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Wednesday, August 12, 2020

REISEBUCH: 40 Tage Aserbaidschan – Unterwegs zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer. Von Constanze John

»Jeder sagt etwas anderes über Aserbaidschan. Und kaum einer war dort. (...) Für mich ist die Reise beschlossene Sache. Ich werde alles mit eigenen Augen sehen.«

Nach ihren Reisen durch Armenien und Georgien ist nun Aserbaidschan, gelegen zwischen Kaspischem Meer und Kaukasus, das Ziel von Constanze John. Es ist ihre eigentlich erste Reise durch den Orient. Eigentlich, da sie bereits als Kind durch das Vorlesen ihrer Mu&er durch den Orient gereist ist und sie bis heute Geschichten liebt. Constanze John möchte einen persönlichen Blick auf das Land werfen und vollendet mit 40 Tage Aserbaidschan – Unterwegs zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer ihre Südkaukasus-Trilogie. 

In Aserbaidschan leben über 10 Millionen Einwohner auf einer Gesamtfläche von 86.600 Quadratkilometern. Von der Hauptstadt Baku aus startet die Autorin in die einzelnen Regionen des Landes: "Endlich kommt die Silhouette der Zwei-Millionen-Stadt Baku in unser Blickfeld. Kaum vorzustellen, dass dies noch vor zweihundert Jahren eine Stadt in der Wüste gewesen sein soll." Ihre Reise führt sie von der dortigen Glitzerwelt zu mystischen Welterbestätten und beeindruckenden Nationalparks. Sie erlebt einen Schmelztiegel von Nationen und Kulturen, eine Mischung aus Orient und Sowjetvergangenheit.

Die Autorin erlebt eine große Gastfreundschaft und beschenkt den Leser mit tiefen Einblicken in ein Land zwischen Orient und Okzident. 40 Tage Aserbaidschan – Unterwegs zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer gibt erstmals Innenansichten nicht nur von der Geschichte und Kultur, sondern auch von Spiritualität und Alltag des Landes wieder.

Constanze John, 1959 in Leipzig geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik und absolvierte ein Fernstudium am Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt als Autorin für Theater, Oper und Hörfunk. Für ihr Schreiben wurde sie mit dem renommierten Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. Im DuMont Reiseverlag sind bisher 40 Tage Armenien (2015) und 40 Tage Georgien (2018) erschienen.

Constanze John: 40 Tage Aserbaidschan – Unterwegs zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer
386 Seiten, Format 13,5 x 21,0 cm
Preis: € 16,95 (D) / 18,50 (A) / 23,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-8299-2
Erscheinungstermin: 08. September 2020

Natalie Pilz
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
DuMont Reiseverlag
n.pilz@mairdumont.com
Tel.: 0711 4502-4242
www.dumontreise.de

Tuesday, May 26, 2020

VIDEO: Making #GeorgianWine in a Qvevri. By Terry Sullivan (Wine Trail Traveler)

This video is about Making Wine in a Qvevri in the country Georgia - in twitter: @winetrailtravel

Sunday, May 03, 2020

VIDEO: Grenzenlos - Unterwegs mit Kaukasus-Reisen in Georgien, Armenien, Aserbaidschan. via @kaukasus-reisen

Ein Menschenleben später begeben sich 3 Freunde aus dem Kaukasus auf einer Reise. Ein Featurefilm der Reiseagentur Kaukasus-Reisen. Grenzenlos Reisen in Georgien, Armenien und Aserbaidschan - nach Corona.

Mit Bukhuti Papuashvili, Levon Ishkhano & Farik Aliev.
Musik & Musikanten: Ramizi Shubitidze & Rostomi Kirkitadze (GEO), Trio Aguas (ARM), Alafsar Rahimov & Shahriyar Imanov (AZE)

Thursday, April 25, 2019

CITY TRIP: Tbilisi's Soviet Concrete Walking Tour with Brutal Tours @BrutalTours in Georgia

A Walking tour through the capital of Georgia, spiced up with more concrete and soviet architecture than you could probably handle!

Tour Runs Daily 35 EUR

Brutal Tours loves urbex, brutalism and soviet architecture. Join the people on a journey to places you won't find in other travel programs

FB facebook.com/brutaltours

FB-Group facebook.com/groups/brutaltours

Instagram instagram.com/brutaltours

Website brutaltours.com

Email: brutaltours@gmail.com


Thursday, November 08, 2018

PERSPEKTIVEN: Der Tourismus erhält und bedroht Georgiens Leben im Hochgebirge. Ein visueller Kommentar von Stefan Applis. via @EurasiaNet

[in english: eurasianet.org] Erzählungen einer authentischen Gesellschaft, die am Rande der Zeit lebt, können den höheren Lebensstandard in der sowjetischen Blütezeit nicht erklären.

Fotogallerie von Stefan Applies: Klick auf das Bild
Seit Ende der achtziger Jahre hat die georgische Region Svaneti mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Weit entfernt von den politischen Machtzentren haben die Menschen in der rauen Bergregion mit einer weit verbreiteten Armut zu kämpfen. Mit dem Ende der sowjetischen Subventionen verließen viele Einheimische dieses Gebiet.

Aber eine zweite Chance hat sich in den letzten zehn Jahren mit der Einnahme von Touristendollars gezeigt. Dieser Tourismus bringt eine Reihe moderner Herausforderungen mit sich, die die Zukunft der Region bestimmen werden.

In der Sowjetzeit ermutigten die Moskauer Kulturbeamten die Svanen, sich von den benachbarten Gruppen im Sowjetischen Georgien zu unterscheiden und ihr ethnisches Bewusstsein zu stärken. Gleichzeitig haben die Behörden die lokalen Traditionen, die von Moskau als illegal eingestuft wurden, nicht aufhalten können: die Rolle der Ältestenräte bei der Verteilung von Land, der Vermittlung von Vendetten und der Entscheidung über Brautentführungen.

Heutzutage dominieren Geschichten über eine authentische Gesellschaft, die am Rande der Zeit lebt, in der sich im Laufe der Jahrhunderte wenig verändert hat - in der Tat kann man in alten Steintürmen ein märchenhaftes Leben finden - Orte wie Wikitravel, TripAdvisor, Facebook und Booking.com. Dies sind jedoch begrenzte Erzählungen mit wenig Verständnis für die Lebenswirklichkeit in Dörfern wie Ushguli, die oft wochenlang im Winter von der Außenwelt abgeschnitten und ohne Strom sind.

Diese Geschichten erklären auch nicht den höheren Lebensstandard der sowjetischen Blütezeit, als Ushguli - eine Ansammlung von vier Weilern mit 150 ständigen Einwohnern auf 2200 Metern Höhe im Schatten des höchsten Gipfels Georgiens - täglich durch Hubschrauberflüge mit Tbilisi verbunden. Als die lokale Sekundarschule eine große Anzahl von Kindern befähigte, einen Hochschulabschluss zu erlangen.

