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This bilingual volume deals with the investigation and significance of the more than 5,000-year-old gold mine in Kachagiani Hill near Sakdrisi, Georgian Republic, which was explored in 2004-13 and destroyed in 2014. It contains a foreword by the General Director of the Georgian National Museum, sixteen scientific contributions, a find catalogue, and a bibliography. The papers deal with the twelve years of the Georgian-German Sakdrisi-Expedition, the Caucasus as ore mountains, the geology of the ore-deposits at Sakdrisi, the mine and its excavation, the structural and archaeological evidence from the mine, an experimental approach to the mining of hard-rock deposits, the mining tools from Sakdrisi, the accommodation of miners on Dzedzvebi Plateau, the Kura-Araxes settlement in area II/III, the Kura-Araxes graves and a spectacular monument nearby, gold mining as a ritual activity in area II/III, the amount of mined gold and the mining methods, the chalcolithic ancestors from a settlement on the southern plateau, the features of the late 2nd and early 1st millennium B.C. as well as the futile campaign for the conservation of the gold mine. Salz, Kupfer, Gold: Früher Bergbau im Kaukasus (vorher Gold in Georgien) |
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Saturday, August 15, 2020
BOOK: The Gold of Sakdrisi: Man's first gold mining enterprise (Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum) (Georgisch) Gebundene Ausgabe. Von Thomas Stöllner & Irina Gambashidze
Sunday, December 21, 2014
PETITION: Das älteste Goldbergwerk der Welt in Georgien in Sakdrisi ist von der Zerstörung bedroht (bergbaumuseum.de)
(bergbaumuseum.de) Gemeinsam mit georgischen Archäologen erforscht das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) seit 2004 das Goldbergwerk von Sakdrissi. Es liegt ca. 50 Kilometer südwestlich der georgischen Hauptstadt Tiflis, in einem Hügel mit dem Namen Katschagiani (in dem Gebiet Sakdrissi). Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass dieses Bergwerk gut 5.000 Jahre alt ist. Somit ist es das älteste untertägige Goldbergwerk der Welt. Dieses herausragende kulturhistorische Denkmal soll einem Tagebau zur Goldgewinnung zum Opfer fallen.
Hinweis
Einige der folgenden Links führen auf Georgische Internetseiten. Hier kann es zu verlängerten Ladezeiten kommen. Übersetzungen der Georgischen Seiten erhalten Sie z.B. in Google Chrome mittels Rechtsklick auf den Text und dann die Option "Übersetzen in Deutsch" wählen.
Was bisher geschah
Aufgrund der herausragenden Bedeutung verlieh die Georgische Regierung im Jahre 2006 den Status eines nationalen Kulturdenkmals. Im Juli 2013 wurde dieser umfassende Schutz dann von Seiten des Ministeriums für Kultur und Denkmalpflege sowie dem Präsidenten Georgiens aufgehoben und in den geringeren Status eines „normalen“ archäologischen Denkmals abgestuft. Im Oktober 2013 wurde durch den damaligen Ministerpräsidenten schließlich auch dieser Status aberkannt. Der Lizenzinhaber „Bergbaugesellschaft RMG Gold Ltd“ (RMG) erhielt seine seit 1994 bestehenden Rechte, Goldvorkommen in Georgien abbauen zu dürfen, zurück. RMG hat nun mit dem Betrieb eines Tagebaus im Bereich Sakdrissi begonnen.
Der Stand der Dinge
Deutsche und georgische Forscher, aber auch Zivilpersonen richteten daraufhin zahlreiche schriftliche Apelle an die georgische Regierung.
Zur Petition
Es finden regelmäßige Demonstrationen und Kundgebungen in der Hauptstadt Tiflis und in Sakdrissi statt. Aktivisten haben vor Ort Stellung bezogen und campieren in einiger Entfernung zu dem begonnenen Tagebau. Da weder Zugang noch Aufenthalt im näheren Umfeld des Gebiets um den Hügel geduldet werden, haben sie eine Plattform errichtet, von der aus sie die Arbeiten der RMG „überwachen“. Dabei stehen die Aktivisten unter reger medialer Begleitung. Versorgt und unterstützt werden sie zudem von der örtlichen Bevölkerung.
Hintergrund
Der Ursprung dieser ganzen Entwicklung liegt in dem Entzug des Kulturdenkmal Status begründet. Es wurde von Seiten der Regierung eine Kommission eingerichtet, welche die wissenschaftlichen Aussagen unserer 10-jährigen, international anerkannten Forschung, nicht berücksichtigt hat. Seitens der Bergbaufirma wurde „festgestellt“, dass es sich nicht um Goldbergbau handele. Auch erkannten sie vor Ort keinen alten Bergbau, sondern lediglich moderne Prospektionsstollen (aus dem Jahr 1987).
Diese modernen Stollen waren es, die es uns bereits im Jahre 2004 ermöglichten, in einer Tiefe von knapp 20 Metern unter der Erdoberfläche auf die Spuren „alten“ Bergbaus zu stoßen, den sogenannten „Alten Mann“. Wie alt dieser tatsächlich war, ergaben mehrere 14C Analysen von Holzkohleresten, die aus ungestörten Schichten der engen Abbaue entnommen wurden. Sie datierten bereits in die erste Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus. Zahlreiche weitere Untersuchungen bestätigen und ergänzen diesen Sachverhalt. Dazu wurden von uns in den vergangenen 10 Jahren regelmäßig Berichte abgeliefert und diverse Artikel publiziert. Diese wurden seinerzeit hoch gelobt. Plötzlich werden sie bei Entscheidungsprozessen nicht mehr berücksichtigt. Darüber sind das DBM und die georgischen Kollegen sehr enttäuscht und empört.
Zum Forschungsprojekt
Wie geht es weiter?
Auf nationalen und internationalen Druck hin, ist eine neue Kommission mit Sachverständigen aus verschiedenen Ländern einberufen worden. Herr Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel (Leiter der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des historischen Seminars an der Universität Münster i.R.) ist Mitglied dieser neuen Kommission, die zu Sakdrissi einberufen wurde. Ziel ist es, alle Aktivitäten, die Zerstörung des Bergwerks betreffend, zunächst zu stoppen, die wissenschaftlichen Ergebnisse anzuerkennen und in den Entscheidungsprozess um den Erhalt des Bergwerks von Sakdrissi einzubeziehen. Es muss eine faire Diskussion geführt werden.
