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Sunday, June 29, 2014

CONFERENCE: Northern and Southern Caucasus in the European Neighbourhood: Triangular functional cooperation or competition in a heterogenous region. Russia, EU and the Caucasus (schader-stiftung.de)

more here: schader-stiftung.de

July 3rd and 4th 2014 at Schader-Forum, Darmstadt

Program – Thursday, July 3rd 2014

1:15 – 1:25 pm Welcome Address
Prof. Dr. Michèle Knodt, Technische Universität Darmstadt
Alexander Gemeinhardt M.A., Chairman of the Board, Schader-Stiftung

1:30 – 2:00 pm Keynote speech
Conflict and Cooperation in the South Caucasus
Dr. Tracey German, King’s College London

2:00 – 4:00 pm Session 1 – Historical and political framework
The North and the South in the Caucasus - Separated or Interlinked?
Dr. Uwe Halbach, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Uncanny Threats and Secret Resistances: On the Religious Situation in Kabardino Balkaria
Prof. Dr. Raschid Alikajew, Kabardino-Balkarian State University, Nalchik
PD Dr. Florian Mühlfried, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Straightjackets or arenas? NGOs in the institutions of competitive authoritarian regimes in the South Caucasus
Mariella Falkenhein, Hertie School of Governance

4:00 – 4:30 pm Coffee break

4:30 – 7:30 pm Session 2 – External democracy and autocracy promotion in the Caucasus

Geopolitics of Democratic Choice: Correlations between foreign-political orientations and political regime type
Prof. Dr. Ghia Nodia, Ilia State University

EU external democracy promotion in Azerbaijan
Elsevar Mammadov, Khazar University

EU external demcracy and autocracy promotion in the Caucasus – results of a cross-country comparison Schuschanik Minasjan, Technische Universität Darmstadt
Dr. Sigita Urdze, Technische Universität Darmstadt

Democratization through the backdoor? Functional cooperation in the Southern Caucasus
Dr. Aron Buzogány, Freie Universität Berlin

Analyses of governance strategies in the North Caucasian republics with respect to conflict regulation and development
Prof. Dr. Alexey Gunya, Kabardino-Balkarian State University, Nalchik

8:00 pm Get Together

Program – Friday July 4th 2014

9:00 – 10:30 am Session 3 – International embeddedness of the Caucasus

How serious are Armenia and Azerbaijan about integration in the European context?
Dr. Rainer Freitag-Wirminghaus, former Deutsches Orient-Institut

More than a chessboard – the role of Turkey, Iran and Russia in the Southern Caucasus
Prof. Dr. Udo Steinbach, Berlin

10:30 – 11:00 am Coffee break

11:00 – 1:00 pm Roundtable (open for public/öffentlich) – Functional triangular cooperation or competition between the EU, Russia and the Caucasus

Welcome Address
Alexander Gemeinhardt M.A., Chairman of the Board, Schader-Stiftung

Introductory speech
Prof. Dr. Michèle Knodt, Technische Universität Darmstadt
Dr. Sigita Urdze, Technische Universität Darmstadt

Chair
Prof. Dr. Marianne Kneuer, Stiftung Universität Hildesheim

Speakers
H. E. Prof. Gabriela von Habsburg, Embassador of Georgia
H. E. Dr. Vahan Hovhannesyan, Embassador of Armenia
Dr. Rizan Nabiyev, Counsellor at the Embassy of Azerbaijan
Björn Kühne, Chief of Cabinet/Political Advisor to the EUSR for the South Caucasus and the crisis in Georgia, solicited
Silvia Stöber, Journalist

Please notice: No german language translation will be provided.

Bitte beachten Sie: Wir bieten keine deutsche Übersetzung an.