Nach verheerenden Lawinen im Winter 1986-1987 wurden Dutzende getötet, und die sowjetischen Behörden begannen, die Bewohner von Ushguli ins Tiefland umzusiedeln.

Einige kehrten in den 1990er Jahren zurück, als das unabhängige Georgien durch Krieg und Wirtschaftskrise zerrüttet wurde. Eine andere Welle kehrte vor einem Jahrzehnt, zumindest für eine gewisse Zeit zurück, als Georgien sich auf der internationalen Szene des Abenteuertourismus etablierte. Heute, neben den von der UNESCO anerkannten Wehrturmhäusern, gibt es zahlreiche Gästehäuser, die oft miteinander konkurrieren und in der Hochsaison von Juli bis September die Preise drücken.

Die Bergbewohner haben Erfahrung mit Tourismus. In den 70er Jahren kamen Besucher aus der gesamten Sowjetunion, um einige der höchsten Gipfel des Imperiums zu erklimmen.

Damals "beherbergten wir Touristen kostenlos, weil die Gastfreundschaft Teil unserer Kultur ist. Das Tal war voller Zelte mit Bergsteigern, Historikern, Geologen und Archäologen. Heute können wir uns das nicht mehr leisten", sagte Aysir Nizharadze, der im Sommer Kartoffeln anbaut.

Heute ist Tourismus der einzige Weg, um eine Familie zu ernähren, und es zieht die Bewohner Ushgulis an, zumindest für einen Teil des Jahres zurückzukehren. Während frühere Härten dazu beigetragen haben, das Gemeinschaftsgefühl, die gemeinsame Identität und die gegenseitige Verantwortung zu festigen, zerreißt die Konkurrenz heute die Gemeinschaft.

Aufgrund der hohen Subsistenzwirtschaft in der Landwirtschaft in Georgien sind die Preise für Fleisch, Milchprodukte und Produkte niedrig. Um eine Farm in einer Region mit einem so kurzen Sommer am Laufen zu halten, muss eine Familie Touristen als zahlende Gäste anziehen.

Trotzdem führt die Verzweiflung zu Spannungen. Die Familien in Ushguli, die sich früher auf harte Zeiten verlassen mussten, konkurrieren nun darum, die Erwartungen der Touristen zu erfüllen - niedrige Preise, eine "authentische" Atmosphäre, entsprechenden Komfort und Essen. Auf diese Weise gefährdet der Tourismus bestehende Bindungen der Gemeinschaft.

"Ushguli ist nichts ohne die Menschen in Ushguli", sagte Roland Dzelidze, ein Einwohner, der sein ganzes Leben lang in Ushguli verbracht hat, ohne seinen Dienst beim sowjetischen Militär zu leisten. "Nur einige von uns sind noch übrig - es gibt also nicht genug, um einander zu helfen, wenn etwas Schwieriges getan werden muss, wie etwa die Reparatur eines Daches. Und wenn Sie Ihrem Nachbarn nicht helfen, wird er Ihnen nicht helfen. Am Ende wohnen wir wie Konkurrenten nebeneinander.“

Stefan Applis ist Professor für Geographie an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Deutschland.

Monday, February 26, 2018

LITERATUR: Georgische Märchen - Ein schöner Beitrag von Katrin Tevdorashvili (georgia-insight.eu)

(georgia-insight.eu) Georgien ist das Land der Märchen und Legenden, die Georgier selbst ein Volk, das für seine Erzählfreudigkeit berühmt ist. Noch heute ist es selbstverständlich, dass Großeltern ihren Enkeln Märchen erzählen, bekannte und selbst erfundene.

Märchen als Spiegel der Geschichte

Die überlieferten Märchen der Georgier sind ein Spiegel ihrer Geschichte; sie vermitteln ein Bild der Lebensumstände, der Vorstellungswelt und der Gesellschaftsstruktur. Einige feste Muster in den mündlichen Überlieferungen wurden zu markanten Kennzeichen der georgischen Märchen und unterscheiden sie von denen anderer Völker.

Die Georgischen Märchen sind in ihrer Mischung aus sehr realistischen Beschreibungen und Zauberhaftem nicht nur Zeugnisse der Phantasie, sondern auch der Sehnsucht nach einem glücklichen Leben und ihres Strebens nach Gerechtigkeit.

Folgende Einführung in das Thema Märchen aus Georgien wurde mit leichten Änderungen der Einleitung einer Märchensammlung (erschienen 1980) von Heinz Fähnrich und Heinz Mode entnommen.


Meeresungeheuer, Fresko in der Swetizchoweli Kathedrale. Foto von Katrin Tevdorashvili
Märchen als Spiegel der inneren Geisteshaltung

Die georgischen Märchen legen nicht nur Zeugnis für die reiche Phantasie und Erzählfreudigkeit des Volke; ab, um in diesem Sinne persönlichen Wünschen der Menschen Ausdruck zu verleihen, sondern sie entsprechen vor allem auch gesellschaftlichen Interessen. Klassenunterschiede und soziale Kämpfe finden in ihnen recht klaren Ausdruck, und die Auflehnung gegen die Ungerechtigkeit der Herrschenden und die Unterdrückung durch die Mächtigen ist in vielen Märchen Hauptteil der Handlung.

Märchen, die so klar gesellschaftliche Anliegen zum Ausdruck bringen, sind meist spät entstanden.


Quelle: Georgische Märchen, Heinz Fähnrich, Insel Verlag 1980

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Ein weiterer Beitrag von Teona Gogichaishvili zu den georgischen Märchen - "Mit magischen Elementen zum Kulturaustausch" im Deutschlandfunk (@DLF)

Friday, November 17, 2017

CHARITY-PROJEKT: Vom Kaukasus zum Königsstuhl. Martin Fluch - 4.500 km auf Cross-Skates von Georgien bis nach Deutschland.

Ein gemeinsames Charity-Projekt von Martin Fluch und der Kaukasischen Post

Seit Februar 2013 ist Martin Fluch Deutsch-Lehrer in Batumi/Georgien. Sein Arbeitsverhältnis mit der Schule Euro 2000 endet im Juni 2018. Die Rückkehr nach Eppelheim/Heidelberg, wo er wohnt, will er mit Cross-Skates in maximal 90 Tagen (inklusive der eingeplanten Erholungspausen auch für Presse- Foto- und Filmtermine) über die Türkei, Griechenland, Bulgarien, Serbien, Ungarn und Österreich bewältigen. Es soll eine langsame Wieder-Annäherung an Deutschland werden und eine ebensolche Entfernung aus Georgien. Und ist nebenbei auch ein völkerverbindender Lauf während des vom Auswärtigen Amt offiziell ausgerufenen Deutsch-Georgischen Jahres.

