In Georgien ist der Kult der Totenverehrung sehr ausgeprägt. Grabinschriften sind Briefe in die andere Welt. Grabbeigaben sollen den Verstorbenen auch im Totenreich nützen. Da wird schon mal eine Packung Zigaretten mit in den Sarg gelegt oder symbolisch das Auto auf den Grabstein gemalt. Jedenfalls ist das Speise- und Trankopfer im Kaukasus sehr opulent, damit es diesseits und jenseits allen gut geht.
MDR Windrose
Sendung vom So., 20.11.2011, 15.50 Uhr 2011 (MDR)
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Thursday, July 27, 2017
VIDEO: Georgien - Leben mit den Toten. Ein Beitrag von Katrin Molnar und Ralph Hälbig (2011)
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Monday, July 24, 2017
ON ONE'S OWN ACCOUNT: German Blog About Georgia by Ralph Hälbig Reaches More Than 3 Million Viewers. Interview: Nina Gomarteli via @cbwge
Ralph Hälbig manages a blog about Georgia and South Caucasus. Blog is available in German and shares politics, economics and art narrative in the region. Visitors are increasing day by day, while he’s planning to commit himself more and write a travel guide about Georgia. CBW had an interview with Ralph about his inspirations, experience and opinion towards region.
The full interview here (cbw.ge) >>
cbw.ge/e-version
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Sunday, March 06, 2016
BUCHMESSE LEIPZIG: Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016
Preis für Speisen und Kultur 20 EUR
Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016 [facebook]
Wir bitten um Rückmeldung für die Organisation einer üppigen Tafel:
ralph.haelbig@terek-media.com
01799094675
Veranstaltungort: margareten kantine & salon
Lindenauer Markt 21, Leipzig
Beginn: 19.30 Uhr
![]() | |
| Hans Scheib 2005, Farbe Knocking`on Heaven`s Door |
Foto: Sebastian Schobbert / Skulptur: Hans Scheib 2005 Holz/Farbe Knocking`on Heaven`s Door (Georgisch)
Ausgestellt werden Bilder von Theodora Kokhodze und Nini Zhgenti
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| Malerei von Theodora Kokhodze |
![]() |
| Foto von Nini Zhgenti |
Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde inmitten der georgischen Dichter zu der georgischen Tafel und einer langen Nacht begrüßen zu dürfen.
Denn jeder Gast, der nach Georgien kommt, wird irgendwann einmal zu einer georgischen Tafel geladen sein und an diesem besonderen Zeremoniell alter Tradition teilnehmen. Entgegen landläufiger Annahme, handelt es sich hierbei nicht nur um üppiges Essen mit übermäßigem Weingenuss.
Gaumarjos
Mit einem Vorwort von Zaal Andronikashvili.
Gedichte von Ela Gochiashvili, Shalva Bakuradze, Zviad Ratiani, Bella Chekurishvili, Shota Iatashvili, Maia Sarishvili
Herausgeber Matthias Unger
Translineare Übersetzung Tengis Khachapuridse
Nachdichtung Norbert Hummelt
Illustrationen von Hans Scheib
Verleger Hendrik Liersch Corvinus Presse.
Bestellung in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag www.corvinus-presse.de
82 Seiten, ISBN 978-3-942280-34-1 Preis: 20 €
Corvinus Presse seit 1990
Tuesday, January 26, 2016
LITERATUR: Die vierzig Tage des Musa Dagh. Von Franz Werfel in: Lesezeit | MDR FIGARO | 25.01.-26.02.2016 [mdr.de]
(mdr.de) Eine armenische Familie flieht vor der Ausrottung durch die Türken. Auf dem Berg Musa Dagh leisten sie einen aussichtslosen Widerstand. Franz Werfel schrieb seinen Roman basierend auf den Eindrücken von Zeitzeugen. Das Buch wurde 1933 in Deutschland verboten. Werfel emigrierte 1938 in die USA, wo er 1945 starb. Er erhielt 2006 posthum die armenische Staatsbürgerschaft verliehen.
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| Foto: Ralph Hälbig |
Hoffnung in finsteren Zeiten
Vor diesem historischen Hintergrund wird die Geschichte Gabriel Bagradians als militärischer Kopf des Widerstandes erzählt: Er war Offizier der Reserve in der türkischen Armee. Über vierzig Tage halten die Armenier auf dem Berg aus, vierzig Tage zwischen Verzweiflung und Hoffnung, vierzig Tage zwischen Mut und der Gewissheit doch zu sterben. Am Ende naht Rettung in Form französischer und britischer Schiffe, aber Rettung wohin?
Die Wahrheit mitteilen
Noch immer ist es schwierig, den Völkermord an den Armeniern in den
Jahren 1915 bis 1917 beim Namen zu nennen. Als Franz Werfel 1930 durch
Anatolien reiste, schockierten ihn die Begegnungen mit Zeitzeugen und er
begann, akribisch für einen Roman zu recherchieren.