Conference Childcare
Please note: We provide childcare service during the conference. Please contact us in advance:
Dr. Sigita Urdze
email: urdze@pg.tu-darmstadt.de
Fax: +49 (0)6151/ 16-4602
Email: sigita.urdze@pg.tu-darmstadt.de

Tuesday, May 21, 2013

GEORGIEN: Herz, Geist und Wiege von Europa - Gabriela von Habsburg an der AUB (andrassyuni.eu)


(andrassyuni.eu) Zum Montagabend, dem 13. Mai ehrte Frau Gabriela von Habsburg die Andrássy Universität Budapest (AUB) indem sie der Einladung des Rektors der Universität folgte. Herr Prof. Dr. András Masát empfing die ehemalige Botschafterin von Georgien der Bundesrepublik Deutschland im prunkvollen Ambiente der AUB und pries bereits in seiner Begrüßungsrede die Vielfalt der Habsburgerin, nicht nur in Bezug auf ihren multinationalen Hintergrund, sondern auch auf ihre derzeitige Tätigkeit in der Diplomatie, als Kunsthistorikerin und Künstlerin. Er bezog sich auf das von ihr gestaltete Kunstwerk, das Denkmal zur Grenzeröffnung bei Sopron. Masát bedankte sich, dass sie mit ihrem Vortrag zum Thema „Georgien auf dem Weg nach Europa“ das multikulturelle Spektrum der AUB erweiterte. Frau von Habsburg versicherte, dass sich durchaus weitere gemeinsame Projekte mit der AUB in die Wege leiten ließen. Im Publikum war unter mehreren prominenten Gästen die Botschaftsrätin der Georgischen Botschaft in Ungarn, Frau Maia Gogiberidze.
 
Die Aktualität des Themas wurde auch durch den Vortrag der Außenministerin von Georgien in Budapest am selben Tage unterstrichen. Nach einer kurzen Vorstellung des Landes Georgien, dessen geografische und kulturelle Vielfalt, ging von Habsburg zu einem historischen Exkurs über. Sie schilderte den langen und schmerzhaften Weg, welchen Georgien zur Demokratie und zur Bekämpfung der Korruption hinter sich hat, und die Maßnahmen, welche das Land einführen und in Kauf nehmen musste, damit diese schwer erkämpfte Demokratie funktionieren und dadurch auch die Wirtschaft Georgiens in den vergangenen Jahren  erheblich wachsen konnte. Diese Ergebnisse sind nun durch die Position Georgiens in den Rankings der Transparency International und der Weltbank sichtbar. Die Georgier waren immer bereit sich für ihr Land einzusetzen. Als Beispiel dazu nannte Frau von Habsburg, dass Georgien neben Usbekistan der einzige Staat unter russischer Besatzung war, welcher die russische Sprache als Amtssprache nie in ihre Verfassung  aufgenommen hat. „Dafür haben sich die Georgier auf der Straße erschießen lassen“ so von Habsburg. Nichtsdestotrotz haben die 70 Jahre Sozialismus ihre Spuren hinterlassen, die heute nur schwer abzudecken sind.
 
Strategisch gesehen hatte Georgien immer schon eine äußerst bedeutende Lage in Bezug auf Handel, Macht und Kultur. Dies ist heute nicht anders, so machte von Habsburg den Bogen zur Frage der Europäischen Union. Nicht umsonst wird diesem Land nachgesagt „Herz, Geist und Wiege von Europa“ zu sein. Die europäische Sichtweise Georgiens lässt sich bis ins 4. Jahrhundert zurückverfolgen, als die Heilige Nino von Kappadokien das Land christianisierte und damit das Land bereits nach Rom und dadurch nach Westeuropa richtete. Dass Georgien heute das Ziel hat zur EU beizutreten und auch als Mitglied in die Nato aufgenommen zu werden, ist keine Frage. Auch wenn das Land noch nicht allen EU-Standards entspricht, verfügt es bereits in vielen Bereichen wie Bildung und Politik über die dafür benötigte Anforderungen, meinte von Habsburg abschließend, sich dabei selber auch als überzeugte Europäerin bezeichnend.
 