Erfahrungen aus früheren sozialgeprägten Sportprojekten - einer Kanu-Tour über die gesamte Donaustrecke von der Quelle bis zur Mündung (2811 Km) und einem Langstreckenlauf über 885 Kilometer und 2 Gebirgspässe über 3000 Meter in 11 Tagen durch Kirgistan - liegen diesem neuen Vorhaben des ambitionierten Ausdauer-Sportlers zugrunde.

So soll auch dieser Lauf einem gemeinnützigen Zweck dienen – Charity-Partner ist die Kinderkrebshilfe des georgischen Solidarity Funds zusammen mit der Uni-Kinder-Klinik Freiburg, wobei dem Läufer selbst keine großen Privatkosten entstehen sollten.
 
Medien-Partner: Kaukasische Post, rainer.kaufmann@erkanet.de
Ausrüster: boss sports, Stettiner Str. 24, 76356 Weingarten(Baden), Tel.: +4972442059888










Finanzierung und Charity:
Pro Tag ist ein Budget von 50,-- € fest eingeplant, in der Summe € 4.500,--. Dazu eine Reserve für unvorhergesehene Ausgaben von € 1.000,--. Das Geld soll durch Sponsoring aufgebracht werden. Aufgerufen sind Firmen und Privatpersonen, sich mit einem Tagessatz von € 1,-- bis € 25,-- zu beteiligen.

“Grenzen für eine Spende sind weder nach oben noch nach unten gesetzt.“

Platin-Sponsor: € 25,-- pro Tag = € 2.250,--
großes Logo auf allen Veröffentlichungen, sofern machbar Sonder-Termine mit Presse, Verlinkung auf Webseite

Gold-Sponsor: € 20,-- pro Tag = € 1.800,--
großes Logo auf allen Veröffentlichungen, Verlinkung auf Webseite

Silber-Sponsor: € 15,-- pro Tag = € 1.350,-- <
mittel großes Logo auf allen Veröffentlichungen, Verlinkung auf Webseite

Bronze-Sponsor: € 10,-- pro Tag = € 900,--
kleines Logo auf allen Veröffentlichungen, Verlinkung auf Webseite

Premium-Supporter: Tagesbeiträge von mindestens € 1,-- (90 Euro).

Unterstützer: Beiträge ab 10 Euro

Alle Sponsoren und Unterstützer werden namentlich auf der Webseite gelistet (nach Wunsch mit Höhe der Spende).

Charity-Partner:
Kinderkrebshilfe des georgischen Solidarity Funds zusammen mit der Uni-Kinder-Klinik Freiburg

Charity-Beitrag: 25 % der Sponsoring-Beiträge gehen sofort direkt an die Kinderkrebshilfe, dazu alle erzielten Überschüsse. Die eingespielten Tagessätze werden für jeden Tag, den Martin Fluch früher in Heidelberg ankommt als geplant, in voller Höhe an die Kinderkrebshilfe weitergeleitet. Je mehr Spenden eingehen, umso größer werden die prozentualen Sponsoring-Beiträge.

Rechenbeispiele: Wenn 5.000,- Euro gesponsert werden, gehen 1250 Euro an den Solidarity-Fond, das fehlende Geld für den Lauf trägt der Läufer selbst. Bei 7.000 Euro könnten schon mindestens 2000 Euro an die Kinderkrebshilfe gehen (knapp 30%)

Ab 10.000 Sponsoring erhöht sich der Charity-Beitrag auf ca. 50%.
Mit jedem Tag, den Martin Fluch das Ziel früher als die angesetzten 90 Tage erreicht, erhöht sich die Spendensumme an die Kinderkrebshilfe ebenfalls.

Die Kaukasische Post hat ein Sonderkonto eingerichtet, wird die Beiträge der Sponsoren und Unterstützer verwalten und nach der Reise eine transparente Abrechnung erstellen.

Spendenquittungen können – nach Wunsch - ab einer Höhe von 200 Euro ausgestellt werden.

KaPost Kinderkrebshilfe Georgien
Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE48 6635 0036 0018 2986 89
BIC: BRUSDE66XXX

Medien-Partner Kaukasische Post:
Die Kaukasische Post begleitet das Projekt als Medienpartner mit einer eigenen Webseite ab Dezember 2017. In ihr werden Vorbereitung und Streckenverlauf dargestellt, ebenso wird während des Laufs regelmäßig in Bild, Text und Video über den Verlauf berichtet. Auf der ganzen Strecke wird außerdem intensive Medienarbeit betrieben.

Geplant sind über die Fahrt noch eine TV-Dokumentation und ein Buch zu produzieren.

Ausrüster:
boss sports
Stettiner Str. 24, 76356 Weingarten (Baden), Deutschland
Telefon: +49 7244 2059888

Susanne Boss

Kontakt:
Rainer Kaufmann
Kaukasische Post
rainer.kaufmann@erkanet.de

Friday, May 12, 2017

#GEORGIANWINE: Great Map from Wine Regions in Georgia. By Malkhaz Kharbedia



Source: en.vinoge.com


More Links to Malkhaz Kharbedia:
facebook.com/malkhaz.kharbedia
Malkhaz Kharbedia's blog
Malkhaz Kharbedia: Nostalgic image of Georgian wines of soviet era should come to an end in Russia
Sommelier Malkhaz Kharbedia

Wednesday, February 15, 2017

TRAVEL: A journey through Georgia's Soviet past - with the photographers Helene Veilleux & Maurice Wolf (jako.fm) via @JAKOFM

(jako.fm) A journey through Georgia's Soviet past Photographer Maurice Wolf was born in the Netherlands, but spent much of his formative years away from home living in places like Berlin and the United States. Eventually he made his way to Georgia. It was there that he met Helene Veilleux, a French photographer and an aficionado of Soviet architecture. The two formed an instant professional bond. Together, the two founded Brutal Tours, one of the most niche tours in Georgia. Brutal Tours takes you on a journey through the ghosts of Georgia's Soviet past, in which you can witness the melancholic beauty of Josef Stalin's cable car roads, the former glory of a Soviet sanitarium, and even explore the first astronomical observatory built in the former USSR hidden away in the remote hills of Abastumani. Whichever tour you choose, you senses will not be disappointed.



