Friday, January 16, 2015
BLOG: Wiederentdeckungen deutscher Dörfer in Georgien. Von Stéphane Voell (stephanevoell.wordpress.com)
Das Interesse an den deutschen Dörfern in Georgien scheint zu wachsen. Der Landkreis Tetritskaro, in dem Asureti liegt, hat ein Projekt mit dem Titel “Deutsches Dorf” ins Leben gerufen. Hier soll es darum gehen, “die wirtschaftlichen Traditionen der deutschen Siedler – Weinbau, Bierherstellung, Getreide- und Kartoffelanbau, Viehhaltung und Herstellung der Milchprodukte – wieder herzustellen.” Sie haben auch schon eine Delegation nach Deutschland geschickt. Es wurde auch ein Verein in Tbilisi gegründet, in dem sich motivierte Deutsche und Georgier die Unterstützung des Erhalts des kulturellen Erbes auf die Fahnen geschrieben haben. Auch im Deutschlandfunk gab es einen Bericht über die Renovierungspläne für die ehemaligen deutschen Dörfer. — Ich finde es gut, dass die Dörfer jetzt renoviert werden sollen und es auch eine wirtschaftliche Perspektive für die aktuellen Bewohner gibt. Doch ich bin skeptisch, wenn man die anderen “Renovierungen” in der Region sieht.
Im Sommer 2013 arbeiteten wir mit einem studentischen Forschungsprojekt zu den Kaukasusdeutschen. Eine Gruppe forschte in Bolnisi und Asureti, eine andere Gruppe reiste nach Göygöl (Helenendorf). Letzteres liegt in Aserbaidschan und dort hat man schon seit einiger Zeit das deutsche Erbe entdeckt. Beispielsweise wurde die Kirche in Helenendorf als Museum hergerichtet oder man erfand den “letzten Deutschen“, in dessen Haus ein Museum geplant ist. Bemerkenswert ist allerdings die Renovierung der alten deutschen Häuser dort. Alle wurden gleichermaßen weiß gestrichen, im oberen Teil mit einfachen Kieferpanelen versehen und die Sockel mit überall gleichen Mustern beklebt, die den Eindruck von gemauerten Wänden erwecken sollen.
Die deutschen Dörfer in Georgien wirken gegen Helenendorf wie Bruchbuden, aber das soll sich nun ändern. Es ist wichtig, doch es macht mir gleichermaßen Angst. Wie werden Bolnisi und Asureti in Zukunft aussehen? Die bisherigen Renovierungsmaßnamen in Georgien stimmen zumindest nachdenklich. Stephan Wackwitz schreibt über Renovierungen der Altstadt von Tbilisi, dass Kritiker dieser Bauvorhaben anmerkten, die „historischen“ Bauten seien nur noch als „Anmutungen“ enthalten. Treffend scheibt er weiter: „Hätte man sich in den Kopf gesetzt, den kaukasischen Orientalismus der Tifliser Innenstadt in Disneyland zu rekonstruieren, wäre das Ergebnis genauso ausgefallen, wie die historischen Stadtteile von Tiflis nach ihrer Überarbeitung durch die Saakaschwili-Administration jetzt tatsächlich aussehen“.
Das gilt auch für Batumi, die Stadt am Schwarzen Meer: Sie erscheint wie ein bunter und schriller Themenpark in Las Vegas oder Mestia, dem Hauptort in Swanetien, erweckt nach den massiven Investitionen in die Entwicklung des Tourismus den Eindruck, als hätte man ein schweizer Bergdorf im Kaukasus errichten wollen. Was wird nun in den ehemaligen deutschen Dörfern passieren? Eine den Gebäuden angemessene Renovierung wäre teuer und langwierig. Darüber hinaus wurden viele Häuser seit der Deportation 1941 von den neuen Bewohnern erweitert und umgebaut: Müsste man das alles zerstören?
Vielleicht wird man mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, denn die Häuser könnten – obwohl originalgetreu restauriert – nicht mehr “authentisch” wirken. Wackwitz schließt sein Kapitel zu den Renovierungen in der Hauptstadt damit, dass die Bewohner und Besucher in hundert Jahren vielleicht nicht mehr die Diskussionen über mangelnde Authentizität der Renovierungen nachvollziehen werden. Nun, lassen wir uns überraschen.
