgorzelec-Zhořelec diskutiert werden. Das Patronat hat Minister a.D. Steffen Reiche MdB, Vorsitzender der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe (Armenien, Aserbaidschan, Georgien) im Deutschen Bundestag, übernommen. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. phil. Dr. habil. Matthias Theodor Vogt, dem Direktor des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen.
aktuelles Programm (pdf) >>>
Freitag, 28. November, Humboldtsaal, Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz
14:00 Begrüßung durch Minister a.D. Steffen Reiche MdB und Prof. Dr. phil. Dr. habil. Matthias Theodor Vogt
14:30 Eröffnungsvortrag und Diskussion S. E. Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland
Kulturelle Vielfalt als Bedingung inneren Friedens. Polen und seine Nachbarn - Erfahrungen, Probleme, Strategien
16:00 Kaffeepause
16:30 Dr. phil. Uwe Halbach, Stiftung Wissenschaft und Politik
Berlin: Georgien zwischen staatsbürgerlicher Nation und ethnischem Mosaik
Dr. phil. Lascha Bakradse, European School of Management Tiflis
Entwicklung des georgischen Territoriums zwischen Perserreich, Osmanischem Reich und Zarenreich
18:00 Prof. Dr. phil. Dr. habil. Matthias Theodor Vogt:
Potentielle Ansätze zur Lösung der südkaukasischen Minderheitenfragen. Diskussion und Ausblick
19:30 Empfang Haus Klingewalde
Samstag, 29. November Haus Klingewalde
9:00 Kaffee & Tee
9:30 Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Dieter Bingen,
Deutsches Polen-Institut Darmstadt und Hochschule Zittau/Görlitz
Prof. Dr. Swietlana Czerwonnaja, Universität Thorn, Lehrstuhl für Ethnologie und Kulturanthropologie: Die Achillesferse in der Minderheitenpolitik der jungen unabhängigen Staaten gegenüber eigener nationaler Minderheiten
Dr. Tessa Hofmann, Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin: "Aus Tränen baut man keinen Turm": Südossetien - Abchasien - Dschawacheti: Porträts der gescheiterten Integration
11:30 Mariami Parsadanishvili M.A., Universität Konstanz
Georgiens konfliktreiche Abkoppelung von Russland. Hegemoniale Ansprüche Moskaus und Verirrungen des georgischen Nationalismus
Dipl.-Pol. Silke Kleinhanß, München
Die Außenpolitik Georgiens als Instrument zur Überwindung des gescheiterten nation-building
13:00 Mittagspause
14:00 Bronislaw Rzeszotarski LL.M., Kozminski University Warschau, Fakultät für Verwaltungsrecht: Minderheitenbeteiligung als Aufgabe der kommunalen Verwaltungsreform in Georgien?
PD Dr. habil. Ingrid Oswald, Humboldt-Universität zu Berlin und Centre for Independent Social Research, St. Petersburg: Umrisse der Flüchtlings- und Remigrationspolitik in Georgien
15:30 Kaffeepause
16:00 Prof. Dr. Rolf Schrade, Vorsitzender der Berliner Georgischen Gesellschaft Berlin: Zwischen Byzanz und Persien: Zur Geschichte des georgischen Territoriums im Spiegel der Kunst
Dipl. phil. Brigitta Schrade, Berlin: Unter dem Kreuz der hl. Nino: Nationale Identität in Georgien
Dr. Rasim Mirzayev, Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
18:00 Schlußdiskussion und Ausblick
19:00 Konzert der Niederschlesischen Philharmonie Hirschberg mit Ewa Antosik - Geige, Maria Koralewska - Cello, Krzysztof Gotartowski - Klavier:
A. Panufnik: Klaviertrio op. 1
S. Rachmaninow: Trio Nr. 1, Elegie
S. Tzinzadze : Xorumi, georgischer Tanz für Geige und Klavier
M. Parcchaladze: Soloetüde für Klavier
Institut für kulturelle Infrastruktur Sachen, Klingewalde 40, D-02828 Görlitz, Fr. Urbanowicz Tel.: 03581-42094.23, Sekretariat Frau Boutin .21, Fax .28
Mail: cp@kultur.org
Monday, March 24, 2008
REISE UND INFORMATION: Informationstour durch mehrere aserbaidschanische Regionen
wir möchten Sie davon informieren, dass die Botschaft der Republik Aserbaidschan in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Aserbaidschan und „EuroKaukAsia. GmbH“ vom 15. bis 22. April 2008 eine Informationstour durch mehrere aserbaidschanische Regionen organisiert, die fachlich von Frau Prof. Dr. Eva-Maria Auch (Universität Bonn/ EuroKaukAsia) begleitet wird.
