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Wednesday, June 06, 2012

BERLIN: Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland, AFiD, 15. - 17. Juni 2012 (geschichte.hu-berlin.de)

Nach einer gelungen Präsentation der ersten deutschsprachigen Ausgabe der "IRS/Erbe", möchten wir Sie nun auf eine weitere Veranstaltung des Lehrstuhls Geschichte Aserbaidschans aufmerksam machen.

Der Lehrstuhl veranstaltet gemeinsam mit dem Azerbaijan Student Network (ASN) die "Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland (AFID)" vom 15.–17. Juni 2012 in Berlin. StudentenInnen und DoktorandenInnen aus Deutschland, Aserbaidschan und England präsentieren in einem breiten Spektrum ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu Aserbaischan.

Wir entschuldigen die Kurzfristigkeit der letzten Ankündigung und freuen uns auf eine interessante Tagung mit reger Beteiligung!

Herzliche Grüße aus Berlin

Julia Stadtfeld
Im Auftrag des Vorstandes von EuroKaukAsia e.V.

PS: Das nächste Kolloquium des Lehrstuhls findet kommenden Donnerstag, 7. Juni 2012, mit dem Vortrag "Literaturen der Völker Kaukasiens - Probleme bie der literatrischen Übersetzungen ins Deutsche" von Steffi Chotiwari-Jünger (Berlin) im Raum 5008, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin, statt.

Mehr Informationen dazu: geschichte.hu-berlin.de/aserbaidschan

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Julia Stadtfeld
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Stiftungsprofessur Geschichte Aserbaidschans
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Geschichtswissenschaften

Sitz: Friedrichstraße 191-193a
10099 Berlin
Raum 5100
Tel.: 2093 70577

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Erste Nachwuchstagung zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland 15.–17. Juni 2012, Berlin

Institut für Geschichtswissenschaften
Humboldt-Universität zu Berlin
Friedrichstraße 191–193
10099 Berlin

Veranstalter:


Programm

Freitag, 15.06.2012

bis 18:00 Uhr Anreise der Teilnehmer
19:30 Uhr Abendempfang im Foyer des Instituts für Geschichtswissenschaften (Friedrichstraße 191–193, 5. Etage)
Begrüßung, Prof. Dr. Eva-Maria Auch
20:00 Uhr Einführung: „Aserbaidschan im heutigen globalen Kontext“
Prof. Dr. Udo Steinbach

Samstag, 16.06.2012

9:00 Uhr Eröffnung durch die Veranstalter
9:15 Uhr Einführungsvortrag
„Zur Aserbaidschan-Forschung in Deutschland: Stand und Perspektiven“
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Humboldt-Universität
anschließend Diskussion
10:30 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr Panel I: Geschichte und Gesellschaft
„Identität(en) und geographische Imagination(en) einer aserbaidschanischen Nation“
Elisabeth Militz, Friedrich-Schiller-Universität Jena
„Iki ülke, bir millet? – Identitätenpolitik in Aserbaidschan“
Christoph Beeh, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)/ Istanbul Bilgi Üniversitesi, Türkei
„Kulturelle Konstruktion von Familie und Nation in Aserbaidschan im Kontext des Berg-Karabach Konflikts“
Sascha Roth, Eberhard Karls Universität Tübingen
„Erinnerungskultur in Aserbaidschan – Historische und museumsdidaktische Aspekte des Aufbaus eines Museums zur Erinnerung an die deutsche Minderheit in Göy Göl (Helenendorf)“
Janine Noack, Humboldt Universität zu Berlin
Moderation: Andrej Götze, DAAD Baku
13:00 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Präsentation zum „Jahrbuch Aserbaidschanforschung“
Mardan Agayev, Mitherausgeber der Reihe „Jahrbuch Aserbaidschanforschung“
14.30 Uhr Panel II: Wirtschaft und Ressourcen
„Economic growth and natural resources – the case of Azerbaijan“
Zaur Heydarov, Berlin School of Economics and Law
“Development of the Tourism Sector in Azerbaijan”
Shahla Ibrahimova, University of Exeter, UK
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr “Die Ist-Situation der Wanderschafhaltungsbetriebe in der Region Gäncä - Qazach/Aserbaidschan”
Naiba Allahverdiyeva, Universität Kassel
“Fremdfinanzierungsbedarf der Familienbetrieben in Aserbaidschan: Ergebnisse der Untersuchung in der Region Schäki-Zaqatali”
Zaur Aliyev, Technische Universität München
Moderation: Sebastian Schmidt, Michael-Succow-Stiftung
17.30 Uhr Kaffeepause
18.00 Uhr Panel III: Natur und Technik
„Reduction of Primary Energy reversible Heat Pumps through the Optimization of Heat Sources and Sink“
Rasim Jannataliyev, Hochschule für Technik Stuttgart
„Mechanisms of Formation of South Caspian megabasin and ist Potential of Oil and Gas Generation“
Javad Rustamov, University of Leoben, Austria
“Alteration of Cement Substance of Productive Series from Baku Archipelago, the Western Flank of South Caspian Basin”  
Gumru Muradova, Baku State University
“The Features of the Developments of the local Structures of Lower Depression and Baku Archipelago”
Zohrab Javadzada, Azerbaijan State Oil Academy
Moderation: Nazim Aliyev, ASN
20:00 Uhr Abendessen