Photographers Maurice Wolf and Helene Veilleux discuss Brutal Tours and their time living in Georgia. © JAKO FM
Website ➡ http://jako.fm
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Instagram ➡ https://www.instagram.com/radiojakofm/
Twitter ➡ https://twitter.com/JAKOFM

more links: 
loeildelaphotographie.com
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lensculture.com/helene-demipoulpe-veilleux
facebook.com/demipoulpe
flickr.com/photos/shiborisan
boredpanda.com/author/hveilleux
dailymail.co.uk/Chernobyl nuclear disaster photographs Helene-Veilleux 
womeninphotography.info/hlne-veilleux-france  
+++  
facebook.com/mauricewolfphotography

Tuesday, March 08, 2016

NEUERSCHEINUNG: Mario Casella; Schwarz Weiss Schwarz. Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus (as-verlag.ch)

(as-verlag.ch) ITAS-Preisträger Mario Casella erzählt von seiner abenteuerlichen Reise durch das Gebirge und von den Menschen und der Geschichte des Kaukasus in "Schwarz Weiss Schwarz" / Ab April im AS Verlag

Sie reicht von den "dunklen Tiefen" des Schwarzen Meeres bis nach Baku an der Küste des Kaspischen Meeres und misst 1.000 Kilometer: die kaukasische Bergkette. Der Höhenrücken trennt Europa von Asien, hier leben unterschiedlichste ethnische Gruppen, werden mehr als vierzig (!) Sprachen gesprochen und die Region war und ist umkämpft. Der Alpinist und Journalist Mario Casella hat die Bergkette zusammen mit dem russischen Alpinisten Alexey Shustrov auf Skiern durchquert und erzählt von diesem Abenteuer in dem mit dem ITAS-Preis für das beste Berg- und Abenteuerbuch ausgezeichneten Titel "Schwarz Weiss Schwarz". Das (Tage)Buch mit Reportagen umfasst 280 Seiten und erscheint im April im AS Verlag – 40 Abbildungen begleiten die Texte.

Mario Casellas Ziel und Antrieb: Den authentischen Kaukasus und dessen Bewohner kennenzulernen und zu porträtieren. So erzählt er in seinen Reportagen sowohl von der wechselvollen Geschichte des Landes als auch den Menschen und der Landschaft. Und natürlich berichtet er von der Skidurchquerung der Kaukasuskette von Derbent am Ufer des Kaspischen Meeres bis hin nach Sotschi.

Mario Casella
Schwarz Weiss Schwarz
Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus

2016
Hardcover, ca. 280 Seiten, ca. 40 Abbildungen

AS Verlag
ISBN 978-3-906055-44-2
€ 26,90 | CHF 29,80 * (* empf. VK-Preis)

Erscheint im April 2016.

Tuesday, February 16, 2016

ARTIKEL: Architektonische Reise nach Georgien. Text und Fotos von Peter Sägesser (swiss-architects.com)

(swiss-architects.com) Georgien ist beinahe doppelt so gross wie die Schweiz, hat aber nur halb so viele Einwohner. Eindrückliche Naturlandschaften vom Schwarzen Meer bis zum Kaukasus und Bauten aus der Sowjetzeit machen das Land zu einer interessanten Destination. 

Auf dem Weg in den Grossen Kaukasus: Denkmal der georgisch-russischen Freundschaft, Architektur: Giorgi Chakhava, Bild: P. Sägesser
Das Land befindet sich zwischen Tradition und Aufbruch. Das lässt sich auch an seiner Architektur ablesen. Schon auf dem Weg vom Flughafen der Hauptstadt Tiflis ins Zentrum fallen zahlreiche Neubauten auf. Interessanter sind aber die Bauten aus sowjetischer Zeit und die Altstadt von Tiflis. Sich in Tiflis zu orientieren ist nicht einfach. Vom Hausberg der Stadt, dem Mtazminda, erhält man aber einen guten Überblick. Die heutige Bergstation der Standseilbahn wurde 1938 im Stile des Sozialistischen Realismus erbaut, darin befindet sich ein Restaurant und ein Casino. 2007 wurde das Gebäude komplett saniert und ist heute ein beliebter Ausflugsort am Abend.

Ikone der Sowjetarchitektur, Ministerium für Strassenbau, Architektur.: Giorgi Chakhava, Z. Dzhalaganiya, T. Tkhilava, W. Kimberg (1974). Bild: P. Sägesser

Tiflis wuchs vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg stark, und es entstanden neben neuen Wohngebieten einige herausragende Beispiele sowjetischer Architektur. Bekannt ist vor allem das Ministerium für Strassenbau. Der Bau aus sich überlagernden Balken erinnert an El Lissitzkys Wolkenbügelprojekt von 1924 für Moskau. Der Minister für Strassenbau, George Chakhava, war zugleich Bauherr und Architekt. Sein Ziel war es, eine Raumstruktur zu schaffen, die so wenig wie möglich den Boden berührt und in alle Richtungen beliebig erweitert werden kann.

Etwas weiter stadtauswärts liegt der ab 1971 erbaute Universitätscampus. Ursprünglich sollte rund um einen künstlichen See ein neues Quartier entstehen, von dem aber nur ein Teil verwirklicht wurde. Eine Seilbahn, welche die Hochschulbauten mit den Studentenwohnungen verbindet, steht seit Jahren still. Eine Gondel hängt mitten über dem Fluss in der Luft. Sehenswert ist vor allem die Universitätsbibliothek des Architekten Leri Medzmariashvili.


Teil des nie fertiggestellten Universitätscampus: Bibliothek von Leri Medzmariashvili (1971). Bild: P. Sägesser
Ganz anders wirkt der zentrale Pavillon des Messegeländes. In seiner Leichtigkeit erinnert er an Bauten Oskar Niemeyers. Einen Blick sollte man auch in den Landwirtschaftspavillon mit seinem Palmenhaus werfen. Weitere sehenswerte Bauten aus sowjetischer Zeit sind unter anderem der an ein Flughafenterminal erinnernde Hauptbahnhof von 1980, die Wohnbauten in der Nutsubidze-Strasse und der Palast der Rituale von 1985. Im letzteren feierten Georgierinnen und Georgier ihre Hochzeitsrituale.

WDNCH-Messegelände, Zentraler Pavillon, Architektur: L. Mamaladze (1961). Bild: P. Sägesser
Tiflis wurde in den letzten Jahren stark umgebaut. Am Ufer des Flusses Mtkwari stehen zwei wenig geglückte Neubauten des Architekturbüros Fuksas, und der Friedensbrücke von Michele de Lucchi haben die Stadtbewohner den Übernahmen «Always Ultra» gegeben. Viele Altstadthäuser wurden abgerissen und neu aufgebaut. Beim Spaziergang durch die Altstadt findet man aber noch traditionelle Wohnhäuser. Man sollte unbedingt einen Blick in die Innenhöfe werfen. Typisch sind hier hölzerne Konstruktionen, die über aussenliegende Treppen und Laubengänge die Wohnungen erschliessen.

