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Tuesday, October 23, 2012

VIDEO: Khvamli cave-castle ხვამლის ციხე-- ქვაბული 4 (youtube.com)


The film is about archaeological expedition led by archaeologist Guram Gabidzashvili in May-October 2007 to study rocky range of Khvamli massive and a cavernous fortress. This cavernous fortress was Georgian kings' treasure house in the Middle Ages. It is mentioned in the chronicle of "Life of Kartli". According to the film authors the Khvamli rock is right the place where Prometheus was chained and where golden fleece was kept.

Director: Davit Goguadze
Screenplay: Davit Goguadze
Directors of Photography: Gorgaslan Khaindrava, Nika Lebanidze, Tato Kotetishvili, Jaba Kldiashvili
Production Design: Davit Goguadze
Sound: Malkhaz (Makho) Sichinava
Editing: Malkhaz (Makho) Sichinava
Producer: Amiran Svimonishvili

ფილმი გვიამბობს არქეოლოგიური ექსპედიციის შესახებ, რომელიც არქეოლოგ გურამ გაბიძაშვილის ხელმძღვანელობით ხვამლის კლდოვანი მასივისა და კლდეში არსებული ციხე-ქვაბულის შესასწავლად მოეწყო 2007 წლის მაის-ოქტომბერში. ეს ციხე-ქვაბული შუა საუკუნეებში ქართველ მეფეთა განძთსაცავს წარმოადგენდა, ის "ქართლის ცხოვრებაშიც" არის მოხსენიებული. ფილმის ავტორთა აზრით, სწორედ ხვამლის კლდე არის ის ადგილი, სადაც უძველესი მითების მიხედვით პრომეთე იყო მიჯაჭვული და სადაც ოქროს საწმისი ინახებოდა.

დამდგმელი რეჟისორი: დავით გოგუაძე
სცენარის ავტორი: დავით გოგუაძე
დამდგმელი ოპერატორები: გორგასლან ხაინდრავა, ნიკა ლებანიძე, ტატო კოტეტიშვილი, ჯაბა კლდიაშვილი
დამდგმელი მხატვარი: დავით გოგუაძე
ხმის ოპერატორი: მალხაზ (მახო) სიჭინავა
მემონტაჟე: მალხაზ (მახო) სიჭინავა
პროდიუსერი: ამირან სვიმონიშვილი

Thursday, August 02, 2012

BIOGRAFIE: Das Uschba-Mädl Cenzi von Ficker. Von Gerhard Schirmer (bergnews.com)

Das Uschba-Mädl Cenzi con Ficker
(bergnews.com) 1903 wurde unter der Leitung von Dr. Willi Rickmer-Rickmers eine Kaukasus-Expedition ausgerüstet, an der auch die sehr gewandte Bergsteigerin Cenzi von Ficker teilnahm. Das wichtigste Ziel dieser Kundfahrt war die erste Ersteigung des Uschba-Südgipfels, der eine Seehöhe von 4698 m aufweist.


Der Kaukasus hatte die Bergsteiger schon sehr früh fasziniert. So konnten beispielsweise bereits 1888 Engländer in der Besengi-Gruppe den Schchara ersteigen, 1890 stand der Italiener Vittorio Sella auf dem Zichwarga-Ostgipfel (Laboda- und Sugan-Gruppe) und 1891 erreichten Gottfried Merzbacher und Ludwig Purtscheller den höchsten Punkt des Sullukol-Basch in der Dschailük-Gruppe. Der Uschba-Nordgipfel fiel bereits 1888, der wilde und schwierige Südgipfel war jedoch noch bis 1903 Neuland.


