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Saturday, January 03, 2015

AUSSTELUNG: Hotel Orient / Haus der Künstler in Tbilisi im G. Leonidze Literatur Museum in Tbilissi (facebook.com)

(facebook.com) 28.11.2014 - 18.01. 2015

Die Ausstellung HOTEL ORIENT/HAUS DER KÜNSTLER versucht, einen Schlüssel zur wahren Geschichte des legendären Gebäudes, seinem Mythos und seiner neuen architektonischen Gestalt zu finden. Sie zeigt Artefakte, die ihren inhaltlichen Schwerpunkt an der Schnittstelle von Kunst und Architektur haben. Als Referenz an die Funktion des Salzmann-Baus, des HOTEL ORIENT und des HAUSES DER KÜNSTLER wird der Betrachter eine imaginäre Hotellobby betreten, in der er beim Durchschreiten eine Art visuelle Zeitreise erlebt.

Die Ausstellung wird durch eine umfangreiche Publikation in deutsch und georgisch begleitet, (252 Seiten, S/W, 125 Abbildungen,), der in gleichen Abend präsentiert wird.

KÜNSTLER:
Merab Abramishvili, Gia Bugadze, Lewan Chogoshvili, Mamuka Japharidze, Gia Edzgveradze, Kote Jincharadze, Keti Kapanadze, Karlo Kacharava, Lewan Kharanauli, Luka Lasareishvili, Irakli Parjiani, Koka Ramishvili, Gia Rigvava, Alim Rijinashvili, Lia Shvelidze, Oleg Timchenko, Niko Tsetskhladze, Mamuka Tsetskhladze, Guram Tsibakhashvili, Iliko Zautashvili

KURATORIN DER AUSSTELLUNG: Irène Kurtishvili, Köln / Tbilissi
Das Projekt wurde gefördert durch: ERNST VON SIEMENS KUNSTSTIFTUNG , Goethe-Institut Georgien, DVV International und das G. Leonidze Literatur Museum in Tbilissi
Öffnungszeiten: Di.-Sa. 11:00 bis 18:00
G. Leonidze Literatur Museum in Tbilissi

Tuesday, August 23, 2011

PODCAST: Kunst - Georgische Impressionen. Reportage aus der Kunstszene Tiflis. Von Anna Soucek (orf.at)

Kulturjournal 22.08.2011 +++ (u. a. Interviews mit Nini Palavandishvili und Wato Tsereteli). Ein Beitrag von Anna Soucek

Podcast >>>

Zeitgenössisches Kunstschaffen hat es schwer in Georgien. Es gibt keine zuständigen Institutionen, und daher auch keine öffentliche Sammlung oder den Anforderungen von Gegenwartskunst entsprechende Ausstellungsräume. Trotzdem hat sich in den letzten Jahren in Tiflis eine interessante Kunstszene entwickelt.


Einige Künstlerinnen und Kuratoren sind nach der Rosenrevolution von 2003 aus dem Exil nach Georgien zurückgekehrt und beleben die lokale Szene mit ihren internationalen Kontakten und Erfahrungen.

Wo geht's hier zur Kunst?
Auf den Holzbrettern eines Bauzauns im Zentrum von Tiflis steht in großen Buchstaben gesprayt: "Sorry, where is the contemporary art museum???", als würde ein Ortsunkundiger das Museum für Gegenwartskunst suchen. Eine rhetorische Frage, denn ein solches Museum gibt es in Tiflis nicht. Es wird zwar von vielen Kulturschaffenden gefordert, doch fehlt das Geld vorne und hinten, und in der Kulturpolitik Georgiens hat Gegenwartskunst keinen besonders hohen Stellenwert. Die Aufgabe, junge, experimentelle Kunst zu fördern und öffentlich zu machen, wird unterdessen von Individuen und kleinen Institutionen ausgeführt.

Rote Tür zur Welt
Am Ende einer verwinkelten Seitengasse des Rustaveli-Boulevards, der Prachtstraße, stößt man auf eine rot gestrichene Tür. geoAIR steht darauf. In der Wohnung, die einer Künstlerin gehört, ist eine Artist-in-Residence-Unterkunft und auf wenigen Quadratmetern ein Büro untergebracht. Nino Palavandishvili betreibt mit anderen Kuratorinnen die 2003 gegründete Organisation "geoAIR - collaborative cultural projects" als Schnittstelle zwischen Georgien und der internationalen Kunstwelt. Es gibt eine Bibliothek mit Katalogen und Portfolios von Künstlern aus Georgien, aber auch aus Armenien, Aserbeidschan und der Türkei.

