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Wednesday, August 02, 2017

NATIONALPARKS: Legenden der Natur. Schutzgebiete im Südlichen Kaukasus. (2013)

Georgien und die faszinierende Kaukasusregion gehört mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu den reichsten und gleichzeitig bedrohtesten Naturschätzen der Erde.

Die “Kaukasus-Ökoregion” ist ein biologischer Schmelztiegel. Hier gibt es Pflanzen- und Tierarten aus Europa, Asien und Afrika sowie ganz spezielle kaukasische Besonderheiten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Gegenwärtig stehen zehn Prozent der Kaukasus-Ökoregion unter Naturschutz, doch ist unser Naturerbe nach wie vor gefährdet, und es muss in Zukunft noch viel getan werden. Wir müssen Schutzgebiete erweitern und neue ausweisen, Habitat-Korridore schaffen und grenzüberschreitende Ansätze im Schutzgebietsmanagement weiterentwickeln.

In Georgien liegt die Zuständigkeit für den Schutz und Erhalt der Natur bei der Agency of Protected Areas. Abgesehen von den Aufgaben des Naturschutzes, der Wissenschaft, Forschung und Umweltbildung kümmern wir uns um die Interessen der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen Gebieten und sind bestrebt, den dortigen Lebensstandard zu verbessern. Dabei ist eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu einem Schlüsselthema geworden, da dies die Möglichkeit bietet, zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen und gleichzeitig verantwortlich mit der Natur umzugehen.

Neben der Wertschätzung des Naturerbes aus nationaler Sicht ist es unabdingbar, dass wir unseren Beitrag zu einem funktionierenden Netzwerk von Schutzgebieten leisten und uns um die Kaukasus-Ökoregion in ihrer Gesamtheit kümmern. In diesem Zusammenhang möchte ich dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der KfW für ihr aktives Engagement danken, das sie seit über einem Jahrzehnt in unserer Region zeigen. Ein Großteil der Fortschritte, die wir in der Vernetzung und Entwicklung von Schutzgebieten gemacht haben, ist als Ergebnis dieser langjährigen Zusammenarbeit zu sehen.

Schlussendlich ist auch die vorliegende Publikation auf der Basis des Engagements und des eingespielten Teamworks von begeisterten Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen entstanden. Ihnen allen gebührt unser Dank. Die Erstellung dieser Broschüre ist Teil eines grenzübergreifenden Förderprogramms für Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Auf diese Weise war es möglich, einzelne Themen und Sichtweisen regional zusammenzuführen und einen gemeinsamen Ansatz zur Vermarktung eines naturorientierten Tourismus im Südlichen Kaukasus zu entwickeln.

Diese Broschüre spiegelt inhaltlich die Ergebnisse von Diskussions- und Abstimmungsprozessen mit regionalen und lokalen Vertretern der Naturschutz- und Tourismusorganisationen, Schutzgebietsverwaltungen und von Reiseveranstaltern wider. Die Informationen, die sie zusammengestellt haben, zeigen die Besonderheiten der Schutzgebiete auf und geben Hinweise zum Naturerleben für Gäste, die bereit sind, das sensible Gleichgewicht der Ökosysteme in unseren Schutzgebieten zu respektieren. Wir sind uns bewusst, dass die Umsetzung eines nachhaltigen Tourismus ein kontinuierlicher Prozess ist, der noch viele Aufgaben für uns bereithält, und wir sind entschlossen auf diesem Weg weiterzugehen. Letztendlich wird ein nachhaltiger Tourismus, verbunden mit dem Gedanken unser wertvolles Naturerbe zu schützen, sowohl für das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung als auch für den Schutz der biologischen Vielfalt ausschlaggebend sein.

Die vorliegende Broschüre soll Begeisterung für die Naturwunder Georgiens und der KaukasusÖkoregion wecken und Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, diesen Schatz zu bewahren.

Rati Japaridze,
Vorsitzender der georgischen Agency of Protected Areas

Broschüre: Legenden der Natur - REC Caucasus [rec-caucasus.org]
Mehr:
legendsofnature.org/deutsch/georgien
facebook.com/Rec Caucasus
South Caucasus Regional Exchange Platform on Biodiversity and Ecosystem Services [rbesp.rec-caucasus.org]

Sunday, March 20, 2016

SONDERAUSSTELLUNG: "Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion" im Zoologischen Museum der Universität Hamburg. Von Marika Lapauri-Burk (elbsalon.de)

(elbsalon.de) Schnecken sind nicht als besonders agil bekannt. Doch genau damit sind sie besonders wertvoll für die biogeografische Forschung: Wo man sie aufsammelt, sind sie in der Regel auch heimisch – im Gegensatz zum Beispiel zu einem Schmetterling auf Durchreise. Ihre Verbreitung, ihre Anpassungen an die Umweltbedingungen und ihre vielfältigen Erscheinungsformen können wichtige Fragen der Artentstehung beantworten. Ein Team des Centrums für Naturkunde (CeNak) hat im aukasus ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt und präsentiert seine Arbeit ab März in einer Sonderausstellung im Zoologischen Museum. Ein Tipp für Gross und Klein, besonders Empfehlungswert ist für die Familien mit Kindern. 

Interview mit Prof. Dr. Bernard Hausdorf 

 

Sonderausstellung "Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion" im Zoologischen Museum der Universität Hamburg, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg.

Die Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite caucasus-snails.uni-hamburg.de finden.

Saturday, October 25, 2014

VIDEO: "Warum Deutsch?" mit Zurab Shevardnadze - "Gardenia“, die etwas andere Gärtnerei – mit Hang zur Verfremdung und Liebe zum Detail (geschaeftsideen-fuer-entwicklung.de)


 

Der Erste seiner Zunft in Georgien

2008 betritt Zurab Shevardnadze Neuland in Georgien. Am Rande der Hauptstadt Tiflis eröffnet er die erste Gärtnerei des Landes. Sie bekommt den Namen „Gardenia“. Heute hat der 33-Jährige eine Handvoll Konkurrenten. Doch die meisten sind ihm wohlgesinnt. Denn Shevardnadze war ihr Lehrer.


Zurab Shevardnadze
Zurab Shevardnadze
Jeden Morgen um acht Uhr öffnet Shevardnadze die Tore zu seiner Freiluftgärtnerei – wenn man von Gärtnerei sprechen kann. Denn wer diesen Ort betritt, wähnt sich in einem verwun-schenen Märchengarten. Zwischen groß gewachsenen Bäumen und bunten Blumen haben Kräuter, Stauden und auch ausrangierte Alltagsgegenstände ein Plätzchen gefunden. Da sind zum Beispiel ein alter weißer Klavierflügel, der nun als Springbrunnen seinen Dienst tut, oder ein paar Gummistiefel, die zu Blumentöpfen geworden sind.