"Die vierzig Tage des Musa Dagh" beschreiben das Schicksal einer armenischen Familie, die langsam ausgegrenzt und schließlich mit Waffengewalt verfolgt wird. Auf dem Heimatberg, dem Musa Dagh, leistet ihre Dorfgemeinschaft der Vertreibung Widerstand. Umsichtig und differenziert, mit einer klaren, fließenden Sprache verwandelt Werfel diese historische Katastrophe in ein eindrucksvolles Epos.
Der Schriftsteller Franz Werfel
Geboren 1890 in Prag, verließ Franz Werfel 1912 seine Heimatstadt und
arbeitete als Lektor im Leipziger Kurt Wolff Verlag. Während des Ersten
Weltkrieges war er Soldat. "Die vierzig Tage des Musa Dagh" beschreiben das Schicksal einer armenischen Familie, die langsam ausgegrenzt und schließlich mit Waffengewalt verfolgt wird. Auf dem Heimatberg, dem Musa Dagh, leistet ihre Dorfgemeinschaft der Vertreibung Widerstand. Umsichtig und differenziert, mit einer klaren, fließenden Sprache verwandelt Werfel diese historische Katastrophe in ein eindrucksvolles Epos.
Der Schriftsteller Franz Werfel
In den 1920er- und 1930er-Jahren avancierte Werfel zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. 1938 emigrierte er nach Frankreich, 1940 über Spanien in die USA. Er starb 1945 in Beverly Hills.
"Die vierzig Tage des Musa Dagh" erschien 1933 in Wien und Berlin und wurde in Deutschland zwei Monate später verboten.
Es liest Christian Brückner
Alle Folgen hier: mdr.de/mdr-figaro/Franz Werfel: vierzig Tage des Musa Dagh
Sunday, July 27, 2014
ARTE-YOUROPE: Junge Tushen bei Zezvaoba in Georgien. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig - Sendung. Partyfieber - So bunt haben junge Europäer Spaß (arte.tv)
Timecode: 05:20 - 10:23
Samstag, 26. Juli um 14:10 Uhr (27 Min.)
(arte.tv) Auch wenn es oft nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Alltags. Was sie außerdem mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien gemein haben, findet "Yourope" heraus.
Der Sommer ist die Zeit der Festivals und der großen Partys. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund und das Feiern folgte einem strengen Ritual, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Arbeitsalltags. Sie gehorchen nicht mehr religiösen und regionalen, sondern globalen "Moden". In diesem Jahr zum Beispiel stehen Holi-Partys ganz oben auf der Rangliste der Party-Pflicht-Events, Festivals der Farben, angelehnt an das religiöse indische Frühlingsfest. Andere, etwa in den Niederlanden, feiern Nachhaltigkeitspartys: Sie feiern zwar ausgelassen, versuchen aber trotzdem einen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt zu leisten.
Auch wenn es manchmal nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Selbst die scheinbar monotonen "Electropartys sind nicht nur fressen, saufen, scheißen", wie es der deutsche DJ Dominik Eulberg etwas drastisch formuliert. Sie haben trotz allem viel gemein mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien, deren Hirten-Fest ihnen ebenfalls Energie für die Bewältigung ihres beschwerlichen Alltags gibt.
Partyfieber - so haben junge Europäer Spaß – darum geht es bei ARTE am 26. Juli 2014 um 14.15 Uhr.
Samstag, 26. Juli um 14:10 Uhr (27 Min.)
(arte.tv) Auch wenn es oft nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Alltags. Was sie außerdem mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien gemein haben, findet "Yourope" heraus.
Der Sommer ist die Zeit der Festivals und der großen Partys. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund und das Feiern folgte einem strengen Ritual, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Arbeitsalltags. Sie gehorchen nicht mehr religiösen und regionalen, sondern globalen "Moden". In diesem Jahr zum Beispiel stehen Holi-Partys ganz oben auf der Rangliste der Party-Pflicht-Events, Festivals der Farben, angelehnt an das religiöse indische Frühlingsfest. Andere, etwa in den Niederlanden, feiern Nachhaltigkeitspartys: Sie feiern zwar ausgelassen, versuchen aber trotzdem einen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt zu leisten.
Auch wenn es manchmal nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Selbst die scheinbar monotonen "Electropartys sind nicht nur fressen, saufen, scheißen", wie es der deutsche DJ Dominik Eulberg etwas drastisch formuliert. Sie haben trotz allem viel gemein mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien, deren Hirten-Fest ihnen ebenfalls Energie für die Bewältigung ihres beschwerlichen Alltags gibt.
Partyfieber - so haben junge Europäer Spaß – darum geht es bei ARTE am 26. Juli 2014 um 14.15 Uhr.
Sunday, May 04, 2014
ARTE: Gérard Depardieu: Lieben, essen, vögeln - im Kaukasus. Von Katja Nicodemus (zeit.de)
(zeit.de) Eine Arte-Dokumentation schickt den Schauspieler Gérard Depardieu auf den Spuren von Alexandre Dumas in den Kaukasus.
"Schöner Text. Ich glaub das wird eine Katastrophefilm fürs Gemüt oder ein unbeabsichtigtes Meisterstück. Aber was sich da wieder unseren kulturellen Fernseheliten ausgedacht haben? Sie kungeln auch mit jedem ... Der Obelix soll uns den Braten vor die Füße werfen. Es geht wohl nur um die Quote, da sicher am Ende des Films einfach nichts ... aber auch gar nichts relevantes herauskommt!!!