Zwischen Aufbruch und Apathie
Es sind zwei amerikanische Künstlerinnen zu Gast, die in einer Reihe von performativen Diskussionen mit dem Publikum über kreative Arbeit in Georgien sprechen. Sie hätten in der Kunstszene zwar eine latente Aufbruchsstimmung wahrgenommen, so Anne Elizabeth Moore und Elizabeth White aus Chicago, doch ließen sich viele vom Mangel an Interesse, Räumen und Mitteln für zeitgenössische Kunst bremsen.

Außer dem Artist-in-Residence-Programm organisiert geoAIR eigene Projekte an wechselnden Orten - die nächste Veranstaltung ist Ende August in einem oktopusartigen, phantastischen Raumgebilde am Meer, in dem früher ein Café war. Demnächst soll es abgerissen werden, obwohl es ein architektonisch wertvolles Monument ist, wie die Kuratorin Nini Palavandishvili meint.

Wiederbelebung utopischer Baukunst
In einem anderen solchen Relikt aus der Sowjet-Zeit hat sie vor zwei Jahren gemeinsam mit einer polnischen Kuratorin eine erfolgreiche Ausstellung gemacht. Das Straßenbau-Ministerium in Tiflis wurde 1976 von George Chakhava entworfen, der Architekt damals auch Straßenbau-Minister war, also gleichzeitig Bauherr und Hauptarchitekt. Das Hochhaus aus aufeinander gestapelten Querbalken, in denen jeweils zwei Stockwerke sind, ist eine Ikone der sowjetischen Moderne und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Nach der Unabhängigkeit Georgiens von der Sowjetunion stand es jahrelang leer, bis es von einer Bank gekauft und zum Hauptquartier umgebaut wurde.

Dass ein Teil des Gebäudes vor dem Umbau durch die Ausstellung "Frozen Moments" kurz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, sei nicht einfach zu erreichen gewesen, erinnert sich Nino Palavandishvili. Vielleicht habe geholfen, dass die Kuratorin nicht Georgierin war: "Das Problem ist, dass solche Menschen, wie die Bankmanager, uns Georgiern nicht zutrauen, gute Ideen zu haben, wenn es um außergewöhnliche Projekte geht. Sie haben diese merkwürdige Einstellung, dass wir weniger drauf haben und schenken "ausländischen Experten" größeres Vertrauen. Noch einen weiteren Vorteil hatte die polnische Herkunft der Kuratorin: das gesamte Projekt wurde von Polnischen Institutionen finanziert, während Georgien oder Tiflis überhaupt nichts beisteuerten. Die Stadt Warschau zahlte der Stadt Tiflis eine Ausstellung. Es ist absurd, aber zumindest konnten wir das Projekt machen."

Tiflis-Kunsthalle oder lieber Venedig-Biennale?
geoAIR
organisiert einmal im Monat Diskussionen zu kulturpolitischen Themen, etwa zur Frage ob Tiflis eine Kunsthalle braucht, oder zur Selbstdarstellung Georgiens auf der Biennale di Venezia. Denn in diesen Auftritt fließt ein großer Teil des ohnehin ständig sinkenden Budgets des Kulturministeriums. Palavandishvili kritisiert den undurchsichtigen Auswahlprozess: "Es gab einen open call an Künstler, Projekte einzureichen, aber es gab keine Jury, die die Entscheidung treffen würde. Dass die Einreichungen im Ministerium nie wirklich besprochen wurden, weiß ich von Künstlern, die nicht einmal einen offiziellen Absagebrief oder irgendeine andere Reaktion auf ihren Vorschlag bekommen hatten. Die Künstlerin, die nun Georgien in Venedig vertritt, und das auch schon 2007 getan hat, verlautbarte bei der Eröffnung, es hätte keine Einreichungen gegeben und sie hätte sich daher großzügigerweise angeboten, ihre Kunst in Venedig auszustellen."

Funktionären was erklären
Wenn man mit Politikern, ebenso wie mit Sponsoren aus der Wirtschaft, eine gemeinsame Kommunikationsebene findet, dann kann man durchaus etwas erreichen. Diese Erfahrung hat der Künstler und Kurator Wato Tsereteli gemacht: "Ich finde es wichtig, wenn man mit Funktionären arbeitet, dass man das Anliegen der Kunst gut argumentiert. Ihre Aufgabe ist ja nicht, die Kunst zu verstehen, sondern zu sehen, warum es wichtig für das Land ist."

