Die Wanderung in Georgien (Swanetien) war unser absolutes Highlight. Trotz des mittelgrossen Zwischenfalls, haben wir es total genossen und würden uns sofort wieder aufmachen, um diese wunderbaren Tage noch einmal erleben zu dürfen.
Wir würden die Wanderung auf jeden Fall, jedem weiterempfehlen.
Mehr: 5 Videos aus Georgien
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Wednesday, August 21, 2019
Monday, February 26, 2018
VIDEO: Reinhold Messner speaks about a balance of tourism in Georgia - or is this video a PR Campaign for mass tourism ?
Rheinhold Messner's trip to Georgia Follow the legendary explorer
Rheinhold Messner on his way through epic Georgian mountains! Majestic Ushba Mount, breathtaking landscapes of Greater Caucasus, fruitful vineyards and ancient churches in the lowlands are ready to be discovered!
Source: https://georgia.travel
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Tuesday, September 05, 2017
VIDEO: უშბის სარკე • Ushba's Mirror. Attempt and heavy stonefalls. By Archil Badriashvili
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Friday, June 13, 2014
REISE UND ABENTEUER: Geheimtipp in Georgien - Der Berg des Prometheus. Von Stephanie Geiger (nzz.ch)
Schöner Bericht und Foto von Stephanie Geiger hier >>>
(nzz.ch) Der Grosse Kaukasus hat alles zu bieten, was sich Bergsteiger wünschen: einsame Täler, hohe Berge und Touren, die eine echte Herausforderung sind. Trotzdem ist die Gegend bis heute nicht über den Status «Geheimtipp» hinausgekommen.
«Auf einen Berg steigen, und noch dazu auf den Kasbek?» Luisa findet das so abwegig, dass sie unsere Frage noch einmal wiederholt. Luisa, 68 Jahre alt, eine kleine rundliche Frau, graue Haare, blaue Schürze, ist unsere Gastgeberin in Stepanzminda. Das golden schimmernde Kaffeeservice in der Vitrine, ein Teppich an der Wand, eine alte Speisezimmergarnitur, das alles trägt dazu bei, dass sich schnell zu Hause fühlt, wer hier übernachtet. Und wer aus dem Fenster schaut, hat einen phantastischen Blick auf den dritthöchsten Gipfel Georgiens. «Der Kasbek ist ein wunderschöner Berg», sagt Luisa. Doch ihr Herz und die Lunge würden eine Besteigung nicht mehr zulassen.
Viel unberührte Natur
Aber auch früher ist Luisa nie auf die Idee gekommen, auf den Kasbek oder einen anderen Berg zu steigen. Bergsteigen ist an den Südhängen des Grossen Kaukasus längst nicht so verbreitet wie in den Alpen. Dabei hat der Grosse Kaukasus alles zu bieten, was sich Bergsteiger von einem Gebirge wünschen: einsame Täler, hohe Berge und neben gemütlichen Wanderungen auch Touren, die eine echte Herausforderung sind. Schon früh war die Region deshalb auch Ziel von Bergsteigern aus dem Alpenraum. Der deutsche Geograf, Alpinist und Forschungsreisende Gottfried Merzbacher reiste 1891 in den Kaukasus, bestieg den Elbrus und kam auch am Kasbek vorbei. 1903 fuhr eine österreichische Expedition nach Georgien. Die Tiroler bestiegen dort einen 3860 Meter hohen namenlosen Berg, der heute noch als «Tsentsi Tau» im Register des Alpine Club of London zu finden ist, benannt nach Cenzi von Ficker, einer Teilnehmerin der Expedition. Doch nicht nur das: Für ihren Mut bei einer schwierigen Rettung bekam die Innsbruckerin vom Fürsten von Swanetien die Uschba (4737 Meter), einen formschönen Berg mit Doppelgipfel, formell geschenkt.
Über den Status «Geheimtipp» scheint der Grosse Kaukasus aber in Europa in den vergangenen hundert Jahren nicht hinausgekommen zu sein. Als einer der Seven Summits dominiert der Elbrus (5642 Meter) das Bergsteigen in der Region. Die anderen Berge werden meist nur von Bergsteigern aus dem ehemaligen Ostblock in Angriff genommen. Auch hat das georgische Tourismusministerium erst im vergangenen Jahr begonnen, bewusst den naturorientierten Tourismus im Südkaukasus zu vermarkten. Die landschaftliche Vielfalt, das milde Klima und die unberührte Natur sollen Bergsteiger und Wandergruppen locken.
Wir sind mit Otari Jafaridze unterwegs. Mit dem Bergsteigen begonnen hat der Dreissigjährige während des Studiums. Der Kaukasus ist seine Spielwiese. Einmal ist er auch darüber hinausgekommen, bestieg den Khan Tengri (7010 Meter) im Tien Shan in Turkestan. Jetzt ist Otari aber überwiegend mit Trekkinggruppen unterwegs, oder er führt Bergsteiger auf den Kasbek.
Uns bringt Otari zuerst an den Fuss des Tschauchi-Massivs. Die Wolken hängen tief an diesem Augusttag, an dem Otari mit uns von Tbilissi aus auf der Georgischen Heerstrasse vorbei am Heliskiing-Resort Gudauri und über den Kreuzpass Richtung Norden fährt. Kurz vor Stepanzminda verlassen wir die Hauptroute nach Osten. Auf den ersten Kilometern ist die Strasse noch geteert. Zu verdanken ist das dem georgischen Patriarchen. Er kommt aus dem kleinen Ort Sno. Doch hinter Sno verstehen wir, weshalb Otari ein Geländefahrzeug hat. Durch Schlaglöcher, einen reissenden Gebirgsbach und eine holprige, vom Regen ausgewaschene Bergstrasse fahren wir hinauf nach Djuta.
Djuta ist ein kleines Bergdorf. Es soll das am zweithöchsten gelegene Dorf Europas sein, wenn man den Südkaukasus noch zu Europa zählt. Wie so viele abgelegene Dörfer ist auch Djuta vom Aussterben bedroht. Die Jungen gehen weg, weil sie in der Einöde keine Arbeit finden. In seiner bescheidenen Ärmlichkeit ist Djuta aber eine zauberhafte Idylle: vom Regen aufgeweichte Wege; eine alte Frau, die vor ihrem einstöckigen Häuschen in der Sonne sitzt; ein Kaukasischer Hirtenhund, der mit seiner Grösse und dem lauten Gebell fast so furchteinflössend ist wie der Bär, vor dem er seine Herde schützen soll.
Und doch gibt es auch für Djuta ein Fünkchen Hoffnung. Anano, eine junge Frau Ende zwanzig, hat in dieser Einöde, eine Viertelstunde Fussweg oberhalb des Dorfes, eine Hütte gebaut, um Touristen und Einheimischen in der Einsamkeit des Kaukasus Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Otari hat uns dorthin gebracht, damit wir uns an die Höhe des Kasbek gewöhnen.
Mehr als nur ein Berg
Als wir am nächsten Tag zum Muchadze (3240 Meter) aufbrechen, regnet es in Strömen. Der Weg führt uns durch ein breites Tal am Basislager der Tschauchi-Kletterer vorbei. Doch an diesem frühen Morgen ist das Zeltlager wie ausgestorben. Die einen seien in der Wand, vom Regen überrascht, die anderen noch tief in ihren Schlafsäcken verkrochen, erzählen uns zwei junge Frauen. Das Tschauchi-Massiv ist das berühmteste Klettergebiet im Ostkaukasus, eine Mischung aus Drei Zinnen und Tofana di Rozes, auch deshalb kaukasische Dolomiten genannt. Von den mächtigen Wänden des Tschauchi, die uns am Vortag noch in Staunen versetzt hatten, sehen wir nichts. Sie verstecken sich hinter dichten Regenwolken.