Es ist kein Wunder, dass Shevardnadzes Gärtnerei nicht nur Pflanzenliebhaber anzieht. Sie ist mittlerweile auch ein beliebter Ort für Foto-Shootings. Geld verdient der Gärtner aber nicht nur mit dem Verkauf von Blumen, Kräutern, Bäumen und Gemüse, sondern er berät auch Gartenbesitzer. Auf Wunsch pflegt er auch fremde Gärten. Beim weiteren Gang durch die Gärtnerei sticht noch ein blaues Häuschen ins Auge, von dem man dann auch noch wissen möchte, was es damit auf sich hat. „In dem schlafe ich während der Sommermonate. Wenn ich denn schlafe“, sagt der Gärtner. „Mein Arbeitstag beginnt um sechs Uhr und endet gegen 19 Uhr. Danach kommen Freunde und wir feiern das Leben.“

Inspiration in Deutschland

http://www.geschaeftsideen-fuer-entwicklung.de/wp-content/uploads/2013/04/georgien-zurab-2-608x275.jpg
Im Sommer wohnt Zurab Shevardnadze inmitten seiner Pflanzen.
Schon sein Großvater war Gärtner, allerdings aus Liebe, im eigenen Garten, und nicht von Beruf. Shervardnaze vereint beides und hat sich mit seiner eigenen Gärtnerei seinen Kind-heitstraum erfüllt. In Tiflis studierte er zunächst Biologie und Botanik. Das Praxiswissen hat er sich in Deutschland angeeignet. 1999 traf er auf einem Botanik-Workshop in der georgischen Stadt Batumi auf deutsche Botaniker. Seitdem war er rund vierzigmal in Deutschland. Er absolvierte unterschiedliche Praktika, unter anderem in den botanischen Gärten in Mün-chen und Bonn sowie im Palmengarten Frankfurt. Doch nie blieb er länger als drei Monate am Stück. „Dafür war das Heimweh zu groß“, bekennt Shevardnadze. „Einige der Gärtner, die ich in Deutschland kennengelernt habe, zähle ich heute zu meinen engsten Freunden. Ohne sie und ohne die Erfahrungen, die ich in Deutschland sammeln konnte, hätte ich den Schritt zur eigenen Gärtnerei vermutlich nicht gewagt.“

Nachwuchs ausbilden


Die Philosophie von Zurab Shevardnadze: Die Leidenschaft zum Beruf machen und das Leben feiern.
Denn in Georgien gab es nicht nur keine Gärtnereien, sondern auch keine anderen Gärtner, mit denen sich Shevardnadze fachlich hätte austauschen können. „Das war eigentlich die größte Hürde auf dem Weg zur Selbstständigkeit“, meint Shevardnadze rückblickend. Um diesen Zustand zu beenden, begann er, selbst auszubilden. Vor sieben Jahren, noch bevor er seine eigene Gärtnerei eröffnete, gründete er mit finanzieller Unterstützung der georgischen orthodoxen Kirche eine eigene Gärtnereischule. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zu seiner Gärtnerei. An der Schule ließen sich allein im letzten Jahr rund 270 Schüler zum Gärtner, Floristen oder Gartendesigner ausbilden. Viele von ihnen zieht es für ein Praktikum in Shevardnadzes magische Gärtnerei nebenan.

Dort arbeiten mittlerweile auch zwölf Festangestellte sowie acht saisonale Mitarbeiter. Das klingt wie eine richtige Erfolgsgeschichte, fast wie ein Märchen. „Aber der Weg dorthin war steinig“, sagt der Unternehmer. Eisern versuche er zum Beispiel, jeden Morgen pünktlich um acht Uhr mit der Arbeit zu beginnen, denn Pünktlichkeit sei in Georgien keine weitverbreitete Tugend. „Ich will und muss ein Vorbild sein für meine Mitarbeiter.“

Etwas wirklich wollen und dafür kämpfen

Shevardnadze ist davon überzeugt, dass Georgien sich besonders gut eignet, um sich als Unternehmer zu versuchen. Denn es gibt jede Menge Sektoren, die in Georgien noch uner-schlossen sind, allen voran die Landwirtschaft. Der Gärtner kommt ins Schwärmen: Kräuter könne man hier anbauen oder aber auch Schnittblumen. Und für das Imkereiwesen sei Ge-orgien sowieso ein Paradies, ganz zu schweigen von der Herstellung von Säften. „Was jedoch vielen hier fehlt, sind Eigeninitiative und Gründergeist, etwas wirklich wollen und dann auch dafür kämpfen.“

Auf die Frage, was Shevardnadze mit seiner Freiluftgärtnerei eigentlich in den Wintermonaten macht, antwortet er lachend: „Uns wird es nie langweilig, auch im Winter nicht. Da werden dann Körbe geflochten, Decken für den Haushalt genäht und das Gewächshaus bestellt. An Arbeit fehlt es hier nie.“

Quelle: geschaeftsideen-fuer-entwicklung.de

Wednesday, October 15, 2014

BUCH: Keloglu, Giray unter Mitarbeit von Prof. Dr. Narthela Varshanidze: Das Goldene Vlies und seine Volksmedizin - Heilpflanzen und Heilkunde in Georgien

Keloglu, Giray unter Mitarbeit von Prof. Dr. Narthela Varshanidze, Associated Professor of Biology
University of Rustaveli – Batumi/Georgien
Das Goldene Vlies und seine Volksmedizin. Heilpflanzen und Heilkunde in Georgien
Geest-Verlag 2013, ca.610 S., 19,80 Euro

Das Buch gibt mit einer Auswahl von 150 Heilpflanzen einen Überblick über die Georgische Volksmedizin. Keine zufällige Auswahl, vielmehr vor allem Heilpflanzen, die auch in Deutschland bekannt sind. Dem Leser bietet sich damit die Möglichkeit, sein Wissen über die Anwen­dungsmöglichkeiten von Heilpflanzen zu erweitern oder auch ganz neu zu schaffen. Erklärtes Ziel des Autors ist es, das Wissen der Volksmedizin über die Wirkung der Heilpflanzen in einfacher und zugleich verantwortlicher Weise zu vermitteln. Zugleich vermittelt er uns damit ein Bewusst-sein zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und ihren wichtigen Ressourcen auch vor unserer Haustür.

Giray Keloglu knüpft mit seinem Buch über die Volksmedizin in Georgien an eige­ne Traditionen an, wurde sein Großvater doch in Tiflis geboren, sein Vater in Aser­baid­schan. Er selbst erblickte in Kars, in der Türkei, das Licht der Welt, lebt aber bereits seit seinem ersten Lebensjahr in Deutschland, wo er auch Schule und Aus­bildung absolvierte. Sein gesellschaftliches und ökologisches Engagement (Mitglied bei den Grünen, aktives Engagement in den Bereichen Um­weltschutz, Integration, Soziales und Ju­gend) führte ihn näher an Fragen der Volks­medizin und Heilkunde, ließ ihn eine Heilpraktiker- und eine Phyto­therapie-Aus­bildung bei Arnd Groeneveld absol­vie­ren. 2009 begann er mit den Arbeiten an die­sem Buch, seit 2010 mit Unterstützung der University of Rustaveli – Batumi / Georgien, insbesondere mit Prof. Dr. Narthela Varshanidze.

