Friday, March 13, 2009

NACHRICHTEN: Der Patriarch übernimmt die Familienplanung. (idea.de)

In einem christlichen Nachrichtenportal in Deutschland fand ich Folgendes: Erst wird beinahe freudig eine Statistik angeführt, dass trotz des Krieges die Geburtenraterate gestiegen sei. Das klingt verwunderlich, aber die Soziologen heben ja manchmal absurd erscheinende Statistiken zutage, die man sich selbst überhaupt nicht erklären kann, wobei die Absurdität der Realität dann analytisch erklärt wird. Doch in in Georgien ist der Fall nicht so kompliziert. Liest man den Text weiter, erfährt man erstaunliches. Nicht hat ein Krieg die Beölkerungszahl schrumpfen lassen, sondern der Patriarch Elia II. versprach, bei einer kirchlich geschlossenen Ehe, die Kosten für jedes dritte geborene Kind zu übernehmen. Interessant ist, wie man sich um das Anwachsen der Schafsherde bemüht. Was wird da im Schilde geführt? Und wie reagiert denn die Poltik darauf? Gibt es in Georgien überhaupt soetwas wie ein Sozial- und Familienministerium?

Ein Land zu entwickeln besteht ja nicht nur in solch einer kruden Familienpolitik. Was sollen die Erst- und Zeitgeborenen wohl dazu sagen? Wie steht es um Bildung und Wohlstand, Voraussetzungen für die Entwicklung eines Selbstbewußtseins?
Der Patriarch zog jetzt (s)eine Erfolgsbilanz: „Pille und Abtreibung dürfen wir nicht nur mit Verboten bekämpfen. Angesichts der familien- und kinderfeindlichen Einstellung der heutigen Gesellschaft müssen wir christlichen und kinderreichen Familien auch finanziell beistehen.“

Ich sage dazu nur, wer eins und eins zusammen zählen kann, wird nicht immer zwei bekommen ... ;-)

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