Wir setzen unseren Weg dennoch fort, hinauf zum Gipfel des Muchadze. Die Rhododendren sind schon verblüht. Nur einzelne farbige Blätter lassen erahnen, welches Blütenmeer wir vor wenigen Wochen hier hätten antreffen können. Mit der Höhe mischen sich immer mehr Schneeflocken unter den Regen. Ein eisiger Wind pfeift über den Grat. Wir sind froh, als wir auf dem höchsten Punkt stehen. Dass wir bei diesem fürchterlichen Wetter hinaufgewandert sind, lässt sich einzig mit der Höhenanpassung begründen. Keine Chance auf Wetterbesserung und wieder keine Chance, den Kasbek zu sehen.
Erst am übernächsten Morgen, bei Luisa, geben die Wolken den Blick frei auf unser eigentliches Ziel. Luisa hat uns ein Zimmer gegeben, in dem wir schon vom Bett aus den Kasbek sehen können: die sonnenbeschienenen, strahlend weissen Flanken, die Grashänge weiter unten und auf einer Anhöhe oberhalb von Stepanzminda das Kloster Gergeti. Jetzt verstehen wir, dass der Kasbek nicht einfach nur ein Berg, sondern eine Art Nationalheiligtum ist. Er ist von Mythen umrankt, die bis zu den alten Griechen zurückreichen: Prometheus soll zur Strafe dafür, dass er gegen den Willen des Zeus den Menschen das Feuer gebracht hatte, an den Kasbek gebracht und dort angekettet worden sein. Jeden Tag kam ein Adler, um von seiner Leber zu fressen. Erst Herakles sollte Prometheus viele Jahrhunderte später erlösen, indem er den Adler tötete.
Göttliche Mächte haben Prometheus an den Kasbek gebracht. Wir fahren die ersten Höhenmeter mit Otaris Geländewagen zum Kloster Gergeti hinauf. Von dort führt unser Weg über Moränen und dann einen der Kasbek-Gletscher. Unser erstes Ziel: die Bethlemi-Hütte (3653 Meter), einstmals eine meteorologische Station, benannt nach einem Kloster in der Nähe. Das massige Bauwerk, etwa fünfzig Meter lang, ragt auf der Moräne wie ein mächtiger Dampfer in das Wolkenmeer. Doch die Bethlemi-Hütte ist keine Hütte mit Alpenstandard. Sie ist eine windgeschützte Unterkunft, nicht mehr und nicht weniger. Schmelzwasser tropft uns in der Eingangshalle, einem dunklen schwarzen Loch, auf den Kopf. In den wenigen notdürftig hergerichteten Zimmern gibt es Pritschen, zweistöckig, mit einem abwaschbaren braunen Bezug und etwas Schaumstoff darunter. Nicht einladend, aber praktisch.
Die Politik bleibt im Tal
Weil die Hütte nur begrenzt Schlafplätze hat, campieren die meisten Bergsteiger in Zelten. Schwer beladen schleppen sie ihre Ausrüstung den Berg hinauf. Bequemer ist der Weg, wenn man das Gepäck auf den Rücken von Pferden lädt, die man unten in Stepanzminda mieten kann. Nur runter muss man den schweren Rucksack dann selbst tragen.
Ein buntes Völkchen findet auf der Bethlemi-Hütte zusammen. Die Georgier kennen sich meist. Viele von ihnen gehören zu den Stammgästen. Von den wenigen Georgiern, die auf Berge steigen, kommen alle immer wieder an den Kasbek. Politische Reibereien werden im Tal gelassen. Die Russen, gegen die Georgien vor wenigen Jahren Krieg geführt hat, werden geduldet. Genauso wie die Bergsteiger aus den ehemaligen sowjetischen Bruderländern. Westeuropäer sind hier Exoten und werden vielleicht deshalb auch besonders freundlich empfangen.
Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Otari hat schon eine halbe Stunde vorher begonnen, Wasser zu kochen. Noch in der Dunkelheit marschieren wir los, an steilen Hängen vorbei, von denen immer wieder unberechenbar Steine gross wie Medizinbälle donnern. Erst kurz vor dem Hochlager, wo einige ihre Zelte aufgeschlagen haben, stossen wir auf den Gletscher, auf dem wir dann über einen steilen Aufschwung zum Gipfel hinaufsteigen. Elbrus (5642 Meter), Dychtau (5204 Meter), Koschtantau (5152 Meter) Uschba (4737 Meter), rattert Otari die Namen der Berge herunter, die wir von dort oben sehen können. Und er zählt Gipfel auf, von denen wir noch nie gehört haben. Im Kaukasus gibt es ganz offensichtlich noch viel zu entdecken.
Gut zu wissen
Anbieter: Der Anbieter Top Mountain Tours (www.top-mountain-tours.de) hat in diesem Sommer zwei zehntägige Reisen mit Ziel Kasbek im Angebot. Eine achttägige Kasbek-Besteigung kann bei Diamir (www.diamir.de) gebucht werden. Vor Ort unterstützt die deutschsprachige Agentur Georgia-Insight Reisende bei der Planung einer Kasbek-Besteigung (www.georgia-insight.eu)
Literatur: Marlies Kriegenherd: Georgien. Erschienen in der Reihe Reise-Know-how, 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage für 2013/2014, 29.90 Franken.
(nzz.ch) Der Grosse Kaukasus hat alles zu bieten, was sich Bergsteiger wünschen: einsame Täler, hohe Berge und Touren, die eine echte Herausforderung sind. Trotzdem ist die Gegend bis heute nicht über den Status «Geheimtipp» hinausgekommen.
«Auf einen Berg steigen, und noch dazu auf den Kasbek?» Luisa findet das so abwegig, dass sie unsere Frage noch einmal wiederholt. Luisa, 68 Jahre alt, eine kleine rundliche Frau, graue Haare, blaue Schürze, ist unsere Gastgeberin in Stepanzminda. Das golden schimmernde Kaffeeservice in der Vitrine, ein Teppich an der Wand, eine alte Speisezimmergarnitur, das alles trägt dazu bei, dass sich schnell zu Hause fühlt, wer hier übernachtet. Und wer aus dem Fenster schaut, hat einen phantastischen Blick auf den dritthöchsten Gipfel Georgiens. «Der Kasbek ist ein wunderschöner Berg», sagt Luisa. Doch ihr Herz und die Lunge würden eine Besteigung nicht mehr zulassen.
Viel unberührte Natur
Aber auch früher ist Luisa nie auf die Idee gekommen, auf den Kasbek oder einen anderen Berg zu steigen. Bergsteigen ist an den Südhängen des Grossen Kaukasus längst nicht so verbreitet wie in den Alpen. Dabei hat der Grosse Kaukasus alles zu bieten, was sich Bergsteiger von einem Gebirge wünschen: einsame Täler, hohe Berge und neben gemütlichen Wanderungen auch Touren, die eine echte Herausforderung sind. Schon früh war die Region deshalb auch Ziel von Bergsteigern aus dem Alpenraum. Der deutsche Geograf, Alpinist und Forschungsreisende Gottfried Merzbacher reiste 1891 in den Kaukasus, bestieg den Elbrus und kam auch am Kasbek vorbei. 1903 fuhr eine österreichische Expedition nach Georgien. Die Tiroler bestiegen dort einen 3860 Meter hohen namenlosen Berg, der heute noch als «Tsentsi Tau» im Register des Alpine Club of London zu finden ist, benannt nach Cenzi von Ficker, einer Teilnehmerin der Expedition. Doch nicht nur das: Für ihren Mut bei einer schwierigen Rettung bekam die Innsbruckerin vom Fürsten von Swanetien die Uschba (4737 Meter), einen formschönen Berg mit Doppelgipfel, formell geschenkt.
Über den Status «Geheimtipp» scheint der Grosse Kaukasus aber in Europa in den vergangenen hundert Jahren nicht hinausgekommen zu sein. Als einer der Seven Summits dominiert der Elbrus (5642 Meter) das Bergsteigen in der Region. Die anderen Berge werden meist nur von Bergsteigern aus dem ehemaligen Ostblock in Angriff genommen. Auch hat das georgische Tourismusministerium erst im vergangenen Jahr begonnen, bewusst den naturorientierten Tourismus im Südkaukasus zu vermarkten. Die landschaftliche Vielfalt, das milde Klima und die unberührte Natur sollen Bergsteiger und Wandergruppen locken.