Dieses spezielle Reiseangebot richtet sich vor allem an deutsche JournalistInnen und UnternehmerInnen der Tourismusbranche. Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe verschiedener Medien eine breite Öffentlichkeit in Deutschland mit dem Tourismuspotenzial Aserbaidschans bekannt zu machen. Zugleich gibt es Gelegenheit, Kontakte zu Vertretern der Tourismus-Branche zu knüpfen.
Auf dem Programm steht auch ein Besuch der 7. Aserbaidschanischen Internationalen Reise- und Tourismusmesse (Aitf), die vom 16. bis 18. 4.2008 in Baku stattfinden wird.
Um Aserbaidschan als Tourismus-Ziel zu fördern, übernimmt das Ministerium für Kultur und Tourismus für die deutschen Reiseteilnehmer sämtliche Kosten (Unterkunft, Verpflegung, Reiseleitung, lokaler Transport) in Aserbaidschan. Nur für den Flug müssen die interessierten Tourismus-Unternehmen selbst zahlen.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Da wir ein großes Interesse an dieser Bereisung des Landes erwarten und die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird eine schnelle Interessenbekundung empfohlen.
Ansprechpartner:
Elman Muradov
Botschaft der Republik Aserbaidschan in der Bundesrepublik Deutschland
Hubertusallee 43
14193 Berlin, Deutschland
Tel.: +49 (30) 219 16 13
Fax: + 49 (30) 219 16 152
E-mail: economy@azembassy.de
Internet: http://www.azembassy.de/
Dr. Rasim MirzayevEuroKaukAsia GmbH
Hauptstrasse 48
53 604 Bad Honnef
Tel.: +49 (2224) 9018776
E-mail: eurokaukasia@t-online.de
Internet: http://www.eurokaukasiaservice.de/
Das Aufenthaltsprogramm für die deutschen Reiseteilnehmer zur Bekanntmachung mit der touristischen Infrastruktur Aserbaidschans vom 15.04.2008 bis zum 22.04.2008
1.Tag 15.04.2008
Um 03:05 Ankunft auf dem Flughafen in Baku, Fahrt vom Flughafen in die Stadt, Unterbringung der Reiseteilnehmer im Hotel
10:00 Frühstück
11:00 Stadtrundfahrt mit Ausblick über die Stadt und Besichtigung der Altstadt (Schirwanschahpalast, Jungfrauenturm, Karawansereien)
14:00 Mittagessen
15:00 Besuch des Teppichmuseums
19:00 Abendessen im Nationalrestaurant „Karawanserei“
2.Tag 16.04.2008
08:00 Frühstück
08:30 Fahrt in den Bezirk Guba, Auf dem Wege ist ein Aufenthalt am Berg Beschbarmag (Fünffingerberg) und die Besichtigung der Reste der alten Stadt Schabran vorgesehen
13:00 Mittagessen
Fortsetzung der Fahrt nach Guba, Besichtigung der Freitagsmoschee und der Teppichknüpferei in Guba, Weiterfahrt in Richtung „Grosser Kaukasus“
19:00 Abendessen
3.Tag 17.04.2008
08:00 Frühstück
08:30 Rückfahrt nach Baku
13:00 Mittagessen
14:00 Fahrt über die Halbinsel Apscheron nach Baku (Janardag, zum Feuertempel Ateschgah, zu den Festungen Ramani und Mardekjan)
19:00 Abendessen
4.Tag 18.04.2008
09:00 Frühstück
10:00 Teilnahme an der Eröffnung der Internationalen Tourismusmesse in Baku
14:00 Mittagessen
15:00 Besuch des Nationalen Zentrums für Kochkunst, danach ein Spaziergang über die Uferpromenade sowie eine Hafenrundfahrt
19:00 Abendessen
5.Tag 19.04.2008
08:00 Frühstück
10:00 Fahrt nach Scheki über Schemacha und Gebele, Besuch des Dorfes Nitsch, wo die ethnische Minderheit der Udinen wohnt, Zentrum des früheren Kaukasischen Albanien
14:00 Mittagessen
Ankunft in Scheki und Unterbringung im Hotel Karawanserei
19:00 Abendessen
6.Tag 20.04.2008
08:30 Frühstück
09:00 Besuch des Khanpalastes von Scheki, und die Werkstatt, wo nationale Fensterornamente „Schebeke“ hergestellt werden. Fahrt ins Dorf Kisch und Besuch der albanischen Kirche
14:00 Mittagessen
15:00 Fahrt nach Gendscha.