Die vorgestellten Heilpflanzen

1 Ackerschachtelhalm
2 Ackerstiefmütterchen
3 Adjarisches Alpenveilchen
4 Adlerfarn
5 Amerikanische Gleditschie
6 Bergminze
7 Birke
8 Bischofskraut
9 Blauer Eukalyptus
10 Bocks-Hauhechel
11 Breitwegerich
12 Chinesischer Tee
13 Chrysantheme
14 Dreiblättriger Fieberklee
15 Dreiteiliger Zweizahn
16 Echte Feige
17 Echte Goldrute
18 Echte Kamille
19 Echte Nelkenwurz
20 Echte Walnuss
21 Echter Alant
22 Echter Baldrian
23 Echter Ehrenpreis
24 Echter Eibisch
25 Echter Hopfen
26 Echter Lorbeer
27 Echter Seidelbast
28 Echter Wurmfarn
29 Echtes Johanniskraut
30 Echtes Leinkraut
31 Echtes Tausendgüldenkraut
32 Fichte
33 Flatter-Binse
34 Flohknöterich
35 Frauenmantel
36 Gartenbohne
37 Gartenpetersilie
38 Gemeine Schafgarbe
39 Gemeine Wegwarte
40 Gemeiner Dost (Oregano)
41 Gemeiner Fenchel
42 Gemeiner Kürbis
43 Gemeiner Spargel
44 Gemeiner Stechapfel
45 Gewöhnliche Berberitze
46 Gewöhnliche Rosskastanie
47 Gewöhnlicher Beifuß
48 Gewöhnlicher Schneeball
49 Gewöhnliches Hirtentäschel
50 Gewöhnliches Seifenkraut
51 Gewürzsumach
52 Goethe-Pflanze
53 Granatapfel
54 Griechische Baumschlinge
55 Große Klette
56 Gundermann
57 Gurke
58 Hanf
59 Heidelbeere
60 Herbstzeitlose
61 Herzgespann (fünflappig)
62 Himbeere
63 Huflattich
64 Hundsrose
65 Immergrüne Magnolie
66 Japanische Wollmispel
67 Kahles Bruchkraut
68 Kalmus
69 Kartoffel
70 Kastanienbraunes Zypergras
71 Kaukasische Fetthenne (Mauerpfeffer)
72 Kaukasische Linde
73 Kaukasische Schneerose
74 Kaukasische Tollkirsche
75 Kaukasisches Maiglöckchen
76 Kaukasusapfel
77 Kaukasus-Tanne
78 Keulen-Bärlapp
79 Kiefer Sosnovkii
80 Kirschbaum
81 Kiwi
82 Klebriger Salbei
83 Kleinblütige Königskerze
84 Kleines Immergrün
85 Knoblauch
86 Knollensellerie
87 Kolchischer Efeu
88 Koriander
89 Kornelkirsche
90 Kratzbeere
91 Krauser Ampfer
92 Kriechquecke
93 Kümmel
94 Lakritze (Süßholz)
95 Lorbeerkirsche
96 Löwenzahn
97 Mais
98 Meerrettich
99 Orthosiphon (Echter Katzenbart)
100 Paprika (Spanischer Pfeffer)
101 Passionsblume
102 Preiselbeere
103 Primel (Schlüsselblume)
104 Quitte
105 Radieschen
106 Rhododendron
107 Ringelblume
108 Rosafarbene Catharante
109 Rossminze
110 Rostfarbiger Fingerhut
111 Rote Bete
112 Roter Fingerhut
113 Rotklee
114 Sal-Weide
115 Sanddorn
116 Saumfarn
117 Scharfer Mauerpfeffer
118 Scheinhanf
119 Schiefer Schillerporling
120 Schlangen-Knöterich
121 Schöllkraut
122 Schwarze-Erle
123 Schwarze Johannisbeere
124 Schwarzer Holunder
125 Schwarzer Nachtschatten
126 Schwarzes Bilsenkraut
127 Sommer Knotenblume
128 Spitzwegerich
129 Strohblume, Stark durftende
130 Sumpfhelmkraut
131 Tintenfisch-Aloe
132 Vogelbeere
133 Vogelknöterich
134 Walderdbeere
135 Waldmeister
136 Wald-Sanikel
137 Wald-Ziest
138 Wasserpfeffer
139 Weinrebe
140 Weißbeerige Mistel
141 Weißdorn
142 Weißdorn (fünfgriffiger)
143 Weißer Germer
144 Weißkohl
145 Wermut
146 Wilde Malve
147 Wilde Möhre
148 Woronow Schneeglöckchen
149 Zitrone
150 Zitronenmelisse (Melisse)
151 Zwergholunder (Attich)

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Thursday, April 24, 2014

FLORA: Kaukasus: Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Ausstellung in Berlin (idw-online.de)

(idw-online.de) Die Ausstellung präsentiert die neuesten Forschungsaktivitäten des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin mit Partnern in Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Die Ausstellung ist vom 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015 zu sehen.

Presseführung: SAVE THE DATE
Am Mittwoch, 14. Mai 2014, 10.30 Uhr, findet ein Presserundgang durch die Sonderausstellung im Beisein der Kuratoren statt (Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin). Gelegenheit für Interviews und Bildaufnahmen wird geboten. Um Akkreditierung bis Montag, 12. Mai 2014 wird gebeten (per formloser E-Mail an ).

Kaukasus: Hotspot der Pflanzenvielfalt und Naturschutz
Die Ökoregion Kaukasus ist mit mehr als 6.000 Pflanzenarten ein "hotspot" der Artenvielfalt in den gemäßigten Breiten. Zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer sind eine Vielzahl von Lebensräumen auf engstem Raum miteinander verwoben: feuchte Wälder, saftige Bergwiesen und Hochstaudenfluren, alpine Steinschuttfluren und Quellmoore, aber auch Steppen und Halbwüsten. Viele bekannte Gartenpflanzen wie die Großköpfige Flockenblume, die Kaukasus Fetthenne oder der Orientalische Mohn kommen ursprünglich aus dem Kaukasus. Die Besucher können Bäume in „Zeitkapseln“ erforschen, an einem kaukasischen Marktstand stöbern oder mehr zur genetischen Vielfalt kaukasischer Wildbirnen erfahren. Die Ausstellung vermittelt unterhaltsam und multimedial, wie die laufende Kaukasus-Initiative und andere Forschungsprojekte des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem sowie die Aktivitäten des World Wildlife Fund for Nature (WWF) dabei helfen können, diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu schützen.