Wednesday, May 11, 2011
REPORTAGE: Deutsche Spuren in Aserbaidschan. Ferne Hoffnung Kaukasus. (rbb-online.de)
RBB Do 12.05.11 23:30Film von Mosjkan Ehrari
Dokumentarfilm Aserbaidschan/Deutschland 2010(Erstausstrahlung am 12.05.2011/rbb
Der Film dokumentiert die Geschichte der deutschen Auswanderer aus Württemberg, die im frühen 19. Jahrhundert in Aserbaidschan siedelten – in Helenendorf, einem Ort am Fuße des Kaukasus.
Dorfbewohner, Zeitzeugen, deutsche und aserbaidschanische Historiker lassen das alte Helenendorf der Weinbauern wieder lebendig werden.
Deutsche Aussiedler
Hunger, Krieg und Glaube führte Deutsche aus Württemberg einst aus ihrer Heimat in die Ferne. Sie siedelten sich in Aserbaidshan am Fuße des Kaukasus an und machten die fruchtbare Vorgebirgssteppe urbar.
Verbannung der Deutschen aus Aserbaidschan
1941 wurden unter Stalin mehr als 20.000 Nachfahren der schwäbischen Aussiedler aus Aserbaidschan nach Kasachstan und Sibirien deportiert. Heute leben die meisten Überlebenden mit ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln als sogenannte Russlanddeutsche in Deutschland. Angekommene oder Entwurzelte?
Erinnerungen an die Kindheit in Helenendorf
In Helenendorf/Göy Göl in Aserbaidschan wurden vor mehr als 80 Jahren Otto Hurr und Günther Hummel geboren. sie wuchsen auf in einer deutschen Kolonie, deren Gemeindeleben streng organisiert war. Eine glückliche Kindheit, wie beide erzählen, wild, mit endlosen Spielen am Fluss, mit Geschichten vom Hühnerstehlen und vom Klavierspiel in der neu gegründeten Musikschule.
Eine Kindheit, geerdet im strengen Wertekanon des schwäbischen Pietismus, den die deutschen Auswanderer im 19. Jahrhundert aus ihren Dörfern und Städten in Württemberg mitgebracht hatten.
Auf Spurensuche
Inzwischen haben Nachfahren der Deutschen in Aserbaidschan sich auf eine Spurensuche begeben: Sie suchen Helenendorf, diesen Ort deutschen Lebens in Aserbaidschan, wieder auf. So wie die 71-jährige Gisela Rasper und ihre 18-jährige Enkeltochter Sara.
In ihrem Film begleitet Autorin Moskjan Ehrari die beiden auf dieser emotionalen Reise in die Vergangenheit in das alte Helenendorf der Weinbauern. Doch ist die Geschichte der Vorfahren für die junge Sara noch fühlbar zu machen? Oder stirbt sie mit ihren Zeitzeugen?
Thursday, January 13, 2011
FILM: Reise in die eigene Vergangenheit. Gisela Raspers Hauptrolle in Aserbaidschan-Film (fnp.de)
Eppstein. Ihr Vater stammt aus Helenendorf im Kaukasus. Einmal im Jahr trommelt die Eppsteinerin viele Menschen aus dem Ort in Deutschland zusammen.
Wenn Gisela Rasper am Donnerstag den Dokumentarfilm über Aserbaidschan zeigt, in dem sie die Hauptrolle spielt (siehe «Info» unten), dann ist das für sie wieder eine besondere Reise in die Vergangenheit. Denn die Familie der Eppsteinerin stammt aus dem Ort Helenendorf im Kaukasus. Das heutige Göygöl im Nordwesten war die größte deutsche Siedlung auf dem Gebiet der seit 1991 eigenständigen Republik. Die erste deutsche Kolonie in Aserbaidschan war 1818 Alt Katharinenfeld. Sie wurde 1819 wieder aufgegeben. In diesem Jahr wurde Helenendorf von 194 schwäbischen Familien gegründet, die vor allem Wein anbauten. Der russische Zar Alexander hatte sie mit der Aussicht auf freies Land, Religions- und Militärfreiheit angelockt. Zudem herrschte in Deutschland nach den napoleonischen Kriegen Hungersnot.
In Helenendorf wuchs Gisela Raspers Vater Emil Votteler auf. Dessen Vater war aus Reutlingen ausgewandert. Ihre Mutter Meta Barth stammt aus Tiflis in Georgien. Beide lernten sich während des Studiums in Berlin kennen – und blieben auf Anraten von Emil Vottelers Mutter dort, um den Deportationen durch Stalin zu entgehen. Der Machthaber begann in den 1920er-Jahren mit den Enteignungen und ließ die Russlanddeutschen 1941 nach Kasachstan und Sibirien bringen.