Sonntag, 17.06.2012
10:00 Uhr Panel IV: Internationale Beziehungen
„New-Imperialist Foreign Policies of the USA and Russia in the South Caucasus“
Elnur Ismayilov, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
„Einsatz der Europäischen Union (EU) im Bergkarabach-Konflikt“
Katharina Kühn, University of Bath und Humboldt Universität zu Berlin
„Aserbaidschan im Kreuzungspunkt eurasischer Transportrouten: durch regionale Integrationsprojekte zur internationalen Verkehrspolitik“
Yuri Ovseenko, Universität Konstanz
Moderation: Dr. Aser Babajew, ASN
12:00 Uhr Abschließende Diskussion
„Desiderate der Aserbaidschan-Forschung“
13:00 Uhr Mittagessen
anschließend Abreise

Wednesday, December 17, 2008

ZEITSCHRIFT: GEORGICA

Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und Kaukasiens

Georgica - Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und KaukasiensHerausgeber:
Steffi Chotiwari-Jünger, Berlin
Mariam Lortkipanidse, Tbilisi

Das erste Heft der „Georgica“ wurde vom Rektor der Alma mater Jenensis und dem Rektor der Staatlichen Universität Tbilisi 1978 ins Leben gerufen. Damit verbunden war die Hoffnung, dass die Zeitschrift der freundschaftlichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zweier Universitäten in der kaukasiologischen Forschung einen guten Dienst leisten wird. In der Zwischenzeit publizieren Wissenschaftler der ganzen Welt auf den Seiten der Zeitschrift. Unermüdlich werden wissenschaftliche originale Texte gesammelt, begutachtet, übersetzt, bearbeitet, werden Kollegen um Rat gefragt, Geldmittel eingeworben und schließlich dem deutschsprachigen Leser nahegebracht.

Seit 1978 sind mit Heinz Fähnrich und Marika Lortkipanidse 28 Nummern der „Georgica“, mit Steffi Chotiwari-Jünger und Marika Lortkipanidse 2 Nummern erschienen. Die „Georgica“ ist seit 1978 die einzige noch heute periodisch erscheinende kartvelologische Zeitschrift außerhalb Georgiens.

Leser der Zeitschrift sind Wissenschaftler, Studenten und an Georgien interessierte Menschen verschiedener Herkunft und Berufe.

Die Bezugsweise ist einmal jährlich, ein Einzelheft kostet 24,00 Euro (D), im Jahresabonnement 20,00 Euro (D), Jahresabonnement für Studenten 10,00 Euro (D), jeweils zuzüglich Porto und Verpackung.

Bestellen und erwerben können Sie die „Georgica“ beim Shaker Verlag GmbH, Postfach 101818, 52018 Aachen oder unter www.shaker.de

Hier eine Auswahl der in der zuletzt erschienenen Nummer 30 der „Georgica“ publizierten Artikel :

Sprache:
Tamar Gamqrelidse vergleicht die Minderheitensituation und Sprachregelungen in Südtirol mit der in Georgien/Abchasien und schlägt eine Lösung der Konflikte durch Autonomie- und Sprachgruppen-regelungen vor, was vom produktiven Nachdenken georgischer Wissenschaftler zeugt.

Geschichte:
Leri Tawadse interessiert der griechische Hochstapler Pauli Tagaris-Palaelogi und besonders seine Machenschaften in Westgeorgien, die mit drei georgischen historischen Persönlichkeiten im Zusammenhang stehen, die an der Neige des XIV. Jahrhunderts um die Herrschaft kämpften.

Kunst:
Mira Unarokowas Artikel „Adygische (tscherkessische) Toreutik im Kontext der gesamtkaukasischen Goldschmiedekunst“ zeigt, wie das Majkoper Edelmetall alle künstlerischen Haupttechnologien in sich aufnahm, die vor fünf Jahrtausenden im euroasischen Kulturraum bekannt waren.

Literatur:
Elgudsha Chintibidse stellt in seinem Artikel „Das Sujet des Werks „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli in der englischen Literatur“ die Hypothese auf, dass Rustavelis Werk schon zwei Jahrhunderte vor dem bisher bekannten Datum in der englischen Literatur bekannt war.