Bericht der wissenschaftlichen Kommission
Offener Brief von Prof. Dr. Thomas Stöllner vom 07. Mai 2014
Derweil gehen die Aktivitäten und Proteste vor Ort (in der Hauptstadt Tiflis und Sakdrissi) weiter. Täglich berichten die großen georgischen Zeitungen (z.B. ttimes.ge) und TV Sender in ihren Hauptnachrichten über das älteste Goldbergwerk der Welt, die Firma RMG Gold und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit seinen n Partnern.
Interview: Prof. Dr. Thomas Stöllner im Interview mit BBC News, Tiflis, Mittwoch, 28. Mai 2014: Das Dilemma um Georgiens Goldbergwerk
Weiterführende Links
Zur Facebook Gruppe
www.ai-ia.info
+++
(bergbaumuseum.de) Salz, Kupfer, Gold: Früher Bergbau im Kaukasus (vorher Gold in Georgien)
Der Kaukasus war eines der bedeutendsten „Erzgebirge“ der Alten Welt, speziell des Alten Orients. Als Land des „Goldenen Vlies“ umfasst den Westteil Georgiens, die Kolchis, ein Synonym für den Goldreichtum in der Antike.
Als erster „Metallurge“ wurde Prometheus, der Gigant, von den Göttern an die Felsen des Kaukasus geschmiedet und bis heute ist der Archäologe überwältigt vom Metallreichtum der prähistorischen Fundkomplexe in dieser Region. Zu den Besonderheiten der Region gehören neben den reichen polymetallischen Lagerstätten vor allem auch der Goldreichtum der Antike. Aber schon am Beginn der Frühbronzezeit besaß das Edelmetall große ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung.
Die Entdeckung
des Goldbergwerks von Sakdrissi (ca. 50 km südwestlich von Tiflis) führt
genau an diese Fragen heran. Im Jahr 2004 konnte während eines
Geländeaufenthaltes Holzkohle geborgen werden. Ihre Lage innerhalb der
dort angetroffenen Schichtenfolge (Stratigrafie) datiert den Abbau in
das frühe 3. Jahrtausend v. Chr. Weitere angefertigte Analysen
bestätigen das Alter um 3000 v. Chr., eine Probe verweist sogar in die
zweite Hälfte des 4. Jahrtausends – die Zeit der sogenannten
Kura-Araxes-Kultur. Damit zählt Sakdrissi zu den ältesten bekannten
Goldbergwerken der Menschheit.
In mehreren weiteren Grabungskampagnen (2005, 2007-2011) konnte nun dieses Goldbergwerk weiter untersucht werden. Eingeschlossen waren auch umfangreiche Surveyarbeiten im Umfeld des Goldbergwerkes, galt es doch die Frage nach einer zugehörigen Siedlungslandschaft näher zu untersuchen. Im Jahr 2007 entdeckten wir in Balitschi-Dzedzwebi eine der größten frühbronzezeitlichen Siedlungen im Kaukasus; Funde von Werkarealen belegen die Verarbeitung von Goldsand und weitere metallurgische Tätigkeiten. Die Forschungen wurden seit 2004 großzügig durch die Volkswagenstifung unterstützt, und werden nun in einer zweiten Projektphase bis 2011 gefördert.
Schwerpunkte des Projektes werden so neben den archäologischen und geowissenschaftlichen Geländearbeiten vor allem auch geochemische Laboruntersuchungen zur Herkunft des kaukasischen Goldes sein: Wir wollen herausfinden, welche ökonomische Bedeutung die Lagerstätte von Sakdrissi im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. gehabt hat.In dem Projekt arbeiten deutsche und georgische Archäologen, Geowissenschaftler und Botaniker zusammen: Mit eingebunden ist ein Wissenschaftleraustausch, der vor allem georgische Nachwuchswissenschaftler nach Deutschland führt. An der Ruhr-Universität werden diese Kollegen einen Master-Abschluss in prähistorischer Archäologie (Rohstoff- und Wirtschaftsarchäologie) und Archäometrie anstreben. Frau Dr. Gambaschidze wird eine Habilitationsschrift über die älteren südkaukasischen Metallzeiten verfassen.
Mehr Informationen & Fotos: bergbaumuseum.de
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| Katschagiani Hügel, in dem das 5000 Jahre alte Goldbergwek liegt (2007) |
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Was bisher geschah
Aufgrund der herausragenden Bedeutung verlieh die Georgische Regierung im Jahre 2006 den Status eines nationalen Kulturdenkmals. Im Juli 2013 wurde dieser umfassende Schutz dann von Seiten des Ministeriums für Kultur und Denkmalpflege sowie dem Präsidenten Georgiens aufgehoben und in den geringeren Status eines „normalen“ archäologischen Denkmals abgestuft. Im Oktober 2013 wurde durch den damaligen Ministerpräsidenten schließlich auch dieser Status aberkannt. Der Lizenzinhaber „Bergbaugesellschaft RMG Gold Ltd“ (RMG) erhielt seine seit 1994 bestehenden Rechte, Goldvorkommen in Georgien abbauen zu dürfen, zurück. RMG hat nun mit dem Betrieb eines Tagebaus im Bereich Sakdrissi begonnen.
Der Stand der Dinge
Deutsche und georgische Forscher, aber auch Zivilpersonen richteten daraufhin zahlreiche schriftliche Apelle an die georgische Regierung.
Zur Petition
Es finden regelmäßige Demonstrationen und Kundgebungen in der Hauptstadt Tiflis und in Sakdrissi statt. Aktivisten haben vor Ort Stellung bezogen und campieren in einiger Entfernung zu dem begonnenen Tagebau. Da weder Zugang noch Aufenthalt im näheren Umfeld des Gebiets um den Hügel geduldet werden, haben sie eine Plattform errichtet, von der aus sie die Arbeiten der RMG „überwachen“. Dabei stehen die Aktivisten unter reger medialer Begleitung. Versorgt und unterstützt werden sie zudem von der örtlichen Bevölkerung.
Hintergrund
Der Ursprung dieser ganzen Entwicklung liegt in dem Entzug des Kulturdenkmal Status begründet. Es wurde von Seiten der Regierung eine Kommission eingerichtet, welche die wissenschaftlichen Aussagen unserer 10-jährigen, international anerkannten Forschung, nicht berücksichtigt hat. Seitens der Bergbaufirma wurde „festgestellt“, dass es sich nicht um Goldbergbau handele. Auch erkannten sie vor Ort keinen alten Bergbau, sondern lediglich moderne Prospektionsstollen (aus dem Jahr 1987).
