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Saturday, May 06, 2023

Interview mit Kaukasus-Reisen. Hans Heiner Buhr über seinen Traum vom grenzenlosen Reisen in dieser atemberaubenden Region.

Interview von Ralph Hälbig

Hans Heiner Buhr, ehemaliger Deutsch-Lehrer, jetzt Reiseunternehmer und Künstler in Georgien, gehört zu den Pionieren, die deutschsprachige Reisende mit kleinen Abenteuer-Reisen in diese Region gelockt haben. Anfangs begann er als Ein-Mann-Unternehmer zusammen mit lokalen Freunden und Familie in den späten Neunziger Jahren mit Kaukasus-Reisen ein feines, schmales Programm anzubieten. Sein Renner waren in dieser Zeit die Begleitung beim Viehabtrieb aus den hohen Bergen in Tuschetien hinunter in das Winterquartier der Schafherden. BjØrn Erik Sass schrieb darüber 2010 eine große Reportage in DIE ZEIT - Heute ist das Familienunternehmen mit knapp 10 Angestellten und freien Guides auf Reisen in Georgien und in die Nachbarländern im Kaukasus spezialisiert. Kaukasus-Reisen hat sein Programm wohlüberlegt erweitert und bietet maßgeschneiderte Touren und Rundreisen für Einzelpersonen, Paare und Gruppen an und legt dabei besonderen Wert auf Inhalte und Qualität statt Quantität.

Die Touren von Kaukasus-Reisen führen durch malerische Landschaften und bieten den Reisenden die Möglichkeit, die Kultur und Geschichte Georgiens, Armeniens und Aserbaidschans kennenzulernen. Zusätzlich zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten werden traditionelle Gerichte und lokale Weine angeboten. Das Unternehmen arbeitet eng mit örtlichen Reiseführern und Hotels zusammen, um den Reisenden ein authentisches Erlebnis zu bieten und ihnen die Kultur und Mentalität der Kaukasier näherzubringen. Für alle, die neugierig sind und nach den schwierigen Corona-Jahren vorhaben, bald in diese Weltgegend zu reisen, dazu hier ein paar Antworten auf meine Fragen. Kaukasus-Reisen heißt euch willkommen!

Ralph Hälbig: Wie hat sich die Reisesituation in Georgien seit dem Ausbruch von Corona verändert und wie beeinflusst dies das Reiseverhalten? Sind bereits Anzeichen erkennbar, dass sich die Reiseaktivitäten trotz Inflation im Jahr 2023 wieder erholen werden?

Hans Heiner Buhr: Im Jahr 2018 sah es für deutsche Reisende in Georgien besonders vielversprechend aus: es gab zahlreiche günstige Flüge, die Buchmesse in Frankfurt und Leipzig mit ihrem Georgien-Spezial lockte viele Besucher an, der Euro war stark und es gab Visafreiheit. Auch das Interesse an dem neuen Reiseland Georgien war groß und es gab keinerlei Restriktionen.



Jedoch hat sich seit 2020 alles drastisch geändert. Die Einreiseregeln waren unklar und änderten sich ständig, Flüge wurden gecancelt, verlegt oder abgesagt. Es war ungewiss, ob der Flug überhaupt stattfinden würde. Der Gesundheitsstatus wurde reiseentscheidend und es war fraglich, ob man in einem Monat überhaupt gesund und mit den nötigen Dokumenten einreisen konnte. Was passiert, wenn man in Georgien auf einmal positiv getestet wird oder krank wird? Muss man dann in Quarantäne? Für unsere Gäste und uns Reiseveranstalter war diese Zeit sehr schwierig und absurd.