Im Zeitartikel wird der wohl treffliche Satz formuliert: "Man könnte sagen, dass hier ein Promi-Konzept zu etwas Tragikomischem implodiert" - worauf mir einfiel, dass das wohl beinahe schon eine universelle Aussage ist ... ich bin gespannt, wie das abgeht ... heute abend. Ich vermute, da es äußerst selten in unseren spröden Zeiten vorkommt, sich selbstironisch in Szene zu setzen und sich dabei auch selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ich vermute, dass das ganze mehr als peinlich wird. Depardieu hat sich ja ernsthaft in merkwürdige Situationen begeben. Ich sage nur Busenfreundschaften mit den richtigen Kerlen aus einer anderen Welt, weil er sich zu Hause gelangweilt hat. Und das meint er auch so ... Wenn das heute abend nicht funzt, dann muss ich schon mal die Redaktion in Frage stellen, die das veranlasst hat. Dann ist das eine ganz billige Nummer, und ich muss teils den Spartenkanal in Frage stellen oder fragen, wer hat denn da schon wieder seine Hände im Spiel gehabt hat ... und sein Gehirn nicht eingeschaltet." (Ralph Hälbig)
Der Zeitartikel hier >>>
In einer Suite des Pariser "Hôtel des Trois Empereurs" entschließt
sich Alexandre Dumas 1858 aus einer plötzlichen Anwandlung heraus,
zusammen mit dem Maler Jean-Pierre Moynet in den Kaukasus zu reisen.
Festgehalten haben sie dieses Abenteuer im Buch "Gefährliche Reise durch
den wilden Kaukasus (1858-59)“. Der französische Schauspieler Gérard
Depardieu ist sowohl ein begeisterter Leser von Dumas als auch ein
Kenner und Liebhaber des Kaukasus. Es entstand die Idee, dem Text zu
folgen und eine Reise auf den Spuren des berühmten Autors zu unternehmen
- begleitet wurde er dabei vom Zeichner Mathieu Sapin.
Im Zwiegespräch zwischen den beiden erfährt der Zuschauer mehr über die Person und den Künstler Gérard Depardieu, dessen Stimme zuweilen eins wird mit der des Autors. Während der Reise liest der Schauspieler immer wieder aus Dumas‘ Originaltexten. Die grandiosen Landschaftsbilder und die Entdeckung des heutigen Kaukasus schlagen Brücken zu den damaligen Erlebnissen und geben dem vor rund 150 Jahren verfassten Reisebericht eine neue, aktuelle Dimension.
Unter anderem besuchen Depardieu und Sapin die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Dort gesellt sich der lokale Journalist und Historiker Fuad Akhundov zu ihnen. Natürlich hat sich die Gegend seit Dumas‘ Besuch 1858 stark verändert. Baku ist eine hochmoderne Großstadt geworden – eingebettet in die aserbaidschanische Tradition mit all ihren Widersprüchen.
Gérard Depardieu führt auf eine abwechslungsreiche und humorvolle Exkursion in eine wenig bekannte Region. Es geht um deren Geschichte, die Menschen und Kulturen, aber auch um Dumas und Depardieu, die beide - im Leben wie in der Kunst - ständig auf der Suche geblieben sind.
TV-Kritik: "Reise durch den Kaukasus" - Abenteuer und Unvernunft, das gefällt ihm [faz.net]
"Schöner Text. Ich glaub das wird eine Katastrophefilm fürs Gemüt oder ein unbeabsichtigtes Meisterstück. Aber was sich da wieder unseren kulturellen Fernseheliten ausgedacht haben? Sie kungeln auch mit jedem ... Der Obelix soll uns den Braten vor die Füße werfen. Es geht wohl nur um die Quote, da sicher am Ende des Films einfach nichts ... aber auch gar nichts relevantes herauskommt!!!
Im Zeitartikel wird der wohl treffliche Satz formuliert: "Man könnte sagen, dass hier ein Promi-Konzept zu etwas Tragikomischem implodiert" - worauf mir einfiel, dass das wohl beinahe schon eine universelle Aussage ist ... ich bin gespannt, wie das abgeht ... heute abend. Ich vermute, da es äußerst selten in unseren spröden Zeiten vorkommt, sich selbstironisch in Szene zu setzen und sich dabei auch selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ich vermute, dass das ganze mehr als peinlich wird. Depardieu hat sich ja ernsthaft in merkwürdige Situationen begeben. Ich sage nur Busenfreundschaften mit den richtigen Kerlen aus einer anderen Welt, weil er sich zu Hause gelangweilt hat. Und das meint er auch so ... Wenn das heute abend nicht funzt, dann muss ich schon mal die Redaktion in Frage stellen, die das veranlasst hat. Dann ist das eine ganz billige Nummer, und ich muss teils den Spartenkanal in Frage stellen oder fragen, wer hat denn da schon wieder seine Hände im Spiel gehabt hat ... und sein Gehirn nicht eingeschaltet." (Ralph Hälbig)
Der Zeitartikel hier >>>
Reise durch den Kaukasus. Gérard Depardieu auf den Spuren von Alexandre Dumas
Sonntag, 04. Mai um 21:55 Uhr (54 Min.)
link: arte.tv
Im Buch "Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus" hielt Alexandre
Dumas seine persönlichen Reiseabenteuer des Jahres 1858 fest. Seine
Intuition, Leidenschaft und seine Unvernunft inspirierten Gérard
Depardieu rund 150 Jahre später, einen Teil der Reise auf Dumas‘ Spuren
nachzuerleben. Ähnlich wie sein Vorgänger wird er von einem Zeichner
begleitet ...