Diese modernen Stollen waren es, die es uns bereits im Jahre 2004 ermöglichten, in einer Tiefe von knapp 20 Metern unter der Erdoberfläche auf die Spuren „alten“ Bergbaus zu stoßen, den sogenannten „Alten Mann“. Wie alt dieser tatsächlich war, ergaben mehrere 14C Analysen von Holzkohleresten, die aus ungestörten Schichten der engen Abbaue entnommen wurden. Sie datierten bereits in die erste Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus. Zahlreiche weitere Untersuchungen bestätigen und ergänzen diesen Sachverhalt. Dazu wurden von uns in den vergangenen 10 Jahren regelmäßig Berichte abgeliefert und diverse Artikel publiziert. Diese wurden seinerzeit hoch gelobt. Plötzlich werden sie bei Entscheidungsprozessen nicht mehr berücksichtigt. Darüber sind das DBM und die georgischen Kollegen sehr enttäuscht und empört.
Zum Forschungsprojekt
Wie geht es weiter?
Auf nationalen und internationalen Druck hin, ist eine neue Kommission mit Sachverständigen aus verschiedenen Ländern einberufen worden. Herr Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel (Leiter der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des historischen Seminars an der Universität Münster i.R.) ist Mitglied dieser neuen Kommission, die zu Sakdrissi einberufen wurde. Ziel ist es, alle Aktivitäten, die Zerstörung des Bergwerks betreffend, zunächst zu stoppen, die wissenschaftlichen Ergebnisse anzuerkennen und in den Entscheidungsprozess um den Erhalt des Bergwerks von Sakdrissi einzubeziehen. Es muss eine faire Diskussion geführt werden.
Bericht der wissenschaftlichen Kommission
Offener Brief von Prof. Dr. Thomas Stöllner vom 07. Mai 2014
Derweil gehen die Aktivitäten und Proteste vor Ort (in der Hauptstadt Tiflis und Sakdrissi) weiter. Täglich berichten die großen georgischen Zeitungen (z.B. ttimes.ge) und TV Sender in ihren Hauptnachrichten über das älteste Goldbergwerk der Welt, die Firma RMG Gold und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit seinen n Partnern.
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| Schweres Gerät wird nach Sakdrissi gebracht und der Abbau vorbereitet. |
Interview: Prof. Dr. Thomas Stöllner im Interview mit BBC News, Tiflis, Mittwoch, 28. Mai 2014: Das Dilemma um Georgiens Goldbergwerk
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(bergbaumuseum.de) Salz, Kupfer, Gold: Früher Bergbau im Kaukasus (vorher Gold in Georgien)
Der Kaukasus war eines der bedeutendsten „Erzgebirge“ der Alten Welt, speziell des Alten Orients. Als Land des „Goldenen Vlies“ umfasst den Westteil Georgiens, die Kolchis, ein Synonym für den Goldreichtum in der Antike.
Als erster „Metallurge“ wurde Prometheus, der Gigant, von den Göttern an die Felsen des Kaukasus geschmiedet und bis heute ist der Archäologe überwältigt vom Metallreichtum der prähistorischen Fundkomplexe in dieser Region. Zu den Besonderheiten der Region gehören neben den reichen polymetallischen Lagerstätten vor allem auch der Goldreichtum der Antike. Aber schon am Beginn der Frühbronzezeit besaß das Edelmetall große ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung.
Die Entdeckung
des Goldbergwerks von Sakdrissi (ca. 50 km südwestlich von Tiflis) führt
genau an diese Fragen heran. Im Jahr 2004 konnte während eines
Geländeaufenthaltes Holzkohle geborgen werden. Ihre Lage innerhalb der
dort angetroffenen Schichtenfolge (Stratigrafie) datiert den Abbau in
das frühe 3. Jahrtausend v. Chr. Weitere angefertigte Analysen
bestätigen das Alter um 3000 v. Chr., eine Probe verweist sogar in die
zweite Hälfte des 4. Jahrtausends – die Zeit der sogenannten
Kura-Araxes-Kultur. Damit zählt Sakdrissi zu den ältesten bekannten
Goldbergwerken der Menschheit. In mehreren weiteren Grabungskampagnen (2005, 2007-2011) konnte nun dieses Goldbergwerk weiter untersucht werden. Eingeschlossen waren auch umfangreiche Surveyarbeiten im Umfeld des Goldbergwerkes, galt es doch die Frage nach einer zugehörigen Siedlungslandschaft näher zu untersuchen. Im Jahr 2007 entdeckten wir in Balitschi-Dzedzwebi eine der größten frühbronzezeitlichen Siedlungen im Kaukasus; Funde von Werkarealen belegen die Verarbeitung von Goldsand und weitere metallurgische Tätigkeiten. Die Forschungen wurden seit 2004 großzügig durch die Volkswagenstifung unterstützt, und werden nun in einer zweiten Projektphase bis 2011 gefördert.
Schwerpunkte des Projektes werden so neben den archäologischen und geowissenschaftlichen Geländearbeiten vor allem auch geochemische Laboruntersuchungen zur Herkunft des kaukasischen Goldes sein: Wir wollen herausfinden, welche ökonomische Bedeutung die Lagerstätte von Sakdrissi im 4. und 3. Jahrtausend v. Chr. gehabt hat.In dem Projekt arbeiten deutsche und georgische Archäologen, Geowissenschaftler und Botaniker zusammen: Mit eingebunden ist ein Wissenschaftleraustausch, der vor allem georgische Nachwuchswissenschaftler nach Deutschland führt. An der Ruhr-Universität werden diese Kollegen einen Master-Abschluss in prähistorischer Archäologie (Rohstoff- und Wirtschaftsarchäologie) und Archäometrie anstreben. Frau Dr. Gambaschidze wird eine Habilitationsschrift über die älteren südkaukasischen Metallzeiten verfassen.
Mehr Informationen & Fotos: bergbaumuseum.de
Saturday, May 31, 2014
VIDEO: Campaign to save ancient gold mine in Georgia - Sakdrisi
Civil society activists in Georgia are campaigning to save what international archaeologists believe could be the world's oldest gold mine.