Neben den Fotos über Georgien, welche die kulturelle und geografische Vielfalt des Landes bildlich machten, beantwortete Gabriela von Habsburg die nicht enden wollenden Fragen der Interessenten, die sich von ihrem inspirierenden Vortrag hatten mitreißen lassen.
Bilder: Szecsődi Balázs

Thursday, November 01, 2012

PODCAST: Botschaftermatinée Georgien (mediathek.rbb-online.de)

(mediathek.rbb-online.de) Georgien hat gewählt und damit erstmals in seiner Geschichte einen demokratischen Machtwechsel herbeigeführt. Welche Herausforderungen warten auf den kleinen Kaukasus-Staat zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer? 


Einmal monatlich unterhält sich Sabine Porn unter dem Titel der Botschaftermatinée im Forum mit einem offiziellen Repräsentanten eines Staates über Land und Leute, Politik, Kultur und Geschichte.

Monday, June 25, 2012

AUSSTELLUNG: GEORGIA ON MY MIND. Zum 150. Geburtstages des Malers Niko Pirosmani - 28.6. bis 4.8.2012 (galerie-alte-schule-adlershof.de)

Galerie Alte Schule Adlershof
Grußwort: Schirmherrin des Projektes, die Botschafterin Georgiens in Deutschland, Frau Gabriela von Habsburg
Grußwort: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
Grußwort der Georgisch-Deutschen Gesellschaft



Einladungskarte Galerie Alte Schule

Tuesday, January 10, 2012

KAUKASIOLOGIE: Eine Reise durch den Kaukasus - „Tag der Kaukasiologie" in Jena

Am 31. Januar 2012 wird das Jubiläum „50 Jahre Kaukasiologie“ an der Uni Jena gefeiert (Quelle: idw)


Foto: Sebastian Minkner, FSU
Eine Reise durch den Kaukasus gefällig? Das Gebirge, mythische Grenze zwischen Europa und Asien, beherbergt ein buntes Gemisch von Völkern und Sprachen. Wer einen Einblick in diese Vielfalt gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen, den „Tag der Kaukasiologie“ an der Universität Jena am 31. Januar 2012 zu besuchen. An diesem Tag feiert das klassische „Orchideenfach“ sein 50-jähriges Bestehen in Jena. Die Kaukasus-Experten, deren Studiengang einmalig in Europa ist, laden die interessierte Öffentlichkeit deshalb zu einer Entdeckungsreise quer durch ihr Fach ein. 


Zu Beginn der Reise zeigen Studentinnen und Studenten Fotos, die den Alltag in einem muslimischen Dorf in Nord-Ostgeorgien widerspiegeln. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen des Exkursionsmoduls „Kaukasiologische Feldforschung“ und werden im Foyer der Aula im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1) gezeigt. 


Nächste Station ist ab 13.15 Uhr der Hörsaal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (Bibliotheksplatz 2). Dort stellt Dr. Florian Mühlfried das von ihm und Sergey Sokolovskiy herausgegebene Buch „Exploring the Edge of Empire“ vor, das der sowjetischen Geschichte der Ethnologie und verwandter Wissenschaften im Kaukasus gewidmet ist. Im Anschluss wird der Film „Lipanali“ gezeigt. Dessen Autor, der Gastprofessor Prof. Dr. Elguja Dadunashvili, dokumentiert einen Totenritus, der in Swanetien verbreitet ist, einer Bergregion Georgiens. Die Swanen laden die Seelen verstorbener Familienmitglieder nach Hause ein, um sie für eine gewisse Zeit zu bewirten. 


