Friday, March 28, 2008
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Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Internet und andere Aspekte über den Süd-Kaukasus // Politic, Culture, History, Economy, Internet And Other Aspects About South-Caucasus // Posted By Ralph Hälbig
Der Fauenchor TUTARCHELA aus Rustavi, einer kleinen Stadt nicht weit von der Hauptstadt Georgiens Tbilisi, wird von Ende April bis Ende Mai durch die Schweiz und wieder durch Deutschland touren.
Der Chor gedeiht auf dem Humus einer jahrhundertealten Mehrstimmigkeit, die 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Ihre Vielfalt reicht von den eher bordunartigen Gesängen im Osten über die nicht-temperierten Modi der Swanen und den jodelartigen "Kremantschuli" Guriens bis hin zu den vertrackten Polyphonien Westgeorgiens.
Auch lasische Lieder gehören zum Repertoire, deren Relikte fast nur noch in der heutigen Türkei zu finden sind. Eine Besonderheit im Repertoire von "Tutarchela" sind Lieder, deren Vortrag bislang nur Männern vorbehalten war.
Die kraftvolle Darstellung von Helden- und Kampfliedern erweitert das Terrain der "Frauenmusik"; ebenso gemischte Tänze, bei denen sich die Frauen auch den Männerpart aneignen.
Berückend schöne Lieder aus dem Kaukasus brachte das Ensemble Tutarchela 2007 nach Rudolstadt. Erst vor vier Jahren gründeten 12 junge Frauen um die Chorleiterin und Arrangeurin Tamar Buadze in Rustavi das Ensemble Tutarchela. Entdeckt wurde der Fauenchor von der Berliner Filmemacherin Ruth Olshan bei Dreharbeiten in Georgien.
Erst kam ihr Dokumentarfilm "Wie Luft zum Atmen" nach Deutschland, dann folgten die Frauen um die Chorleiterin Tamar Buadze. Die Frauen von Tutarchela sangen nicht nur im begeistert aufgenommenen Theaterkonzert, sondern tanzten auch in ihren rot-schwarz-goldenen Trachten.
The Georgian Embassy in conjunction with Caucasus Arts and the Georgian Community in the United Kingdom cordially invites you and guest to the Private View of the first solo exhibition in this country of the visiting artist
Aserbaidschan – Land des Feuers
Kulturjahr von Aserbaidschan in Deutschland 2008 Aserbaidschan – über dieses Land wissen meist nur Einheimische und Kenner Konkretes zu berichten. Die Allgemeinheit kennt das „Land des Feuers“, wie der Landesname übersetzt lautet, oft nur als eine Region südlich von Russland, die reich an Bodenschätzen ist. Wie facettenreich und vielfältig Aserbaidschan tatsächlich ist, wird das „Kulturjahr von Aserbaidschan in Deutschland 2008“ zeigen. Erstmalig in seiner Geschichte lädt der Kaukasus-Staat zu einer derart ausgedehnten Entdeckungsreise durch seinen kulturellen Reichtum ein. Ein ganzes Jahr lang präsentieren wir kulturelle Höhepunkte aus Musik, Literatur und Kunst – eine Europapremiere für die beeindruckende Kultur Aserbaidschans.
Bereits das Eröffnungsfestival „Willkommen in Aserbaidschan“ in Berlin mit seinen vielen verschiedene Veranstaltungen demonstriert die Vielfältigkeit dieses Kulturjahres. Von Konzerten über Lesungen bis hin zu einem Symposium präsentiert sich Aserbaidschan als Land zwischen Tradition und Moderne.
Feierlich eröffnet wird das Kulturjahr mit einem Gala-Konzert des Staatlichen Symphonieorchesters Aserbaidschan am 27. März. Die kulturelle Reise beginnt bereits mit einem Pre-Opening zum aserbaidschanischen Film am 26. März. In der Folge laden Konzerte mit traditioneller und zeitgenössischer Musik dazu ein, aserbaidschanische Klangwelten – mit den größten Musiklegenden des Landes und dem talentierten Nachwuchs – zu entdecken. Weiterhin demonstriert das Land des Feuers mit Marionettentheater und Volksmärchen, dass es eine der ältesten Kulturen der Welt besitzt. Gleichzeitig lässt eine Filmreihe mit aktuellen Spielfilmen das Fortleben von Traditionen sichtbar werden. Und schließlich soll ein Symposium umfassend über Land und Leute informieren.
Lassen auch Sie sich verzaubern vom kulturellen Reichtum Aserbaidschans. Gehen Sie mit dem „Kulturjahr von Aserbaidschan in Deutschland 2008“ auf die Reise durch das „Land des Feuers“ und entdecken und vor allem erleben Sie, was dieses Land so einzigartig macht.
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