Scientists say it dates back nearly 5,400 years. But the Georgian government has recently allowed commercial mining to start there, saying the site has no historical value.
Rayhan Demytrie spoke to Dr Thomas Stoellner, of the Archeologist University of Bohum, Soso Tsabadze from RMG Gold, and activist Marine Mizandari.
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Saturday, May 17, 2014
GEORGIEN: Das Goldbergwerk von Sakdrisi in Georgien in Gefahr (dvarch.de)
(dvarch.de) Im Sommer 2003 bewilligte die Volkswagen-Stiftung dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum eine Förderung des Projekts „Auf- und Ausbau interdisziplinärer Konzepte in Forschung und Lehre im Bereich der Montanarchäologie und Archäometallurgie in Georgien“, das gemeinsam mit dem Georgischen Nationalmuseum, Otar Lordkipanidze Zentrum für Archäologie durchgeführt wurde. Bereits 2004 entdeckten die georgischen und deutschen Forscher bei einer Lehrausgrabung in Georgien ein frühbronzezeitliches Goldbergwerk bei Sakdrisi aus der Zeit von 3.000 vor Christus. Es ist ein sensationeller Befund, da es sich um das älteste bekannte Goldbergwerk handelt. Die archäologischen Arbeiten wurden an der Oberfläche als auch unter Tage durchgeführt, Tausende Funde geborgen, Materialien in Bochum mit dem Elektronenmikroskop auf Struktur und Zusammensetzung analysiert und dabei ein hoher Goldgehalt nachgewiesen. Die Verwendung von Steinschlägeln legt ein hohes Alter dar, was durch 5000 Jahre Holzkohlefunde bestätigt wurde. Aufgrund seiner Bedeutung wurde Sakdrisi 2006 in die Liste von Denkmälern des georgischen Kulturerbes eingetragen. Nach einer Verordnung des georgischen Präsidenten wurde ihm ein Statut als nationales Denkmal verliehen.
Unweit der Fundstelle wird seit 1975 durch die JSC RMG Copper kommerzieller Abbau von Metallen betrieben. Diese soll auf das prähistorische Goldbergwerk von Sakdrisi ausgedehnt werden. Die Minengesellschaft beauftragte den „Klub Tazari“, unter Einbindung georgischer Archäologen, mit einer Analyse und Stellungnahme zu den wissenschaftlichen Ergebnissen. Diese unbegründeten Zweifel an dem deutsch-georgischen Forschungsprojekt wurden dem georgischen Kulturministerium übergeben, um den Denkmalstatus des Bergwerks von Sakdrisi aufzuheben und das Areal zur kommerziellen Ausbeutung freizugeben. Der DVA bezieht zu der Gefährdung eines Denkmals von internationalem Rang in Briefen an die verantwortlichen georgischen Ministerien Position.
Weiterführender Link: www.petitions24.com/sakdrisi
Position to Sakdrisi Gold Mining Complex
Unweit der Fundstelle wird seit 1975 durch die JSC RMG Copper kommerzieller Abbau von Metallen betrieben. Diese soll auf das prähistorische Goldbergwerk von Sakdrisi ausgedehnt werden. Die Minengesellschaft beauftragte den „Klub Tazari“, unter Einbindung georgischer Archäologen, mit einer Analyse und Stellungnahme zu den wissenschaftlichen Ergebnissen. Diese unbegründeten Zweifel an dem deutsch-georgischen Forschungsprojekt wurden dem georgischen Kulturministerium übergeben, um den Denkmalstatus des Bergwerks von Sakdrisi aufzuheben und das Areal zur kommerziellen Ausbeutung freizugeben. Der DVA bezieht zu der Gefährdung eines Denkmals von internationalem Rang in Briefen an die verantwortlichen georgischen Ministerien Position.
Weiterführender Link: www.petitions24.com/sakdrisi
Position to Sakdrisi Gold Mining Complex
Saturday, April 26, 2014
GLOBALIZATION: Gold mining's cultural cost. By Paul Rimple, Tbilisi (dw.de)
(dw.de) Civil society in the Republic of Georgia is up in arms about the government's decision to allow a mining company to excavate and destroy what many archaeologists contend is the oldest gold mine in the world.
Read also by Paul Rimple: Conservation
Ancient site pits locals against big business in Georgia [dw.de]
Plans by big business to destroy an ancient site south of the Georgian capital Tbilisi are causing anger among local protesters and international scientists. They say it's an ancient gold mine dating back 5,000 years.
The rolling plains of Georgia's Bolnisi region aren't just serene. They also represent one of the most significant areas worldwide for archeologists looking for ancient human remains.
In the tiny village of Dmanisi, a 1.8 million year-old human skull was recently discovered to the amazement of scientists. Nearby, a team of archeologists from the National Museum of Georgia and the German Mining Museum (DBM) unearthed Bronze Era caves.
But the area is also rich in minerals. One site, known as Sakdrisi, is even believed to be home to a 5,000-year-old gold mine. The area was part of a concession of land the Georgian government allotted for the exploration of minerals in 1994.
In 2006, Georgia's Ministry of Culture and Monument Protection added the ancient gold mine site to its list of protected cultural monuments. The archeological significance of the region had been a source of pride to the company that had the initial rights to mine the area. But that's now due to change. The Russian-owned company RMG bought the lease in 2012, and now plans to mine for gold.
The power of gold
RMG believes that rich gold deposits are directly under the ancient gold mine site and petitioned strongly for the government to lift Sakdrisi's protected status.
The Georgian Ministry of Culture formed a commission to study the site's status in May 2013. After one month of investigations, the commission ruled that no grounds exist to justify the protected status. In July 2013, the Ministry of Culture revoked its protected cultural heritage status.
The commission also held that the previous Georgian government had granted the protected status illegally, although they say they cannot find the 2006 documents that granted Sakdrisi permanent protection.
Thomas Stöllner, from DBM, challenged the commission's scientific qualifications though, requesting in an open letter that a new international committee be set up to test the site's archaeological signficance. So far the request has fallen on deaf ears.
Conflicts of interest
Gold exports are big business in Georgia. Sales of the precious metal overseas totalled 25.7 million euros ($35.5 million) in 2013, nearly 3 percent of the country's total export earnings.
RMG Commercial Director Solomon Tsabadze, a former Georgian Environment Ministry official, says the mining company provides 85 percent of the local budget through licensing fees and is the largest single employer in the region.