Fussgängerbrücken verbinden die Wohnbauten in der Nutsubidze-Strasse, Architektur: O. Kalandarishvili, G. Potskhishvil (1974 bis1976). Bild: P. Sägesser
Im Palast der Rituale wurden Hochzeiten gefeiert, Architektur: 
V. Dzhorbenadze, V. Orbeladze (1985). Bild: P. Sägesser


Typische Holzkonstruktionen in der Altstadt von Tiflis. Bild: P. Sägesser
Kinosaal über einer archäologischen Ausgrabungsstätte in Mzcheta. Bild: P. Sägesser

Von der Hauptstadt in einem Tagesausflug erreichbar sind die Städte Gori und Rustavi, die ein Name verbindet: Stalin. Im Zentrum von Gori liegt an der Stalin-Allee ein grosser Park mit dem wiederaufgebauten Geburtshaus Stalins. Ein Museum huldigt dem Diktator seit 1951 unverändert. Auf dem Weg nach Gori sollte man unbedingt im Mzcheta Halt machen. Neben der eindrücklichen Svetizchoveli-Kathedrale, die zum UNESCO-Welterbe gehört, gibt es im Ort ein wunderschönes Kinotheater aus den 1960er-Jahren. Leider ist es nicht mehr in Betrieb und der Bau in einem desolaten Zustand. Man kann sich nur vorstellen, was für ein Erlebnis ein Kinobesuch hier gewesen sein muss: Über archäologischen Ausgrabungen schwebt der Zuschauersaal. Eine Promenade Architecturale führt vom Kassenraum mit Blick auf die Ausgrabungen hinauf ins Foyer und von da in den Saal. Nach der Vorstellung verliessen die Besucher den Saal über zwei seitlichen Stege.
 

1947 ordnete Stalin im Rahmen der Industrialisierung der Sowjetunion die Neugründung der Stadt Rustavi an. Es entstand das grösste Stahlwerk des Kaukasus und eine Stadt im Stile des Sozialistischen Realismus. Mit dem Tod Stalins 1953 und der Machtübernahme durch Chruschtschow forcierte man das industrielle Bauen. In Rustavi entstanden Wohngebiete mit Plattenbauten. So sind hier in Reinform zwei komplett unterschiedliche Vorstellungen von Städtebau verwirklicht worden. Während die stalinistische Stadt abgesehen vom Hauptsitz des Stahlwerkes einen menschlichen Massstab hat und fast mediterranen Charme ausstrahlt, mangelt es den Plattenbauquartieren an einer städtischen Identität.

Typischer Wohnungsbau in Rustavi im Stile des Sozialistischen Realismus. Bild: P. Sägesser
Beste Reisezeit für Georgien ist der Herbst, wenn es in Tiflis nicht mehr so heiss ist, und die Wälder in den Bergen in allen Farben leuchten. Nicht nur Wanderer sollten ein paar Tage im Grossen Kaukasus verbringen – die Landschaft ist überwältigend.
 

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Der Architekt Peter Sägesser arbeitete in Budapest als der Eiserne Vorhang 1989 fiel. Auf Reisen in Ungarn und anderen ehemaligen kommunistischen Ländern entdeckte er bemerkenswerte Architektur, die im Westen gänzlich unbekannt war. Seither dokumentiert er diese vom Zerfall bedrohten Werke. Seit 2006 auf der Website www.ostarchitektur.com.

Monday, February 15, 2016

AUSSTELLUNG: Auf Entdeckungsfahrt ins antike Georgien (uni-jena.de)

(uni-jena.de) Klassische Archäologen zeigen vom 3. Februar bis 27. März Georgien-Ausstellung / Vernissage am 2. Februar 




Zu einer Entdeckungsreise in das Land des Goldenen Vlieses laden Prof. Dr. Eva Winter, Prof. Dr. Annegret Plontke-Lüning, Dr. Dennis Graen und Studierende des Lehrstuhls für Klassische Archäologie der Universität Jena neugierige kleine und große Besucher in die Universität ein. Am 2. Februar wird im Ausstellungskabinett der Friedrich-Schiller-Universität, im Raum 25 des Hauptgebäudes (Fürstengraben 1), die Ausstellung "Entdeckungen im Land des Goldenen Vlieses" eröffnet. Sie trägt den Untertitel "Archäologische Funde aus Georgien in Jena" und nimmt die Besucher auf eine Zeitreise in das antike Georgien mit.

Viele neue Fundstücke

"Wir zeigen viele neue Fundstücke, die erst in den letzten Jahren ausgegraben worden sind", sagt Prof. Dr. Annegret Plontke-Lüning. Zutage gefördert wurden u. a. prachtvolle Gewandschließen oder Gürtelschnallen, die wohl als Schmuck gedient haben. Die ältesten Stücke stammen aus dem 17. Jahrhundert vor Christus, die jüngsten Artefakte aus der römischen Kaiserzeit. Den größten Teil der Fundstücke haben georgische Archäologen gemeinsam mit einem Team der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg ausgegraben.

"Wir zeigen Fundstücke aus der Stadt Poti beim antiken Phasis, aus dem Jahrtausende alten Atskuri und aus dem Regionalmuseum Bordshomi in der Bergprovinz Ratscha, darunter sind außergewöhnliche Bronzen", sagt Dr. Dennis Graen. Insgesamt sind es etwa 100 Exponate, die bis zum 27. März ausgestellt werden.

Vor gut einem Semester haben Plontke-Lüning, Graen und die Studierenden Daniela Schindler, Stefanie Adler, Cynthia Weißflog, Ronja Schrand sowie Maximilian Höhn begonnen, die schon vorher in Nürnberg gezeigte Ausstellung neu zu konzipieren. Entstanden ist dabei eine ambitionierte Kabinettschau, die Georgien als Land im Schnittpunkt der Kulturen zeigt und dabei auf den Mythos vom Goldenen Vlies Bezug nimmt, der uns am ausführlichsten von Apollonios Rhodios (3. Jh.v.Chr.) überliefert wurde. Das sagenumwobene Goldene Vlies, das die Argonauten um Jason aus Kolchis holten, steht symbolhaft für den Reichtum des antiken Georgiens: Mit Widderfellen wurde Gold aus den Flüssen gewaschen.

Umfangreiches Begleitprogramm 

Parallel zur Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm geboten. Insgesamt acht Vorträge finden jeweils mittwochs um 18 Uhr statt, eine Verkostung von Weinen aus Georgien ist vorgesehen und museumspädagogische Angebote für Kinder ab vier Jahren.