Ankunft in Gendscha und Besuch die Grabstätte von Nisami Gendschavi, des berühmten aserbaidschanischen Dichters des 12.Jahrhunderts.
19:00 Abendessen und Übernachtung in Gendscha
7.Tag 21.04.2008
08:30 Frühstück
09:00 Besuch der Moschee Schah Abbas und der Grabstätte von Dschavad Khan, Fahrt in die Weinfabrik
13:00 Mittagessen
15:00 Fahrt in den Bezirk Khanlar, wo sich die frühere deutsche Siedlung Helenendorf (siehe Foto) befindet
19:00 Abendessen und danach Rückfahrt nach Baku
Azerbaijan 2007 (Album) von Ralph Hälbig
8.Tag 22.04.2008
Rückflug vom Flughafen Baku nach Deutschland
Sunday, March 23, 2008
VERANSTALTUNGEN: Flyer von "Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V." für das Jahr 2008

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
wir freuen uns Ihnen hiermit den VeranstaltungsFlyer von "Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V." für das Jahr 2008 zukommen zu lassen. Es sind viele interessante Veranstaltungen dabei. Falls bei manchen Terminen kein genauer Ort oder genaue Uhrzeit steht, bitten wir Sie herzlich die Webseite einzusehen. Dort werden alle aktuelle Veranstaltungen bekanntgegeben. Sehr gerne können Sie Ihre Fragen, Anregungen und Vorschläge an uns per E-Mail oder auch telefonisch richten.
Ich bitte Sie herzlich diese E-Mail an alle Interessierten weiterzuleiten. Bitte, achten Sie beim Flyer auf den Antrag auf die Mitgliedschaft. Wir freuen uns immer auf die neuen Mitglieder!
Herzlichst, Mariami Parsadanishvili
--
Mariami Parsadanishvili
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität Konstanz
Exzellenzcluster 16/EXC 16
Fachbereich Geschichte und Soziologie
Osteuropäische Geschichte/Raum F 347
Fach D 11, 78457 Konstanz
Deutschland/Germany
Tel: +49 (0)7531/88-2261
Fax: +49 (0)7531/88-4158
E-Mail: Mariam.Parsadanishvili@uni
Universität Konstanz
privat:
Raiffeisenstr.10
78465 Konstanz
Deutschland/Germany
Tel: +49 (0)7531/942329
Mob: +49 (0)177/3714787
Friday, March 21, 2008
WISSENSCHAFT: Jahrbuch Aserbaidschanforschung, Band 2
hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass der 2. Band des "Jahrbuches Aserbaidschanforschung. Beiträge aus Politik, Wirtschaft, Geschichte und Literatur" Anfang April 2008 im Verlag Dr. Köster, Berlin erscheinen wird.
Der 2. Band des Jahrbuches enthält 15 Beiträge und umfasst 350Seiten.