But civil society groups suspect collusion between the mining company and the government. Back in 1994 a Ministry of Environment official, Zurab Kutelia, issued the original mining permit for Sakdrisi. Today, he is the chairperson RMG's supervisory board and a company shareholder. On the other hand, other former mining company directors have become government officials too.
For Marine Mizandari, Georgia's former Deputy Minister of Culture, the ministry's decision to remove Sakdrisi from its list of protected sites is a serious setback.
"Why are we called the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia, if we don't protect our monuments of culture?" she said to DW, adding that she believes she was dismissed from her post in the culture ministry for reasons related to Sakdrisi.
Citizens stand up
Mizandari is now at the forefront of the Public Committee to Save Sakdrisi, a coalition of civil society groups and students demanding that the Culture Ministry appoint a non-partisan group of international experts to re-evaluate Sakdrisi.
But her protest work is not yet getting results. At a recent meeting with university students on the issue, Prime Minister Irakli Gharibashvili reiterated the commission's controversial findings, saying there was no proof gold had ever been mined in Sakdrisi. He stressed that RMG has already invested heavily in the Georgian economy and that protecting Sakdrisi would jeopardize the jobs of 3,000 people.
RMG has now been given the green light to begin excavating, and activists and students have organized protests against the Culture Ministry's decision in Tbilisi and near the mine site. One of their chief complaints is their exclusion from the decision-making process.
"You can stop anybody on the street and every Georgian will tell you they are proud of their history and culture," said Avtandil Ioseliani, representing Unanimity, a local NGO coalition. "I don't know what the Culture Ministry is doing, but they are not answering the questions society has."
Although Sakdrisi has lost its cultural heritage protected status, it is still an archeological site, which prevents RMG from destroying it completely. The Culture Ministry has announced that it will appoint an independent group of archeological experts to monitor the mining work done.
But mining opponents fail to see the logic in the policy, since the mining process requires blasting and the destruction of the ancient tunnels, they say.
Nikoloz Antidze, from the National Agency for Cultural Heritage and Preservation of Georgia, recalls how archeological sites were ruined when BP laid an oil pipeline across the country in last 10 years.
"State interests often override archaeological interests all over the world, not just in Georgia," he told DW.
Read also by Paul Rimple: Conservation
Ancient site pits locals against big business in Georgia [dw.de]
Plans by big business to destroy an ancient site south of the Georgian capital Tbilisi are causing anger among local protesters and international scientists. They say it's an ancient gold mine dating back 5,000 years.
The rolling plains of Georgia's Bolnisi region aren't just serene. They also represent one of the most significant areas worldwide for archeologists looking for ancient human remains.
In the tiny village of Dmanisi, a 1.8 million year-old human skull was recently discovered to the amazement of scientists. Nearby, a team of archeologists from the National Museum of Georgia and the German Mining Museum (DBM) unearthed Bronze Era caves.
But the area is also rich in minerals. One site, known as Sakdrisi, is even believed to be home to a 5,000-year-old gold mine. The area was part of a concession of land the Georgian government allotted for the exploration of minerals in 1994.
In 2006, Georgia's Ministry of Culture and Monument Protection added the ancient gold mine site to its list of protected cultural monuments. The archeological significance of the region had been a source of pride to the company that had the initial rights to mine the area. But that's now due to change. The Russian-owned company RMG bought the lease in 2012, and now plans to mine for gold.
The power of gold
RMG believes that rich gold deposits are directly under the ancient gold mine site and petitioned strongly for the government to lift Sakdrisi's protected status.
The Georgian Ministry of Culture formed a commission to study the site's status in May 2013. After one month of investigations, the commission ruled that no grounds exist to justify the protected status. In July 2013, the Ministry of Culture revoked its protected cultural heritage status.
The commission also held that the previous Georgian government had granted the protected status illegally, although they say they cannot find the 2006 documents that granted Sakdrisi permanent protection.
Thomas Stöllner, from DBM, challenged the commission's scientific qualifications though, requesting in an open letter that a new international committee be set up to test the site's archaeological signficance. So far the request has fallen on deaf ears.
Conflicts of interest
Gold exports are big business in Georgia. Sales of the precious metal overseas totalled 25.7 million euros ($35.5 million) in 2013, nearly 3 percent of the country's total export earnings.
RMG Commercial Director Solomon Tsabadze, a former Georgian Environment Ministry official, says the mining company provides 85 percent of the local budget through licensing fees and is the largest single employer in the region.
But civil society groups suspect collusion between the mining company and the government. Back in 1994 a Ministry of Environment official, Zurab Kutelia, issued the original mining permit for Sakdrisi. Today, he is the chairperson RMG's supervisory board and a company shareholder. On the other hand, other former mining company directors have become government officials too.
For Marine Mizandari, Georgia's former Deputy Minister of Culture, the ministry's decision to remove Sakdrisi from its list of protected sites is a serious setback.
"Why are we called the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia, if we don't protect our monuments of culture?" she said to DW, adding that she believes she was dismissed from her post in the culture ministry for reasons related to Sakdrisi.
Citizens stand up
Mizandari is now at the forefront of the Public Committee to Save Sakdrisi, a coalition of civil society groups and students demanding that the Culture Ministry appoint a non-partisan group of international experts to re-evaluate Sakdrisi.
But her protest work is not yet getting results. At a recent meeting with university students on the issue, Prime Minister Irakli Gharibashvili reiterated the commission's controversial findings, saying there was no proof gold had ever been mined in Sakdrisi. He stressed that RMG has already invested heavily in the Georgian economy and that protecting Sakdrisi would jeopardize the jobs of 3,000 people.
RMG has now been given the green light to begin excavating, and activists and students have organized protests against the Culture Ministry's decision in Tbilisi and near the mine site. One of their chief complaints is their exclusion from the decision-making process.
"You can stop anybody on the street and every Georgian will tell you they are proud of their history and culture," said Avtandil Ioseliani, representing Unanimity, a local NGO coalition. "I don't know what the Culture Ministry is doing, but they are not answering the questions society has."
Although Sakdrisi has lost its cultural heritage protected status, it is still an archeological site, which prevents RMG from destroying it completely. The Culture Ministry has announced that it will appoint an independent group of archeological experts to monitor the mining work done.
But mining opponents fail to see the logic in the policy, since the mining process requires blasting and the destruction of the ancient tunnels, they say.