Im Zwiegespräch zwischen den beiden erfährt der Zuschauer mehr über die Person und den Künstler Gérard Depardieu, dessen Stimme zuweilen eins wird mit der des Autors. Während der Reise liest der Schauspieler immer wieder aus Dumas‘ Originaltexten. Die grandiosen Landschaftsbilder und die Entdeckung des heutigen Kaukasus schlagen Brücken zu den damaligen Erlebnissen und geben dem vor rund 150 Jahren verfassten Reisebericht eine neue, aktuelle Dimension.
Unter anderem besuchen Depardieu und Sapin die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Dort gesellt sich der lokale Journalist und Historiker Fuad Akhundov zu ihnen. Natürlich hat sich die Gegend seit Dumas‘ Besuch 1858 stark verändert. Baku ist eine hochmoderne Großstadt geworden – eingebettet in die aserbaidschanische Tradition mit all ihren Widersprüchen.
Gérard Depardieu führt auf eine abwechslungsreiche und humorvolle Exkursion in eine wenig bekannte Region. Es geht um deren Geschichte, die Menschen und Kulturen, aber auch um Dumas und Depardieu, die beide - im Leben wie in der Kunst - ständig auf der Suche geblieben sind.
Tuesday, October 22, 2013
ARTE FUTURE: Vollgas gen Westen? Georgien sucht seine Zukunft - Heute 23.50 auf ARTE (arte.tv)
Ich habe die Dokumenation in der ARTE Preview in Berlin gesehen. Stefan Tolz ist es gelungen - trotz der politischen Thematik, die ja nicht leicht umzusetzen ist in einem Film, wo man die Protagonisten vor die Kamera bringt und zu Aussagen "nötigt" - ein sehr poetisches und "tiefsinniges" Feature mit facettenreichen Anspielungen herzustellen. Die 90 Minuten sind in einem gewissen Sinne spannungsgeladen und wir dürfen weiterhin gespannt sein, wie es weitergeht in dieser interessanten Region.
Auch nach den Wahlen werden gewisse Perspektiven eine große Rolle spielen. Man kann sagen, dass Stefan Tolz sich getraut hat, eine Dokumentation im Vorfeld der Wahlen ins Fernsehen gebracht zu haben, die sich nicht nur durch den aktuellen Bezug legitimiert. Sein Film lebt nicht von der Halbwertzeit politischer Berichterstattung. Die politische Kultur dieses kleinen Kaukasusstaates wird hier trefflich eingefangen! Sehenswert!!
Schade nur, dass ARTE in einem gewissen Sinne auf den Spuren aller öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender wandelt, und so eine lange Dokumentation sozusagen zur Schlafenszeit um Mitternacht sendet. Für alle die es verpassen werden ..., wenigstens eine Woche lang, kann der Film in der Mediathek von Arte angesehen werden. Wie es dann weitergeht, werden wir sehen. Bei der zunehmenden Regionalisierung und Provinzialisierung des Fernsehens, bin ich da nicht zuversichtlich. (R.H.)
(arte.tv) Vollgas gen Westen? Bevor wir uns heute Abend in einer Dokumentation der Zukunft Georgiens widmen, können Sie sich bei ARTE Future schon jetzt in einen Wolga 21 setzen und das Land am Schwarzen Meer auf eigene Faust interaktiv entdecken: volga.arte.tv
Videos: vimeo.com
Facebook: facebook.com/volgasalon
Der Machtkampf in Georgien
Im Oktober 2011 gab der reichste Mann Georgiens, der Milliardär Bidsina Iwanischwili bekannt, für einen Zeitraum von zwei Jahren in die Politik zu gehen. Sein Ziel war es, Premierminister zu werden und den westlich orientierten aber autoritär regierenden Präsidenten Michail Saakaschwili von der Macht zu verdrängen.
Dieser Film zeigt, wie der Oligarch sein Ziel erreichte und wie Saakaschwili versucht, Georgien „mit Vollgas“ auf Westkurs zu halten.
Filmemacher Stefan Tolz, der Georgien seit mehr als 20 Jahren hat aus dem Wettstreit der beiden Politiker ein spannendes Roadmovie gemacht und trifft in seinem 40 Jahre alten Wolga 21 auf Gewinner und Verlierer des Wandels in dem kleinen Landes, dass eine Anbindung an EU und NATO anstrebt.
