Monday, November 08, 2010
PHOTOGRAPHY: Lagodekhi, Pona --- Herbst 2010. Von Hans Heiner Buhr
Saturday, June 06, 2009
FOTO-ESSAY: Verkauf von Mobilfunk-Nummern. Von Ralph Hälbig
Tbilisi sollte sich weltoffen geben, zeigen, dass das Land sich reformieren lässt, dass eine städtische Ordnung möglich sei. Die Leute sollten die Geschäfte mieten, die natürlich für die meisten zu teuer waren. Tbilisi sollte attraktiv daherkommen, wie eine kaukasiche Diva: gepflegt, stolz, rausgeputzt, mit gehobenem Kinn, den Männern kaum eines Blickes würdig. Tbilisi sollte sich wandeln; es sollte nicht mehr so chaotisch, durcheinander, unübersichtlich und aggressiv wirken, wie es zuweilen im Sraßenverkehr vorkommt.
Als erstes sollte das Fleisch und der Fisch von der Straße verschwinden. Die Folge war, dass der Markt in der Bahnhofsgegend, sich nach der Rosenrevolution in Georgien dann allmählich verkleinerte. Gewiss gab es auch Widerstände dagegen. Und ich dachte etwas wehmütig immer wieder daran zurück, dass mit dem Regulierung des Marktes auch all die lebendigen Bilder und Menschen von den Gassen verschwinden würden. Wie zum Beispiel diese kaukasische Schönheit, die ich vor Jahren dort sah, die Fische entschuppte, die Innereien geschickt herausnahm mit ihren grazilen, kräftigen Händen und, die mir dabei aber einen so wütenden und feurigen Blick zuwarf, als ich sie beobachtete. Sie war in diesem Moment die schönste Fischverkäuferin der Welt.
Jetzt aber, nach dem Krieg im Sommer und auch in Zeiten der Wirtschaftskrise, die sich gerade in Georgien und in der Kaukasusregion deutlich bemerkbar macht, ziehen die alten, bewährten Handelsstrukturen wieder ein, die sich im wesentlichen auch auf die Selbstversorgung und die Subsistenzwirtschaft berufen.
Neben den Fisch- und Fleischhändlern habe ich ein kurioses Geschäft ausgemacht. Hier (wie auf den Fotos zu sehen) werden sozusagen auf einer modernen Händlerbrücke über den Gleisen der Eisenbahn Telefonnummern für die Handys verkauft, die natürlich trotz Wirtschaftsabschwung weiterhin äußerst beliebt sind, und rege gekauft werden.

Früher war Tbilisi legendär für seine sogenannte Balkon-Telegraphie, d.h. das Gerüchte und Neuigkeiten von Balkon zu Balkon weitergegeben wurden. Jetzt mobilisiert das Handy das Leben von Tbilisi: Verabredungen, Heimlichkeiten, Tuscheleien, politische Diskussionen, Flirtereien, Verleumdungen, Geschäftsverabredungen, Tipps, Familienzusammenführungen, Heiratsversprechungen, Streitereien, Seuseleien und, und, und ... Das Gerät wird häufig für eine hysterischen Depesche gebraucht. Möglicherweise könnte in Georgien eine Schlägerei zwischen Oppositionellen und dem Regierungslager, entbrannt nach einer Supra am Rande der Stadt, sehr schnell eine Mobilisierung in der ganzen Innenstadt hervorbringen. Ehefrauen, Verwandte, Geliebte trommeln regelrecht ihre Beziehungen zusammen. Man glaubt, das immer etwas dran ist, wenn einem Nachrichten erreichen. Nichts ist unsinnig, irgendjemand erzählt immer dann die ganze Wahrheit oder lügt vollständig.
Was zum Beispiel bei dem Spiel "Stille Post" verdeutlicht wird, wie die Nachrichtenübertragung funktioniert, wird kaum reflektiert. Sender und Empfänger verschmelzen hier zu einer Einheit. Dabei sind die Handys sozusagen die Hauptakteure. Wohl deswegen kann man dort so viele unsinnige Nummern regelrecht feilbieten.
Wobei die Auswahl solcher Nummern, die ja wahllos daherkommen, kaum Schnapszahlen oder Geburtstage generieren, etwas Okkultes anhaftet, wenn man beobachten kann, wie bedächtig die Auswahl erfolgen kann, um die richtige Nummer zu finden. Oder sind die Georgier etwa Synergetiker, die bei den langweiligen Zahlenreihen, Düfte riechen, Stoffe schmecken, Kompositionen hören, Farben sehen, und andere Sinnlichkeiten erleben ?