Kaukasus erleben im Botanischen Garten vom Wald bis zur Steppe
Die ganze Vielfalt dieser einzigartigen Ökoregion wird lebendig im grundlegend überarbeiteten, neu gestalteten, weitgehend neu bepflanzten und neu beschilderten Gartenabschnitt „Kaukasus und Südwestasien“. Besucher können kaukasische Wälder durchschreiten, Alpenrosengebüsche und alpine Rasen ebenso wie Steppen entdecken. Zahlreiche Info-Tafeln vermitteln Wissenswertes über typische Lebensräume und Pflanzen. Für die neue Gartenanlage wurden viele Samen und Pflanzen von Expeditionen mitgebracht, in Berlin angezogen und vermehrt.

Katalog, Rahmenprogramm, Führungen, Audioguide und Exkursionstasche für Kinder
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog- und Essayband mit allen deutsch- und englischsprachigen Ausstellungstexten. Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet die gesamte Ausstellungszeit. Erstmals gibt es in der Ausstellung einen Audioguide speziell für Kinder. Familien können mit einer Exkursionstasche den Kaukasus im Museum und Garten erkunden. Gruppenführungen können zu individuellen Zeiten vereinbart werden.

Erforschung des Kaukasus
Die aktuelle Ausstellung entstand im Rahmen der Kaukasus-Initiative des Botanischen Gartens und das Botanischen Museums Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin und dem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt „Developing Tools for Conserving the Plant Diversity of the Transcaucasus“. Seit 2010 erforscht die Berliner Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit den botanischen Instituten und Botanischen Gärten in Jerevan (Armenien), Baku (Aserbaidschan) und Tbilisi (Georgien) die Kaukasus-Region. Ziel der Projekte ist es, die wissenschaftlichen Kapazitäten der Partnerinstitutionen zu stärken und zugleich Werkzeuge für die sinnvolle Planung von Naturschutzmaßnahmen zu entwickeln. Gerade in einer so kleinräumig verzahnten Ökoregion wie dem Kaukasus ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit besonders wichtig: Nur wenn erforscht ist, was in einem bestimmten Gebiet vorkommt, ist es möglich zu entscheiden, inwiefern es schützenswert ist. Wie genetisch divers sind zum Beispiel die Populationen einer bestimmten Baumart? Welche Arten sind besonders kleinräumig verbreitet? Und wie groß muss, ungeachtet politischer Grenzen, ein Gebiet mindestens sein, um eine gefährdete Baumart effektiv zu schützen? Die Ergebnisse dieser laufenden Forschungen werden mit der aktuellen Ausstellung präsentiert. Obwohl der Kaukasus so reich an natürlichen Ressourcen ist, macht sich die Öffentlichkeit den Wert dieser biologischen Vielfalt zu wenig bewusst. Hier möchte die Ausstellung einen Impuls setzen.

Ökoregion Kaukasus
Die Ökoregion Kaukasus reicht vom Südrand der russischen Föderation über die drei Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien bis in die nördlichen Regionen der Türkei und des Iran. Es handelt sich um einen der „hotspots“ der Biodiversität der gemäßigten nördlichen Breiten. Wissenschaftler vermuten dort mehr als 6.000 Arten von Blütenpflanzen, und auch die Tierwelt ist besonders vielfältig. In den von grandiosen Gebirgen, Hochebenen und in Senken auslaufenden Flusstälern geprägten Landschaften zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer wechseln auf kleinstem Raum klimatische und geologische Bedingungen und schaffen ein faszinierendes Mosaik unterschiedlichster Vegetationstypen: von kargen Steppen auf kalten Hochebenen zu feuchtwarmen Wäldern am Schwarzen Meer, von alpinen Blockhalden und blütenreichen Hochstaudenfluren zu Salzseen und Halbwüsten am Kaspischen Meer.

Kaukasus. Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer Sonderausstellung im Botanischen Museum und im Botanischen Garten Berlin-Dahlem
Ort: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Dauer: 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015, täglich von 10 bis 18 Uhr (Museum), Kaukasusfreilandbereich täglich von 9 Uhr bis Dämmerung (Garten)
Eintritt: Garten und Museum: 6 €, ermäßigt 3 €; Nur Museum: 2,50 €, ermäßigt 1,50 €

Pressekontakt:
Gesche Hohlstein, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem,
Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Tel. 030 / 838 5013, Email: g.hohlstein@bgbm.org

Weitere Informationen:
www.bgbm.org/de/event/kaukasus - zur Ausstellung
www.bgbm.org/de/presse/pressefotos#Sonderausstellung_Kaukasus – Pressefotos
www.botanischer-garten-berlin.de – zum Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem
 

Tuesday, December 10, 2013

VORTRAG: Im Naturmuseum Südtirol: Die Pflanzenwelt in Georgien. Von Martin Engelhardt (museen-suedtirol.it)

Unweit des Kasbeks(museen-suedtirol.it) Georgien besitzt sieben verschiedene Klimazonen

Bozen - Der außergewöhnlichen Artenvielfalt der Pflanzenwelt in Georgien ist an diesem Freitagabend ein Bildervortrag im Naturmuseum Südtirol in Bozen gewidmet; der Eintritt dazu ist kostenlos.

Georgien besitzt sieben verschiedene Klimazonen mit etwa 4200 Arten höherer Pflanzen, von denen rund ein Viertel endemisch sind, also in einer klar abgegrenzten Umgebung vorkommen. Nirgendwo sonst in Europa ist die Landschaft in einem so ursprünglichen Zustand erhalten geblieben wie in Georgien.

Am Freitag, dem 13. Dezember, berichtet Martin Engelhardt ab 18.00 Uhr im Naturmuseum Südtirol in seinem Bildervortrag "Die Pflanzenwelt von Georgien" über die faszinierende Artenvielfalt in diesem kleinen Land. Martin Engelhardt arbeitet am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart; er ist freiberuflich als Botaniker und Gutachter in den Bereichen Natur- und Artenschutz tätig. Der Vortrag ist Teil des Treffens des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol und kann von allen Interessierten kostenlos besucht werden.


Georgien ist ein "Hotspot" der Biodiversität. Das kleine Land besitzt sieben verschiedene Klimazonen mit etwa 4200 Arten höherer Pflanzen, von denen etwa 25% endemisch sind. Nirgendwo in Europa ist die Landschaft in einem so ursprünglichen Zustand erhalten geblieben.

Martin Engelhardt arbeitet am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Er ist freiberuflich als Botaniker und Gutachter in den Bereichen Natur- und Artenschutz tätig.

 
In deutscher Sprache. Gäste willkommen.