Wir sind mit Otari Jafaridze unterwegs. Mit dem Bergsteigen begonnen hat der Dreissigjährige während des Studiums. Der Kaukasus ist seine Spielwiese. Einmal ist er auch darüber hinausgekommen, bestieg den Khan Tengri (7010 Meter) im Tien Shan in Turkestan. Jetzt ist Otari aber überwiegend mit Trekkinggruppen unterwegs, oder er führt Bergsteiger auf den Kasbek.
Uns bringt Otari zuerst an den Fuss des Tschauchi-Massivs. Die Wolken hängen tief an diesem Augusttag, an dem Otari mit uns von Tbilissi aus auf der Georgischen Heerstrasse vorbei am Heliskiing-Resort Gudauri und über den Kreuzpass Richtung Norden fährt. Kurz vor Stepanzminda verlassen wir die Hauptroute nach Osten. Auf den ersten Kilometern ist die Strasse noch geteert. Zu verdanken ist das dem georgischen Patriarchen. Er kommt aus dem kleinen Ort Sno. Doch hinter Sno verstehen wir, weshalb Otari ein Geländefahrzeug hat. Durch Schlaglöcher, einen reissenden Gebirgsbach und eine holprige, vom Regen ausgewaschene Bergstrasse fahren wir hinauf nach Djuta.
Djuta ist ein kleines Bergdorf. Es soll das am zweithöchsten gelegene Dorf Europas sein, wenn man den Südkaukasus noch zu Europa zählt. Wie so viele abgelegene Dörfer ist auch Djuta vom Aussterben bedroht. Die Jungen gehen weg, weil sie in der Einöde keine Arbeit finden. In seiner bescheidenen Ärmlichkeit ist Djuta aber eine zauberhafte Idylle: vom Regen aufgeweichte Wege; eine alte Frau, die vor ihrem einstöckigen Häuschen in der Sonne sitzt; ein Kaukasischer Hirtenhund, der mit seiner Grösse und dem lauten Gebell fast so furchteinflössend ist wie der Bär, vor dem er seine Herde schützen soll.
Und doch gibt es auch für Djuta ein Fünkchen Hoffnung. Anano, eine junge Frau Ende zwanzig, hat in dieser Einöde, eine Viertelstunde Fussweg oberhalb des Dorfes, eine Hütte gebaut, um Touristen und Einheimischen in der Einsamkeit des Kaukasus Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Otari hat uns dorthin gebracht, damit wir uns an die Höhe des Kasbek gewöhnen.
Mehr als nur ein Berg
Als wir am nächsten Tag zum Muchadze (3240 Meter) aufbrechen, regnet es in Strömen. Der Weg führt uns durch ein breites Tal am Basislager der Tschauchi-Kletterer vorbei. Doch an diesem frühen Morgen ist das Zeltlager wie ausgestorben. Die einen seien in der Wand, vom Regen überrascht, die anderen noch tief in ihren Schlafsäcken verkrochen, erzählen uns zwei junge Frauen. Das Tschauchi-Massiv ist das berühmteste Klettergebiet im Ostkaukasus, eine Mischung aus Drei Zinnen und Tofana di Rozes, auch deshalb kaukasische Dolomiten genannt. Von den mächtigen Wänden des Tschauchi, die uns am Vortag noch in Staunen versetzt hatten, sehen wir nichts. Sie verstecken sich hinter dichten Regenwolken.
Wir setzen unseren Weg dennoch fort, hinauf zum Gipfel des Muchadze. Die Rhododendren sind schon verblüht. Nur einzelne farbige Blätter lassen erahnen, welches Blütenmeer wir vor wenigen Wochen hier hätten antreffen können. Mit der Höhe mischen sich immer mehr Schneeflocken unter den Regen. Ein eisiger Wind pfeift über den Grat. Wir sind froh, als wir auf dem höchsten Punkt stehen. Dass wir bei diesem fürchterlichen Wetter hinaufgewandert sind, lässt sich einzig mit der Höhenanpassung begründen. Keine Chance auf Wetterbesserung und wieder keine Chance, den Kasbek zu sehen.
Erst am übernächsten Morgen, bei Luisa, geben die Wolken den Blick frei auf unser eigentliches Ziel. Luisa hat uns ein Zimmer gegeben, in dem wir schon vom Bett aus den Kasbek sehen können: die sonnenbeschienenen, strahlend weissen Flanken, die Grashänge weiter unten und auf einer Anhöhe oberhalb von Stepanzminda das Kloster Gergeti. Jetzt verstehen wir, dass der Kasbek nicht einfach nur ein Berg, sondern eine Art Nationalheiligtum ist. Er ist von Mythen umrankt, die bis zu den alten Griechen zurückreichen: Prometheus soll zur Strafe dafür, dass er gegen den Willen des Zeus den Menschen das Feuer gebracht hatte, an den Kasbek gebracht und dort angekettet worden sein. Jeden Tag kam ein Adler, um von seiner Leber zu fressen. Erst Herakles sollte Prometheus viele Jahrhunderte später erlösen, indem er den Adler tötete.
Göttliche Mächte haben Prometheus an den Kasbek gebracht. Wir fahren die ersten Höhenmeter mit Otaris Geländewagen zum Kloster Gergeti hinauf. Von dort führt unser Weg über Moränen und dann einen der Kasbek-Gletscher. Unser erstes Ziel: die Bethlemi-Hütte (3653 Meter), einstmals eine meteorologische Station, benannt nach einem Kloster in der Nähe. Das massige Bauwerk, etwa fünfzig Meter lang, ragt auf der Moräne wie ein mächtiger Dampfer in das Wolkenmeer. Doch die Bethlemi-Hütte ist keine Hütte mit Alpenstandard. Sie ist eine windgeschützte Unterkunft, nicht mehr und nicht weniger. Schmelzwasser tropft uns in der Eingangshalle, einem dunklen schwarzen Loch, auf den Kopf. In den wenigen notdürftig hergerichteten Zimmern gibt es Pritschen, zweistöckig, mit einem abwaschbaren braunen Bezug und etwas Schaumstoff darunter. Nicht einladend, aber praktisch.
Die Politik bleibt im Tal
Weil die Hütte nur begrenzt Schlafplätze hat, campieren die meisten Bergsteiger in Zelten. Schwer beladen schleppen sie ihre Ausrüstung den Berg hinauf. Bequemer ist der Weg, wenn man das Gepäck auf den Rücken von Pferden lädt, die man unten in Stepanzminda mieten kann. Nur runter muss man den schweren Rucksack dann selbst tragen.
Ein buntes Völkchen findet auf der Bethlemi-Hütte zusammen. Die Georgier kennen sich meist. Viele von ihnen gehören zu den Stammgästen. Von den wenigen Georgiern, die auf Berge steigen, kommen alle immer wieder an den Kasbek. Politische Reibereien werden im Tal gelassen. Die Russen, gegen die Georgien vor wenigen Jahren Krieg geführt hat, werden geduldet. Genauso wie die Bergsteiger aus den ehemaligen sowjetischen Bruderländern. Westeuropäer sind hier Exoten und werden vielleicht deshalb auch besonders freundlich empfangen.
Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Otari hat schon eine halbe Stunde vorher begonnen, Wasser zu kochen. Noch in der Dunkelheit marschieren wir los, an steilen Hängen vorbei, von denen immer wieder unberechenbar Steine gross wie Medizinbälle donnern. Erst kurz vor dem Hochlager, wo einige ihre Zelte aufgeschlagen haben, stossen wir auf den Gletscher, auf dem wir dann über einen steilen Aufschwung zum Gipfel hinaufsteigen. Elbrus (5642 Meter), Dychtau (5204 Meter), Koschtantau (5152 Meter) Uschba (4737 Meter), rattert Otari die Namen der Berge herunter, die wir von dort oben sehen können. Und er zählt Gipfel auf, von denen wir noch nie gehört haben. Im Kaukasus gibt es ganz offensichtlich noch viel zu entdecken.