Der geschenkte Berg
Rickmers Expedition wurde jedoch zunächst vom Pech verfolgt. Am 21. Juli stürzte A. Schulze in der Uschba-Schlusswand als Führender einige Meter ins Seil. Er zog sich einige Verletzungen zu und musste abgeseilt werden. Cenzi von Ficker versorgte den Verunglückten, dann stieg man ins Standlager ab. Doch der zähe Schulze gab sich nicht so leicht geschlagen, bereits am 26. Juli stand er gemeinsam mit Helbling, Reichert, Schuster und Weber auf dem Gipfel; die Cenzi war allerdings nicht dabei. Nur 18 Tage danach gelang dann der Seilschaft Georg Leuchs, Hans Pfann und Ludwig Distel die erste vollständige Uschba-Überschreitung von Norden nach Süden. Und dann geschah etwas Seltsames, in der Chronik des Bergsteigens vollkommen Einmaliges: Fürst Tatarchan Dadeschkeliani von Swanetien, der vom Können und vom Mut Cenzi von Fickers tief beeindruckt war, schenkte ihr den Berg Uschba! (Die Schenkungsurkunde bekam später das alpine Museum in München - historisches-alpenarchiv.org) Ganz ohne Gipfelsieg fuhr die Cenzi damals aber nicht nach Hause, sie nahm an der ersten Ersteigung des Schtawler (3976 m) und eines bis dahin namenlosen Gipfels (3860 m) teil, der ihr als "Tsentsi-Tau" zum ewigen Denkmal wurde.


Leilakette vom Gul - Tau (ca. 3200 m) in der Uschbagruppe (Kaukasus)
Schenkungsurkunde Uschba für Cenzi von Ficker


Cenzi von Ficker, die in eine Innsbrucker Gelehrtenfamilie hineingeboren wurde, kam durch ihren Bruder Heinz schon früh mit dem Bergsteigen in Berührung. Über ihn lernte sie zahlreiche Vertreter der damaligen alpinen Elite wie etwa Anton Schönbichler, Otto Ampferer oder Karl Berger kennen, die die ebenso hübsche wie talentierte Cenzi stets gerne auf schwierige Bergtouren im Karwendel und Wetterstein mitnahmen. 1908 heiratete sie den Wiener Rechtsanwalt Dr. Hannes Sild, einen gleichfalls sehr bekannten Bergsteiger, der ihren Bruder Heinz in dessen "führenden" Rolle ablöste.


Der Weltkrieg machte vorerst alle privaten Pläne zunichte. Hannes Sild kämpfte als Offizier bei den Kaiserjägern erst in Galizien, dann an der Dolomitenfront, wo er schließlich 1917 so schwer verwundet wurde, dass er aus dem Kampfgeschehen ausscheiden musste.


Der Uschba aus dem Betschotal um 1929.Schicksalsschläge
Nach Kriegsende - Hannes war inzwischen glücklicherweise wieder genesen - meisterte das Ehepaar die schweren wirtschaftlichen Folgen, die der Zusammenbruch der Monarchie nach sich zog, und brachte es rasch zu beruflichem Erfolg und privatem Wohlstand. Die beiden gingen wieder in die Berge und nahmen dabei auch ihre drei Söhne mit, aus denen bald ebenfalls tüchtige Bergsteiger wurden.


1937 brach über die bisher so glückliche Familie Sild das Unglück herein. Im Hochschwab-Gebiet verunglückte der Sohn Uli tödlich, und wenige Monate später starb der bereits todkranke Vater Hannes. Im Zweiten Weltkrieg fielen die beiden jüngeren Söhne Henning und Meinhart, und damit war die Familie Sild - bis auf die Mutter - ausgelöscht.


In den Folgejahren versuchte Cenzi Sild verzweifelt, der Einsamkeit zu entfliehen. Noch erfreute sie sich bester Gesundheit, und so zog sie ins Karwendelhaus, wo sie den mit ihr eng verbundenen Bewirtschaftern jahrelang eine wertvolle Hilfe war. 1956 erlebte sie urplötzlich einen totalen Zusammenbruch ihrer Kräfte, von dem sie sich nicht mehr erholen sollte. Die Familie Dr. Drexel, mit der sie eng befreundet war, nahm die Schwerkranke auf Burg Stauf bei Nürnberg auf, wo sie nur sechs Tage vor ihrem 78. Geburtstag friedlich entschlafen ist.