Mittlerweile hat sich das Reiseverhalten der Deutschen jedoch geändert. Viele planen nicht mehr langfristig, sondern spontan und kurzfristig. In den deutschen Medien wird viel über Georgien berichtet, jedoch auch oft besonders abschreckend über normale gesellschaftliche Konflikte, was potenzielle Reisende abschrecken könnte. Die Europäer richten ihren Fokus eher auf vermeintlich sichere Reiseziele wie Paris, Rom oder das Umland. Zudem sind die Flugpreise stark gestiegen und der Euro hat gegenüber dem Lari rund 30 bis 35% verloren, was die Kosten für die Reisenden und uns als Veranstalter erhöht.

Als Reiseveranstalter haben wir mit diesen Herausforderungen zu kämpfen. Wir müssen die Preise erhöhen, um unsere Kosten zu decken und dabei noch Gewinn zu machen. Manche Kunden in Deutschland empfinden dies als unangemessen, da sie im Supermarkt sehen, dass alles teurer wird.

Für uns ist die Situation schwierig, denn wir benötigen Planbarkeit. Unsere Reisen sind nur dann rentabel, wenn sie gut gebucht sind. Wenn wir beispielsweise nur zu 70% ausgebucht sind, dann verdienen wir kein Geld. Im schlimmsten Fall machen wir sogar Verlust. Wir befinden uns jetzt im vierten Jahr, in dem die Situation schwierig ist. 2020 war ein schlechtes Reisejahr, 2021 war ebenfalls schlecht, 2022 war schlecht und auch 2023 wird schlecht sein. Nur diejenigen, die es irgendwie geschafft haben, haben überlebt. In der Zwischenzeit haben sich viele kleine, spezialisierte Reiseunternehmen in Georgien neu gegründet, die uns Marktanteile streitig machen und uns zwingen, uns ständig weiterzuentwickeln und uns neu anzupassen. Durch den Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien tauchen negative Nachrichten in den deutschen Medien auf, was die Lage unsicher erscheinen lässt und viele Leute davon abschreckt, in diese Region zu reisen. Das ist momentan unser Dilemma, mit dem wir kämpfen, mit vielen verschiedenen Faktoren, die das Reisen erschweren oder unsicher erscheinen lassen. In Georgien sagt man, dass nach sieben guten Jahren, sieben schlechte Jahre folgen.

Andererseits haben wir auch Gäste, die uns Reiseangebote aus 2020, 2021 oder 2022 vorlegen, die damals nicht kommen konnten und jetzt sagen: "Wir haben hier ein Angebot von Ihnen vorliegen, können Sie das bitte aktualisieren, denn wir möchten jetzt in 2023 endlich unsere lang geplante Reise nachholen?" Solche Gäste gibt es natürlich auch, die das damals nur aufgeschoben haben und jetzt mit uns reisen möchten.

Ralph Hälbig: Wie denkst du, wird sich das Reiseverhalten in Zukunft verändern? Möchten die Reisenden vermehrt eine Reiseagentur als Berater und Unterstützer oder eher ein Komplettpaket mit Rundum-Betreuung? Welche Wünsche äußern die Reisenden bezüglich ihrer Reise nach Georgien?

Hans Heiner Buhr: Bezüglich des Reiseverhaltens der Georgiengäste möchte ich sagen, dass sich dieses stetig ändert und in Bewegung bleibt. Insgesamt werden die Wünsche und Anforderungen der Menschen immer individueller, da niemand mehr eine standardisierte Reise möchte. Jeder möchte das Besondere erleben und es selbst entdecken, anstatt es vorgesetzt zu bekommen. Daher passen wir unsere Reiseangebote stark an die individuellen Wünsche unserer Gäste an. Wir haben auch festgestellt, dass Gäste sich spontaner entscheiden, jedoch trotzdem intensiv durch Reiseliteratur und das Internet recherchieren, um sich auf ihre Reise vorzubereiten.

Die Ansprüche unserer Gäste werden immer höher, insbesondere was die Qualität der Unterkünfte und des Services betrifft. In Georgien möchte man keinerlei Abstriche mehr machen und erwartet den besten Service und die beste Qualität in Bezug auf Betten, Zimmer und Frühstück.