Unabhängige Schule für freie Kunst
An der Kunstakademie hat Tsereteli die Fotografie-Abteilung aufgebaut, die er leitet, und vor einigen Monaten hat er eine eigene Kunstschule aufgemacht. Im ehemaligen Bürogebäude eines zentral gelegenen Heizkraftwerks sind Ateliers und die Ausstellungsräume des Center for Contemporary Art Tbilissi untergebracht, finanziert von einer Bank und anderen Sponsoren. Für umgerechnet 100 Euro im Monat können Studierende, die bereits künstlerisch tätig sind, die Ateliers benützen und in Gruppen oder in Einzelgesprächen mit unterrichtenden Künstlern ihre Arbeiten praktisch und theoretisch weiterentwickeln.

Eine Sound-Klasse gibt es in der Schule, eine für Fotographie und eine für Malerei, konzeptuelle Malerei betont Wato Tsereteli. Von dem in der Sowjetunion verordneten sozialistischen Realismus sei eine Fetischisierung von Ästhetik übrig geblieben - dass Malerei jedoch inhaltlich über Oberflächengestaltung hinaus gehen kann, hat er in einer Ausstellung mit dem Titel "Writing in Colour" zeigen wollen. "Auf georgisch heißt 'malen' soviel wie ‚schreiben mit Farbe‘. Schreiben hat etwas mit Semantik zu tun, und das erwarte ich auch von der Malerei. In der Ausstellung hatten wir Arbeiten von 15 Künstlern. Sie hat gezeigt, dass es eine Welle junger Leute gibt, die Botschaften entwickeln und malerisch ausdrücken."

Die Wunden verheilen lassen
Die Ausstellungsräume sind perfekt hergerichtete white cubes, wie sie überall in der Welt zu finden sind. Oft sagen Besucher, sie fühlen sich hier wie in einer anderen Stadt, so Tsereteli. Und das sei gut so, denn für ihn soll Kunst, wie eine Reise, neue Ansichten auf das gewohnte Umfeld ermöglichen. Er hält es für wichtig, dass die Künstler in ihren Ausstellungen im Center of Contemporary Art den lokalen historischen und politischen Kontext mitdenken. 70 Jahre sowjetischer Diktatur, sowie Bürgerkriege in den 1990er Jahren und zuletzt der Kaukasuskrieg im August 2008 haben Traumata hinterlassen. "Ein holländischer Künstler wollte Zeitungsfotos aller Konflikte der letzten Jahrzehnte auf dem Boden verteilen. Ich habe ihm gesagt, das kannst Du in New York machen, aber nicht hier. Du brauchst die Leute nicht daran erinnern, was sie durchlebt haben, sie wissen das ohnehin."

Zu Gast bei Mamuka
Der Künstler Mamuka Japhardize hat sich auf einem Hügel über Tiflis ein ländliches Refugium geschaffen. Er arbeitet mit Film, Video und Sound - gelegentlich macht er Auftragsmalereien. An der Wand seines Ateliers hängen Schwarzweiß-Fotografien von konzeptuellen Installationen. "Diese Arbeiten sind 1993 entstanden, als Bürgerkrieg war. Es war eine rauhe Zeit, Chaos, Gewalt und Zerstörung überall", sagt Japhardize, "Auch in der Kunst - die Künstler verhielten sich damals wie Neo-Expressionisten à la Anselm Kiefer. Ich setzte diesem Trend sehr reduzierte, strukturalistische Arbeiten entgegen. Ich wollte dem Chaos mit Ordnung begegnen - die Umstände verlangten das kreative Konzept zu ändern."

Gemeinsam mit Wato Tsereteli und den Studierenden der freien Kunstschule wird Mamuka Japhardize im Garten rund um sein Haus ein verspieltes Kunstprojekt mit dem Arbeitstitel "Biofarming and Art" beginnen: Gemüseanbau und Gartenpflege als pädagogisches Konzept, um das verlorene Gefühl für Zeit und Kreisläufe zu erfahren.