Gut zu wissen
Anbieter: Der Anbieter Top Mountain Tours (www.top-mountain-tours.de) hat in diesem Sommer zwei zehntägige Reisen mit Ziel Kasbek im Angebot. Eine achttägige Kasbek-Besteigung kann bei Diamir (www.diamir.de) gebucht werden. Vor Ort unterstützt die deutschsprachige Agentur Georgia-Insight Reisende bei der Planung einer Kasbek-Besteigung (www.georgia-insight.eu)
Literatur: Marlies Kriegenherd: Georgien. Erschienen in der Reihe Reise-Know-how, 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage für 2013/2014, 29.90 Franken.
Saturday, January 18, 2014
KAUKASUS REISEN: Sicherheit - Wie sicher ist Chewsuretien ? (kaukasus-reisen.de)
(kaukasus-reisen.de) Das Reisen in Georgien und in der historischen Bergregion Chewsuretien ist sehr sicher. Die Grenze nach Russland trennen hohe Berge und die natürlichen Zugänge über Pässe oder Täler werden von der nach Vorbild des Bundesgrenzschutzes aufgebauten Georgischen Grenzpolizei und auf der russischen Seite von Russischen Grenztruppen zuverlässig bewacht.
Die Infrastruktur entspricht nicht der der Alpen. Die Wanderwege sind eher schmale Pfade und es existieren keine Berghütten oder Unterstände. Die Wanderetappen gehen von Dorf zu Dorf.
Dabei geht es zum Teil über steinige Strecken, durch matschig-ausgetretene Kuhpfade, durch reißende Bäche und kurze Distanzen über Altschneefelder. Es muss besonders vorsichtig und immer sicher gelaufen werden.
Auf der Reise kommt man oft in Kontakt mit freilaufenden Tieren, wie Pferden, Rindern, Haushunden und seltener auch Wildtieren. Tiere können unvorhersehbar reagieren und man sollte sich vorsichtig und souverän verhalten. Im Zweifelsfalle hören Sie auf die Anweisungen des Guides und bleiben bei der Gruppe.
Unsere Guides und Helfer sind lokale Chewsuren. Das Verhältnis zwischen den Chewsuren und gegenüber Fremden ist freundlich, höflich und manchmal herzlich. Kaukasus-Reisen ist in der Gegend gut bekannt und unsere Gäste werden sehr freundlich aufgenommen.
REISE: Trekking in der Bergwelt von Chewsuretien, 2 Termine im Juli und August 2014 [kaukasus-reisen.de]
Eine 12-Tage-Trekkingtour mit Packpferden durch die Gebirgsregion Chewsuretien (English Version here) (русская версия)
more here: How safe is Georgia ? [quora.com]
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Tuesday, September 03, 2013
ALPINISMUS: Christian Stangl hat "Triple Seven Summits" bezwungen - In Georgien: Shkhara (kleinezeitung.at)
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| Christian Stangl am Shkhara Foto © APA | ARCHIL BADRIASHVILI |
(kleinezeitung.at) Der Alpinist und Extremsportler Christian Stangl hat sein Ziel erreicht, als erster Mensch auf den jeweils drei höchsten Bergen der sieben Kontinente zu stehen. Der Absteig vom Shkhara führte jedoch fast zu einem Desaster.
Vergangenen Freitag bezwang der 47-Jährige mit seinem Bergführerkollegen Archil Badriashvili aus Georgien und Bergsteigerkollegen und Kameramann Michael Haidn aus Österreich als Schlusspunkt den Shkhara (5.193 Meter) an der russisch-georgischen Grenze, teilte seine Sprecherin heute, Dienstag, der APA mit.
Das Austro-Georgische Dreierteam ist damit heuer das bisher einzige Team, das den Shkhara von Georgien aus erfolgreich besteigen konnte. Dennoch führte der Abstieg beinahe in ein Desaster: Trotz guter Wetterprognose gerieten die Alpinisten nämlich in einen Sturm, der sie auf 4.200 Metern festhielt. In der ersten Nacht schneite es bereits 60 Zentimeter, wegen des steilen Abstieges und der damit verbundenen Lawinengefahr war ein weiterer Abstieg nicht möglich. Nach drei Tagen des Wartens - Lebensmittel und Brennstoff waren bereits zu Ende - forderte Stangl via Satellitentelefon Hilfe aus der Luft an.
Der Shkhara gilt sowohl von Süden (Georgien) als auch von Norden (Russland) als schwieriger und sehr gefährlicher Berg. Derzeit befindet sich Stangl in Tiflis und macht sich morgen auf den Weg, um sein Equipment aus dem Basislager zu holen. Sobald die Daten eingeholt sind, werden sie zur Verifizierung weitergeleitet.
Sieben Jahre unterwegs
Sieben Jahre lang war Stangl unterwegs, um als erster Mensch auf den jeweils höchsten, zweithöchsten und dritthöchsten Gipfeln der Kontinente zu stehen – den "Triple Seven Summits". Der Auftakt erfolgte am 25. Mai 2006 am ersten und zugleich höchsten der 21 Berge, dem Mount Everest (8.848 Meter). Einen absoluten Tiefpunkt gab es im Sommer 2010, als der Bergsportler mit einer falschen Gipfelmeldung vom K2 (samt falschem Gipfelfoto und dem mehr als zögerlichen Eingeständnis, nicht oben gewesen zu sein) für Negativschlagzeilen sorgte.
Stangl dürfte mit dem Shkhara gleich drei Rekorde erreicht haben: Er ist nicht nur der erste Mensch, dem die "Triple Seven Summits" gelungen sind, seinen Berechnungen nach ist er auch der Erste auf den sieben zweit- und den sieben dritthöchsten Gipfeln der Erde. Bei der Besteigung der "Second Seven Summits" hatte sich Stangl zuletzt übrigens einen Streit mit dem Südtiroler Hans Kammerlander geliefert, der beim Rennen um die sieben Zweithöchsten allerdings auf einem falschen Gipfel gestanden sein dürfte.
Bei etlichen Bergen war nämlich bis vor kurzem die genaue Höhe umstritten. Zwar waren die klassischen "seven summits“ ganz eindeutig verifiziert, bei den zweit- bzw. dritthöchsten Bergen der Kontinente war dies aber bis vor kurzem nicht der Fall. Um alle Eventualitäten auszuschließen, bestieg Stangl "sicherheitshalber" insgesamt 30 Berge weltweit, um am Ende auch tatsächlich auf den richtigen 21 Gipfeln gestanden zu sein. Außerdem dokumentierte der Steirer seit seinem K2-Debakel jeden Bergerfolg ausführlich mit Gipfelfoto, Gipfelvideo und einem von der Universität Graz zur Verfügung gestellten Differenzial-GPS-Gerät, das besonders exakte Höhen-Messungen zulässt.
Inzwischen steht für Stangl der wissenschaftlichen Anspruch des Projekts sogar über dem sportlichen. Die "Triple Seven Summits" seien eine Rückkehr zum "Ur“-Alpinismus vergangener Epochen, als Forscher und Bergsteiger auszogen, um zu erforschen, zu vermessen und zu erkunden. Mit diesem Projekt hat der Österreicher die umfangreichste Alternative zu den bekannten alpinen Zielen der "seven summits“ (erstmals bestiegen von Dick Bass 1985 – USA) oder auch den "Vierzehn Achttausendern“ (erstmals bestiegen von Reinhold Messner 1986 – Italien) geschaffen.
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Thursday, August 01, 2013
KAUKASUS-REISEN. Snow in Tusheti, 30 July (kaukasus-reisen.de)
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Location:
Omalo, Georgien
Tuesday, September 25, 2012
REISEN: Viehtrieb Tuschetien. Die schönste abenteuerliche Kurzreise zwischen Europa und Asien. (kaukasus-reisen.de)
(kaukasus-reisen.de) Letzte Chance am Viehabtrieb im Kaukasus (Tusheti) teizunehmen, Tour Start: 29. September bis 6. Oktober
Schafabtrieb: Mit den georgischen Schäfern von den Bergen Tuschetiens im Großen Kaukasus hinunter in die Weinregion Kachetien. Abenteuer – und leichte Wandertour. Wanderzeit drei Tage, Transfers mit Geländewagen nach/von Tuschetien.