Was suchen die Gäste in Georgien? Viele suchen nach unberührter Natur und sind von der Vielfalt, die Georgien zu bieten hat, überrascht. Aber auch das pulsierende Stadtleben, insbesondere in der Hauptstadt Tiflis, Kutaissi und Batumi, zieht die Gäste an. Die Gastronomie, Cafés und das Nachtleben sind ebenfalls von großem Interesse.

Viele Gäste möchten im Urlaub auch Luxus genießen und suchen nach 4- oder 5-Sterne-Hotels mit Pool.

Wir stellen auch fest, dass es Reisende gibt, die in ihrem Urlaub weniger Stationen aufsuchen möchten, dafür aber die Gegend besser und intensiver erkunden möchten. Die Weinregion Kachetien bietet sich beispielsweise für sternförmige Tagesausflüge sehr gut an, ebenso wie Tuschetien und Swanetien.

Andererseits gibt es vor allem auch jüngere Gäste, die ihren Urlaub möglichst intensiv erleben möchten und viel in einen kürzeren Zeitraum packen möchten. Es gibt sogar Gäste, die die drei Länder Aserbaidschan, Georgien und Armenien in 10 oder 12 Tagen sehen möchten, obwohl wir für die drei Länder eher mindestens 14 bis 16 Tage empfehlen.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Gruppenreisen an Popularität verlieren und dass unsere Gäste lieber in kleinen Gruppen oder mit Freunden und Familie unterwegs sind. Oft fragen unsere Gäste beispielsweise nach dem Alter und Geschlecht der anderen Reisenden, obwohl wir das zum Teil gar nicht wissen und auch nicht mitteilen möchten.

Ralph Hälbig: Wie lautet das Feedback deiner Gäste und welche Eindrücke von Georgien nehmen sie mit nach Hause?

Hans Heiner Buhr: Wir beobachten auch, dass sich immer mehr Singles bei uns melden, die auf der Suche nach interessanten Gruppenaktivitäten sind. Dabei werden auch immer ausgefallenere Wünsche geäußert, wie zum Beispiel themenorientierte Reisen wie Eisenbahntouren, Pilzsammeltouren, Eselwanderungen oder Arbeit auf einer Farm oder Ranch. Hier hat Georgien noch viel Potenzial, um neue Produkte und Reisen anzubieten. Allerdings stellt sich auch immer die Frage nach der Wirtschaftlichkeit solcher Angebote.

In Bezug auf das Feedback unserer Gäste können wir sagen, dass es oft positiv ausfällt. Viele Gäste kommen immer wieder nach Georgien oder in den Kaukasus und möchten dann andere Facetten des Landes erleben. Sie können dabei schon viel besser einschätzen, was sie gerne möchten, weil sie das Land nun schon gut kennen.

Natürlich gibt es auch kritische Rückmeldungen und wenn etwas fehlt, melden sich die Gäste häufig schnell über WhatsApp oder einen Anruf bei uns. Wir helfen dann gerne dabei, den Kritikpunkt aufzuheben und den Service zu verbessern, zum Beispiel im Hotel oder an anderen Orten.

Ralph Hälbig: Hast du eine besondere Anekdote von einem Reisenden im Gedächtnis, die du gerne mitteilen möchtest?

Hans Heiner Buhr: Wir erzählen immer wieder gerne die Anekdote von zwei Gästen, die sich während unseres Reiseklassikers "Frühstück im Kaukasus" kennengelernt und ineinander verliebt haben. Nach zwei oder drei Jahren haben sie die Reise gemeinsam als Ehepaar wieder mit uns durchgeführt und waren auch beim zweiten Mal total begeistert von unseren Reiseleitern David und Eka. Eine andere Geschichte: "Ein Ehepaar hatte eine Autopanne in Vashlovani, an einem der wenigen entlegenen Orte ohne Netzempfang. Der Mann kletterte auf einen Berg in der Nähe und konnte uns dann am Abend endlich erreichen. Wir sendeten einen Abschleppwagen in die Gegend, der dann natürlich prompt auch keinen Netzempfang mehr hatte und so war untereinander und mit uns keine Kommunikation mehr möglich. Doch wie durch ein georgisches Wunder trafen sie sich plötzlich und wurden glücklich abgeschleppt, es war dann mittlerweile gegen 0.00 Uhr nachts. Alle waren glücklich."