Über den Wolken von Tiflis
Cloud Library, also die Bibliothek über den Wolken, nennt Mamuka Japhardize, der in seinem Auftreten schamanenhaft und bodenständig zugleich wirkt, sein Haus. Gebaut hat er es selbst, am Rande eines kleinen Bauerndorfes, auf einem Grundstück mit Blick auf die Hauptstadt im Tal. "Als wir das Haus bauten, hatten wir die Befürchtung, dass es einsam wird hier oben und dass wir uns von der Stadtgesellschaft entfremden - aber das ist nicht eingetreten, es sind ständig Gäste hier, jeden Tag. Die Leute kommen gerne her", meint Japhardize und wir von einem Besucher-Anruf unterbrochen. "Siehst Du, sie sind schon im Anmarsch!"

Diese Beispiele zeigen: Städtische Kunsthallen sind wichtig und gehören aus öffentlicher Hand finanziert, keine Frage, aber was kleine Organisationen und manche Individuen an Grundlagenarbeit und Vernetzung - auch mit Gleichgesinnten im Ausland - leisten, ist mit Staatsgold nicht aufzuwiegen.
geoAIR

Center of Contemporary Art, Tbilissi

Friday, August 21, 2009

AUSSTELLUNG: Tiflis Transfer: Patricia London Ante Paris und georgische KünstlerInnen in Saarbrücken. (tiflistransfer.blogspot.com)

26.8. - 26. 9. 2009
Eröffnung: 26. August 19 Uhr
SAARLÄNDISCHES KÜNSTLERHAUS SAARBRÜCKEN


TIFLIS TRANSFER
Einführung: Maja Sokolova
Patricia London Ante Paris und georgische KünstlerInnen
Saarländisches Künstlerhaus
Vernissage Mittwoch, 26. August 2009, 19 Uhr

Saarländisches Künstlerhaus, Karlstrasse 1, 66111 Saarbrücken
Telefon: +49 (0)681/ 372485
Internet:
www.kuenstlerhaus-saar.de

Das Projekt „TIFLIS TRANSFER“ wurde konzipiert von der Münchener Künstlerin Patricia London Ante Paris, die sich von Oktober 2007 bis Juli 2009 in Tiflis aufhielt.

In dieser Zeit entstanden die „music videos by tbilisi artists“, mit Beiträgen von 8 georgischen Künstlern, das von Patricia London edierte digitale MagazinDEEPART sowie das Video „tender transitory transport“, eine Kooperation mit NikaMachaidze und Koka Ramishvili.

Aus der Ausstellung „New Medea theater collectif in a digital-metafisikal state ofemergency“, die Patricia London im Juli 2009 in Tiflis im New Art kuratierte, sind inSaarbrücken die Videos „Landerror“ von Koka Ramishvili und „Georgian Sexual Revolution“ von Nadia Tzulukidze zu sehen sowie Papierarbeiten von 7 georgischenKünstlerInnen.

Jeden Nachmittag um 16 Uhr zeigt das Künstlerhaus Saarbrücken drei Dokumentarfilme der georgischen Regisseurin Natia Arabuli:

Hotel, GE, 2000, Ramsan und seine Brüder, D, 2006, und Fatimas Erwachen, D ,2009, der am 6. September 2009 um 18:00 in 3SAT ausgestrahlt wird.

Biografien aller beteiligten KünstlerInnen befinden sich in der jeweiligen Ausgabe des Magazins DEEPART in der Ausstellung.

Um die Alle bewegende Frage „Wie kann ich die Welt sehen, wenn ich kein Visum erhalte?“ kreisen die Tifliser Architekturzeichnungen von Patricia London, denn für GeorgierInnen gibt es keine selbstverständliche Reisefreiheit.

Für das Künstlerhaus Saarbrücken hat Patricia London die limitierte Edition "Pygmalion" geschaffen, sie ist im Künstlerhaus erhältlich (siehe Rückseite Katalog).

Mit Beginn der Ausstellung startet der täglich aktualisierte Blog TIFLIS TRANSFER http://tiflistransfer.blogspot.com/


Patricia London Ante Paris, geb. 1959 in München, 1983-88 Studium der Malerei bei Daniel Spoerri, Akademie der Bildenden Künste München (Diplom) lebt inMünchen

Stipendien/Preise (Auswahl): 1990 Förderpreis der Stadt München; 1991 DAAD Stipendium Großbritannien; 1993 Stipendium des Kunstfonds Bonn; 1999 artist in residence, Silpakorn University Bangkok; artist in residence La Alberca (Spanien)

Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr



New Medea theater collectif in a digital-metafisikal state of emergency
Im April 2009 bat Patricia LondonAnte Paris in Tiflis Künstler-Innen, sich mit einer Arbeitauf den “New Medea...” Text zubeziehen, der ambivalent aktuelleund vergangene Situationender georgischen Künstler beschreibt,um dann gemeinsameine Ausstellung im NEW ART inTiflis zu machen.