Reisetermin: 29.09. bis 06.10. 2012 – die schönste Jahreszeit in Georgien
Teilnehmerzahl: 3-10
Reisepreis: EUR 1050.00
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| Viehtrieb in Tuschetien, Georgien |
2010 hat der Autor Bjørn-Erik Sass an dieser Tour teilgenommen und für Die Zeit in der Rubrik Reisen darüber berichtet: zeit.de/2010/Georgien
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Omalo, Georgien
Friday, August 31, 2012
SVANETI: The Caucasus: Georgia on the Crossroads. Cultural Exchanges Across Europe and Beyond. By Silvio Calvi (fondazione-delbianco.org)
(fondazione-delbianco.org) The discovery of the Caucasus mountains as playground for mountaineers came immediately after the great climbs in the Alps.
After climbing the Matterhorn, with a first ascent that was also a tragedy, British climbers turned their eyes into a new area: the Caucasus.
The pioneer was Douglas Freshfield, who spent 13 summers in the Alps and the decided to change his horizons.
In 1868 he spent his summer in Caucasus and went back to London after climbing the two highest extinct vulcanoes in the area, Kasbek and Elbrus.
Easy climbs, from a mountaineering point of view, but what he described was enough to lead his countrymen to a new type of race, whose goal was simply to be the first in the ascent of unclimbed and untrodden peaks. Information was not easy available and the maps and sketches on which mountaineers prepared their expeditions were quite simple. The expedition in itself was a discovery: from one valley to the other even the language was different, as everyone knows also today.
But they succeeded, crossing the Caucasus from East to West.
The appearance of Freshfield’s first book Travels in the Central Caucasus and Bashan; including Visits to Ararat and Tabreez and Ascents of Kazbek and Elbruz was a turning point and the following decades were the years of discovery, much as the events in the Alps after the first climb of Mont Blanc.
Mountaineers returned with beautiful pictures and maps were prepared to show the details of the area.
Among the photographers, outstanding were the images of Mr. de Dechy and, most of all, Vittorio Sella, who travelled by himself and with Freshfield, with a keen eye not only for nountains, but also for landscape and people. His images of Svaneti are an outstanding example of how you can travel trough a country documenting the existing life.
The tragedy that took place in 1888, with four British climbers disappearing north of Shkara slowed the race for discovery: as always death of climbers brings to a serious thought about the essence of climbing and risk.
After the British, the Germans: they completed the discovery of Caucasus and they even installed, for an easier exploration, the “German Bivouac” on the North side of Ushba, staying there for weeks and climbing the surrounding summits.
We should not forget that climbs were performed thanks to the help of Swiss or Italian mountain guides, used to altitudes and professional of the summits.
The locals stepped in later: the most famous was Mikhail Khergiani, son of a Georgian national hero who climbed Elbrus only to take off the signs of the German ascent during the occupation of Russia during World War II. Misha, as he was called, climbed not only in Caucasus, where he opened new routes on the family mountains, but also in Britain, Mont Blanc and on the Dolomites, where he was accustomed to go to defy the most difficult routes. On one of these, the Livanos in the Su Alto of the Civetta ranged, he died of a sad accident in 1968 and local mountaineers still remember his person.
At those times it was not easy to travel to and from Russia and the Caucasus mountains disappeared from the sight, obscured also by the race to the 8.000 himalayan peaks.
Nonetheless Russian mountaineers kept the flame up and continued climbing, staying in touch with the outside world in spite of lack of resources and initiatives, climbing also in Himalaya thanks mostly to personal initiatives after 1989 and the disappearance of the USSR.
Today Georgian climbers and organizations are working toward the rediscovery of the Caucasus, putting up all efforts to make the area visited by foreigners as well as locals.
One area in undisputably the jewel of Caucasus: the Svaneti area.
An isolated valley, difficult to reach because of bad roads and time-requiring transfers from the capital, Tbilisi, populated by Svans, proud of their customs, language and heritage.
It includes villages which are a UNESCO heritage for the architectural and environment landscape.
What is necessary for the development of a local mountaineering culture?
First of all it is necessary to preserve the environment and the local economy, through the development of sustainable practices.
Then the mountains must be brought to the attention of the outside world: Mount Ushba is known as the “terrible”, as the Matterhorn of Caucasus. It requires great ability to climb it and only the best can do it.
Aside from the prospective off climbing, as it happened in the Alps, a network of huts and trails has to be established.
This is happening already, thanks to the initiative of the local Svaneti Tourism Center and the Georgian Union of Mountaineering Associations, which has marked the best trails in the area, and to the help of other mountaineering clubs like the Italian Alpine Club. A map including all of the trails is under preparation and with the distribution of the map, articles in mountaineering magazines, information on media, the attendance of climbers and trekkers can be expected.
A network of huts can be established allowing people to stay comfortably up in the mountains to enjoy the views and, why not, go on summits by the easy routes.
Let alone the fact that the difficult ones are still there to be explored.
Projects are going one to prepare a guidebook of Georgian mountains like the ones we are used to in Europe.
Obviously it is necessary to overcome the difficulties due to the political situation and the relations with Russia: travels like those made by Freshfield and company seem impossible today.
But as mountaineers know well, mountains do not belong to politicians and there will be certainly a time in the future when the travel routes of Freshfield or Sella will be repeated again, zigzagging through borders in peace.
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ALPINISM: Mikheil (Misha) Khergiani (1932-1969), a Georgian alpinist. (svanetitrekking.ge)
(svanetitrekking.ge) The major indiginous inhabitants of Svaneti region are Svans, they speak their own original non-written language (dialect) - Svanuri that belongs to the group of Georgian languages (dialects). Svaneti is one of the charming pieces of the multy-ethnic and cultural mozaic of Georgia.
Svans, as well as all Georgian highlanders are well acustomed to the mountain life-style. The increased risk factor, frequent avalanches, mudflows and torrents, landslides, rapidly changing climate conditions, severe winters and etc. require great endurance, shrewdness and skills from the local population. The skills and tools used by highlanders in their daily work are primitive but surprisingly rational. It's an impressive picture watching highlanders sliding huge logs or haystacks down through the curved steep slopes or accompanying a hunter up in the mountains. No wonder that Svaneti raised many high class mountaineers and alpine guides. The best proof for the abovementioned is Mikheil Khergiani!
Mikheil (Misha) Khergiani (1932-1969), a Georgian alpinist, Honoured Master of Sports of the Soviet Union (1963), USSR Master of Sports of International Class (1967), thrice USSR Champion in Alpinism and seven times USSR Champion in wall climbing, a perfect master of mountain and rock climbing. He was the most popular sportsman in the former Soviet Union and beyond its borders. Since 1976 the Khergiani memorial tournament in wall climbing has been established. In 1969 one of the nameless peaks in Turkestan Range was named after Mikheil Khergiani. In 1971 a special Khergiani prise for USSR wall climbing tournament was introduced. In 1978 a small planet N3234 discovered in the solar system was named in Mikheil Khergiani's honour.
Mikheil Khergiani's home-museum is opened in the town of Mestia, where the whole picture of his life is displayed.
Georgian highlanders have been using the Caucasus passes for traveling and transportation since ancient times. They communicated with domestic and neigbouring regions. The most remarkable example of massive movement through the Caucasus passes is the emmigration of the Georgian King Vakhtang VI and his suite, consisting of approximately 1200 nobles, to Russia (in 1724). Their route led from Notsaruli gorge through Gurdzi-Vtseki mountain pass (3400) and Pastagi glacier to the Digoria. The mentioned route still belongs to the most difficult itineraries of mountaineering tours.
It is also noteworthy, that 4100 meters above sea level on the slopes of Mkinvartsveri there is the cave of Bethlehem - the oldest monument of Christianity, the hermits abode.
