Gumru Muradova, Baku State University
Wednesday, June 06, 2012
BERLIN: Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland, AFiD, 15. - 17. Juni 2012 (geschichte.hu-berlin.de)
Gumru Muradova, Baku State University
Wednesday, December 17, 2008
ZEITSCHRIFT: GEORGICA
Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und Kaukasiens
Herausgeber:
Steffi Chotiwari-Jünger, Berlin
Mariam Lortkipanidse, Tbilisi
Das erste Heft der „Georgica“ wurde vom Rektor der Alma mater Jenensis und dem Rektor der Staatlichen Universität Tbilisi 1978 ins Leben gerufen. Damit verbunden war die Hoffnung, dass die Zeitschrift der freundschaftlichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zweier Universitäten in der kaukasiologischen Forschung einen guten Dienst leisten wird. In der Zwischenzeit publizieren Wissenschaftler der ganzen Welt auf den Seiten der Zeitschrift. Unermüdlich werden wissenschaftliche originale Texte gesammelt, begutachtet, übersetzt, bearbeitet, werden Kollegen um Rat gefragt, Geldmittel eingeworben und schließlich dem deutschsprachigen Leser nahegebracht.
Seit 1978 sind mit Heinz Fähnrich und Marika Lortkipanidse 28 Nummern der „Georgica“, mit Steffi Chotiwari-Jünger und Marika Lortkipanidse 2 Nummern erschienen. Die „Georgica“ ist seit 1978 die einzige noch heute periodisch erscheinende kartvelologische Zeitschrift außerhalb Georgiens.
Leser der Zeitschrift sind Wissenschaftler, Studenten und an Georgien interessierte Menschen verschiedener Herkunft und Berufe.
Die Bezugsweise ist einmal jährlich, ein Einzelheft kostet 24,00 Euro (D), im Jahresabonnement 20,00 Euro (D), Jahresabonnement für Studenten 10,00 Euro (D), jeweils zuzüglich Porto und Verpackung.
Bestellen und erwerben können Sie die „Georgica“ beim Shaker Verlag GmbH, Postfach 101818, 52018 Aachen oder unter www.shaker.de
Hier eine Auswahl der in der zuletzt erschienenen Nummer 30 der „Georgica“ publizierten Artikel :
Sprache:
Tamar Gamqrelidse vergleicht die Minderheitensituation und Sprachregelungen in Südtirol mit der in Georgien/Abchasien und schlägt eine Lösung der Konflikte durch Autonomie- und Sprachgruppen-regelungen vor, was vom produktiven Nachdenken georgischer Wissenschaftler zeugt.
Geschichte:
Leri Tawadse interessiert der griechische Hochstapler Pauli Tagaris-Palaelogi und besonders seine Machenschaften in Westgeorgien, die mit drei georgischen historischen Persönlichkeiten im Zusammenhang stehen, die an der Neige des XIV. Jahrhunderts um die Herrschaft kämpften.
Kunst:
Mira Unarokowas Artikel „Adygische (tscherkessische) Toreutik im Kontext der gesamtkaukasischen Goldschmiedekunst“ zeigt, wie das Majkoper Edelmetall alle künstlerischen Haupttechnologien in sich aufnahm, die vor fünf Jahrtausenden im euroasischen Kulturraum bekannt waren.
Literatur:
Elgudsha Chintibidse stellt in seinem Artikel „Das Sujet des Werks „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli in der englischen Literatur“ die Hypothese auf, dass Rustavelis Werk schon zwei Jahrhunderte vor dem bisher bekannten Datum in der englischen Literatur bekannt war.
Philosophie:
Balbina Bäbler wendet sich im Artikel „Apollonios Rhodios über Kolchis: Mythos, Dichtung und antike Wirklichkeit“ Apollonios Rhodios Argonautika zu und schlussfolgert, dass dieser keinen systematischen Gebrauch von dem, was bekannt war, machte und dass die hellenisierten Kolcher seiner Zeit für ihn und sein Publikum völlig uninteressant waren.