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Inhaltsverzeichnis:
VORWORT
GRUSSWORT
POLITIK
Martin Malek (Wien): Die Europäische Union und die "frozen conflicts" im Südkaukasus
Sebastian Mayer (Bremen): Zwischen Ressourcenreichtum und dem Anspruch auf territoriale Integrität: Rahmenbedingungen der aserbaidschanischen Außen- und Sicherheitspolitik
Monika Sticht (Marburg): Der Einfluss des Europarats auf die demokratische Transformation in Aserbaidschan
WIRTSCHAFT
Behrooz Abdolvand / Lutz Mez (Berlin): Diversifizierung des europäischen Gasbedarfs und die kaspischen Gasressourcen
Wilfried Fuhrmann (Potsdam): "Flüssiges Gold": Das Öl vom Kaspischen Meer
GESELLSCHAFT
Eva-Maria Auch (Bonn): Zwischen Anpassung und kultureller Selbstbehauptung. Anfänge einer neuen Identitätssuche unter aserbaidschanischen Intellektuellen und das Entstehen einer neuen Öffentlichkeit am Beispiel von Theater und Musik zwischen 1875 und 1905
Renate Schmidt / Wilfried Fuhrmann (Potsdam): Aserbaidschaner im Iran. Gemeinsame Tradition mit vielen Ethnien
Rasim Mirzayev (Bonn): Wie "Fremde" unter Eigenen: Zu Identitätsproblemen von südaserbaidschanischen (iranischen) politischen Emigranten in Nord-Aserbaidschan
Christine Hunner-Kreisel (Bielefeld): Institutionelle islamische Bildung in Aserbaidschan - Religion als "autoritative Kraft" für Heranwachsende
Bahodir Sidikov (Braunschweig): Zwischen Bourdieu und postkolonialer Theorie: Zur Analyse postsowjetischer Schulbücher für das Fach Geschichte (Am Beispiel Aserbaidschans)
GESCHICHTE
Johannes Rau (Berlin): Die historischen Hintergründe des Konfliktes um Berg-Karabach mit einer Darstellung von 1805 bis zum 7. Juli 1923
SPRACHE UND LITERATUR
Fachreddin Vejsälli (Baku): Kulturkontrastive Grammatik - ein neuer Ansatz in der Fremdsprachenvermittlung
Sena Dogan (Wien): Vom Sozialistischen Aserbaidschanischen Schriftstellerverband zur Schriftstellervereinigung
Dschalil Mammadguluzadä (1869-1932): Kamantscha (übersetzt von Gurban Alakbarov, Kiel)
ESSAYS
Uli Rohtfuss (Berlin): Das Wort zündet eine Fackel an. Orientalische Einheit von Dichtung und Musik in der Kunst des Mugham
ABSTRACTS
AUTORENVERZEICHNIS
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Der 2. Band ist für 24,80 EUR über den Verlag zu beziehen.
Anschrift des Verlags:
Verlag Dr. Köster
- Josetti Höfe -
Rungestr. 22-24
10179 Berlin
Tel.: 030 - 76403224
Fax: 030 - 76403227
Email: verlag-koester@t-online.de
Web: www.verlag-koester.de
Mit freundlichen Grüßen
die Herausgeber
--
Jahrbuch Aserbaidschanforschung: Beitraege aus Politik, Wirtschaft, Geschichte und Literatur
Herausgegeben von Mardan Aghayev (Bochum) und Ruslana Suleymanova (Mainz)
ISSN: 1864-1679
ISBN: 978-3-89574-630-7 (Der 1. Band / 1-ci cild)
ISBN: 978-3-89574-670-3 (Der 2. Band / 2-ci cild)
Kontaktadresse:
Jahrbuch Aserbaidschanforschung
P.O.Box 250112
D-44739 Bochum
Germany
E-Mail: jaf.aserbaidschan@gmail.com
Web: http://jaf.jahrbuch.googlepages.com/
Bestellung unter / sifarish etmek ucun neshriyyata muraciet edin:
Verlag Dr. Koester
-Josetti Hoefe-
Rungestr. 22-24
10179 Berlin
Germany
Tel: +49-(0)30-76403224
Fax: +49-(0)30-76403227
Email: verlag-koester@t-online.de
web: www.verlag-koester.de
Thursday, January 17, 2008
PROGRAMM: 3. Internationale Bildungstage des Kultur- und Wissenschaftsvereins "EuroKaukAsia“ e.V.
18. - 20. Januar 2008
in der Bildungsscheune des Wolhynier- Umsiedlermuseums
Hofstr. 5
18 292 Linstow
Mecklenburg - Vorpommern
Unter dem Thema "Erleben-Erinnern-Erforschen. Migration, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart" finden vom 18. bis 20. Januar 2008 die "3. Internationalen Bildungstage“ in Linstow M-V in der Museumsscheune statt.