Georgian folk legends and tales tell about the people who climbed up the mountains in ancient times. According to the legends in XVII century a priest Yoseb Mokheve had even climbed up Mkinvartsveri (5033 meters).
Thursday, August 16, 2012
BLOG: Svaneti, as good as it gets! Text and photo Eistein Guldseth, 2012 (gotocaucasus.com)
Original Post With Perfect Photos!! >>>
(gotocaucasus.com) SVANETI IS THE MOST EXTREME part of Georgia. I have been traveling in Georgia since 2004, but there has always been something stopping me from carrying out my Svaneti trip. One year there was terrible weather, another year the region was seized by Gen. Kvitsianis paramilitary forces. Something has always been in the way. But this year we went, and what a trip it was. But the backdrop was rather tragic:
Four Ukrainian climbers had an accident on Mt. Ushba the week before. Two of them died. During the rescue operation, two Chech climbers who disappeared after an accident in 1974 were also found.
How to get there
From Tbilisi you drive to Zugdidi, and take the road to Mestia wich is the centre of Svaneti. It is about 130 kms drive. No need for any 4WD. But beware of falling rocks when its raining. You can also go by plane, as the city has a small airport. But it's not Mestia you want to see. That is Ushguli, the World heritage site, and for that you need a 4WD. It's 44 km into the mountains and at 2200 meters altitude. More about that later.
First you go to Hotel Mestia.
Mestia is a dustbowl, but Hotel Mestia as an oasis. Here you get high quality food and great accomodations. The first thing you do is go to Vitali Japaridze at Hotel Mestia and order his Svaneti special "kubdari", a bread with very spicy meat inside. All food is cooked on a traditional stove with firewood. The hotel is a perfect basecamp for trekking. Vitali will give you all information you need. If you prefer more modest accomodations there are a lot of guesthouses available for self household.
Svaneti is for trekkers and climbers.
The hardcore climbers try Mt. Ushba. It's 4710 meters high summit has claimed many lives through the years. Most professionals these days hire local guides. There is of course Mt. Shkhara in Ushguli. It's considered to be Georgia's highest mountain (5068 m) and Europe’s fourth highest after Elbrus (5643m), Dychtau (5204m) and Koshtan (5151 m) according to Summitpost org. You can also hire a guide and spend four days trekiking from Mestia to Ushguli. You can also drive from Mestia to Ushguli. For that 44km trip (one way) you need a 4WD, patience and 3 hours. The track is easy. There are lots of possibilities, just ask Vitaly, or check out internet. For me Ushguli was the ultimate goal.
On UNESCOS word heritage site list
I quote the UNESCO site here: "The mountainous region of Upper Svaneti occupies the upper reaches of the lnguri river basin, between the Caucasus and Svaneti ranges. The characteristic landscape of Upper Svaneti is formed by small villages, dominated by their church towers and situated on the mountain slopes, with a natural environment of gorges and alpine valleys and a backdrop of snow-covered mountains. The most notable feature of the settlements is the abundance of towers, especially in Mestia and the frontier villages, such as Ushguli and Latali".
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Mestia, Georgien
Wednesday, August 15, 2012
CLIMBING: 2011: Ushba (4,710m), south pillar, Harakternik. By Lindsay Griffin, Mountain INFO (aaj.americanalpineclub.org)
(aaj.americanalpineclub.org) By Lindsay Griffin, Mountain INFO, from information supplied by Anna Piunova, mountain.ru
Ushba (4,710m), south pillar, Harakternik.
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| Ushba from south. Northwest summit (4,694m, left) and Southeast (Main) summit (4,710m). Normal route to Northwest summit (Almer-Cockin, 1888, 4A) reaches gap between summits from far side. (1) Artsishevsiy, 1971, 5B. (2) Grigorenko-Prigoda, 1972, 5B. (3) Myshliaev, 1962, 5B. (4) Voloshanovskiy, 2010. (5) Monogarov, 1960, 5B. (6) Harakternik, 2011, 6A. (7) Kensitskiy, 1972, 5B. (8) Kustovskiy, 1962, 6B. Supplied by Anna Piunova |
The south face is ca 1,500m high. In early July the three Ukrainians first climbed 900m up easy rock (2-3) and glacial terrain, followed by 300m on the crest of the ridge to where things became difficult. About nine pitches (max 5b) led to the base of the pillar. The next three pitches gave largely free climbing, up to 6c, with short sections of A2 and A3 (skyhooks and Iron Hawks/birdbeaks). About four more pitches, up to 6c and A3, took them to an overhanging section. To this point they had followed the line climbed in 2010. The next 130m provided the crux, beginning with a 25m overhanging wall (A3). More 6b and aid took them to the top of the pillar.
On the upper section most ascents follow the right side of the final buttress, the Red Corner. These Ukrainians climbed the center in four fine pitches of 6a. They bivouacked on the final ridge and reached the summit at 8 a.m. on July 7. Starting down by the classic 1903 Heibling-Schulz Route (5A) on the southeast and east flanks, they found the snow too dangerous and bivouacked again, continuing their descent early next morning. Total time spent on the mountain was five days, and the route was named Harakternik (6A, 6c and A3). They had been lucky with the weather, which was still a bit wintry, being hampered only by a strong wind.
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CLIMBING: 2010: Chaukhi Mountains, by S. Richardson (aaj.americanalpineclub.org)
(aaj.americanalpineclub.org) Chaukhi Mountains, Javakishvili, Perseverance.
By Simon Richardson, Alpine Club
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| Asatiani south face showing the Normal Route. |
During April, while Graham Dudley was making a ski ascent of Kazbek (Kasbegi, or more properly Mkinvartsveri, 5,034m) in the Eastern Caucasus, he noticed an attractive range of lightly glaciated peaks c30km to the southeast, and was determined to come back for a ‘look’. I joined him for a seven-day visit in September.
Research revealed these were the Chaukhi mountains, close to the Russian border and known as the Dolomites of Georgia, boasting fine alpine rock routes. The massif consists of a ridge of unusual, metamorphic, volcanic rock, with four separate summits, the highest, Asatiani, 3,820m. It is surrounded by grassy hills rising to 3,500m, although to the southwest a steep peak holds a big wall that typically takes three days to aid climb and is rarely ascended. The area is attractive and can be reached in a three-hour 4WD from Tbilisi (local bus or normal taxi is much cheaper but slower), and a two-hour walk with horses (cheap and easy to arrange). We established base camp at 42°33.256′ N, 44°46.321′ E.
Our stay caused a little local excitement. Apparently we were the first foreigner visitors to climb technical routes. The area is popular with trekkers; we saw a couple of parties each day and invariably they proved to be from Israel. Non local climbing parties, for example from Estonia, have either hill walked or made simple Grade I scrambles. However, we were certainly not the first overseas party as it is possible that Asatiani was first climbed by the Scottish female, Una Cameron (Una Cameron's Climbs and Expeditions), in 1932. Russians must certainly have climbed here, and there was mention of a Czechoslovak team in the 1980s.
Since we knew nothing of the area, we spent our first day climbing the Normal Route on Javakishvili (3,650m), Chaukhi’s second highest summit, with Georgian guide Tito Nadiratze. Graded 3A, this was about Alpine PD, following an easy snow/scree couloir, and then British VD rock to the summit. Next day we climbed the Normal Route on Asatiani. This took a long couloir, then climbed four, long, protectionless pitches up slabs at British Hard Severe. Graded 4A, the route equated to Alpine D-, and descending our line proved quite serious. The first ascent of this peak was made via the southwest ridge at 2, but is apparently rarely repeated these days.
We then took a rest day and our run of good weather ended. I think we were unlucky in this, because the previous eight weeks had been perfect. Thereafter we made three attempts to climb a 5A on the north face of Javakishvili but on each occasion were beaten by cold and rain. However, we managed a route on the south face, which Nadiratze had pointed out to us as unclimbed. On September 10, starting midway between the Nadiradze-Gujabidze route and the ridge of the Normal Route, we followed weaknesses up the face at British VS (not sustained) to join the Normal Route a little before the summit. Our line, named Perseverance, was 320m (around six pitches) and grade 4A.