Nikoloz Antidze, from the National Agency for Cultural Heritage and Preservation of Georgia, recalls how archeological sites were ruined when BP laid an oil pipeline across the country in last 10 years.
"State interests often override archaeological interests all over the world, not just in Georgia," he told DW.
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Wednesday, April 23, 2014
HISTORY: Gold in the Caucasus: New Research on Gold Extraction in the Kura-Araxes Culture of the 4th and early 3rd Millennium BC (de.scribd.com)
Th. Stöllner in collaboration with B. Craddock, I. Gambashidze,
A. Hauptmann, A. Hornschuch, F. Klein, M. Jansen, S. Senczek,
M. Schaich, G. Steffens and S. Timberlake
With an appendix on recent results by M. Jansen
full text here: de.scribd.com/Gold-in-the-Caucasus
A. Hauptmann, A. Hornschuch, F. Klein, M. Jansen, S. Senczek,
M. Schaich, G. Steffens and S. Timberlake
With an appendix on recent results by M. Jansen
full text here: de.scribd.com/Gold-in-the-Caucasus
Thursday, January 09, 2014
A LETTER FROM GEORGIA: Sakdrisi "gold mine" & Romanian gold mine protest (examiner.com)
(examiner.com) We appeal to you on behalf of The Unity of Archeologists of Georgia, regarding the sensitive issue of the so-called “Sakdrisi Oldest Gold Mine” in Bolnisi Municipality, Georgia...
Recently, the problem regarding this archeological object has become the subject of wide discussions of the certain circles of the society, not only in Georgia but also abroad.
Georgian-German archeological team, headed by Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze think that the object represents the ancient goldmine and, hence, it shall be granted the status of monument. However, there are quite strong scientific opinions, stating that the existence of the gold mine in Sakdrisi 5,400 years ago is not proved.
Furthermore, this summer the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia founded an ad hoc professional commission, which has studied the problem and formulated the conclusion that the German-Georgian archeologists has provided no reliable and scientific proofs on the existence of the prehistoric goldmine, dated back to 4th-3rd millennia B.C. Moreover, there is no doubt that in 2006 the status of cultural heritage was assigned to the so-called “Sakdrisi-Kachagiani oldest gold mine” by falsification and full negligence of the Georgian laws.
Instead of appealing the decision of the Ministry of Culture in the Court of Justice, Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze launched a dirty PR campaign, which obliges us, The Unity of Archeologists of Georgia to provide you with all necessary documents in order to have a full picture of the up mentioned case.
The matter of our concern is that we would like you to understand the situation more clearly:
· - If the truth is not proved, the mining company, which paid US $150 million for the license, will withdraw from Georgia;
· - This will cause firing of about 3000 direct workers and in addition unemployment of 1000 men now completing logistic works for the company;
· - Cancelling of 85% of the Bolnisi regional budget;
· - Cancelling of about US$ 30 million annually paid by the company to the state budget as different taxes;
· - Huge ecological disaster as far as liquidation of the company will cause spills of heavy metal bearing water to the Mashavera Rivar, now purified by the company;
· - Huge damage to the image of Georgia as a country creating good environment for investors.
Contact: Giorgi Gagishvili, Director, LTD ''UNITY OF ARCHAEOLOGISTS''
Georgia,Tbilisi (via Paolo Biagi's e-mail pavelius@unive.it) for relevant documents
Links:
Älteste Goldmine wird nach dubiosem Gutachten einer modernen Minengesellschaft preisgegeben [archaeologik.blogspot.de]
Georgia's Lost City of Gold
The Gold Mine of Sakdrissi: Results and analyses and a calculation of the prehistoric gold exploitation
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality?
Russian Owned Madneuli Plans New Investments In Georgia [gab-ibn.com]
Gold Race in Sakadrisi Layer [gardabaniherald.blogspot.de]
Video: Romanian Gold Mine protest
Gold in Georgia [gnmsciencecafe.wordpress.com]
Position to Sakdrisi Gold Mining Complex (Deutscher Verband für Archäologie)
Bronze Age gold in Southern Georgia [archeosciences.revues.org]
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality? [georgiatoday.ge]
Culture Heritage Which We Neglect – Ancient Mine in Sakdrisi [humanrights.ge]
Goldbergbau in Südostgeorgien – Neue Forschungen zum frühbronzezeitlichen Bergbau in Georgien [pdf]
Recently, the problem regarding this archeological object has become the subject of wide discussions of the certain circles of the society, not only in Georgia but also abroad.
Georgian-German archeological team, headed by Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze think that the object represents the ancient goldmine and, hence, it shall be granted the status of monument. However, there are quite strong scientific opinions, stating that the existence of the gold mine in Sakdrisi 5,400 years ago is not proved.
Furthermore, this summer the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia founded an ad hoc professional commission, which has studied the problem and formulated the conclusion that the German-Georgian archeologists has provided no reliable and scientific proofs on the existence of the prehistoric goldmine, dated back to 4th-3rd millennia B.C. Moreover, there is no doubt that in 2006 the status of cultural heritage was assigned to the so-called “Sakdrisi-Kachagiani oldest gold mine” by falsification and full negligence of the Georgian laws.
Instead of appealing the decision of the Ministry of Culture in the Court of Justice, Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze launched a dirty PR campaign, which obliges us, The Unity of Archeologists of Georgia to provide you with all necessary documents in order to have a full picture of the up mentioned case.
The matter of our concern is that we would like you to understand the situation more clearly:
· - If the truth is not proved, the mining company, which paid US $150 million for the license, will withdraw from Georgia;
· - This will cause firing of about 3000 direct workers and in addition unemployment of 1000 men now completing logistic works for the company;
· - Cancelling of 85% of the Bolnisi regional budget;
· - Cancelling of about US$ 30 million annually paid by the company to the state budget as different taxes;
· - Huge ecological disaster as far as liquidation of the company will cause spills of heavy metal bearing water to the Mashavera Rivar, now purified by the company;
· - Huge damage to the image of Georgia as a country creating good environment for investors.
Contact: Giorgi Gagishvili, Director, LTD ''UNITY OF ARCHAEOLOGISTS''
Georgia,Tbilisi (via Paolo Biagi's e-mail pavelius@unive.it) for relevant documents
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Älteste Goldmine wird nach dubiosem Gutachten einer modernen Minengesellschaft preisgegeben [archaeologik.blogspot.de]
Georgia's Lost City of Gold
The Gold Mine of Sakdrissi: Results and analyses and a calculation of the prehistoric gold exploitation
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality?