Der Film liefert kurz vor der Präsidentenwahl am 27. Oktober ein außergewöhnliches Insiderporträt Georgiens – und ist gleichzeitig eine Parabel auf die gesellschaftliche Situation in vielen anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks, in denen der Traum vom Westen zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen geführt hat.
Auch nach den Wahlen werden gewisse Perspektiven eine große Rolle spielen. Man kann sagen, dass Stefan Tolz sich getraut hat, eine Dokumentation im Vorfeld der Wahlen ins Fernsehen gebracht zu haben, die sich nicht nur durch den aktuellen Bezug legitimiert. Sein Film lebt nicht von der Halbwertzeit politischer Berichterstattung. Die politische Kultur dieses kleinen Kaukasusstaates wird hier trefflich eingefangen! Sehenswert!!
Schade nur, dass ARTE in einem gewissen Sinne auf den Spuren aller öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender wandelt, und so eine lange Dokumentation sozusagen zur Schlafenszeit um Mitternacht sendet. Für alle die es verpassen werden ..., wenigstens eine Woche lang, kann der Film in der Mediathek von Arte angesehen werden. Wie es dann weitergeht, werden wir sehen. Bei der zunehmenden Regionalisierung und Provinzialisierung des Fernsehens, bin ich da nicht zuversichtlich. (R.H.)
(arte.tv) Vollgas gen Westen? Bevor wir uns heute Abend in einer Dokumentation der Zukunft Georgiens widmen, können Sie sich bei ARTE Future schon jetzt in einen Wolga 21 setzen und das Land am Schwarzen Meer auf eigene Faust interaktiv entdecken: volga.arte.tv
Videos: vimeo.com
Facebook: facebook.com/volgasalon
Der Machtkampf in Georgien
Im Oktober 2011 gab der reichste Mann Georgiens, der Milliardär Bidsina Iwanischwili bekannt, für einen Zeitraum von zwei Jahren in die Politik zu gehen. Sein Ziel war es, Premierminister zu werden und den westlich orientierten aber autoritär regierenden Präsidenten Michail Saakaschwili von der Macht zu verdrängen.
Dieser Film zeigt, wie der Oligarch sein Ziel erreichte und wie Saakaschwili versucht, Georgien „mit Vollgas“ auf Westkurs zu halten.
Filmemacher Stefan Tolz, der Georgien seit mehr als 20 Jahren hat aus dem Wettstreit der beiden Politiker ein spannendes Roadmovie gemacht und trifft in seinem 40 Jahre alten Wolga 21 auf Gewinner und Verlierer des Wandels in dem kleinen Landes, dass eine Anbindung an EU und NATO anstrebt.
Der Film liefert kurz vor der Präsidentenwahl am 27. Oktober ein außergewöhnliches Insiderporträt Georgiens – und ist gleichzeitig eine Parabel auf die gesellschaftliche Situation in vielen anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks, in denen der Traum vom Westen zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen geführt hat.
Thursday, August 01, 2013
BLOG: Renaissance von einem Stalin Monument? (ralphhaelbig.tumblr.com)
copyright 2012: Ralph Hälbig
(ralphhaelbig.tumblr.com) In der Geburststadt von Stalin - in Gori - soll ein riesiges Monument von Josef Stalins wieder errichtet werden, welches in einer Nacht- und Nebelaktion im Juni 2010 abgerissen wurde. Schon vor Monaten hofften Bürger aus Gori, dass ein riesiges Stalin-Denkmal vor dem Museum wiederaufgebaut werden würde. Die sechs Meter hohe Statue wurde 1952, kurz vor dem Tod des Diktators, auf einem zentralen Platz von Gori errichtet. 2010 wurde sie nach der Entscheidung des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili abgerissen. Die Entscheidung der Wiederauferstehung der Statue fiel diesmal demokratisch, wurde vom Kultusmininsterium angewiesen. Gespannt können wir sein, wie es in Zukunft darum steht. Natürlich ist das politisch fragwürdig und die Gemüter sind erhitzt. Gori bekommt sozusagen sein “patriotisches Wahrzeichen" zurück …Ob das in Ordnung ist, darüber wird man sich äußern. Bis zum Geburstag Stalins im Dezember soll dann alles fertig sein. Bis dahin ist noch Zeit.
Wie die Georgier mit ihrem berühmtesten Landsmann umgehen, das geht natürklich weit über die Existenz einer Statue hinaus. Stalins Geburtshaus wird schon immer durch eine massive Überdachung für die Ewigkeit erhalten.
“Daneben steht ein prachtvoller Palast im sowjetischen Baustil – das Museum, das Josef Stalin gewidmet ist. Nur wenig erinnert hier an die Opfer des großen Terrors. Dafür blickt die Besucher aus jeder Ecke Stalin an – von Porträts, Teppichen und Gemälden mit Szenen im Geiste des sozialistischen Realismus. Seine Todesmaske ist die Krönung der Ausstellung." (Julia Smirnova, Moskau)
Auch das Stalin-Museum in Gori wirkt unzeitgemäß. Das Museum von Stalin sollte in ein Museum des Stalinismus umgebaut und Opfern des Terrors gewidmet werden. Bisher geschah aber nichts.