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| South face of Javakhishvili with (1) Guiabidez-Nadiradez Route, (2) Perseverance, and (3) Standard Route from south. Simon Richardson |
Despite the weather, we managed to do something every day. After our various failed attempts we would go off walking in the rain, eventually reaching the tops of almost all the surrounding 3,500m peaks.
The Chaukhi region is breathtakingly beautiful and very much unknown outside Georgia. The best rock is on the north face of Javakishvili, where routes reached 600m in length. In my opinion a one-week visit to Chaukhi, followed by an ascent of Kazbek, would make an excellent two-week mountaineering holiday.
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Thursday, August 02, 2012
KAUKASUS: Der Ushba im Historischen Alpenarchiv (historisches-alpenarchiv.org)
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| Uschba Nordgipfel, 1936 |
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| Uschba, 1936 |
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| Auf dem Uschba, 1935 |
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| An der Uschba Südwand, 1935 |
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| Abstieg vom Uschba Nordgipfel, 1936 |
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| Abseilen an der Uschba Südwand, 1935 |
Weiteres Archivmaterial: www.historisches-alpenarchiv.org
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BIOGRAFIE: Das Uschba-Mädl Cenzi von Ficker. Von Gerhard Schirmer (bergnews.com)

(bergnews.com) 1903 wurde unter der Leitung von Dr. Willi Rickmer-Rickmers eine Kaukasus-Expedition ausgerüstet, an der auch die sehr gewandte Bergsteigerin Cenzi von Ficker teilnahm. Das wichtigste Ziel dieser Kundfahrt war die erste Ersteigung des Uschba-Südgipfels, der eine Seehöhe von 4698 m aufweist.
Der Kaukasus hatte die Bergsteiger schon sehr früh fasziniert. So konnten beispielsweise bereits 1888 Engländer in der Besengi-Gruppe den Schchara ersteigen, 1890 stand der Italiener Vittorio Sella auf dem Zichwarga-Ostgipfel (Laboda- und Sugan-Gruppe) und 1891 erreichten Gottfried Merzbacher und Ludwig Purtscheller den höchsten Punkt des Sullukol-Basch in der Dschailük-Gruppe. Der Uschba-Nordgipfel fiel bereits 1888, der wilde und schwierige Südgipfel war jedoch noch bis 1903 Neuland.
Der geschenkte Berg
Rickmers Expedition wurde jedoch zunächst vom Pech verfolgt. Am 21. Juli stürzte A. Schulze in der Uschba-Schlusswand als Führender einige Meter ins Seil. Er zog sich einige Verletzungen zu und musste abgeseilt werden. Cenzi von Ficker versorgte den Verunglückten, dann stieg man ins Standlager ab. Doch der zähe Schulze gab sich nicht so leicht geschlagen, bereits am 26. Juli stand er gemeinsam mit Helbling, Reichert, Schuster und Weber auf dem Gipfel; die Cenzi war allerdings nicht dabei. Nur 18 Tage danach gelang dann der Seilschaft Georg Leuchs, Hans Pfann und Ludwig Distel die erste vollständige Uschba-Überschreitung von Norden nach Süden. Und dann geschah etwas Seltsames, in der Chronik des Bergsteigens vollkommen Einmaliges: Fürst Tatarchan Dadeschkeliani von Swanetien, der vom Können und vom Mut Cenzi von Fickers tief beeindruckt war, schenkte ihr den Berg Uschba! (Die Schenkungsurkunde bekam später das alpine Museum in München - historisches-alpenarchiv.org) Ganz ohne Gipfelsieg fuhr die Cenzi damals aber nicht nach Hause, sie nahm an der ersten Ersteigung des Schtawler (3976 m) und eines bis dahin namenlosen Gipfels (3860 m) teil, der ihr als "Tsentsi-Tau" zum ewigen Denkmal wurde.
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| Leilakette vom Gul - Tau (ca. 3200 m) in der Uschbagruppe (Kaukasus) |
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| Schenkungsurkunde Uschba für Cenzi von Ficker |
Cenzi von Ficker, die in eine Innsbrucker Gelehrtenfamilie hineingeboren wurde, kam durch ihren Bruder Heinz schon früh mit dem Bergsteigen in Berührung. Über ihn lernte sie zahlreiche Vertreter der damaligen alpinen Elite wie etwa Anton Schönbichler, Otto Ampferer oder Karl Berger kennen, die die ebenso hübsche wie talentierte Cenzi stets gerne auf schwierige Bergtouren im Karwendel und Wetterstein mitnahmen. 1908 heiratete sie den Wiener Rechtsanwalt Dr. Hannes Sild, einen gleichfalls sehr bekannten Bergsteiger, der ihren Bruder Heinz in dessen "führenden" Rolle ablöste.
Der Weltkrieg machte vorerst alle privaten Pläne zunichte. Hannes Sild kämpfte als Offizier bei den Kaiserjägern erst in Galizien, dann an der Dolomitenfront, wo er schließlich 1917 so schwer verwundet wurde, dass er aus dem Kampfgeschehen ausscheiden musste.
Nach Kriegsende - Hannes war inzwischen glücklicherweise wieder genesen - meisterte das Ehepaar die schweren wirtschaftlichen Folgen, die der Zusammenbruch der Monarchie nach sich zog, und brachte es rasch zu beruflichem Erfolg und privatem Wohlstand. Die beiden gingen wieder in die Berge und nahmen dabei auch ihre drei Söhne mit, aus denen bald ebenfalls tüchtige Bergsteiger wurden.
1937 brach über die bisher so glückliche Familie Sild das Unglück herein. Im Hochschwab-Gebiet verunglückte der Sohn Uli tödlich, und wenige Monate später starb der bereits todkranke Vater Hannes. Im Zweiten Weltkrieg fielen die beiden jüngeren Söhne Henning und Meinhart, und damit war die Familie Sild - bis auf die Mutter - ausgelöscht.
In den Folgejahren versuchte Cenzi Sild verzweifelt, der Einsamkeit zu entfliehen. Noch erfreute sie sich bester Gesundheit, und so zog sie ins Karwendelhaus, wo sie den mit ihr eng verbundenen Bewirtschaftern jahrelang eine wertvolle Hilfe war. 1956 erlebte sie urplötzlich einen totalen Zusammenbruch ihrer Kräfte, von dem sie sich nicht mehr erholen sollte. Die Familie Dr. Drexel, mit der sie eng befreundet war, nahm die Schwerkranke auf Burg Stauf bei Nürnberg auf, wo sie nur sechs Tage vor ihrem 78. Geburtstag friedlich entschlafen ist.
Steckbrief
Cenzi Sild, geb. von Ficker, geboren am 1. 9. 1878 in Innsbruck, gestorben am 26. 8. 1956 auf Burg Stauf bei Nürnberg
Gatte: Dr. Hannes Sild, Rechtsanwalt, gest. 1937
Söhne: Uli (abgestürzt 1937), Henning, Meinhart (beide im Zweiten Weltkrieg getötet)
Links
austria-lexikon.at//Biographien/Cenci von Ficker
historisches-alpenarchiv.org/gedenkblatt.pdf
Vergessene Erfolge: Die Anfänge des Damen-Kletterns.pdf
raetia.com/Frauen im Aufstieg.pdf
rb-media.net
Tuesday, May 22, 2012
TRAVEL: Svaneti – Europe’s Paradise Rediscovered (parexcellencemagazine.com)

(parexcellencemagazine.com) "During the first hotel season, I think the only complaint we got were from guests about the word 'probably' in our slogan 'Probably the best hotel location on earth'. All those who complained thought we we should take away that word; they strongly believed that they had stayed at the "best hotel location on earth”. - Richard Bærug.
Norwegian-born Richard Bærug is proud of having got involved in a what first seemed to be a modest hotel project in the most beautiful and mountainous part of Georgia and Europe – the remote and somewhat mystical region of Svaneti. During a hiking tour in the summer of 2009 he bounced into the local Argvliani family that possessed two buildings, one of which they wanted to turn into a small hotel. They immidiately decided to cooperate.