Russian Owned Madneuli Plans New Investments In Georgia [gab-ibn.com]
Gold Race in Sakadrisi Layer [gardabaniherald.blogspot.de]
Video: Romanian Gold Mine protest
Gold in Georgia [gnmsciencecafe.wordpress.com]
Position to Sakdrisi Gold Mining Complex (Deutscher Verband für Archäologie)
Bronze Age gold in Southern Georgia [archeosciences.revues.org]
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality? [georgiatoday.ge]
Culture Heritage Which We Neglect – Ancient Mine in Sakdrisi [humanrights.ge]
Goldbergbau in Südostgeorgien – Neue Forschungen zum frühbronzezeitlichen Bergbau in Georgien [pdf]
Thursday, January 03, 2013
VIDEO: Ein 5000 Jahre altes Goldbergwerk in Georgien (საყდრისი) (youtube.com)
Georgien: Goldrausch im Kaukasus
31.07.2008
Von Heiko Schwarzburger
(tagesspiegel.de) Deutsche Forscher suchen in Georgien nach dem Goldenen Vlies – und finden ein 5000 Jahre altes Bergwerk.
Es war eine Sensation: Im Jahr 2004 entdeckte ein deutsch-georgisches Forscherteam bei Grabungen im Vorkaukasus ein 5000 Jahre altes Goldbergwerk. „Wir wussten, dass die Kupferverarbeitung in dieser Gegend bis ins fünfte Jahrtausend vor der Zeitenwende zurückreicht“, sagt Thomas Stöllner, Forscher am Bergbaumuseum in Bochum und zugleich Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Ruhr-Universität. „Aber dass wir eine so alte Goldmine finden würden, das hat uns alle überrascht.“
Vor wenigen Tagen sind die Wissenschaftler zu einer neuen Grabungskampagne aufgebrochen, um die unterirdischen Stollen und die oberirdischen Anlagen miteinander zu verbinden.
„Das ist ein wichtiger Schritt, um das Bergwerk als Ganzes zu präsentieren“, sagt Stöllner. Außerdem will er mit seinem Team ein Bergarbeiterdorf in der Nähe der Grube ans Licht holen. Die Siedlung ist ungefähr einen Kilometer von der Mine entfernt und rund 60 Hektar groß.
Im vergangenen Jahr hatten die Forscher im georgischen Sand ein Haus entdeckt, in dem sich große Mahlsteine befanden – offenbar Werkzeuge, mit denen die einstigen Bewohner des Kaukasus Gold aus dem Gestein herauslösten. Und in den Ruinen stießen sie auf große Mengen goldhaltigen Sand, die den Zweck der Siedlung eindeutig offenbarten. „Allerdings fanden wir in älteren Gräbern keine Beigaben aus Gold“, berichtet der Archäologe. „3000 vor Christus war das Edelmetall offenbar nur für herausragende Anlässe oder in anderen Regionen als Schmuck von Bedeutung.“ Schon seit 2003 sind die Wissenschaftler auf den Spuren des Sagen umwobenen Goldenen Vlieses unterwegs. In der griechischen Mythologie wird damit das Fell des goldenen Widders Chrysomeles bezeichnet, der fliegen und sprechen konnte. Als die Bewohner der Region Kolchis am unteren Rioni-Fluss im heutigen Georgien den Widder bei einem Tempelritual opferten, zogen sie ihm das goldene Fell ab. Das Vlies wurde später von den Argonauten geraubt. Ganz in der Nähe, in Sakdrissi, rund 50 Kilometer südwestlich der georgischen Hauptstadt Tiflis, fanden die Forscher um Stöllner das Goldbergwerk aus der Bronzezeit. Sie untersuchten organisches Material aus den Stollen auf bestimmte Isotope, deren Zerfallsgeschwindigkeit bekannt ist. Anhand des Mengenverhältnisses dieser Atomsorten datierten sie die Erzgrube auf 5000 Jahre. Somit dürfte sie das älteste Goldbergwerk im festen Gestein in der Alten Welt sein.
„Die alten Erzgänge sind leer“, sagt Stöllner. Er habe jedoch Spuren gefunden, die vermuten lassen, dass erst kürzlich Menschen dort waren, um das Edelmetall zu suchen. Gold ist derzeit auf dem Weltmarkt so teuer wie nie zuvor, es wird mit gut 900 US-Dollar je Feinunze gehandelt. „In Sakdrissi muss man aber sehr genau wissen, wo man suchen muss“, sagt Stöllner und schmunzelt. „Laien werden dort nichts finden.“
Den Bochumer Forscher zieht es aber nicht des Goldes wegen in den Kaukasus. Sein Interesse gilt der Archäometallurgie, die sich mit der Erforschung uralter Bergbaugebiete und Verarbeitungstechniken beschäftigt. Um etwa die Herkunft von Metallen zu bestimmen, untersucht Stöllner Schmuckstücke oder Waffen mit modernen Methoden der Ingenieurwissenschaften und der Werkstoffforschung.
Manchmal dauert es lange, bis sich der Erfolg einstellt. Der Weg nach Georgien führte die Wissenschaftler zunächst über den Nahen Osten. „Wir hatten jahrelang in Israel und in Jordanien nach Kupfervorkommen gesucht, die schon im vierten Jahrtausend vor Christus ausgebeutet wurden“, sagt Andreas Hauptmann vom Bergbaumuseum Bochum. „Für unsere Forschungen haben wir unter anderem den Jüdischen Nationalschatz analysiert – rund 400 wunderbare Metallobjekte.“ Dabei stießen sie auf Legierungen aus Kupfer, Antimon und Arsen, bei denen nicht klar war, woher die Metalle kamen. Aus den nächst gelegenen Bergwerken jedenfalls nicht. Die Überlegungen der Experten richteten sich bald auf den Kaukasus. Mitte der neunziger Jahre machte sich Hauptmann auf nach Tiflis.