Steckbrief
Cenzi Sild, geb. von Ficker, geboren am 1. 9. 1878 in Innsbruck, gestorben am 26. 8. 1956 auf Burg Stauf bei Nürnberg
Gatte: Dr. Hannes Sild, Rechtsanwalt, gest. 1937
Söhne: Uli (abgestürzt 1937), Henning, Meinhart (beide im Zweiten Weltkrieg getötet)


Links
austria-lexikon.at//Biographien/Cenci von Ficker
historisches-alpenarchiv.org/gedenkblatt.pdf
Vergessene Erfolge: Die Anfänge des Damen-Kletterns.pdf
raetia.com/Frauen im Aufstieg.pdf
rb-media.net

Wednesday, June 20, 2007

EXKURSION: Studenten der Biologie aus Jena und Tbilisi in Chewsuretien werden drei Wochen im Kaukasus forschen (endemic-species-caucasus.info)

Zu den Exkursionszielen zählt auch das Sammeln von Hochgebirgspflanzenund Moosen für die wissenschaftlichen Sammlungen der Universitäten Jenaund Tibilisi. Zwischen beiden Universitäten besteht schon seitJahrzehnten ein Partnerschaftsvertrag, sodass die geplante Exkursioneine lange Tradition fortsetzt (zuletzt 2004: http://www.kaukasusexpedition.de.tt/). Chewsuretien ist als Exkursionsziel besonders interessant, da es eine einzigartige Vielfaltan Hochgebirgspflanzen aufweist und nur selten botanisch untersuchtwird. Manche Pflanzenarten kommen sogar nur dort vor (z. B. Jurineafilicifolia, Tephroseris karjaginii).
Stefan Otto, Anja Schober

Weitere Informationen zur Exkursion gibt es hier:
http://www.endemic-species-caucasus.info/

Quelle:
Eine botanische Exkursion nach Chewsuretien

Thursday, June 30, 2005

Georgien: Griechische Höhlen-Expedition bricht auf in die tiefste Höhle der Welt im Kaukasus

Georgien: Griechische Höhlen-Expedition bricht auf in die tiefste Höhle der Welt im Kaukasus

(vom 02. Juli 2005 bis 25. Juli 2005)

Am kommenden Sonntag, den 02. Juli 2005, wird eine griechische Höhlenexpedition die Erforschung der tiefsten Höhle der Welt auf der Erde – die Höhle Voronya-Krubera - in Angriff nehmen. Diese sehr tiefe Höhle befindet sich im West-Kaukasus in Abchasien. Der Eingang der Höhle ist 2,300m hoch und die vertikale Höhe der Höhle erreicht die Rekord-Tiefe von 2,080m. Die Höhle wurde gerade erst im letzten Oktober (2004) untersucht, und das Ziel der gegenwärtigen internationalen Expedition, die im Juli beginnt, ist die Fortsetzung der Erforschung in größerer Tiefe und die geschätzte Höhlentiefe mit besserem Equipment exakt zu ermitteln.

Der Abstieg in die Höhle ist extrem schwierig und findet mit vielen Übernachtungen in unterirdischen Camps statt. Die griechischen Höhlenforscher werden dort über 2 Wochen bleiben. Der Abstieg geht durch enge Passagen und durch riesige Schächte, die in einem riesigen Zimmer enden - 2 km unter der Oberfläche. Alle Mitglieder des griechischen Teams werden durch einen unterirdischen See tauchen müssen, um den tiefsten Platz der Erde zu erreichen.

Diese Expedition des griechischen Teams ist das Resultat der Zusammenarbeit vieler Jahre des Greek Caving Club SELAS (member of the Hellenic Speleological Federation) mit Höhlenforschern von Russland, der Ukraine und Frankreich, und dem Sponsor der internationalen Courier Company TNT, welche die ganzen Kosten der griechischen Expedition abdeckt. Im Jahre 2004 eroberten Griechen den höchsten Punkt der Erde im Himalaya: den Gipfel des Mount Everest. Nun könnte es sein, dass die Griechen auch den tiefsten Punkt der Erde im Kaukasus erreichen.

Die Mitglieder der Expedition sind:
Kostas Adamopoulos
Nikos Mitsakis
Elias Kazais
Methodios Psomas

SELAS goes to Voronya
Tiefste Höhle der Welt