Prof. Lascha Bakradze von der Ilia-Universität Tbilissi spricht ab 15.15 Uhr im großen Rosensaal (Fürstengraben 27) über „Interessenkoinzidenz: Deutschland und Georgien im Ersten Weltkrieg“. Im Anschluss ab 16.15 Uhr diskutieren Prof. Dr. Kevin Tuite (Uni Jena/Montreal), Dr. Uwe Halbach (Stiftung Wissenschaft und Politik), Prof. Giorgi Khubua (FSU), Prof. Lascha Bakradze Tbilissi), Prof. Raschid Alikajev (Naltschik) und die Botschafterin Georgiens in der Bundesrepublik Gabriela von Habsburg über die Frage „Berge, Blut und Öl – Was ist der Kaukasus?“. 


Um 18.00 Uhr laden die Kaukasus-Forscher zu einem Festprogramm in die Aula im Uni-Hauptgebäude ein. Der Inhaber des Lehrstuhls für Kaukasiologie, Prof. Dr. Kevin Tuite, beleuchtet in seinem Festvortrag Facetten des georgischen Liedes „Iavnana“. Schließlich wird Prof. Dr. Heinz Fähnrich, der Nestor der Jenaer Kaukasiologie, mit der Medaille des Goldenen Vlieses geehrt. Diese Auszeichnung überreicht die Botschafterin Georgiens, Gabriela von Habsburg. 


Die interessierte Öffentlichkeit ist am 31. Januar herzlich eingeladen, die Reise durch den Kaukasus mitzumachen. Natürlich sind Besucher auch an den einzelnen Stationen herzlich willkommen. 


Das Programm im Internet unter: Universität Jena  


Kontakt: Natia Reineck M.A. 
Bereich Kaukasusstudien der Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Fürstengraben 27, 07743 Jena 
Tel.: 03641 / 944886 
E-Mail: natia.reineck@uni-jena.de 

Wednesday, August 17, 2011

KUNST: Großer Rundgang der Spinnereigalerien - Georgien zu Gast im LIA (Leipzig) (liap.eu)

Please scroll down for English version

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Großer Rundgang der Spinnereigalerien - Georgien zu Gast im LIA
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Herzliche Einladung zum Herbstrundgang der Spinnereigalerien
LIA, Spinnereistr. 7, Halle 18, 2.OG, Leipzig
Vernissage: Samstag, 17. September, 15 Uhr

Zum diesjährigen Herbstrundgang möchten wir Sie gern zu unserem Schwerpunkt Georgien einladen. Die Ausstellung wird von ihrer Exzellenz Gabriela von Habsburg, Botschafterin Georgiens in der Bundesrepublik Deutschland, feierlich eröffnet. Es werden landestypische Speisen und Getränke gereicht.

Der Rundgang findet wieder an zwei Tagen statt, dem 17. und 18. September, Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.
Mit besten Grüßen, Anna-Louise Kratzsch

LIA-Künstler

Iran: Golnar Tabibzadeh
Australien: Cameron Tauschke
Niederlande Fonds BKVB: Machiel van Soest
Serbien: Dragan Zdravkovic
Georgien: Guram Tsibakhashvili, Sophia Lapiashvili,
Luiza Laperadze, Tamar Botchorishvili


Wir danken dem BMW Werk Leipzig, dem LIA Hauptsponsor, den Fonds BKVB
Amsterdam, dem Kulturamt Leipzig, der Botschaft von Georgien Berlin und
dem Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Tbilisi für seine freundliche
Unterstützung.

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Autumn Gallery Tour - Georgia as special guest
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LIA, Spinnereistr. 7, hall 18, 2nd floor, Leipzig
Opening: Saturday, September 17, 3 pm

We would cordially like to invite you to the Autumn Gallery Tour taking place at the Spinnerei Leipzig. Our exhibition is focused on the country of Georgia. The show will be inaugurated by Her Excellency Gabriela von Habsburg, Ambassador of Georgia to the Federal Republic of Germany. We’ll provide Georgian food and drinks.

As always the gallery tour takes place on two days, the 17th and the 18th of September, on Saturday from 11am until 9pm and on Sunday from 11am until 6 pm.