Mit Sofi Babluani, Nino Biniashvili, Mamuka Japaridze, Shalva Calagon, Nino Chiliashvili, Archil Turmanidze, Iliko Zautashvili


Obwohl die Kunstszene groß (und großartig) ist, gibt es inTiflis weder einen Markt für zeitgenössischeKunst, noch öffentlicheoder privaten Ausstellungsräume,außer kurzfristig vonKünstlern selbst organisierte.Im Ausland auszustellen ist fürKünstler aus den post-sowjetischenStaaten ebenfalls nichteinfach, das liegt weniger anden bspw. georgischen Behörden,als an den strengenVisabestimmungen der Eurozone.

Das NEW ART von Rusiko Oat, die u.a. als Kuratorin für Georgien all & now im Centre for Contemporary Art, Warschau, 2009, organisierte, ist der einzige untergrund space für aktuelle Kunst in Tiflis.


Soulakademi ist ein Song über dieStadt Tiflis und ihre Bewohner. Die Kreisbewegung der Kamera und der Titel zitieren die Tifliser Avantgardebewegungder 20er Jahre.


soulakademi, patricia london ante paris
2008, dvd, 5 min.



music videos by tbilisi artists:
1. Hotel, Natia Arabuli, 2000 Ausschnitt aus dem Film “Hotel”, der das Lebenvon abchasischen Flüchtlingsfrauen zeigt, diein leerstehenden Hotels in Tiflis einquartiertwurden.
2. Sevani Biennale, Magda Guruli, 2006Guruli filmt eine armenische Sängerin, diefrüher sehr bekannt war und heute in Schulenauf dem Land auftritt.
3. Mantra, Iliko Zautashvili, 2008Eine minimalistische Reflektion über die Zeit
4. Eye-Tree, Mamuka Japhardize, 2004Japhardizes Videocollage spielt mit dem animistischenKontext von Natur.
5. Black Soul Sea Song, P. London Ante Paris, 2008 Eine Fahrt mit Zug und Taxi nach Batumi und von dort durch das Schwarze Meer nach Varna.
6. Khorumi, Natia Sartania (sTia), 2007 Eine elektronische Version eines traditionellengeorgischen Liedes von der Komponistin NatiaSartania, gefilmt von Marika Asatiani.
7. équilibre, Koka Ramishvili, 2005 Der Künstler übt das Gleichgewicht zur Musikvon Keith Jarrett.
8. peppermint twist, New Art Union, 2009 Performance der drei Künstler Misha Shengelia,Vakho Bughadze und Oleg Timtschenko.


music videos by tbilisi artists
compiled by plap, edite d by K. Ramishvili,
Titelmusik: Dima Dadiani 2008, dvd, 25 min.


landerror
koka ramishvili
2006, dvd, 4 min.

Landerror ist ein abstraktes Video mit found footage aus einer Strassenüberwachungskamera.
Die Musik komponierte Nika Machaidze.



georgian sexual revolution
NADIA TZULUKIDZE
2009, dvd, 11 min.
Georgian Sexual Revolution ist ein Aufklärungsfilm einer georgischen Hausfrau und eines homosexuellen Australiers über die Befriedigung männlicher Bedürfnisse.
Natia Tzulukidze: “The video “Georgian sexual revolution” is connected to Georgian
Rose revolution, which happened in 2003 and was a bloodless revolution that displaced President Eduard Shevardnadze, who is mainly well known in Germany. A sigificant source of funding for the Rose revolution was the network of foundations and NGOs associated
with American billionaire George Soros, who spent 42 million $ for the overthrow
of Shevardnadze.

In January 2004 the leader of the Rose revolution Michael Saakashvili won the presidential elections and took course towards West. He was educated in the United States and became internationally known after the war with Russia in august 2008.
Georgian Rose revolution was an inspiration for Ukrainian Orange revolution in 2004 and Kyrgyzstan Pink or so called Tulip revolution in 2005.
My work is a first investigation into Georgian Sexual revolution, that didn’t happen yet in Georgia, mainly because of the lack of time.



tender transitory transport
PATRICIA LO NDON ANTE PARIS Text, NIKA MACHAIDZE,
Musik, KOK A RAMISHVILI, Video, 2008, dvd, 10 min.