Ziel ist es, unabhängig von regionalen oder zeitlichen Grenzen Forschungsprojekte und -ergebnisse zum Thema Geschichte und Gegenwart von Flucht, Vertreibung und Migration einschließlich der Erinnerungskultur zu diskutieren.
Wir erhoffen uns eine anregende Diskussion, wenn das gesamte 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Deutschland, Polen, Baltikum, Tschechien, Balkan, Kaukasien, Zentralasien) angesprochen wird.
Gleichzeitig soll Raum sein, um spezielle aktuelle Fragen wie z.B. die Abwanderung junger Leute aus den neuen Bundesländern zu thematisieren, Migration als historisches und aktuelles Phänomen zu diskutieren.
Tagungsprogramm:
Freitag, den 18.01.2008
Anreise:
Van der Valk Resort
Krakower Chaussee 1,
18292 Linstow
Telefon +49 (0)384 57 - 70
Telefax +49 (0)384 57 - 2 45 65
Besichtigungsmöglichkeit des Wolhynier-Umsiedlermuseums mit Führung
19.00 Uhr: Gedankenaustausch in der Bildungsscheune
Samstag, den 19.01.2008
10.00 Uhr: Begrüßung
J. Herbst, Vorsitzender der Heimatvereins Linstow e.V.
Dr. R. Mirzayev, Geschäftsführer "EuroKaukAsia e.V."
10.30 – 11.15 Uhr: Einführungsvortrag – Flucht-Vertreibung-Migration: das Jahrhundert "ethnischer Säuberungen".
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Universität Bonn
11.15 – 11.35 Uhr: Kaffeepause
11.35 – 12.00 Uhr: Das Schicksal der Russlanddeutschen – eine unbequeme Erinnerung?
Dr. Viktor Krieger, Heidelberg
12.00 – 12.30 Uhr: Diskussion
12.30-13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 – 15.00 Uhr: Schwerpunkt: Polen – Baltikum
„Geschichte als Schlachtfeld im kommunistischen Polen“
Zaur Gasimov, M.A., Universität Eichstätt
„Deutsch-polnische Nachbarschaftsbeziehungen- Dissertationsprojekt“, H. Engfer Universität Southampton
„Die Grenzen Osteuropas in Geschichte und Gegenwart – Europa und der Südkaukasus“
Aser Babajew, Mannheim
15.00 Uhr: Kaffeepause
15.30 – 18.00 Uhr: Schwerpunkt: Kaukasien
„Psychol. Wahrnehmung ethnischer Konflikte“
Yusuf Öczelik, Bonn (angefragt)
„Fremd unter Eigenen. Exiliraner in Aserbaidschan“
Dr. Rasim Mirzayev, Universität Bonn
„Politische Migration aus Aserbaidschan: Ursachen und Folgen“
Kourban Alekperov, Kiel
Telman Aliev, Aachen
„Völkerrechtliche Bewertung des Karabach-Konflikst“ – Aydan Bashlinskaya, Bochum
18.30 Uhr: Abendessen anschl. Filmvorführung
Sonntag, den 20.01.2008
09.00 – 10.30 Uhr:
Neue Projekte und Konzepte für Museum und Bildungsscheune Linstow
Moderation Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Universität Bonn
- Aus der Arbeit des russlanddeutschen Museums in Detmold
Dr. Katharina Neufeld, Detmold
- Projektideen für Linstow, Johannes u. Kathia Girke, Berlin
10.30 Uhr: Kaffeepause
11.00 – 12.30 Uhr: Programm des Vereins 2008 – Vorschläge der Zweigstellen und Diskussion Anschl.: Gemeinsames Mittagessen - Abreise
Änderungen vorbehalten
Gefördert durch das Landesjugendamt M-V
veranstaltet vom Kultur- und Wissenschaftsverein "EuroKaukAsia" e.V. und dem Heimatverein Linstow e.V. in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Anreise per Zug:
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Güstrow (ca. 25km) und Waren (ca. 30km)
Empfohlen wird eine Bahnverbindung an Güstrow von dort weiter mit dem Bus zum Van der Valk Ressort oder direkt nach Krakow a. See oder Linstow. Von der Unterkunft führt ein bequemer Fussweg nach Linstow zur Bildungsscheune.