We would be pleased to welcome you.
Kind regards, Anna-Louise Kratzsch


LIA-Artists

The Netherlands Fonds BKVB: Machiel van Soest
Iran: Golnar Tabibzadeh
Australia:Cameron Tauschke
Serbia: Dragan Zdravkovic
Georgia: Guram Tsibakhashvili, Sophia Lapiashvili,
Luiza Laperadze, Tamar Botchorishvili


We cordially thank the BMW plant Leipzig, LIA main sponsor, as well as the Fonds BKVB Amsterdam, the Department of Culture of the City of Leipzig, the Embassy of Georgia in Berlin and the Ministry of Culture and Cultural Heritage Protection Tbilisi Georgia for their kind support.


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Leipzig International Art Programme
gemeinnützige GmbH
Anna-Louise Kratzsch
Stargarder Str. 68
10437 Berlin
Germany

www.LIAp.eu
art@LIAp.eu

Mobil: +49 176 218 79 295

Thursday, June 23, 2011

KUNST: Kaukasus-Ausstellung: Georgische Botschaft lenkt ein (tagesspiegel.de)

Malerei von Diana Vouba

Die Kunstausstellung „3 x Heimat Kaukasus“ findet nun doch unter Teilnahme des georgischen Künstlerpaars Liana Nakashidze und Mirian Japaridze statt. Mit Erleichterung nahmen die Initiatorin der Ausstellung, die Gesellschaft für Ausgleich und Verständigung im Kaukasus, sowie ihr Vorsitzender Lothar de Maizière die erneute Zusage des georgischen Künstlerpaars zur Kenntnis. Im Vorfeld der Ausstellung waren die Künstler mehrfach in die georgische Botschaft bestellt worden. Offenbar waren sie unter Druck gesetzt worden. Am Montagabend hatten sie schließlich ihre Teilnahme abgesagt. Zur Begründung gaben sie private Bedenken an.

Nach kritischen Medienreaktionen meldete sich die georgische Botschafterin in Berlin, Gabriele von Habsburg, bei Lothar de Maizière und signalisierte Unterstützung für die Schau.


Von Habsburg, selbst Bildhauerin und Kunstprofessorin, kündigte an, anlässlich der Ausstellungseröffnung am 29. Juni im Art Place Berlin im Hotel Park Inn am Alexanderplatz ein Grußwort sprechen zu wollen. Daraufhin teilten die Maler Nakashidze und Japaridze der Kuratorin Friederike von Sehmsdorf mit, sich doch wieder beteiligen zu wollen (bis 15.8., Alexanderplatz 7, täglich 9 – 22 Uhr, Eintritt frei ).

Erklärtes Ziel der weltweit ersten gemeinsamen Ausstellung russischer, georgischer und abchasischer Künstler nach dem Fünf-Tage-Krieg 2008 ist es, den Dialog in der Kaukasusregion zu fördern. Die politische Situation ist nach wie vor angespannt: Nach einer Reihe vereitelter Attentate auf georgischem Boden hatte Tiflis Anfang Juni gedroht, die Genfer Vermittlungsgespräche mit Russland einzustellen.

Martin Ernst

Quelle: tagesspiegel.de

english:

"3 Times Caucasus"

An showcase by artists from Russia, Georgia and Abkhazia
Curator: Friederike Sehmsdorf

Once again the language of art is building a bridge between peoples - but this time too there were some difficulties to overcome.

The exhibition is an initiative of: "Society for reconciliation and understanding in the Caucasus" ("Gesellschaft fuer Ausgleich und Verstaendigung im Kaukasus e. V." / GAViK, Berlin).

The Caucasus as a melting pot of many cultures is one of the oldest cultural regions of the world. It is home to various ethnic groups. The artistic landscape of this region is just as varied and multilayered as the countryside of the Caucasus.

The exhibition brings together artists with different backgrounds and persuasions. It shows both, local works as well as works which deal with the international modernity.