Informationen: Thomas Wilhalm, Tel. 0471 412971
Freier Eintritt

Naturmuseum Südtirol
Bindergasse 1, Bozen
Tel.: +39 0471 412964, Fax: +39 0471 412979
info@naturmuseum.it
www.naturmuseum.it

Di–So, Feiertage 10–18 Uhr
Geschlossen am 1. Januar, 1. Mai, 25. Dezember
Schulen ab 9.00 Uhr (Vormerkung erforderlich)


Botanikreise nach Georgien über Kaukasus-Reisen

Tuesday, November 27, 2012

RESEARCH: Forscher des GEOMAR untersuchen Schlammvulkane in Aserbaidschan. Von Birgit Hoffmann (vulkannews.de)

(vulkannews.de) Schlammvulkane sind aus vielerlei Gründen wissenschaftlich interessant. Sie sind eine Quelle von Treibhausgasen, sie können eine Naturgefahr darstellen oder auch Anzeiger für potenzielle Rohstoffvorkommen sein. Sie kommen in den Ozeanen, aber auch rund ums Kaspische Meer vor. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel war deshalb Mitte November in Aserbaidschan.

Ein Ozean ist das Kaspische Meer nicht. Aber immerhin ist es der größte See der Erde. Und er weist viele Gemeinsamkeiten mit den Weltmeeren auf. Dazu gehören unter anderem spezielle geologische Formationen, an denen mit Gas und Wasser gesättigte Schlämme aus dem Untergrund austreten. Dabei bilden sich Schlammkegel, die stark an Vulkane erinnern. Deshalb heißen diese Formationen Schlammvulkane. Sie kommen am Grund des Atlantiks, des Indischen Ozeans und auch des Mittelmeers vor – oder aber in den Küstenbereichen des Kaspischen Meeres. „Zahlreiche Schlammvulkane liegen dort sogar an Land und sind deshalb viel leichter zu untersuchen als diejenigen unter Wasser”, erklärt der Geochemiker Dr. Mark Schmidt vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Zusammen mit zwei Kollegen war er deshalb vor einer Woche in Aserbaidschan, um Proben von einem Schlammvulkan in der Nähe der Hauptstadt Baku zu nehmen.

„Schlammvulkane sind für uns deshalb so interessant, weil sie in Zentralasien als eine der Hauptquellen für das in der Atmosphäre vorkommende Methan gelten”, erklärt Schmidt. Die Ausgasungen von Schlammvulkanen können zu über 90 Prozent aus Methan bestehen. Damit spielen sie eine relevante Rolle für das Klima. Methan ist ein etwa 20-mal stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid. Da Methan leicht entzündlich ist, stellen die Schlammvulkane auch eine mögliche Naturgefahr dar. Der Schlammvulkan, den die Kieler Wissenschaftler jetzt beprobten, war erst im September während einer besonders aktiven Phase explodiert und brannte daraufhin lichterloh.

Gleichzeitig können Schlammvulkane aber auch Anzeiger für Rohstoffquellen sein. Neben dem Methan, das chemisch nichts anderes ist als Erdgas, können aus Schlammvulkanen auch Bitumen (Erdpech) und Öl austreten. „Aserbaidschan hat als einer der ersten Länder weltweit seine Ölförderung rund um aktive Schlammvulkane herum aufgebaut“, sagt Dr. Schmidt. Doch für einen sicheren Abbau ist ein gutes Verständnis der geologischen, chemischen und physikalischen Prozesse in einem Schlammvulkan wichtig.

Die GEOMAR-Wissenschaftler interessieren sich schon seit Längerem für die Prozesse in Schlammvulkanen. In einem groß angelegten Projekt von 2007-2011 haben sie Schlammvulkane im westlichen Nildelta untersucht. In Aserbaidschan bietet sich Ihnen nun die gute Gelegenheit, die Kohlenwasserstoff-Austritte an Schlammvulkanen sowohl an Land als auch in den flachen Bereichen des Kaspischen Meeres vergleichend zu erforschen. Dazu unterzeichnete Prof. Ibrahim Guliyev, Direktor des Geologischen Instituts von Aserbaidschan (GIA), vergangene Woche ein Kooperationsvereinbarung mit dem GEOMAR. Für 2013 sind erste gemeinsame Kampagnen für Probennahmen im Kaspischen Meer geplant. „Wir freuen uns, auf diese Weise Zugang zu diesem wissenschaftlich hoch interessanten Binnen-Meer zu erhalten, das uns auch viele Vergleichsmöglichkeiten zu Prozessen in den Ozeanen bietet“, sagt der Ozeanforscher Dr. Schmidt.

Quelle: GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Thursday, November 01, 2012

NATUR: Der Leopard auf dem Sprung nach Europa (wwf.de)

(wwf.de) 31. Oktober 2012 - WWF gelingt Foto-Nachweis des bedrohten Kaukasus-Leoparden
 
Kaukasus-Leopard. © WWFBerlin - Mit nur 40-60 wild lebenden Individuen zählt der Kaukasus-Leopard zu den seltensten Tierarten der Erde. Dem WWF ist es nun mit Unterstützung des aserbaidschanischen Umweltministeriums und Wildbiologen der Akademie der Wissenschaft gelungen, die vom Aussterben bedrohte Großkatze wieder in Aserbaidschan nachzuweisen. Ein ausgewachsenes Leopardenweibchen tappte in der autonomen Republik Nachitschewan in die Fotofalle der Umweltschützer. Seit mehreren Jahren war der Leopard in der Gegend nicht mehr gesichtet worden. „Das ist eine kleine Sensation“, freut sich Aurel Heidelberg, Kaukasus-Referent beim WWF Deutschland. „Unser Einsatz zahlt sich aus. Dieser Erfolg gibt uns Hoffnung, dass der Leopard langfristig den Sprung zurück nach Europa schaffen wird.“

Der Kaukasus-Leopard, auch Persischer Leopard genannt, bevölkerte einst weite Teile der Kaukasus-Region bis in den europäischen Teil hinein. Doch Wilderei und die Zerstörung seines Lebensraumes brachten ihn an den Rand der Ausrottung. Entschiedene Schutzbemühungen leiteten nach Angaben des WWF indessen einen Wandel ein: „Wir konnten dazu beitragen, dass über 50.000 Hektar Leoparden-Lebensraum im Südkaukasus zusätzlich unter Schutz gestellt wurden“, so Aurel Heidelberg. Außerdem wurden die neu entstandenen und vergrößerten Schutzgebiete für eine effizientere Überwachung ausgerüstet und die lokale Bevölkerung für den Leopardenschutz sensibilisiert. WWF-Mann Heidelberg ist zuversichtlich: „Wir werden uns weiter für die Erholung der Leopardenbestände und der seiner Beutetiere einsetzen. Mit ein bisschen Glück findet der Leopard bald auch wieder in Europa ein Zuhause.“

Weiterführender Link: Kaukasus Zentrum der Artenvielfalt
 
KONTAKT 
Immo Fischer 
Pressestelle WWF
Tel.: 030 311 777 427 
 

Monday, October 01, 2012

PHOTOREPORTAGE: Georgian Falconry Tradition. By Bert Willaert

(bertwillaert.com) Every year again thousands of Eurasian Sparrowhawks fly over the western Lesser Caucasus along the Black Sea coast on their way to Africa. Yearly, for over 2000 years, georgian ‘bazieri’ are waiting for them, equiped with nothing more than a net and a trained songbird. These falconers have developed an effective manner to get the sparrowhawks into their nets, after which they tame them to hunt for quails and use them in falconry competions. This ancient tradition is however associated with illegal hunting practices, a deadly threat for many of the large numbers (yearly over 800 000) of migratory raptors.
 