Stalin-Denkmäler werden allmählich wiederhergestellt. Einige Nichtregierungsorganisationen fordern zudem, das Museum der Okkupation zu schließen. Die neue Regierung hat sich bislang nicht zu dieser Initiative geäußert.
mehr in: welt.de
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Wednesday, January 02, 2013
FERNSEHEN. Nun auf 3sat - die Dokumentationsreihe zur Seidenstrasse vom SRF mit Georgien und Aserbaidschan (3sat.de)
Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling
Von trinkfreudigen Bauern, felsenfesten Glaubensbrüdern, vergessenen Flüchtlingen und menschenfreundlichen Milliardären.
Auf Marco Polos Spuren reist der Kaukasus- und Zentralasienexperte
Peter Gysling von Venedig bis nach Xi’an in China und vermittelt so auf
ganz persönliche Weise den Charme und den Mythos des Reisens auf den
historischen Handelswegen.
Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die zweite Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch Georgien - von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi. Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. Die neuen Casinos und Fünfsterne-Hotels wirken wie ein potemkinsches Dorf. In der wilden Bergwelt der Region Adscharien entdeckt Peter Gysling ein ganz anderes Georgien. Die Menschen dort leben von einer bescheidenen
Landwirtschaft und wirken besonders engagiert und selbstbewusst. Im monumentalen Felskloster Vardzia betet Vater Lazare für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50.000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind auf sieben Stockwerken labyrinthartig miteinander verbunden. Der 56-jährige Bidsina Iwanischwili hat in Russland mit
Computern, Telefongeräten und einer Kreditbank ein Vermögen verdient.
Seit seiner Rückkehr nach Georgien versteht sich Iwanischwili als Menschenfreund. Er hat zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit Geldsegen beglückt. Der öffentlichkeitsscheue Milliardär führt Peter Gysling durch seinen Tifliser Glaspalast, der eine schöne Kulisse für einen James-Bond-Film geben würde. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Hunderttausende von Arbeitsplätzen
schaffen und Georgien von der Armut befreien.
Morgen:
Peter
Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er
bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an
Die
dritte Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch
Aserbaidschan, von Sheki über Naftalan nach Baku. Aserbaidschan ist
berühmt für seine Teppichtradition. Die Zeiten der kleinen
Familienbetriebe sind allerdings vorbei. Peter Gysling besucht die
privatisierte Seidenfabrik in Sheki, einst die größte
Seidenproduktionsstätte der Sowjetunion. Heute arbeiten dort rund 900
Weberinnen, fertigen in Handarbeit Baumwoll- und Seidenteppiche nach
traditionellen Vorlagen und bewahren so das kulturelle Erbe. In der
Stadt Naftalan tritt Schweröl ohne komplizierte Förderung an die
Erdoberfläche. Das Kur-Baden im schwarzen Gold ist seit Sowjetzeiten ein
Hit: Es hilft angeblich gegen Rheuma, Arthritis und Schuppenflechte.
Peter Gysling gewinnt einen heiteren Einblick in die skurrile Welt der
Ölwannen und Bademeister. Die Faszination des aserbaidschanischen
Ölbooms erlebt er auch auf Neft Dashlari mitten im Kaspischen Meer: Es
ist die größte Offshore-Plattform der Welt. Die Fotografin Rena Effendi
nennt man "das soziale Gewissen Aserbaidschans". Sie dokumentiert in
Bildern das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums in Armut
leben. Freie Wahlen und freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Als
junger Mensch müsse man seine Wahl treffen, die schwerwiegende
Konsequenzen haben könne: Zugunsten des autokratischen Präsidenten
Rakhat Aliyev - oder zugunsten einer ersehnten freien Demokratie. Peter
Gysling trifft eine unerschrockene Gruppe aus der Blogger-Szene in
Baku.
Saturday, November 10, 2012
FERNSEHEN: Heute: Genial - einfach - magisch: Erfinder in Georgien. Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár
(mdr.de) "Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts, aber auch ganz praktische Dinge, wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.
MDR, Sa., 10.11., 18:00 Uhr
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Saturday, October 27, 2012
FERNSEHEN: Heute: Schön, schrill, geistreich - Künstler in Tbilisi. Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Sa., 27.10., 18:00 Uhr
Lebendige Folklore und Tradition - der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt - eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat. Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung - überall sprudelt der Durst nach neuen Formen und klugen Inhalten nur so über: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden; Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen; und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren. Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Mit: Irma Sharikadze,
Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili
(Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina
Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.