Daneben bietet die „Georgica“ Nr. 30 neue literarische Übersetzungen aus dem Georgischen an: 1. Goderdsi Tschochelis Erzählung: Der Wolf; 2. Ana Chachutaschwilis (Zkwiti) Erzählung: Großmutters Traum; 3. Dato Barbakadses Gedicht: Klassische Disharmonie.
Viel Spaß beim Lesen!!
Tuesday, June 19, 2007
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Sprachkurs Georgicum
Ein Blockseminar (Intensivkurs) der georgischen Sprache
findet vom 17. 9. bis 12.10. 2007 am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Anmeldeschluss: 10. September 2007
Das Seminar ist für Studenten - Anfänger und Fortgeschrittene - der Humboldt-Universität sowie anderer Universitäten und alle Interessenten konzipiert.
Leitung: Dr. Steffi Chotiwari-Jünger
Veranstaltungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Slawistik, Dorotheenstr. 65, 5. Etage
Umfang: 100 Unterrichtsstunden
Kursgebühr 100,00 € (Studierende) 200,00 € (andere Interessierte)
Sabine Lefevre 030/ 2093-5170
per Fax an 030/ 2093 5197
oder auf dem Postweg an Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Slawistik
Georgicum
Dorotheenstr. 65
10099 Berlin
Mit der Einzahlung der Kursgebühr ist die Anmeldung verbindlich. Bei Rücktritt von der Kursbuchung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20,00 € erhoben, ebenso bei verspäteter Anmeldung.
Die Gebühren sind auf das Konto der Humboldt-Universität zu Berlin zu überweisen.
Kreditinstitut: Berliner Bank
Konto-Nr.: 438 8888 700
BLZ: 100 200 00
Cod. Zahlungsgrund: 5260 9901 (Georgicum)
Monday, May 28, 2007
Weltsichten, 27.05.2007,11:22 Uhr beim rbb
Botschaftermatinee: Georgien
Georgien ist etwa so groß wie Bayern und hat kaum mehr Einwohner als Rheinland-Pfalz: Etwa 5 Millionen. Es ist ein Land mit schneebedeckten Bergkuppen und sonnigen Schwarzmeer-Stränden. Ein Naturparadies von großer Schönheit – für das sich allerdings die großen Mächte interessieren. Und das hat mit der geo-politischen Lage zu tun. Der Kaukasus-Staat zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer grenzt an die Türkei, an Armenien, Aserbaidschan und Russland. Und liegt damit gewissermaßen an der Grenze zwischen Europa und Asien. Und wird von einigen deshalb auch als "Balkon Europas" bezeichnet."Georgien ist ein europäisches Land, und wir wollen, dass es so nah wie möglich an die EU herangeführt wird", sagte Kommissionspräsident Barroso vor wenigen Wochen. Nähe soll schon sein – in die EU darf das Land allerdings nicht. Noch nicht. Es gibt sogenannte Nachbarschafts-Abkommen – allerdings ohne konkrete Beitritts-Perspektiven. Dabei macht Georgien auch öffentlich deutlich, wohin es gehört, gehören möchte: an fast jedem Gebäude in Tiflis hängt neben der neuen georgischen Fahne die der Europäischen Union. Außerdem drängt das Land in die NATO, stellt Truppen im Irak und wird von Amerika militärisch beraten. Seit einem Besuch des amerikanischen Präsidenten heißt jetzt auch die Straße zum Flughafen "George W. Bush Avenue".
Neben der großen Politik wird es in dieser Sendung auch um Kunst und Kultur gehen – um die Potenziale und Chancen des Landes.
Zu Gast in der Matinee:
Levan Duchidze, der Botschafter Georgiens in Deutschland.
Steffi Chotiwari-Jünger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität.
Zeno Reichenbecher, Jurist und von 2002 bis 2006 Leiter des GTZ-Projekts "Rechts- und Justizreform" in Tiflis
Gastgeberin: Sabine Porn
Die Sendung wurde aufgezeichnet bei der DGAP, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Podcast:
rbb Inforadio podcast, 27.05.07, Botschaftermatinée, Georgien
Quelle: Radio zum Lesen (rbb info)