When hiking trough the beautiful hills of the Lesser Caucasus during September or October, one could encounter a georgian falconer – locally called bazieri -, patiently waiting for migrating Eurasian sparrowhawks. And when they are flying over, you could see him trying to get these birds into his strategically placed nets. Upon seeing this for the first time, I directly questionned myself how the bazieri would succeed in catching one of these shy birds.

I would learn pretty fast that the key tosuccess is their trained songbird. In most cases this is a juvenile Red-backed shrike (but House sparrows were seen being used as well). These songbirds are caught using an unattended trap using mostly a mole cricket as bait. When caught, the bird’s sight is limited by sticking a halfcircle shaped piece of leather on the eye, causing a view limited to the environment below the bird. By this, the bird does not notice approaching rapors – which could cause stress or other unwanted response behaviours – but is still able to see presented food attached to the stick where it is perched on. Later on the bird is trained to hover. They are kept on the stick by two thin strings attached to both legs. When thrown in the air by the bazieri, the bird should attract the attention of the sparrowhawk by looking a helpless hovering bird.

When the birds are well trained, the bazieri sets up his trap. This is done by clearing a small spot on a hill slope, with a clear view to the north. The removed ferns or other plants are then used to build a screen, next to which the net is placed. Now the only thing left is waiting… When a bird is approaching, the bazieri hides behind his fern screen and throws up the shrike, sometimes making a wistling sound, to attract the bird’s attention.

When the bird is interested, it will hold for a fraction of a moment and then start it’s dizzeling hunting stoop. Only if the bird is within meters from the net, the bazieri will withdraw the shrike.When successful, the raptor now flies into the net, causing it to collapse because of the bird’s impact. The bazieri now needs to get his hands on the bird as fast as possible, as it might still escape. After being caught, the bird’s wings are tied to its body using a piece of cloth and it is laid down in the shadow. On good days, this process can be repeated up to 30 times! At home the bazieri will attach straps and start training the birds to use them for quail hunting of falconry competitions.

Problems associated with falconry

It is astonishing to see how an acient traditional method is still one of the best techniques to catch the raptors. The falconry history is interesting and diserves some attention. Unluckily there are also some conservation issues associated with this tradition.

First of all, some falconers do not always release their birds at the end of  the falconry season. Birds are often sold, especially when they have an abberant color pattern. Secondly, not only Eurasian sparrowhawks are caught. Levant’s sparrowhawks, are less suitable to use in falconry, but often caught being hard to distinguish from the Eurasian one from a distance without binoculars. Not all bazieris seem to release these birds and many are instantly killed. Some of these are used to feed the Eurasian ones, but this is not always the case. Sporadicaly other birds (large falcons, eagles, harriers…) might be caught as well. These might be sold or – in the case of large falcons – also be used to hunt quails. Furthermore, in the region of Batumi, many bazieri take a gun to the field and also shoot raptors when possible. Often to feed the sparrowhawks but also for human consumption or just for fun.

To end, it is important to stress that the impact of this falconry tradition has, to my knowledge, never been assessed. Total numbers of caught sparrowhawks (and shrikes) are unknown, so is true for total numbers released at the end of the season. An elaborate study is needed to determine what species are affected and in which extent.

Below you can see some of the pictures made during the project.


Thursday, August 30, 2012

FAIR TRADE: Weihnachtsbäume: Informationszentrum für Fair Trees gegründet. Interview mit Hans-Peter Meier (gabot.de)

(gabot.de) "Fair Trees" ist das neue Konzept für den Vertrieb von Weihnachtsbäumen. Für jeden Baum mit dem Etikett "Fair Trees ®" wird ein Geldbetrag nach Georgien überwiesen.

Im Interview gibt Hans-Peter Meier vom Fair Trees Informationszentrum Antworten auf die aktuellen Fragen zu dem Konzept.

Was sind die Aufgaben des Fair Trees Informationszentrums?
Hans-Peter Meier: Wir möchten die Idee von Fair Trees bekannt machen: Weihnachtsbäume die ein soziales Engagement im Ursprungsland ermöglichen und fair gehandelt werden. Dafür verschicken wir Pressemitteilungen und informieren die Medien über alle Fragen, die Fair Trees betreffen. Außerdem sind wir Ansprechpartner für Verbraucher und interessierte Händler im gesamten deutschsprachigen Raum.

Und was unternehmen Sie als Ansprechpartner für die Verbraucher?
Hans-Peter Meier: Wir sind darauf vorbereitet, bei den unterschiedlichsten individuellen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Ab Mitte November werden wir mit einem Infotelefon zur Verfügung stehen. Selbstverständlich kann der Verbrauch uns auch über E-Mail kontaktieren. Außerdem werden wir eine Händlerliste veröffentlichen, damit jeder interessierte Käufer sehen kann, wo er in seiner Nähe ein Fair Trees Baum kaufen kann.

Welche Leistung bieten Sie für Händler, die Fair Trees Bäume verkaufen möchten?
Hans-Peter Meier: Interessierte Händler erhalten von uns eine komplette Liste mit allen Fair Trees Produzenten im deutschsprachigen Raum. Ohne Selektion nach Postleitzahl oder einem anderen Filter. Jeder Händler kann sich seinen passenden Lieferanten selber auswählen. Und wir stellen ihm eine ganze Reihe spezieller Marketingartikel bereit.

Nun hat Fair Trees ja hohe Ansprüche an sich selber und besonders an die sozialen Projekte in Georgien. Wie wird das kommuniziert?
Hans-Peter Meier: Wir denken, dass die Informationen auf den Baumetiketten und den Infoschildern bei den Händlern eine gute Basisinformation sind. Außerdem werden wir in unserer Pressearbeit ausführlich über die sozialen Projekte in Georgien berichten und diese Meldungen breit streuen. So werden wir im Internet zum Beispiel detailliert die Verwendung der Gelder nachweisen, die über Fair Trees für die sozialen Projekte eingenommen wurden. Nur Transparenz kann Vertrauen schaffen.

Warum wird ein Kunde Fair Trees Bäume fürs Weihnachtsfest kaufen wollen?
Hans-Peter Meier: Es gibt bei den meisten Verbrauchern eine sehr positive Einstellung zum "besseren Produkt". Das sind meist Öko-, Fair Trade- oder regionale Handelswaren. Dem Endverbraucher wird die Entscheidung zu diesem "besseren Produkt" aber manchmal durch ein Überangebot alternativer Waren oder schlimmstenfalls durch Überteuerung sehr erschwert. Fair Trees setzt sich bereits durch seinen „sich selbst erklärenden Markennamen“ ab. Denn Fairer Handel bedeutet nichts anderes, als eine Verbesserung der Lebensbedingungen im Ursprungsland. Und gleichzeitig ist ein Fair Trees Weihnachtsbaum nur unwesentlich teurer als eine herkömmlicher Weihnachtsbaum.