Um die Exponate zeitlich und geographisch einordnen zu können, wird es einige Schautafeln geben. Zwar wird in Jena als ,besondere Orchidee' Kaukasiologie gelehrt und gehört Tiflis zu den ältesten Partneruniversitäten, dennoch dürfte nicht jeder wissen, dass Georgien zu den ältesten christlichen Ländern gehört.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 2. Februar um 18 Uhr hält Prof. Dr. Vakhtang Licheli aus Tiflis im Hörsaal 24 des Uni-Hauptgebäudes einen Festvortrag mit dem Titel "Neue archäologische Entdeckungen in Georgien". Licheli leitet das Institut für Archäologie an der Ivane-Dshavakhishvili-Universität in Tiflis. Am Tag darauf gibt Lichelis Tochter Tamara, eine international renommierte Pianistin, um 18 Uhr in der Aula der Universität (Fürstengraben 1) ein Klavierkonzert mit Werken von Bach, Lizst, Ravel, Debussy und Werken georgischer Komponisten. Weitere Vorträge behandeln die Ausgrabungen in Georgien oder zeigen fotografische Impressionen sowie Aspekte der wechselvollen Geschichte des Landes und seiner Bewohner.

Geöffnet ist die Ausstellung "Entdeckungen im Land des Goldenen Vlieses" vom 3. Februar bis 27. März jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 11 bis 14 Uhr, am Dienstag und Mittwoch zudem von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
apl. Prof. Dr. Annegret Plontke-Lüning, Dr. Dennis Graen
Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944820
E-Mail: annegret.plontke-luening@uni-jena.de, dennis.graen@uni-jena.de


JENA TV: Grabungsfunde. Die Universitaet praesentiert Schaetze aus dem Antiken Georgien [jenatv.de]

Wednesday, February 11, 2015

DOKUMENTATION: Meine Traumreise durch den Kaukasus: Zu Pferd in unendliche Weiten. (3sat.de)

(3sat.de) Ein Film von Sven Ihden 

16.02.2015 | 15:05 Uhr | 3sat 

Foto: Simone Frewer 
Laura Jaeckel, 30 Jahre und in ihrem normalen Leben Schauspielerin in Paris und Berlin, erfüllt sich einen lange gehegten Traum: zu Pferd unterwegs im hohen Kaukasus zu sein. Mit ihrem Guide Jago reitet sie eine Woche durch Chewsuretien, eine der abgelegensten und einsamsten Regionen Georgiens. Ist dieses Land tatsächlich der Sehnsuchtsort von dem Laura geträumt hat, ein Flecken Erde voller wilder Poesie und unendlicher Weiten, oder ist es einfach nur schwer dort oben zu überleben? Und ist eine Stute mit Fohlen wirklich der beste Reisebegleiter, wenn es gilt, über dreitausend Meter hohe Pässe zu überwinden? 

Video: sr-mediathek.sr-online.de

Guide Jago Arabuli: www.kaukasus-tour.de

Quelle: sr-online.de/meine_traumreise

Wednesday, December 17, 2014

RADIO: James Hopkin - A Georgian Trilogy (bbc.co.uk)

(bbc.co.uk) Short stories by James Hopkin, inspired by his travels in Georgia in autumn 2008 

"As well as a new story, Jonke's Schnitzel, going out on BBC Radio 4 on Sunday 28 December at 7-45pm as part of the station's Vienna season, there's also a chance to catch my Georgian Trilogy again on BBC Radio 4 Extra. Each part of the trilogy goes out three times a day. A Peacock in Sulphur (about the painter, Pirosmani) on Christmas Eve at 11am, 9pm, and, er, 4am. The Wurst Express from Kakheti on Christmas Day at the same times. Likewise, 3 times on Boxing Day, The Soul is Missing Fairy Tales! (a line from a poem by Galaktion Tabidze ) I mean, what else are you gonna be doing? " (James Hopkin)




On demand
This programme will be available shortly after broadcast 

Episode guide
  A Peacock in Sulphur
James Hopkin - A Georgian Trilogy Episode 1 of 3
Boxing Day 2014 11:00 BBC Radio 4 Extra
The first of three specially commissioned stories by James Hopkin. Niko Pirosmani was one of Georgia's greatest artists, but was it his art that killed him?
Read by Allan Corduner
Producer:Rosalynd Ward
A Sweet Talk Production for BBC Radio 4.

The Wurst Express From Kakheti
James Hopkin - A Georgian Trilogy Episode 2 of 3
Christmas Day 2014 11:00 BBC Radio 4 Extra
The second of three specially commissioned stories by James Hopkin, inspired by his travels in Georgia.
It is summer 2008 and an impoverished Georgian poet is living in Berlin for three months. He is not expecting to hear shattering news from his homeland.
Read by Tom Goodman-Hill.

The Soul Is Missing Fairy Tales!
James Hopkin - A Georgian Trilogy Episode 3 of 3
Christmas Eve 2014 11:00 BBC Radio 4 Extra
The third of three specially commissioned stories by James Hopkin, inspired by his travels in Georgia in Autumn 2008.
A tour bus of journalists, writers and artists breaks down on the infamous military highway from Vladikavkaz to Tbilisi. It is only nine days since the Russian army withdrew from parts of Georgia, but there are rumours of a return.
Read by Ben Miles.

Tuesday, October 07, 2014

REISETIPP: Viehtrieb Tuschetien 2014 und Reiseplanung für 2015 (kaukasus-reisen.de)


“The best short adventure journey between Europe and Asia”

“An experience of a lifetime !” Mike Bourgault

more: kaukasus-reisen.de/sheep drive tusheti

Schafabtrieb: Mit den georgischen Schäfern von den Bergen Tuschetiens im Großen Kaukasus hinunter in die Weinregion Kachetien. Abenteuer – und leichte Wandertour. Wanderzeit drei Tage, Transfers mit Geländewagen nach/von Tuschetien. Neben den Schafen laufen auch die Pferde, Kühe und Hunde der Hirten über die Berge in die Ebene. Den Herbst im georgischen Großen Kaukasus erleben

Reisetermine:
26.09. – 02.10.2015

Teilnehmerzahl: 3-10
Reisepreis: EUR 1180.00

Tuschetien liegt abgeschlossen von der Kette des Großen Kaukasus im Nordosten Georgiens und ist die Heimat der Tuschen. Zweimal im Jahr wechseln die tuschetischen Hirten die Weiden für ihre Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde. Im Frühjahr ziehen sie von den südlichen Steppen in Schiraki an der aserbaidschanischen Grenze quer durch Kachetien nach Norden und dann über den 2970 m hohen Abanopass in die tuschetischen Bergdörfer. Auf saftigen Wiesen in der rauen Höhenluft stellen sie die vorzüglichsten tuschetischen Käsesorten her, bewirtschaften ihre Herden und pflegen jahrhundertealte Traditionen.