2008 war Patricia London Ante Paris eingeladen zum 850. Geburtstag der Stadt München unter dem Motto “Brücken bauen” ein Werk in Kooperation mit georgischen Künstlern zu schaffen.
“Das video tender transitory transport ist ein filmisches Umherschweifen in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Die grafische Bearbeitung der Bilder korreliert mit dem gesprochenen Text und der unterlegten Musik. Die Erkundung der Stadt als Architektur, als politischer
Raum und als Klimazone hat poetische Wurzeln. Es entsteht eine suggestive, psychosoziale Stadtlandschaft.”
Christian Gögger, zk-max münchen

tender transitory transport war zusehen: Goethe-Institut Tiflis, 850 Jahre München, Wittelsbacher Pl., zk-max München, Bristol short film festival, Kobra Museum Amsterdam, Oberhausener Kurzfilmtage, New Art, Tiflis,


Hotel, GE, 2000, 15 min.
Regie: Natia Arabuli
Erstaufführung: Goethe-Institut Tiflis
Ein Tag im Leben von abchasischen Flüchtlingen, die vorübergehend in einem Hotel am Bazaar von Tiflis untergebracht sind.



Ramsan und seine Brüder, D, 06, 29 min
Regie: Natia Arabuli
Erstausstrahlung: 9. Nov. 2006, 3SAT
Ramsan und seine Brüder leben als Flüchtlinge im Pankissi-Tal in Georgien. Ein Tag aus seinem Leben schildert, wie der 12-jährige Ramsan sich um seine kleinen Brüder kümmert, während seine Mutter arbeiten geht.


Fatimas Erwachen, D, 2009, 30 min
Regie: Natia Arabuli
Erstausstrahlung: 6. Sept. 2009,18:00, 3SAT
Die 17-jährige Tschetschenin Fatima lebt seit 10 Jahren mit ihrer Familie im Nordosten Georgiens. Nun hat Fatima Abitur gemacht und verliebt sich in einen jungen Georgier aus der Nachbarschaft.



arkitekturis
Patricia London Ante Paris, ARKITEKTURIS, 4 von 8 Zeichnungen, 2007, Acryl und Contéstift auf Papier, je 44 x 34 cm
The drawings of buildings, which cought her eye, Patricia London made in the first days wandering around in Tbilisi. She had focused exclusively on Soviet and Investment architecture, but this was made clear to her only later by her georgian art friends. All 8 drawings are interconnected by the „man in the moon“, representing the 8 moon phases and 8 portraits
of famous males, which you can as well interpret as a boy‘s most favorites, tatooed on his belly. Arkitekturis was made during the state of emergency for the whole of Georgia from 7th to 15th nov 07, when it was forbidden to go out.



the digital magazine Tbilisideepart was founded by patricia london ante paris in april
2008. Each number presents an artist, writer, musician, filmer.
with: sofi babluani, natia sartania, magda guruli, koka ramishvili, mamuka japardize, tamuna gurchiani, nina chubinishvili, iliko zautashvili, natia arabuli, dima dadiani, lia shvelidze, pirosmani,
galaktion, misha shengelia, rusiko oat, sophia tabatadze, nino biniashvili, nini palavandishvili,
murtaz shvelidze, oleg timchenko, illegal kosmonautika, gio sumbadze, nika machaidze, keti jakeli, vato tsereteli, nino chubinishvili

Wednesday, July 01, 2009

EXHIBITION: "New Medea theater collectif in a digital-metafisikal state of emergency"

You are cordially invited to the show
"New Medea theater collectif in a digital-metafisikal state of emergency"
in New Art Cafe, 31 Orbeliani st.
on Friday 3rd July at 20:00

New Medea Theater collectif...will be shown in Kuenstlerhaus Saarbruecken (germany) from 26 august to 26 september 2009.


with: Sofia Babluani, Tina Pepperling, Nino Biniashvili, Shalva Calagon, Nino Chiliashvili, Mamuka Japaridze, Patricia London Ante Paris, Anthea Nicholson, Koka Ramishvili, Natia Sartania, Achil Tumanidze, Natia Tzulukidze, Iliko Zautrashvili