Exhibition: June 30th - August 15th, 2011

Speakers at the opening:


Lothar de Maiziére
Former Prime Minister
Chairman of the Petersburger Dialog e.V.

Dr. Gabriele Saure
Art Historian - ARTE GLOBAL

Artists:
Adgur Dzidzaria / Abkhazia +++ Diana Vouba / Abkhazia +++ Wladimir Schengelaja / Abkhazia +++ Igor Oleinikov / Russia +++ Liana Nakashidze / Georgia +++ Mirian Japaridze / Georgia

Monday, December 27, 2010

INTERVIEW: Walburga Habsburg Douglas im STANDARD-Interview - "Armenien und Georgien sind europäische Staaten" (derstandard.at)

Walburga Habsburg Douglas, die das Paneuropa-Picknick 1989 mitorganisiert hat, sieht es heute als Hauptaufgabe ihrer Familie an, die europäische Einigung weiter voranzutreiben, wie sie im Gespräch mit Andreas Stangl erläutert.

Interview >>>

Walburga Habsburg Douglas (51), jüngste Tochter Otto Habsburgs, ist verheiratet mit dem schwedischen Grafen Archibald Douglas. Seit 2006 sitzt sie für die konservative Moderate Sammlungspartei im Stockholmer Reichstag. Im August 1989 war sie Ko-Organisatorin des Paneuropa-Picknicks an der österreichisch-ungarischen Grenze. Ihre Schwester Gabriela Habsburg (53), Bildhauerin, ist seit März 2010 Botschafterin Georgiens in Deutschland.

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12 der Standard Crossover Dienstag, 2. November 2010

Mit Kunst und Diplomatie für ein weiteres Europa

Gabriela von Habsburg setzt sich als Botschafterin Georgiens in Deutschland dafür ein, das Land näher an die EU heranzuführen. Kritik an Staatspräsident Michail Saakaschwili weist sie zurück.
Von Josef Kirchengast

Wien – „Das Land hat mir von Anfang an unglaublich gut gefallen. Ein Land so voller Individualität, von solcher Einzigartigkeit. Allein wie die Georgier die vielen Besetzungen
im Lauf der Geschichte überstanden haben: Ob Perser, Osmanen oder Bolschewiken –
alle wollten das Land niedermachen. Keinem ist es gelungen. Dieses kleine Land von nicht einmal
fünf Millionen Einwohnern hat nicht nur eine eigene Sprache, sondern auch eine eigene Schrift,
eine von nur 13 weltweit. Schon vor 8000 Jahren haben sie Wein gemacht.“
Gabriela von Habsburg gerät ins Schwärmen, wenn sie von Georgien und seinen Menschen
erzählt: „Hilfsbereit, sympathisch, offen.“ „Ihr“ Georgien ist es spätestens seitdem22. März 2010. An diesem Tag wurde das vierte Kind (von insgesamt sieben) des ehemaligen österreichischen Thronfolgers Otto von Habsburg als georgische Botschafterin in Deutschland akkreditiert. Seither entfaltet die 54-jährige Bildhauerin ihre Kreativität auch auf dem diplomatischen Parkett. Meist gehören die Wochentage der Pflege der bilateralen Beziehungen und die Wochenenden der Kunst.


Spontanes Angebot
Die Kunst ist es auch, der Gabriele von Habsburg ihren Zweitberuf verdankt. Seit 2001 lehrt
sie als Professorin an der Staatlichen Kunstakademie in Tiflis. Fast alle ihre Studenten beteiligten sich 2003 an der demokratischen Rosenrevolution, die Michail Saakaschwili an die Macht brachte. In diese Zeit auch geht die Verbindung zwischen Gabriela von Habsburg und vielen jener zurück, die heute den demokratischen Aufbau Georgiens vorantreiben – sowohl auf Regierungsseite als auch in der parlamentarischen Opposition, die der Ernennung Gabriela von Habsburgs zur Botschafterin mit großer Mehrheit ebenfalls zugestimmt hat.