Da war Gisela Rasper längst geboren. Sie kam 1935 in Teheran zur Welt. Doch den Kontakt zur Heimat ihrer Familie hat sie früh gesucht. «Es war immer mein größter Wunsch, mal nach Helenendorf zu kommen», sagt sie. Diesen Traum erfüllte sie sich schon mehrfach – so auch 2009 mit ihrer Enkelin Sara Ossenbrink, als Mojshan Ehrari den Film mit ihnen drehte. Der Vater der Berliner Regisseurin ist Aserbaidschaner. Kennengelernt hat Gisela Rasper die Filmemacherin durch ihr Engagement für die Helenendorfer. Seit vielen Jahren organisiert die Eppsteinerin große Treffen für die Russlanddeutschen. Schon 20 Mal kamen bis zu 350 Menschen zusammen. Im Juni soll das nächste Treffen in Fulda sein. Der Freundeskreis sei eine lockere Vereinigung – mit Gisela Rasper als Vorsitzender und Motor. Unterstützung aus der Landsmannschaft der Russlanddeutschen gebe es keine, erklärt sie. Vor zwei Jahren, als Helenendorf den 190. Geburtstag feierte, traf Gisela Rasper dort sogar den damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger.
Erstaunt ist die 75-Jährige immer wieder, wie unverändert der Ort mit seinen heute rund 18 000 Einwohnern geblieben ist. Es sehe aus wie vor dem Krieg. Interessant sei, wie die Russen die Dörfer für die Deutschen damals geplant hatten: Mit einem geraden Straßennetz ganz ohne Kurven und Parzellen von 20 mal 40 Metern Größe. Die Menschen, die dort leben – auch im Haus ihres Vaters an der Stadtstraße 38 – seien sehr gastfreundlich. Bei einem Besuch sei sie von einer alten Frau sogar auf Schwäbisch angesprochen worden, erinnert sich Gisela Rasper, die Helenendorf auch finanziell unterstützt, wo sie kann. wein
Den Aserbaidschan-Film gibt es für 10 Euro bei Gisela Rasper, Telefon (0 61 98) 82 91 (wein)
Friday, October 22, 2010
PHOTOGALLERY: Faded German Heritage In Azerbaijan (rferl.org)
Thursday, July 26, 2007
Xanlar Hillside
Xanlar, in central Azerbaijan was a German village in the early 1800s when Russia sent Germans over to Azerbaijan to spread the German work ethic. (Lisa Tresch)
SPENDE für das "deutsche Dorf" Helendorf in Aserbaidschan
SPENDENAKTION: Kirchturmuhr "St. Johannis" Chanlar/Helenendorf
17.06.2007 22:37 Uhr
Im Rahmen unserer Spendenaktion "Kirchturmuhr St. Johannis-Kirche" in Chanlar, früher Helenendorf/Aserbaidschan, welche in diesem Jahr das 150. Jubiläum der Kirchweihe erlebt und als Museum genutzt wird, benötigen wir dringend Hilfe. Mit Hilfe eines Uhrmachermeisters aus dem Erzgebirge könnten wir ein neues Uhrwerk für ca. 7 000 EUR installieren. Bisher haben wir jedoch lediglich Spenden von ca. 1.750 EUR sammeln können.
Für jede Art der Hilfeleistungen sind wir dankbar!
"...wir werben zur Zeit für eine neue Kirchturmuhr in Helenendorf (siehe unsere
Vereinsseite), vielleicht kanst Du die Info übernehmen, unsere Bankdaten stehen
dort auch. Zugleich brauchen wir Unterstützung für das Haus von Viktor Klein, der im April verstorben ist und sein Haus der deutschen Botschaft/Regierung vermacht hat, damit daraus ein Museum wird. Das AA grübelt nun, wie es sich entscheiden soll. Wir würden als Träger agieren mit der Gruppe der Helenendorfer, aber Geld ist wie immer wenig da. Etwas öffentliche Unterstützung würde jedoch helfen, um diese Kleinod nicht zu verlieren. [...]Seit vielen Jahren bereisen wir in kleinen Gruppen Chanlar. Besonders in den letzten beiden Jahren ist im ehemaligen Helenendorf (Chanlar, Aserbaidschan) sehr viel für den Erhalt der traditionellen Bausubstanz getan worden. Mit großer Gastfreundschaft werden die Nachfahren der ehemaligen Bewohner des früheren Winzerdorfes immer wieder empfangen. Nicht geringe Erwartungen gibt es in eine deutsch-aserbaidschanische Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Ortes und Landkreises