Philosophie:
Balbina Bäbler wendet sich im Artikel „Apollonios Rhodios über Kolchis: Mythos, Dichtung und antike Wirklichkeit“ Apollonios Rhodios Argonautika zu und schlussfolgert, dass dieser keinen systematischen Gebrauch von dem, was bekannt war, machte und dass die hellenisierten Kolcher seiner Zeit für ihn und sein Publikum völlig uninteressant waren.

Daneben bietet die „Georgica“ Nr. 30 neue literarische Übersetzungen aus dem Georgischen an: 1. Goderdsi Tschochelis Erzählung: Der Wolf; 2. Ana Chachutaschwilis (Zkwiti) Erzählung: Großmutters Traum; 3. Dato Barbakadses Gedicht: Klassische Disharmonie.

Viel Spaß beim Lesen!!

Tuesday, June 19, 2007

KULTUR:


Georgische Sprache und Literatur
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Sprachkurs Georgicum
Ein Blockseminar (Intensivkurs) der georgischen Sprache
findet vom 17. 9. bis 12.10. 2007 am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Anmeldeschluss: 10. September 2007

Das Seminar ist für Studenten - Anfänger und Fortgeschrittene - der Humboldt-Universität sowie anderer Universitäten und alle Interessenten konzipiert.
Leitung: Dr. Steffi Chotiwari-Jünger
Veranstaltungsort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Slawistik, Dorotheenstr. 65, 5. Etage
Inhalt: Vermittlung von Grundlagen der Grammatik und Grundwortschatz, Übungen zur Phonetik, Entwicklung einfacher kommunikativer Fähigkeiten
Umfang: 100 Unterrichtsstunden
Kursgebühr 100,00 € (Studierende) 200,00 € (andere Interessierte)
Anmeldung unter: sabine.lefevre@rz.hu-berlin.de
Sabine Lefevre 030/ 2093-5170
per Fax an 030/ 2093 5197
oder auf dem Postweg an Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Slawistik
Georgicum
Dorotheenstr. 65
10099 Berlin

Mit der Einzahlung der Kursgebühr ist die Anmeldung verbindlich. Bei Rücktritt von der Kursbuchung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20,00 € erhoben, ebenso bei verspäteter Anmeldung.
Die Gebühren sind auf das Konto der Humboldt-Universität zu Berlin zu überweisen.
Kreditinstitut: Berliner Bank
Konto-Nr.: 438 8888 700
BLZ: 100 200 00
Cod. Zahlungsgrund: 5260 9901 (Georgicum)


Useful Links:

Monday, May 28, 2007

RADIO:

Weltsichten, 27.05.2007,11:22 Uhr beim rbb
Botschaftermatinee: Georgien


Georgien ist etwa so groß wie Bayern und hat kaum mehr Einwohner als Rheinland-Pfalz: Etwa 5 Millionen. Es ist ein Land mit schneebedeckten Bergkuppen und sonnigen Schwarzmeer-Stränden. Ein Naturparadies von großer Schönheit – für das sich allerdings die großen Mächte interessieren. Und das hat mit der geo-politischen Lage zu tun. Der Kaukasus-Staat zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer grenzt an die Türkei, an Armenien, Aserbaidschan und Russland. Und liegt damit gewissermaßen an der Grenze zwischen Europa und Asien. Und wird von einigen deshalb auch als "Balkon Europas" bezeichnet.
"Georgien ist ein europäisches Land, und wir wollen, dass es so nah wie möglich an die EU herangeführt wird", sagte Kommissionspräsident Barroso vor wenigen Wochen. Nähe soll schon sein – in die EU darf das Land allerdings nicht. Noch nicht. Es gibt sogenannte Nachbarschafts-Abkommen – allerdings ohne konkrete Beitritts-Perspektiven. Dabei macht Georgien auch öffentlich deutlich, wohin es gehört, gehören möchte: an fast jedem Gebäude in Tiflis hängt neben der neuen georgischen Fahne die der Europäischen Union. Außerdem drängt das Land in die NATO, stellt Truppen im Irak und wird von Amerika militärisch beraten. Seit einem Besuch des amerikanischen Präsidenten heißt jetzt auch die Straße zum Flughafen "George W. Bush Avenue".

Neben der großen Politik wird es in dieser Sendung auch um Kunst und Kultur gehen – um die Potenziale und Chancen des Landes.

Zu Gast in der Matinee:
Levan Duchidze, der Botschafter Georgiens in Deutschland.
Steffi Chotiwari-Jünger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität.
Zeno Reichenbecher, Jurist und von 2002 bis 2006 Leiter des GTZ-Projekts "Rechts- und Justizreform" in Tiflis

Gastgeberin: Sabine Porn

Die Sendung wurde aufgezeichnet bei der DGAP, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Podcast:
rbb Inforadio podcast, 27.05.07, Botschaftermatinée, Georgien


Quelle: Radio zum Lesen (rbb info)