+++
Nice, shrill, keen - Artists from Tbilisi
footage also in Pur Pur
Friday, October 26, 2012
DOK-SERIE: Trailer "DOK - Seidenstrasse" ab 9.11.2012 auf SF 1 (videoportal.sf.tv)
(videoportal.sf.tv) In sieben Folgen macht Peter Gysling das Publikum bekannt mit den vielfältigen Kulturen und grossartigen Landschaften entlang der legendären nördlichen Route. Das Abenteuer führt die profilierten Kaukasus- und Zentralasien-Kennerinnen und -Kenner sowie alle Interessierten von Venedig nach Xi'an in China.+++ Mit einem ausgesprochen tollem Team war ich unterwegs in Georgien. Es hat mir sehr viel Spass gemacht mit Helen Stehli Pfister, Chirtoph Müller, Peter Gysling, Reto Vetterl, Pascal Nufer, Laurent Stoop, Maja Kobaidze, Dinara Diana Maglakelidze, Jago Arabuli zusammenzuarbeiten. Vor allem auf den zweiten Teil der Reportage über Georgien bin ich sehr gespannt, und dann auch auf den dritten Teil über Aserbaidschan, wo Alina Abdullayeva die Kontakte hergestellt hat ... Im Südkaukasus sind zu sehen u.a.: Vater Lazare im Höhlenkloster Wardzia, Bidsina Iwanischwili in Tbilisi, Eter Turadze in Batumi, Lasha Bakradze in Tbilisi, Rena Effendi in Baku und viele andere mehr . Dank auch durch die Unterstützung von kaukasus-reisen.de (Ralph Hälbig, 26.10.2012) +++
Ab 9.11. 2012 um 21.00 Uhr auf SF 1
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Location:
Schweiz
Sunday, October 21, 2012
BLOG-CHANNEL: Anniversary - In Eight Years, 1.000.000 People Visited www.georgien.blogspot.com.
Today there is an anniversary in eight years, one million people visited www.georgien.blogspot.com. Thank you to all my loyal visitors and many thanks for the support. I hope that there will be still plenty of time to continue the Re-Blooging to themes about the Southcaucasus.
Furthermore, I am responsible for all contributions to the region very grateful!
Best regards, Ralph Hälbig
+++
Heute gibt es ein Jubiläum: in acht Jahren besuchten eine Million Leute www.georgien.blogspot.com. Vielen Dank an alle meine treuen Besucher and vielen Dank für die Unterstützung. Ich hoffe, dass weiterhin genügend Zeit vorhanden sein wird, um das Re-Blooging über Themen zum Südkaukasus weiterführen zu können.
Weiterhin bin ich für alle Beiträge zur Region sehr dankbar!!
Beste Grüße, Ralph Hälbig
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Friday, October 05, 2012
SCHWEIZER FERNSEHEN (SF): Milliardär an der Macht in Georgien. Peter Gysling bei Bidsina Iwanishvili (videoportal.sf.tv)
(videoportal.sf.tv) In Georgien kommt es zu einem Machtwechsel. Der neue starke Mann heisst Bidsina Iwanischwili. Der Geschäftsmann und Milliardär war bis anhin als Mäzen bekannt, der Schulen baute und in Georgiens Infrastruktur investierte. Iwanischwili hat «10vor10» vor den Wahlen durch seinen Prunkbau geführt.
PODCAST (20 min): Peter Gysling zu den Wahlen in Georgien
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Tiflis, Georgien
Friday, October 28, 2011
VIDEO: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
MDR +++ So., 30.10. +++ 16:05 Uhr
Wdh. Di., 01.11. +++ 10.53 Uhr
Windrose-Livestream
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch.
Wdh. Di., 01.11. +++ 10.53 Uhr
Windrose-Livestream
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch.
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Thursday, July 14, 2011
FERNSEHEN: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Sa., 16.07. +++ 18:00 Uhr +++ 14:30 min
Di., 19.07. +++ 09:35 Uhr +++ 14:30 min (Wdh.)
VIDEO (mdr.de) >>>
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren findet in Baku ein beispielloser Bauboom statt, dank der Petroldollar, die täglich ins Land gespült werden. Protzige Hochhausfassaden aus Glas und Beton formen die Silhouette der Stadt neu.
Doch der Boom fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet dagegen mehr und mehr. Die ansässigen Bewohner und ihr soziales Milieu werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft - freiwillig oder unfreiwillig.
Quelle: mdr.de
Di., 19.07. +++ 09:35 Uhr +++ 14:30 min (Wdh.)
VIDEO (mdr.de) >>>
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren findet in Baku ein beispielloser Bauboom statt, dank der Petroldollar, die täglich ins Land gespült werden. Protzige Hochhausfassaden aus Glas und Beton formen die Silhouette der Stadt neu.Doch der Boom fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet dagegen mehr und mehr. Die ansässigen Bewohner und ihr soziales Milieu werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft - freiwillig oder unfreiwillig.
Quelle: mdr.de
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Saturday, April 23, 2011
LESUNG: Einladung +++ Helga Kurzchalia, Lamaras Briefe +++ in Leipzig, 28.04.2011 (georgien.blogspot.com)

Helga Kurzchalia liest aus ihrem Briefroman "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus", 2010 Lichtig Verlag, Berlin www.lichtig-verlag.de;
Gleichzeitig Finnisage: Fotografie "Caucasian Mentality" von Ralph Hälbig + Weinverkostung mit Tibaneli
Website: www.lamarasbriefe.org
SR 2 KulturRadio, BücherLese >>>
AVIVA-BERLIN.de im September 2010 >>>
Die Lesung findet statt im Café Telegraph
am Do. 28.04.2011 um 19.00
Dittrichring 18 - 20, 04109 Leipzig
Tel.: 0341 980 63 78
www.cafe-telegraph.de
Mit Unterstützung von:
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www.kaukasus-reisen.de
www.tibaneli.com
Mehr hier: georgien.blogspot.com/Helga Kurzchalia
Monday, March 21, 2011
TELEVISION/VIDEO: Schön, schrill, geistreich – Künstler in Tbilisi. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Click for watching video: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/5840604.html (english: Nice, shrill, keen - Artists from Tbilisi)
Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig
Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.
Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.
Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Mit: Irma Sharikadze, Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili (Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.
Quelle: mdr.de
photo: Irma Sharikadze
Wiederholung: MDR +++ Di., 22.03. +++ 09:35 Uhr
Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig
Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.
Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.
Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Mit: Irma Sharikadze, Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili (Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.
Quelle: mdr.de
photo: Irma Sharikadze
Friday, March 18, 2011
FERNSEHEN: Schön, schrill, geistreich – Künstler in Tbilisi. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Click for watching video: FERNSEHEN / AUF GUTE NACHBARSCHAFT / Schön, Schrill, Geistreich - Künstler in Tbilisi: www.mdr.de/mediathek
MDR +++ Sa., 19.03. +++ 18:00 Uhr
Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig
Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.
Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.
Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Quelle: mdr.de
photo: Irma Sharikadze
MDR +++ Sa., 19.03. +++ 18:00 UhrEin Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig
Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.
Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.
Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Quelle: mdr.de
photo: Irma Sharikadze
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Friday, January 21, 2011
ERÖFFNUNG: Jörg Herold, Sieg ... in der Galerie EIGEN + ART Berlin (eigen-art.com)
photo: Ralph Hälbig
EröffnungSamstag, 22. Januar 2011
17 - 21 Uhr
Dauer der Ausstellung
22. Januar - 12. März 2011
Seit Ende 2008 arbeitet Jörg Herold an einer Folge von Bildwelten zu einem fiktiv erschaffenen Land. In loser Reihung überarbeiteter Kopien von ethnografischen Fotos hinterfragt er mit kritischem Blick das Fremde und Unbekannte. Seine Arbeiten beinhalten dabei seine Sicht auf Prozesse des Verlöschens weltweiter Lebensgemeinschaften auf allen Ebenen sozialer Strukturen.
Unter dem theoretischen Dach der „Postkolonialen Transformation“ analysiert er verschiedene Formen von Identität im lokalen und globalen Kontext, Aspekte der Gewalt und ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft. In Bildern, Skulpturen und Texten dokumentiert er die beschleunigte Konversion sozialer und kosmologischer Organisationen. Die Arbeiten befragen Vorstellungen zu Körperlichkeit und Muster von Ritualen marginalisierter Völker.
In einer achtwöchigen Reise durch Vietnam, Kambodscha, Thailand und Laos (Bilder von Ralph Hälbig von der Reise) beleuchtete Jörg Herold die indigenen Konstruktionen von Gemeinwesen sowie deren Interaktionen zwischen der „zentralen“ und der „peripheren“ Gesellschaft näher. Ähnliche thematische Ansätze führten ihn bereits 2006 und 2007 auf Reisen zur Wiege Europas: den Kaukasus (Bilder >>>). Eine Region von Gegensätzlichkeiten in Kultur, Religion und Brauchtum, verwurzelt in Jahrhunderte alten Traditionen. Dort suchte er den Ursprung Europas, warf einen Blick auf das Ursprüngliche, die Schönheit der Wildnis, das vermeintliche Paradies Gottes. Doch die Wirren vieler Konflikte haben tiefe Narben hinterlassen in den paradiesischen Orten und mancher Streit ist noch nicht entschieden.
Vor diesem Hintergrund fühlte Jörg Herold sich herausgefordert an Orten gestillter Geschichte „zu graben“ und Wurzelwerk an Überlieferungen freizulegen – der Eingriff des Künstlers als Zeitzeuge. Die Reise nach Südostasien folgte diesen konzeptionellen Überlegungen und Wirkungsansätzen erneut.
Von seiner Reise zurückgekehrt, hat Jörg Herold die dort gemachten Beobachtungen erneut aufgearbeitet und künstlerisch umgesetzt. Als „Dokumentararchäologe“, wie er sich selbst nennt, versucht er dabei mittels der Ethnologie und ihrer Erkenntnisse über die Vielfalt der Volksgruppen eine künstlerische Darstellung südostasiatischer Lebenswelten zu erschließen und die Einwirkungen regionaler Folklore vor Ort auf den Ist-Zustand unseres globalisierten Systems festzuhalten.
Eine zentrale Aufgabe des Dokumentararchäologen ist, die Möglichkeiten der Erinnerung für die Zukunft aufzuzeigen und in dem Konflikt zwischen Ästhetik und Ethik der Darstellung hervorzuheben. Vor diesem Hintergrund soll das Projekt in 10 Jahren noch einmal wiederholt werden, um die Beobachtungen zu ergänzen, zu erweitern und im kulturellen Gedächtnis zu speichern.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.eigen-art.com
Das Projekt wurde gefördert vom Haupstadtkulturfonds.
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