zu einem touristischen Ziel mit überregionaler Bedeutung. Der Stadtkern von Chanlar mit den früheren Hofanlagen und Gesellschaftsbauten, die im südkaukasischen Vergleich einzigartig erhalten sind, die Nähe zum Naturpark Göy Göl, zum früheren Georgsfeld, Annenfeld und zu Kedabeg, wo früher die Firma Siemens Kupfer förderte, bieten gute Voraussetzungen für eine touristische Entwicklung der Region! - In der Hoffnung auf eine neue Zeit aserbaidschanisch-deutscher Gemeinsamkeit wurde die Idee geboren, dieser Entwicklung ein Symbol zu verleihen und nichts scheint sich besser dazu zu eignen, als die St. Johannis-Kirche in Chanlar. Zwischen Schule und Gemeindeplatz stehend, soll sie wieder allen Bewohnern und Gästen der Stadt die Zeit anzeigen und zugleich Menschlichkeit und Toleranz zwischen Religionen und Völkern anmahnen! Hiermit rufen wir alle alten und neuen Freunde Helenendorfs dazu auf, uns bei der Installation einer neuen Kirchturmuhr zu unterstützen! Der Grundstein wurde bereits bei Sammlungen unter einigen Helenendorfern gelegt, aber die aufzubringende Summe reicht lange noch nicht aus. Jeder noch so kleine Betrag - und sei er nur symbolisch - ist willkommen. Wir haben uns mit Hilfe von Gisela Rasper um einen deutschen Uhrmachermeister bemüht, der uns unterstützen wird und die Chanlarer werden ihn bei der baulichen Ausführung mit Kost und Unterkunft unterstützen. (Eva-Maria Auch)
mehr:
„Steht der Kölner Dom noch?“Reporter besucht den letzten Deutschen in Helenendorf
Aserbaidschan/Fotos/Khanlar (Photos by Robert Pudwill)
n-ost - Grab des letzten deutschen Bewohners von Chanlar (Foto von Benjamin Haerdle)
Aserbaidschan: Helenendorf im Kaukasus - Eurasisches Magazin (von Benjamin Haerdle)
Deutsche Sauberkeit im Kaukasus - MDZ-Moskau
bakublog: Der letzte Kaukasus-Deutsche
Viktor Klein ist der letzte Nachfahre der Schwaben in Chanlar.bakublog: Der letzte Kaukasus-Deutsche
[PDF] Reise 5: „Auf deutschen Spuren durch den Kaukasus“
Reportage aus Aserbaidschan Zu Besuch beim letzten Kaukasus ... (Von Ingo Petz)
Viktor Klein ist der letzte Deutsche im aserbaidschanischen Chanlar: Ein Besuch ... Vilyam Haciyev, der Bürgermeister von Chanlar, erzählt jedem Besucher, ...Deutsche in Aserbaidschan
In Aserbaidschan wurde die erste Kolonie 1819 in HeIenendorf (heute Chanlar), eine weitere Kolonie ein bißchen später zusammen mit der Bahnhofsstation ...
Wir erbitten um Überweisung von Spenden unter dem Stichwort "St. Johannis" auf unser Vereinskonto bei der Stadtsparkasse Bad Honnef:
Priv.- Doz. Dr. habil. Eva-Maria Auch, Bonn
Email: auch@eurokaukasia.de
Bankverbindung:
Stadtsparkasse Bad Honnef
BLZ: 380 5129 90,
Konto: 2000 12 02
Als gemeinnützige Körperschaft anerkannt vom Finanzamt Bonn-Innenstadt. Steuernummer 205/5762/1256
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn unter: 8532
Monday, July 02, 2007
Artikel des Eurasischen Magazins

RAKETENSTREIT
Was will Putin mit seinem Aserbaidschan-Vorschlag?
In einer Art vorauseilendem Gehorsam bezeichnen deutsche Politiker und Medien die Vorschläge des russischen Präsidenten als „Finte“. Dabei stehen diese Angebote in einem klaren Kontext zu einer Reihe weiterer Erklärungen Putins. Sie zeigen, dass die Welt in Zukunft mit einem selbstbewussten Russland zu rechnen hat.
ASERBAIDSCHAN
Helenendorf im Kaukasus
Helenendorf, das heutige Chanlar in Aserbaidschan, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der größten deutschen Kolonien im Kaukasus. Das Ende kam 1941, als Stalin die Deutschen aus Aserbaidschan deportieren ließ. Doch wer sich heute auf den Weg nach Chanlar macht, begegnet immer noch der deutschen Vergangenheit. Eine „Deutsche Weinroute“ soll diese nun wieder beleben und damit deutsche Touristen anziehen.