"I have been working in the travel industry for many years, but I have never seen such a location as this," Bærug admits.
Precisely one year after they met - on 14 June 2010 the doors of Grand Hotel Ushba were opened for guests at this peaceful mountain resort in the Becho valley at the very foot of the impressive Queen of the Caucasian mountains, Mountain Ushba (4710 m). It has become a target destination for those that have done and seen "everything” and want to bring their travel experiences to new and unbelievable altitudes and emotions.
The mother in the local Svanetian family, Vardo Ushkhvani is the soul of the house. A 66-year young school teacher, she is an excellent chef and a multitalented and strong woman. She makes excellent and delicious „kubdari” (bread filled with spicy meat), „khachapuri” (cheese bread), „achma” (multi-layered cheesebread), „ostri” (meat with tomatoes and onion), „khinkali” (dumlings), excellent cheese, a series of tasty juices and not to forget her own salt and spices collected on the beautiful Svanetian meadows. The Svan cuisine is combined with some of the most extraordinary Georgian wines like Kindzmarauli, Khvanchkara, Saperavi and Mukuzani to mention a few.
Vardo is the key person in several activities offered at the hotel. She organises cooking courses and she teaches people to make the unique Svan hats. Her youngest son Levan is an experienced mountain guide and brings hotel guests to some of the most beautiful spots in the Caucasian mountain world. June is the month when nature explodes in an incredibly symphony of intensive flower colours. The alpine meadows have to be seen in order to believe their beauty, this is also the time when the yellow and white rhodedendron forests wake up around and next to the hotel. The family has several horses and they can be recommended on the steep hike up to the fabulous Mukhere mountain above the mountain village of Latali. During the Middle Ages the mountain used to house what was known as Europe’s highest located monastry at 2700 meters. Now the charming church is restored and from the remains of the monastery a breath-taking view towards most of the highest peaks in the Caucasus opens up. No wonder the munks chose this place to be as close to God as possible.
Ever dreamt about finding gold? Svaneti is the right place to try your luck. According to legends gold drew the argonauts and the greeks to the Caucasus, and on the banks of the strong and sometimes furious Engure river most people can find pieces of gold during one hour of digging.
The older son of the Argvliani family, Arkadi is a multitalented artist and artisan who also make sure that excellent crosscountry skiing tracks are prepared for both guests and locals in the magnificent snow landscape in the upper Becho valley around the hotel. The snow season streches from November till the end of April. Slalom and downhill skiing is possible at the neighbouring resort of Hatsval. Mountain biking and mountain climbing are examples of other activities out in the amazing Svanetian nature.
Svaneti has for ages been considered as a haven of peace, too remote and high for enemies to reach. It was to Svaneti historically Georgian queens and kings brought their most astonishing icons and other valuable items in times of war and unrest. Here they were safe. This historical fact is also one of the reason why the Museum in Mestia has an extraordinary collection of orthodox icons and other historical treasures. Visiting some of the small Svanetian churches with the most beautiful icons and wall-paintings reinforces the feeling of being blessed as a traveller.
Svaneti has kept much of the traditions that elsewhere in Europe have been lost. Paying a visit to the mountain village of Ushgul is like travelling back in time. Wandering around the spectacular Svan towers – the skyscrapers of the Middle Ages – man looses the feeling of time or on the contrary feels that he or she is brought back to the Middle Ages. Needless to say, Ushgul is on UNESCO’s World Heritage list.
Some Facts about the Svaneti region of the Republic of Georgia:
Svaneti, is a historic province in Georgia, in the northwestern part of the country. Located on the southern slopes of the central Greater Caucasus, Svaneti is the highest inhabited area in Europe. Since 1996 the Upper Svaneti region has been included in the UNESCO's World Heritage List "considering that the region of Upper Svaneti is of outstanding universal value being an exceptional landscape that has preserved to a remarkable degree its original medieval appearance, notable for the distribution, form, and architecture of its human settlements." "The Upper Svaneti region of the Caucasus is an exceptional example of mountain scenery with medieval-type villages and tower-houses preserved by its long isolation. The characteristic landscape of Upper Svaneti is formed by small villages, dominated by their church towers and situated on the mountain slopes, with a natural environment of gorges and alpine valleys and a backdrop of snow-covered mountains."
"The wealth of monumental and minor art (metal work, manuscript illustrations, textiles and embroidery, wood-carving, icon painting, ancient forms of musical and oral folklore, vernacular architecture) are of paramount importance for the study of Georgia and the Caucasus. The monumental mural painting of Svaneti is of great importance in the study of the origins and development of Georgian and eastern Christian art." UNESCO World Heritage Centre whc.unesco.org
Mt. Ushba ( 4710 meters from the sea level), described as "the Queen of Caucasus", is the most spectaculous and rough mountain of Caucasus. Ushba is known as the "Matterhorn of the Caucasus" for its spire-shaped double summit. From the point of view of mountain climbing Ushba is considered to be the most dramatic to ascend and is considered as one of the most difficult peak in the world.
About Grand Hotel Ushba:
Grand Hotel Ushba was opened on 14 June 2010 at the foot of one of Europe's highest mountain, Mt. Ushba. The hotel has a total of 7 guest rooms, all designed in a simple and tasteful way. All the guest rooms have a mountain view. The Ushba Suite has an overwhelming view towards the Ushba summit (4710 m) in the northeastern direction.
Some of the Activities offered by Grand Hotel Ushba guests are:
Mountain climbing tours
Skiing: Off-piste skiing and Cross-country skiing
Mountain hiking, flower hiking and mineral water hike
Horseriding and biking
Trips: trip to Ushguli (UNESCO World Heritage site), museum trip to Mestia, a helicopter trip above the mountain world of Svaneti with views towards Ushba and other peaks and trips outside Svaneti
A church tour and a concert with Svan song and music
Courses: cooking course, the Svan language course and Svan felt hat making course
Other activities: wine tasting, gold digging and a visit to a Svan farm
To learn more about Grand Hotel Ushba in the Svaneti region of Georgia please visit the website: www.grandhotelushba.com
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Tuesday, August 30, 2011
REISETIPP: Impressionen vom Ende der Welt / Der Abano-Pass in Georgien (kaukasus.blogspot.com)
Mein Freund Hans Heiner Buhr veröffentlichte diese phantastischen Impressionen vom Abano-Pass in Tuschetien (Georgien) der letzten Tage auf seinem Blog: www.kaukasus.blogspot.com
Wenn Sie nach Tuschetien reisen möchten, kontaktieren Sie ihn bitte unter info@kaukasus-reisen.de oder auf kaukasus-reisen.de
Sehr zu empfehlen ist der Viehabtrieb Anfang Oktober, bei dem sie unmittelbar dabei sein können! BJØRN ERIK SASS von DIE ZEIT (Rubrik Reisen) veröffentlichte letztes Jahr einen lesenwerten Artikel über dieses unvergleichliche Abenteuer in den kaukasischen Bergen. Die Anzahl der Mitreisenden ist limitert, daher sollten sie versuchen unmittelbar mit dem reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen. Mehr zu der Reise erfahren sie hier: kaukasus-reisen.de/viehtrieb-tuschetien
Zudem können sie am am kommenden Sonntag, 4. September um 17:15 in der deutschen Erstausstrahlung im SWR, Andreas Voigts neuen Film "Im Kaukasus - Samuchas letzter Sommer" sehen. Dieser Film handelt genau von dieser Gegend in Georgien.
Wenn Sie nach Tuschetien reisen möchten, kontaktieren Sie ihn bitte unter info@kaukasus-reisen.de oder auf kaukasus-reisen.de
Zudem können sie am am kommenden Sonntag, 4. September um 17:15 in der deutschen Erstausstrahlung im SWR, Andreas Voigts neuen Film "Im Kaukasus - Samuchas letzter Sommer" sehen. Dieser Film handelt genau von dieser Gegend in Georgien.
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