Ende September nach der Kartoffelernte und bevor im Hochgebirge der erste Schnee fällt werden die provisorischen Hirtenlager wieder abgebaut, Pferde, Esel und Lastkraftwagen beladen und die Herden über Tagesetappen von 20 bis 30 km zurück nach Kachetien getrieben. Neben unseren regulären Touren nach Tuschetien in den Sommermonaten bieten wir diese Abenteuerreise nur zu einem Termin im Herbst an. Es erwarten die Teilnehmer grandiose Landschaften, tuschetische Gastfreundschaft, Einsamkeit und ein abenteuerlicher Zug mit den Herden zu Pferd oder zu Fuß über die Kette des großen Kaukasus. Tuschetien ist ein Eldorado für Naturfreunde, Reiter, Abenteurer, Angler, Fotografen, Journalisten und Künstler.

2010 hat der Autor Bjørn-Erik Sass an dieser Tour teilgenommen und für Die Zeit in der Rubrik Reisen darüber berichtet:

zeit.de/2010/Georgien

Reiseprogramm: kaukasus-reisen.de/viehtrieb-tuschetien

Wednesday, June 18, 2014

REISEPORTRÄTS: Bergkarabach. Von Bastien Dubois - Samstag, 28. Juni um 14:26 Uhr (arte.tv)

(arte.tv) Bastien Dubois‘ Animationsfilmreihe "Reiseporträts" greift das Erfolgsrezept seines Kurzfilms "Madagaskar, ein Reisetagebuch" auf, der 2011 für den Oscar nominiert wurde. Die Serie ist eine sehr subjektive Reise um die Welt, ein Geflecht aus originellen Geschichten, die nach Art eines Reisetagebuchs in Szene gesetzt werden. 

vimeo.com/bastiendubois

Friday, June 13, 2014

REISE UND ABENTEUER: Geheimtipp in Georgien - Der Berg des Prometheus. Von Stephanie Geiger (nzz.ch)

Schöner Bericht und Foto von Stephanie Geiger hier >>>

(nzz.ch) Der Grosse Kaukasus hat alles zu bieten, was sich Bergsteiger wünschen: einsame Täler, hohe Berge und Touren, die eine echte Herausforderung sind. Trotzdem ist die Gegend bis heute nicht über den Status «Geheimtipp» hinausgekommen.

«Auf einen Berg steigen, und noch dazu auf den Kasbek?» Luisa findet das so abwegig, dass sie unsere Frage noch einmal wiederholt. Luisa, 68 Jahre alt, eine kleine rundliche Frau, graue Haare, blaue Schürze, ist unsere Gastgeberin in Stepanzminda. Das golden schimmernde Kaffeeservice in der Vitrine, ein Teppich an der Wand, eine alte Speisezimmergarnitur, das alles trägt dazu bei, dass sich schnell zu Hause fühlt, wer hier übernachtet. Und wer aus dem Fenster schaut, hat einen phantastischen Blick auf den dritthöchsten Gipfel Georgiens. «Der Kasbek ist ein wunderschöner Berg», sagt Luisa. Doch ihr Herz und die Lunge würden eine Besteigung nicht mehr zulassen.

Viel unberührte Natur

Aber auch früher ist Luisa nie auf die Idee gekommen, auf den Kasbek oder einen anderen Berg zu steigen. Bergsteigen ist an den Südhängen des Grossen Kaukasus längst nicht so verbreitet wie in den Alpen. Dabei hat der Grosse Kaukasus alles zu bieten, was sich Bergsteiger von einem Gebirge wünschen: einsame Täler, hohe Berge und neben gemütlichen Wanderungen auch Touren, die eine echte Herausforderung sind. Schon früh war die Region deshalb auch Ziel von Bergsteigern aus dem Alpenraum. Der deutsche Geograf, Alpinist und Forschungsreisende Gottfried Merzbacher reiste 1891 in den Kaukasus, bestieg den Elbrus und kam auch am Kasbek vorbei. 1903 fuhr eine österreichische Expedition nach Georgien. Die Tiroler bestiegen dort einen 3860 Meter hohen namenlosen Berg, der heute noch als «Tsentsi Tau» im Register des Alpine Club of London zu finden ist, benannt nach Cenzi von Ficker, einer Teilnehmerin der Expedition. Doch nicht nur das: Für ihren Mut bei einer schwierigen Rettung bekam die Innsbruckerin vom Fürsten von Swanetien die Uschba (4737 Meter), einen formschönen Berg mit Doppelgipfel, formell geschenkt.

Über den Status «Geheimtipp» scheint der Grosse Kaukasus aber in Europa in den vergangenen hundert Jahren nicht hinausgekommen zu sein. Als einer der Seven Summits dominiert der Elbrus (5642 Meter) das Bergsteigen in der Region. Die anderen Berge werden meist nur von Bergsteigern aus dem ehemaligen Ostblock in Angriff genommen. Auch hat das georgische Tourismusministerium erst im vergangenen Jahr begonnen, bewusst den naturorientierten Tourismus im Südkaukasus zu vermarkten. Die landschaftliche Vielfalt, das milde Klima und die unberührte Natur sollen Bergsteiger und Wandergruppen locken.

Wir sind mit Otari Jafaridze unterwegs. Mit dem Bergsteigen begonnen hat der Dreissigjährige während des Studiums. Der Kaukasus ist seine Spielwiese. Einmal ist er auch darüber hinausgekommen, bestieg den Khan Tengri (7010 Meter) im Tien Shan in Turkestan. Jetzt ist Otari aber überwiegend mit Trekkinggruppen unterwegs, oder er führt Bergsteiger auf den Kasbek.

Uns bringt Otari zuerst an den Fuss des Tschauchi-Massivs. Die Wolken hängen tief an diesem Augusttag, an dem Otari mit uns von Tbilissi aus auf der Georgischen Heerstrasse vorbei am Heliskiing-Resort Gudauri und über den Kreuzpass Richtung Norden fährt. Kurz vor Stepanzminda verlassen wir die Hauptroute nach Osten. Auf den ersten Kilometern ist die Strasse noch geteert. Zu verdanken ist das dem georgischen Patriarchen. Er kommt aus dem kleinen Ort Sno. Doch hinter Sno verstehen wir, weshalb Otari ein Geländefahrzeug hat. Durch Schlaglöcher, einen reissenden Gebirgsbach und eine holprige, vom Regen ausgewaschene Bergstrasse fahren wir hinauf nach Djuta.

Djuta ist ein kleines Bergdorf. Es soll das am zweithöchsten gelegene Dorf Europas sein, wenn man den Südkaukasus noch zu Europa zählt. Wie so viele abgelegene Dörfer ist auch Djuta vom Aussterben bedroht. Die Jungen gehen weg, weil sie in der Einöde keine Arbeit finden. In seiner bescheidenen Ärmlichkeit ist Djuta aber eine zauberhafte Idylle: vom Regen aufgeweichte Wege; eine alte Frau, die vor ihrem einstöckigen Häuschen in der Sonne sitzt; ein Kaukasischer Hirtenhund, der mit seiner Grösse und dem lauten Gebell fast so furchteinflössend ist wie der Bär, vor dem er seine Herde schützen soll.