Wednesday, April 18, 2007
Wine and WagonsHelenendorf: Azerbaijan's First German Settlement
by Jacqueline Grewlich-Suchet
(Jacqueline Grewlich-Suchet is the wife of the German Ambassador in Azerbaijan. She has graduate degrees in Architecture from Paris (Beaux-Arts) and Archaeology (Louvre). Later she specialized in tropical medicine and practiced obstetrics. In Azerbaijan, she involves herself in social work and has helped to rehabilitate Siyazan clinic and the Guba asylum. As well, she is involved with some of the local orphanages.)
But about 180 years ago, another exiled population had chosen to settle down in this fertile region. Curiously, they came from Germany.
Again, the culprit was war, which had left their community desperately struggling to find ways to survive.
Jacqueline Grewlich-Suchet, wife of Klaus Grewlich, the German Ambassador to Azerbaijan, writes about some of the history of these first Germans who settled in Azerbaijan. She gathered this information from residents living in the town of Khanlar itself and from historians of Azerbaijan's Academy of Science.
In 1909 in his book, "A German Colony in the Caucasus", Count Schweinitz wrote a description about a German settlement called Helenendorf [now Khanlar]. Here's the picture he painted of the little town in the northwestern region of Azerbaijan nearly 100 years ago.
Read further and view some photos here >>>
Link: http://www.un-az.org/undp/bulnews15/culture.html
Thursday, July 28, 2005
Heute: "Kaukasusdeutsche"
Liebe Kaukasusinteressierte, wir möchten Euch auf unsere nächste Veranstaltung am Donnerstag abend aufmerksam machen, die am Donnerstag, um 18.30 Uhr im Seminar für Osteuropäische Geschichte derUniversität Bonn (Lennéstr. 1) stattfinden wird.
Der Abend steht diesmal unter dem Titel "Kaukasusdeutsche".
Über ihr Schicksal und die Spuren die sie im Leben Kaukasiens hinterließen, berichtet die Malerin Frau Gisela Rasper anhand der Geschichte Helenendorfs/Chanlars und ihrer eigenen Familie. Zugleich besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen einer kleinen Ausstellung mit demSchaffen der Künstlerin bekannt zu machen, die sich seit vielen Jahren für die "Helenendorfer" in Deutschland einsetzt.
Universität Bonn, Seminar für Osteuropäische Geschichte derUniversität Bonn (Lennéstr. 1)
Organisation: EuroKaukAsia e.V.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir trotz der Sommerpause mitzahlreichen Besuchern rechnen könnten!
Mit freundlichen Grüßen Eva-Maria Auch
PD Dr. Eva-Maria Auch
c/o Kultur- und Wissenschaftsverein "EuroKaukAsia"
Tel. 0172-8447954
Siehe auch den früheren Artikel in diesem Blog: Treffen der Kaukasusdeutschen ...
Mehr:
Amazon.de: Kaukasusdeutsche: Bücher
Was heißt hier
Etwa 50.000 Kaukasusdeutsche lebten 1897 im Nord-Kaukasus bzw. Transkaukasien. Die Einwanderung in den Süd-Kaukasus begann bereits im Jahre 1817. ...
Links
EuroKaukAsia Reisen und Dienstleistungs GmbH. Reiseangebote. Goethe-Institut. Seite über Kaukasusdeutsche.
Deutsche Sauberkeit im Kaukasus - MDZ-Moskau
Der 71-jährige Kaukasusdeutsche starb im Frühjahr 2007. 200 Menschen seien zu seiner Beerdigung gekommen, erzählt die Dorfbewohnerin Sharigija Verdijea beim ...
Deutschlandfunk - Juni 41 - Rolf Biedlingmaier
Er und seine Vorfahren sind Russlanddeutsche, eigentlich: Kaukasusdeutsche. Sie lebten in dem von ihnen 1818 gegründeten Ort Katharinenfeld, ...
Russlanddeutsche Kultur: Eine Fiktion?
Wolgadeutsche, Schwarzmeerdeutsche, Kaukasusdeutsche, Deutschbalten und. städtische Deutsche œ bestanden nur in geringem Maße. ...
Deutsch-Aserbaidschanische Konferenz zur Geschichte und Kultur der ...
Sie wird unter dem Thema "Kaukasusdeutsche - Deutsche im Kaukasus" stehen. Vorgesehen ist eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Forschungsstandes ...
Mythos Kaukasus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11/2006)
In einem regelrechten Rachefeldzug wurden nach den Deutschen 1941 (1,2 Millionen, darunter rund 50 000 Kaukasusdeutsche) in den Jahren 1943/44 mehrere ...