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BUSINESS: Research and Markets: Central and South Asia - ISA Economic Historical and Forecasts From 1993 Through to 2010 (researchandmarkets.com)
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Sunday, February 22, 2009
STATEMENT:Crisis Has Similarities With Soviet System Collapses. By George Soros
Soros said at a Columbia University dinner the turbulence is actually more severe than during the Great Depression. He said the bankruptcy of Lehman Brothers in September marked a turning point in the functioning of the market system. "We witnessed the collapse of thefinancial system,"' Soros said.
Source: Panorama.am
Monday, August 18, 2008
ARTIKEL: Wladimir, der Börsenschreck. Politische Börsen haben kurze Beine. (finanzen.net)
Der Krieg in Georgien vertrieb die Anleger aus Moskaus rohstofflastiger Börse. Doch die niedrigen Notierungen verlocken zum Einstieg. Bevor Privatanleger aufgrund der niedrigen Notierungen auf Geschäfte hoffen, sollten sie jedoch erst einmal abwarten, ob sich auch diesmal wieder die Investorenweisheit „politische Börsen haben kurze Beine“ bestätigt.
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Sunday, August 17, 2008
RUSSIA-EUROPE: Using energy to gain power: Russia is working to control European markets through a network of strategically placed pipelines.
TBILISI, Georgia, Aug 17, 2008 (Chicago Tribune - McClatchy-Tribune Information Services via COMTEX) -- TBILISI, Georgia -- Russia exerts its aggressive, ever-growing confidence on the global stage in many ways. The starkest example has been its relentless campaign of bombing raids and troop incursions into its tiny southern neighbor, U.S.-allied Georgia.
But at a time when its relations with the West are at their iciest in years, the Kremlin is increasingly flexing its geopolitical might with another weapon few could have imagined during the decades-long Cold War: pipelines, conduits of energy and clout that Russia is deftly maneuvering in pincer-like fashion around Europe.
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Friday, August 15, 2008
OIL: Refugees are moving; Oil are stopping
SCP line open; BTC, WREP lines remain shut downEric WatkinsSenior Correspondent
LOS ANGELES, Aug. 14 -- BP PLC has restored exports of natural gas from Azerbaijan into the South Caucasus Pipeline (SCP), but said the 150,000-b/d Western Route Export Pipeline (WREP) remains shut, as does the 1 million b/d capacity Baku-Tbilisi-Ceyhan (BTC) oil pipeline.
"We hope to restart the pipelines as soon as the situation becomes safe," said a BP spokesperson, who declined to predict when that would be.
Wednesday, July 11, 2007
Lilli Di Puppo has published two new articles in CauCaz.com
“The present situation concerning the South Caucasus conflicts cannot go on forever, there must be some movement.”By Lili DI PUPPO
Interview with Ambassador Per Eklund, Head of Delegation of the European Commission to Georgia and Armenia....
New foreign investors are entering the Georgian market
By Lili DI PUPPO
Since the Rose Revolution, attracting foreign investment has been the Georgian government’s number one objective. Foreign investors are expected to bring well-needed capital inflow, and contribute to the building of new infrastructure, the transfer o...
Monday, June 25, 2007
Ancient monastery ignites modern-day feud in Caucasus
Posted on Donnerstag, 3. Mai 2007 (EST)
Perched high on a cliff side in the remote borderlands of eastern Georgia, the ancient Davit Gareji monastery hardly seems the kind of place that could be at the centre of a modern-day diplomatic dispute.
More: http://news.sawf.org/Lifestyle/36646.aspx
Azerbaijan Market Research Reports
Photo & Text on September 18, 2006 by Vladimer Shioshvili
Best viewed large.
Stitching of 9 images using autostitch, ptstitcher and enlend in Hugin.Davit Gareja is a complex of monsateries carved out in as caves in a large desert. Monasteries are kilometers away from each other and were established in the 6th century by a Syrian monk David. This particular view is from the most visited Lavra monastery of the complex. David himself is buried in the monastery.
Red stripes on rolls is clay with rocks sandwiching it. Darker spots in the back seem like shadows from clouds, but they are actuallly burnt grass. There is limited vegitation around monasteries and rivers that dry up in the summer.
It is an amazing site. Here is the wikipedia entry: Davidgareja.