Und doch gibt es auch für Djuta ein Fünkchen Hoffnung. Anano, eine junge Frau Ende zwanzig, hat in dieser Einöde, eine Viertelstunde Fussweg oberhalb des Dorfes, eine Hütte gebaut, um Touristen und Einheimischen in der Einsamkeit des Kaukasus Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Otari hat uns dorthin gebracht, damit wir uns an die Höhe des Kasbek gewöhnen.

Mehr als nur ein Berg

Als wir am nächsten Tag zum Muchadze (3240 Meter) aufbrechen, regnet es in Strömen. Der Weg führt uns durch ein breites Tal am Basislager der Tschauchi-Kletterer vorbei. Doch an diesem frühen Morgen ist das Zeltlager wie ausgestorben. Die einen seien in der Wand, vom Regen überrascht, die anderen noch tief in ihren Schlafsäcken verkrochen, erzählen uns zwei junge Frauen. Das Tschauchi-Massiv ist das berühmteste Klettergebiet im Ostkaukasus, eine Mischung aus Drei Zinnen und Tofana di Rozes, auch deshalb kaukasische Dolomiten genannt. Von den mächtigen Wänden des Tschauchi, die uns am Vortag noch in Staunen versetzt hatten, sehen wir nichts. Sie verstecken sich hinter dichten Regenwolken.

Wir setzen unseren Weg dennoch fort, hinauf zum Gipfel des Muchadze. Die Rhododendren sind schon verblüht. Nur einzelne farbige Blätter lassen erahnen, welches Blütenmeer wir vor wenigen Wochen hier hätten antreffen können. Mit der Höhe mischen sich immer mehr Schneeflocken unter den Regen. Ein eisiger Wind pfeift über den Grat. Wir sind froh, als wir auf dem höchsten Punkt stehen. Dass wir bei diesem fürchterlichen Wetter hinaufgewandert sind, lässt sich einzig mit der Höhenanpassung begründen. Keine Chance auf Wetterbesserung und wieder keine Chance, den Kasbek zu sehen.

Erst am übernächsten Morgen, bei Luisa, geben die Wolken den Blick frei auf unser eigentliches Ziel. Luisa hat uns ein Zimmer gegeben, in dem wir schon vom Bett aus den Kasbek sehen können: die sonnenbeschienenen, strahlend weissen Flanken, die Grashänge weiter unten und auf einer Anhöhe oberhalb von Stepanzminda das Kloster Gergeti. Jetzt verstehen wir, dass der Kasbek nicht einfach nur ein Berg, sondern eine Art Nationalheiligtum ist. Er ist von Mythen umrankt, die bis zu den alten Griechen zurückreichen: Prometheus soll zur Strafe dafür, dass er gegen den Willen des Zeus den Menschen das Feuer gebracht hatte, an den Kasbek gebracht und dort angekettet worden sein. Jeden Tag kam ein Adler, um von seiner Leber zu fressen. Erst Herakles sollte Prometheus viele Jahrhunderte später erlösen, indem er den Adler tötete.

Göttliche Mächte haben Prometheus an den Kasbek gebracht. Wir fahren die ersten Höhenmeter mit Otaris Geländewagen zum Kloster Gergeti hinauf. Von dort führt unser Weg über Moränen und dann einen der Kasbek-Gletscher. Unser erstes Ziel: die Bethlemi-Hütte (3653 Meter), einstmals eine meteorologische Station, benannt nach einem Kloster in der Nähe. Das massige Bauwerk, etwa fünfzig Meter lang, ragt auf der Moräne wie ein mächtiger Dampfer in das Wolkenmeer. Doch die Bethlemi-Hütte ist keine Hütte mit Alpenstandard. Sie ist eine windgeschützte Unterkunft, nicht mehr und nicht weniger. Schmelzwasser tropft uns in der Eingangshalle, einem dunklen schwarzen Loch, auf den Kopf. In den wenigen notdürftig hergerichteten Zimmern gibt es Pritschen, zweistöckig, mit einem abwaschbaren braunen Bezug und etwas Schaumstoff darunter. Nicht einladend, aber praktisch.

Die Politik bleibt im Tal

Weil die Hütte nur begrenzt Schlafplätze hat, campieren die meisten Bergsteiger in Zelten. Schwer beladen schleppen sie ihre Ausrüstung den Berg hinauf. Bequemer ist der Weg, wenn man das Gepäck auf den Rücken von Pferden lädt, die man unten in Stepanzminda mieten kann. Nur runter muss man den schweren Rucksack dann selbst tragen.

Ein buntes Völkchen findet auf der Bethlemi-Hütte zusammen. Die Georgier kennen sich meist. Viele von ihnen gehören zu den Stammgästen. Von den wenigen Georgiern, die auf Berge steigen, kommen alle immer wieder an den Kasbek. Politische Reibereien werden im Tal gelassen. Die Russen, gegen die Georgien vor wenigen Jahren Krieg geführt hat, werden geduldet. Genauso wie die Bergsteiger aus den ehemaligen sowjetischen Bruderländern. Westeuropäer sind hier Exoten und werden vielleicht deshalb auch besonders freundlich empfangen.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Otari hat schon eine halbe Stunde vorher begonnen, Wasser zu kochen. Noch in der Dunkelheit marschieren wir los, an steilen Hängen vorbei, von denen immer wieder unberechenbar Steine gross wie Medizinbälle donnern. Erst kurz vor dem Hochlager, wo einige ihre Zelte aufgeschlagen haben, stossen wir auf den Gletscher, auf dem wir dann über einen steilen Aufschwung zum Gipfel hinaufsteigen. Elbrus (5642 Meter), Dychtau (5204 Meter), Koschtantau (5152 Meter) Uschba (4737 Meter), rattert Otari die Namen der Berge herunter, die wir von dort oben sehen können. Und er zählt Gipfel auf, von denen wir noch nie gehört haben. Im Kaukasus gibt es ganz offensichtlich noch viel zu entdecken.

Gut zu wissen

Anbieter: Der Anbieter Top Mountain Tours (www.top-mountain-tours.de) hat in diesem Sommer zwei zehntägige Reisen mit Ziel Kasbek im Angebot. Eine achttägige Kasbek-Besteigung kann bei Diamir (www.diamir.de) gebucht werden. Vor Ort unterstützt die deutschsprachige Agentur Georgia-Insight Reisende bei der Planung einer Kasbek-Besteigung (www.georgia-insight.eu

Literatur: Marlies Kriegenherd: Georgien. Erschienen in der Reihe Reise-Know-how, 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage für 2013/2014, 29.90 Franken.