Wie wollen Sie das in der Praxis kommunizieren?
Hans-Peter Meier: Der Nachteil für die Produzenten ist, dass ein Weihnachtsbaum nur einmal im Jahr gekauft wird. Da lohnt sich kein teures Marketing. Hier kommt der große Vorteil der Marke Fair Trees zu tragen. Es ist eine große Idee, die von allen gemeinsam genutzt werden kann. Der Produktname erklärt bereits das Konzept und somit ist ein kostengünstiges und dennoch wirkungsvolles Marketing möglich. Dies wiederum macht die Marke Fair Trees für Produzenten und Händler interessant.

Bei Fair Trees geht es aber um soziale Projekte in Georgien und nicht um Marketingideen?
Hans-Peter Meier: Da ist letztlich ja das Geniale. Wir haben hier eine ganz typische Win-Win-Situation: Die Marke Fair Trees ermöglich es jedem Händler, ohne große Zusatzkosten Fair Trees Weihnachtsbäume erfolgreich zu verkaufen. Und mit jedem verkauften Fair Trees Weihnachtsbaum kommt mehr Geld den sozialen Projekten in Georgien zu gute.

Thursday, August 16, 2012

BLOG: Svaneti, as good as it gets! Text and photo Eistein Guldseth, 2012 (gotocaucasus.com)

The dramatic nature of Svaneti is dominated by the mighty Mount Ushba with it's caracteristic double-speared summit at 4710 meters. It's regarded as one of the most difficult mountains to climb in the Caucasus.
Original Post With Perfect Photos!! >>>

(gotocaucasus.com) SVANETI IS THE MOST EXTREME part of Georgia. I have been traveling in Georgia since 2004, but there has always been something stopping me from carrying out my Svaneti trip. One year there was terrible weather, another year the region was seized by Gen. Kvitsianis paramilitary forces. Something has always been in the way. But this year we went, and what a trip it was. But the backdrop was rather tragic:

Four Ukrainian climbers had an accident on Mt. Ushba the week before. Two of them died. During the rescue operation, two Chech climbers who disappeared after an accident in 1974 were also found.

How to get there

From Tbilisi you drive to Zugdidi, and take the road to Mestia wich is the centre of Svaneti. It is about 130 kms drive. No need for any 4WD. But beware of falling rocks when its raining. You can also go by plane, as the city has a small airport. But it's not Mestia you want to see. That is Ushguli, the World heritage site, and for that you need a 4WD. It's 44 km into the mountains and at 2200 meters altitude. More about that later.

First you go to Hotel Mestia.

Mestia is a dustbowl, but Hotel Mestia as an oasis. Here you get high quality food and great accomodations. The first thing you do is go to Vitali Japaridze at Hotel Mestia and order his Svaneti special "kubdari", a bread with very spicy meat inside. All food is cooked on a traditional stove with firewood. The hotel is a perfect basecamp for trekking. Vitali will give you all information you need. If you prefer more modest accomodations there are a lot of guesthouses available for self household.

Svaneti is for trekkers and climbers.

The hardcore climbers try Mt. Ushba. It's 4710 meters high summit has claimed many lives through the years. Most professionals these days hire local guides. There is of course Mt. Shkhara in Ushguli. It's considered to be Georgia's highest mountain (5068 m) and Europe’s fourth highest after Elbrus (5643m), Dychtau (5204m) and Koshtan (5151 m) according to Summitpost org. You can also hire a guide and spend four days trekiking from Mestia to Ushguli. You can also drive from Mestia to Ushguli. For that 44km trip (one way) you need a 4WD, patience and 3 hours. The track is easy. There are lots of possibilities, just ask Vitaly, or check out internet. For me Ushguli was the ultimate goal.

On UNESCOS word heritage site list

I quote the UNESCO site here: "The mountainous region of Upper Svaneti occupies the upper reaches of the lnguri river basin, between the Caucasus and Svaneti ranges. The characteristic landscape of Upper Svaneti is formed by small villages, dominated by their church towers and situated on the mountain slopes, with a natural environment of gorges and alpine valleys and a backdrop of snow-covered mountains. The most notable feature of the settlements is the abundance of towers, especially in Mestia and the frontier villages, such as Ushguli and Latali".

Tuesday, June 26, 2012

WEBDOKU: Klanglandschaften. Upload from Urban and Natural Sounds zwischen 20. Juni und dem 10. Juli (arte.tv)


Welche Töne bevölkern unseren Alltag? Kann man all die Laute benennen, die unsere Städte ausmachen? Was hören unsere Ohren in freier Natur? Und wie viel Platz bleibt dabei noch für die Stille? „Klanglandschaften“ ist eine interaktive Entdeckungsreise, die unsere Umgebung durchs Zuhören erforscht. In einer Zeit des Bilderkultes zeigt uns dieses Programm dabei auch, dass Landschaften nicht nur mit dem Blick, sondern auch mit Gehör erforscht werden können.

Sehen Sie die Weboku auf klanglandschaften.arte.tv.

ARTE hat daher beschlossen, dieses 2011 in seiner ersten Version vom kanadischen Office national du Film (ONF) produzierte Programm auf seiner Webseite auszustrahlen und es so seinen französischsprachigen und deutschsprachigen Usern näherzubringen.

Für diese „Wiederausstrahlung“ laden wir Sie ab jetzt dazu ein, an unserem „Klanglandschaften“ Wettbewerb auf Soundcloud teilzunehmen. Hören Sie genau hin, nehmen Sie die Töne in ihrer Umgebung auf und teilen Sie sie mit uns!

Eine Jury, zusammengesetzt aus Ton und Bildexperten, wird den originellsten Klang bestimmen. Zu gewinnen gibt es:
-Für den/die Sieger/in: ein Olympus LS-5 Aufnahmegerät + den dazugehörenden Antiwind Vorsatz „Windjammer“
-Der Publikumspreis wird zudem jene drei Klänge auszeichnen, die von den Usern am häufigsten als „Favoriten“ auf Soundclound genannt wurden. Die drei Gewinner erhalten Einkaufsgutscheine in der Online-Boutique LPO

Was muss ich tun, um zwischen dem 20. Juni und dem 10. Juli teilnehmen zu können?
1. Nehmen Sie Töne in den folgenden auf der Webseite
klanglandschaften.arte.tv erscheinenden Themen auf:
In der Landschaft „Stadt“: Verkehr, Summen, Park, Kulturerbe Ton
In der Landschaft „Vorstadt“: Sonntagslaute, Gezwitscher, Pause
In der Landschaft „Natur“: Am Fluss, Lagerfeuer
In der Landschaft „Einsiedelei“: Ihre Stille
Laden Sie die Klänge auf Ihr Soundcloud-Konto.