Auch Saakaschwili kennt sie aus dieser Zeit. So angetan war der Präsident von ihren Stahlskulpturen und ihrer politischen Offenheit, dass er ihr zuerst die georgische Staatsbürgerschaft und, Anfang dieses Jahres, den Botschafterposten in Deutschland anbot.
Die Herkunft der Künstlerin und die internationale Vernetzung ihrer Familie haben wohl auch eine Rolle gespielt. Gabrielas jüngere Schwester Walburga, verheiratet mit dem schwedischen
Grafen Archibald Douglas, ist konservative Abgeordnete im Stockholmer Reichstag. Sie war eine der Organisatorinnen des legendären Paneuropa-Picknicks im August 1989 an der ungarisch-österreichischen Grenze. „Armenien und Georgien sind europäische Staaten“, sagte Walburga Habsburg Douglas vor einigen Wochen in einem Standard-Interview.

Auch Schwester Gabriela ist davon überzeugt, dass Georgien seinen Platz in Europa hat. Ihr
Wunsch nach der Überwindung der europäischen Trennung(en) drückt sich auch im künstlerischen Schaffen aus, wo sie in stilisierter Form immer wieder an Grundwerte wie Freiheit, Demokratie und staatliche Unabhängigkeit erinnert.

Ein Schlüsselerlebnis war der Transport einer 25 Tonnen schweren Skulptur von Bayern nach
Georgien. Der Lkw-Fahrer war es, der erzählte, er habe an nahezu allen Grenzübergängen Schmiergeld zahlen müssen. An der georgischen Grenze habe er dann schon vorsorglich zur Brieftasche gegriffen. Aber die Zöllner hätten jegliche Bakschisch-Annahme verweigert und stattdessen auf korrekte Papiere bestanden. „Und die georgischen Polizisten, die den Transport begleiteten, ließen sich nicht einmal auf ein Cola einladen.“


Erfolge gegen Korruption
Die Erfolge bei der Korruptionsbekämpfung sind eine der wenigen Leistungen der Regierung Saakaschwili, die auch von der Opposition zumindest teilweise anerkannt werden (siehe Interview unten). Ansonsten sieht sich der Staatschef im eigenen Land massiver Kritik gegenüber, vor allem seit dem Krieg mit Russland im August 2008.

Dass Saakaschwili ein unberechenbarer Heißsporn sei, bestreitet Gabriela von Habsburg vehement: „Jeder, der ihn kennt, weiß, dass das nicht stimmt. Michail Saakaschwili ist ein hochgebildeter Mensch, dessen einziges Ziel es ist, aus einem vollkommen ruinierten Land ein demokratisch geprägtes und wirtschaftlich stabiles Georgien zu machen.“ Ebenso falsch sei, dass Saakaschwili den Krieg begonnen habe. Diesen Schluss lasse der Bericht der von der EU eingesetzten Kommission nicht zu, der vielmehr in aller Deutlichkeit auf die massiven Provokationen und völkerrechtlichen Verstöße Russlands verweise.
Hinter der jüngst beschlossenen Verfassungsänderung ab 2013 vermutet die Opposition die Absicht Saakaschwilis, nach dem Ende seiner Amtsperiode als Präsident in jenem Jahr den Posten des Regierungschefs zu übernehmen, der gegenüber dem Staatsoberhaupt deutlich aufgewertet wird. Gabriela von Habsburg weist dies als „bloße Unterstellungen“ zurück. Die Reform stärke das Parlament gegenüber dem Präsidenten und sei international einhellig
begrüßt worden. Der Zeitplan ergebe sich aus den Vorbereitungen für die rechtlich fundierte Umsetzung und sei „einzig und allein in der Sache begründet“.


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Gabriela von Habsburg ist Nachfahrin des letzten österreichischen Herrschers – und nun Botschafterin Georgiens in Berlin. Eine Begegnung. mehr >>>