Es begann ein Wettrennen gegen die Zeit. Denn infolge der rasanten Veränderungen nach dem Zerfall der Sowjetunion gelangten auch in Georgien weite Landstriche unter die Kontrolle großer Bergbaukonzerne, die verschiedene Erze in großflächigen Tagebauen abbauen. Spuren früheren Lebens drohten unwiederbringlich zerstört zu werden. Auch das alte Goldbergwerk in Sakdrissi befand sich auf dem Gelände einer Minengesellschaft und war von den Baggern bedroht. „Es ist uns gelungen, das Bergwerk unter Denkmalschutz zu stellen“, sagt Irina Gambaschidse vom Otar-Lordkipanidse-Institut, die die Grabungen von georgischer Seite aus leitet. Bei der Bergarbeitersiedlung aus dem vierten Jahrtausend vor Christus kämpfen die Wissenschaftler noch um diesen Status. „Es würde uns schon helfen, wenn wenigstens ein Teil der Anlage geschützt würde“, sagt sie.
Ergänzt werden die Arbeiten in Sakdrissi durch Studien zu frühbronzezeitlichen Siedlungen in der Region. Zudem untersuchen Mitarbeiter des georgischen Nationalmuseums die Land- und Viehwirtschaft des dritten Jahrtausends vor Christus in der Region, um ein umfassendes Bild der Lebensweise der Kaukasier in jener Zeit zu erhalten. Parallel dazu sammeln deutsche und georgische Wissenschaftler Erzproben und goldene Artefakte unmittelbar aus den Goldvorkommen sowie aus den Beständen der georgischen Museen. Auch deren Herkunft wird in Deutschland analysiert.
Dabei stehen die Wissenschaftler vor einigen Herausforderungen. Denn anders als bei Kupfer lässt sich die Herkunft des Goldes nur schwer ermitteln. Kupferkelche und kupferne Schüsseln bestehen meist aus metallischen Legierungen, dessen Kupferanteil aus einer einzigen Lagerstätte stammt. Je nachdem, wo sich diese befindet, weist die Kupferlegierung ganz bestimmte geochemische Eigenschaften auf. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf den Ursprungsort ziehen.
Bei Gold ist es komplizierter. Auch wenn das Edelmetall in Sakdrissi aus festem Gestein gelöst wurde, die größten Mengen wurden seinerzeit aus Flüssen gewaschen, die sich wiederum aus etlichen Zuläufen, wie Nebenflüssen, Bächen und Rinnsalen speisten. Auf diese Weise wurden die Edelmetalle aus teilweise entfernten Lagerstätten miteinander vermischt. „Dadurch verwischt der geochemische Fingerabdruck, und das erschwert die regionale Zuordnung des Goldes“, sagt Andreas Hauptmann.
Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, die chemische Zusammensetzung von Gold genau zu erfassen und damit eine Herkunftsanalyse zu wagen. Dazu wollen Mineralogen von der Universität Frankfurt am Main noch weitere Elemente analysieren, die in winzigen Mengen an dem Gold haften. Mit den Ergebnissen, so hoffen Stöllner und seine Kollegen, können sie die dunklen Pfade des kaukasischen Goldes weiter erhellen.
+++
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Monday, May 07, 2012
REPORTAGE: Die Goldfahnder. Auf der Suche nach dem goldenen Vlies. Film von Peter Prestel (phoenix.de)
(phoenix.de) Gold war schon in der Antike heiß begehrt. Es war und ist ein Machtfaktor, ein Statussymbol, und es hat auch in Tausenden von Jahren nichts an Nimbus und Wert eingebüßt. Schon die alten Griechen waren ganz versessen auf das Edelmetall, was die Geschichte vom Raub des Goldenen Vlieses beweist. Die deutschen Wissenschaftler Andreas Hauptmann und Thomas Stöllner sind Spezialisten im Aufspüren antiken Goldes. Um dem Ursprung vom Mythos Gold auf den Grund zu gehen, verfolgen sie zwei getrennte Spuren.
An den südlichen Abhängen des Kaukasus vermuteten Historiker das alte Königreich Kolchis, aus dem das Goldene Vlies der Legende nach gestohlen wurde. Im heutigen Georgien sucht Thomas Stöllner deswegen nach möglichst alten Goldbergwerken. Weiter im Süden, an der türkischen Schwarzmeerküste, deuten geologische Verhältnisse ebenfalls auf Vorkommen des Edelmetalls. In den reißenden Gebirgsbächen des Kackar-Gebirges fahndet Andreas Hauptmann nach dem Gold der Antike.
Dem georgisch-deutschen Team um Thomas Stöllner gelingt in Transkaukasien eine erste spektakuläre Entdeckung: In einem Berg bei Sakdrissi stoßen sie auf uralte Stollen und Schächte: das erste Goldbergwerk der Menschheit, 5.000 Jahre alt. Tausend Jahre, bevor die Ägypter in der Nubischen Wüste begannen, dem glänzenden Metall nachzujagen, betrieben die Menschen hier systematisch Bergbau. Neben dem Bergwerk kann eine große Siedlung mit unzähligen Reibsteinen und Brennöfen freigelegt werden, Beweise für eine wahre Goldindustrie. Das heutige Georgien könnte tatsächlich die Heimat des legendären Goldenen Vlieses gewesen sein.
Auch aus der Türkei kommen Erfolgsmeldungen. Andreas Hauptmann gelingt es, aus den Bächen des Kackar-Gebirges Gold zu waschen. Die Methode ist weit weniger aufwendig als ein Bergwerk zu betreiben. Die Menschen der Antike verwendeten zum Goldwaschen Schaffelle, in denen sich die Goldkörnchen verfingen. Diese Goldfalle aus Wolle muss als Vorlage für das mythische Vlies gedient haben, das von Medea und Jason geraubt wurde.Die Wissenschaftler verfolgen die Spur des ersten Goldes weiter: Der geochemische Fingerabdruck der gefundenen Proben soll verraten, wohin die Schätze einst geliefert wurden. Bis nach Mesopotamien, in den heutigen Irak, lässt sich der Wege des Goldes aus dem Kaukasus verfolgen.Stöllner und Hauptmann haben den ersten industrialisierten Goldbergbau der Menschheit in Georgien und der Türkei ausgemacht. Es scheint sich zu bestätigen, dass hinter dem Mythos des Goldenen Vlieses und dem sagenhaften Land Kolchis mit seinem unglaublichen Goldreichtum mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt.
Sendetermine in phoenix.de:
Do, 03.05.12, 06.30 Uhr
Sa, 05.05.12, 16.30 Uhr
So, 06.05.12, 10.30 Uhr
Di, 08.05.12, 03.00 Uhr
Mi, 16.05.12, 06.30 Uhr
Sa, 26.05.12, 06.30 Uhr
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