Anreise per Auto:
A 19, Ausfahrt Linstow
Berlin (160 km), Hamburg (180 km) und Rostock (50 km)
Wir bitten um Rückmeldung unter: Wolhynier-Museum: Frau Ranke
Tel. 038457 / 519 63
wochentags von 08.00 bis 16.00 Uhr
Kontakt:
Prof. Dr. habil. Eva-Maria Auch
Universität Bonn
Abt. für Osteuropäische Geschichte
Lennéstraße 1
53113 Bonn
Tel.: 02 28 / 73 73 93
Fax: 02 28 / 73 75 95
Mobil:
0172 / 844 79 54
e-Mail: em.auch@t-online.de
Wednesday, November 28, 2007
BILDUNG: Erleben-Erinnern-Erforschen. Migration, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart
18. - 20. Januar 2008
Liebe Kaukasusinteressenten, liebe Mitglieder,
unter dem Thema "Erleben-Erinnern-Erforschen. Migration, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart" planen wir die "3. Internationalen Bildungstage in Linstow M-V".
Sie finden wie in den vergangenen Jahren in der Museumsscheune in Linstow statt, die Unterbringung wird im Van der Falk Resort organisiert. (Genaues Programm folgt.)
Hiermit sind alle Interessenten eingeladen sich mit entsprechenden Beiträgen anzumelden.Wir gehen zunächst von keiner regionalen oder zeitlichen Begrenzung aus, aber gerade in Osteuropa hat die Geschichte von Flucht und Vertreibung und die damit verbundene Erinnerungskultur besonders viele Facetten.
Wir erhoffen uns eine anregende Diskussion, wenn das gesamte 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Deutschland, Polen, Tschechien, Balkan, Kaukasien, Zentralasien) angesprochen wird. Gleichzeitig soll Raum sein, um spezielle aktuelle Fragen wie z.B. die Abwanderung junger Leute aus den neuen Bundesländern zu thematisieren, Migration als historisches und aktuelles Phänomen zu diskutieren.
Beiträge sind sofort anzumelden unter: eurokaukasia@t-online.de
ANMELDUNG zur wissenschaftliche Jahrestagung des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V. >>>
Rückfragen auch unter: 02224-9018776
Beste Grüße, Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Vereins EuroKaukAsia
VEREIN: EuroKaukAsia e.V. lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Liebe Kaukasusinteressenten, liebe Mitglieder,
Hiermit möchten wir alle Mitglieder bzw. diejenigen, die sich für eine Mitgliedschaft interessieren, herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am Freitag, den 30. November 2007, um 16. 30 Uhr in die Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, 53 113 Bonn, Lennestr. 1 (Nähe Hofgarten, Gebäude der Slavistik, 2. Etage) einladen.
Wir bitten zu beachten, dass die Mitgliederversammlung nur beschlussfähig ist, wenn mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder (bzw. ihrer Vertreter) anwesend sind. Ein zahlreiches Erscheinen ist also unbedingt notwendig. Die Übertragung des Stimmrechts ist lt. Statut durch schriftliche Bevollmächtigung zulässig. Folgende Tagesordnung ist geplant:
1. Begrüßung durch den Geschäftsführer und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Bericht des Vorstandes über die Tätigkeit des Vereins 2006/07
3. Bericht des Kassenwarts
4. Aussprache zum Tätigkeitsbericht des Vorstandes
5. Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahl des VorstandsAnträge zur Jahreshauptversammlung müssen 3 Tage vor Abhaltung dieser, schriftlich, beim Vorstand eingebracht werden.
Am Vorabend (29. November, 19.00 Uhr) besteht die Möglichkeit an der Veranstaltung „Deutschland-Aserbaidschan. Kulturbrücken zueinander – miteinander“ im Lew Kopelew Forum Köln teilzunehmen (siehe separate Einladung bzw. website).
Mit freundlichen Grüßen - Der Vorstand
Rückfragen unter 02224-9018776 oder eurokaukasia@t-online.de
Vorstand des Vereins EuroKaukAsia