Wie lade ich Klänge hoch?
- Sie können den Ton mit Ihrem Smartphone aufnehmen und ihn mit der Soundcloud App einfach hochladen.
- Sie können den Ton ebenfalls mit einem Aufnahmegerät speichern und dann einfach auf ihren Computer und die Webseite soundcloud.com laden.
- Ihr Ton darf nicht länger als drei Minuten sein.
- Ihr Ton muss auf einmal aufgenommen worden sein und darf keine Schnitte enthalten
- Sie dürfen keine Musik aufnehmen
- Jeder Teilnehmer darf maximal nur 20 Töne abschicken

2. Um Ihren Ton zu benennen, verwenden sie folgende Namensgebung:
Klanglandschaften ARTE/ONF – [Themenname]: Titel
Beispiele: „Klanglandschaften ARTE/ONF – Park: Vogelgezwitscher“ oder „Klanglandschaften ARTE/ONF – Summen: Müllabfuhr am frühen Morgen“

NB: Eine zusätzliche Beschreibung ist nicht notwendig, aber willkommen, damit wir ein bisschen mehr darüber erfahren können, wo und warum sie Ihren Klang aufgenommen haben.

3. Fügen Sie Ihren Klang in die Soundcloud Gruppe von „Klanglandschaften“ ein: 
soundcloud.com/groups/cologie-sonore-partage-de-sons

Die kompletten Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Haben Sie Fragen? Dann stellen Sie sie uns auf unserer Facebook Fan-Seite oder auf unserem Twitter-Account. Ein frohes Zuhören und viel Glück!

WEB: Index für Gewürze und Kräuter auf Georgisch (Kartuli) (uni-graz.at)


Trigonella caerulea: Brotkleeblüte            
            
             
            
        

(აბზინდა)(abzinda)(Beifuß)(ka)
ალისარჩულიalisarç̌uliFärbersaflor(ka)
ანისულიanisuliAnis(ka)

ბადიანიbadianiSternanis(ka)
ბაჰარიbahariPiment(ka)
ბროწეულიbroc̣euliGranatapfel(ka)
ბულგარულიbulgaruliPaprika(ka)

დარიჩინიdariç̌iniCeylonesischer Zimt(ka)
დაფნაdaṕnaLorbeer(ka)
დაფნის ხეdaṕnis ḫeLorbeer(ka)
დუშისტიdušisṭiPiment(ka)

ვანილიvaniliVanille(ka)
ვარდიvardiDamaszener Rose(ka)

ზაფრანაzaṕranaFärbersaflor(ka)
ზაფრანაzaṕranaSafran(ka)
ზეთისzet́isOlive(ka)
ზეთისხილიzet́isḫiliOlive(ka)

თეთრი პერიცაt́et́ri p̣eriçaPfeffer(ka)
თეთრი პილპილიt́et́ri p̣ilp̣iliPfeffer(ka)

ილიiliCardamom(ka)

კამაḳamaFenchel(ka)
კამაḳamaDill(ka)
კვლიავიḳvliaviKreuzkümmel(ka)
კოჭაḳoč̣aIngwer(ka)

ლავანდაlavandaLavendel(ka)
ლიმონიlimoniZitrone(ka)

მაიორანიmaioranaMajoran(ka)
მაკიდონელიmaḳidoneliPetersilie(ka)
მამულაmamulaBeifuß(ka)
მანგოmangoMango(ka)
მდოგვიmdogviSchwarzer Senf(ka)
მირტიmirṭiMyrte(ka)
მიხაკიmiḫaḳiGewürznelke(ka)
მუსკატის კაკალიmusḳaṭis ḳaḳaliMuskat(ka)
მწვანილიmc̣vaniliPetersilie(ka)

ნარინჯისnarinǰisOrange(ka)
ნახტომიnaḫṭomiKaper(ka)
ნიახურიniaḫuriSellerie(ka)
ნიორიnioriKnoblauch(ka)
ნუშიnušiMandel(ka)

ოკროპიoḳrop̣iDill(ka)
ომბალოombaloPfefferminze(ka)
ორეგანოაoreganoaOregano(ka)
ოხრახუშიoḫraḫušiPetersilie(ka)

პერიცაp̣eriçaPfeffer(ka)
პეტრუშკაp̣eṭrušḳaPetersilie(ka)
პილპილიp̣ilp̣iliPfeffer(ka)
პირშუშხაp̣iršušḫaMeerrettich, Kren(ka)
პიტნაp̣iṭnaPfefferminze(ka)

რეხანიreḫaniBasilikum(ka)
რეჰანიrehaniBasilikum(ka)
როზმარინიrozmariniRosmarin(ka)

სალბიsalbiSalbei(ka)
სოლინჯიsolinǰiBockshornklee(ka)
სუმახიsumaḫiSumach(ka)

ტარხუნაṭarḫunaEstragon(ka)
ტეგანიṭiganiWeinraute(ka)
ტმინიṭminiKümmel(ka)

ურციurçiThymian(ka)
უცხო სუნელიuçḫo suneliSchabziegerklee(ka)

ფორთოხალიṕort́oḫaliOrange(ka)

ქინძიḱinjiKoriander(ka)
ქონდარიḱondariBohnenkraut(ka)
ქონდარიḱondariThymian(ka)
ქოქოსიḱoḱosiKokos(ka)
ქუნჯუთიḱunjut́iSesam(ka)

ღვიაġviaWacholder(ka)

ყაყაჩოq̣aq̣aç̌oMohn(ka)
ყაყაჩოს თესლიq̣aq̣aç̌os t́esliMohn(ka)
ყვითელი ყვავილიq̣vit́eli q̣vaviliFärbersaflor(ka)

შავი პერიცაšavi p̣eriçaPfeffer(ka)
შავი პილპილიšavi p̣ilp̣iliPfeffer(ka)
შაფრანიšaṕraniFärbersaflor(ka)
შაშკვლავიšašḳvlaviBasilikum(ka)
შირბახტიširbaḫṭiSesam(ka)

ჩამანიç̌amaniBockshornklee(ka)

ცერეცოçereçoDill(ka)

ძირაjiraKreuzkümmel(ka)

წითელი წიწაკაc̣it́eli c̣ic̣aḳaChili(ka)
წიწაკაc̣ic̣aḳaChili(ka)
წიწმატიc̣ic̣maṭiKresse(ka)

ხახვიḫaḫviZwiebel & Schalotte(ka)
ხოშხოშიḫošḫošiMohn(ka)
ხოხნოტაḫoḫnaṭaMeerrettich, Kren(ka)
ხტომაḫṭomaKaper(ka)

ჯავზიǰavziMuskat(ka)
ჯანჯაფილიǰanǰaṕiliIngwer(ka)
ჯაოზიǰaoziMuskat(ka)
ჯაშკვლავიǰašḳvlaviBasilikum(ka)