Ralph Hälbig: Deine ersten Reisen - Ende der 90iger Jahre - hast du ja in deiner Ferienzeit (du warst Deutsch-Lehrer in einer Schule in Tbilisi) nebenher organisiert. Dabei hast du vor allem bewusst die Unwägbarkeiten einer Abenteuerreise gesucht und Reisende quasi eingesackt. Meinst du, dass man so etwas auch heute noch anbieten kann, und dass man den Menschen vermitteln kann, sich auf diese spontane und ungewisse Art auf eine andere Kultur einzulassen? Gibt es Bedürfnisse in diese Richtung, oder ist das für die Reisenden eher zu vage, sich darauf einzulassen? In den 90er Jahren und Anfang der 2000er Jahre war alles in Georgien noch sehr wild! Eine überbordende und überraschende Gastfreundschaft konnte manchmal jeden Reiseplan über den Haufen werfen, oder die Wetter- und/oder damaligen Straßenverhältnisse hatten einen festgesetzt! Wie siehst du das heute mit der Gastfreundschaft in Georgien? Hat sich da etwas geändert?

Hans Heiner Buhr: Die wilden Zeiten sind leider vorbei. Georgien ist heute stabil und die Sicherheit der Gäste im Land hat höchste staatliche Priorität, was sich in neuen Standards, in Ausbildungskursen für touristische Berufe und auch in einer stärkeren Regulierung der Tourismusbranche zeigt. Jedoch laden die fantastischen Berge des Großen und Kleinen Kaukasus, entlegene Täler in Chewsuretien, Tuschetien, Ratscha und Adscharien wie eh und je zu abenteuerlichen Treckingtouren ein.

Das Bedürfnis nach individuell geführten, themenorientierten Kleingruppenreisen ist sicherlich noch vorhanden. Jedoch sind solche Reisen sehr aufwendig und müssen sowohl inhaltlich, programmatisch, als auch von der Dauer und dem Service her stimmig sein, um zu überzeugen. Folglich sind sie dementsprechend teuer und aufwendig zu organisieren, zu konzipieren und erfolgreich durchzuführen. Diese Reisen zu gestalten halte ich für die hohe Kunst des Tourismus. Zum Beispiel habe ich im Jahr 2013 eine sehr individuelle Kunstreise mit dem Kunstverein Schweinfurt erfolgreich durchgeführt und hätte durchaus Interesse, eine ähnliche Reise in neuer Form durchzuführen oder eine Reise in Georgien mit einem architektonischen Schwerpunkt aufzubauen und anzubieten.

Georgien hat in Bezug auf Gastfreundschaft und Tourismus in den letzten Jahren eine Professionalisierung erfahren. Dennoch ist es nach wie vor möglich, die herzliche Gastfreundschaft der Georgier zu erleben, jedoch abseits der touristischen Hotspots in den abgelegeneren Regionen des Landes. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr junge Georgier sehr gut Englisch und auch Deutsch sprechen und somit ihre Heimat authentisch und leidenschaftlich präsentieren können. In manchen Fällen machen sie dies sogar besser als zugereiste Deutsche.

Ralph Hälbig: Wo siehst du den Tourismus in Georgien in den nächsten zehn Jahren? Was wünschst du dir für die Zukunft des Tourismus in Georgien?

Hans Heiner Buhr: Ich denke, dass der Tourismus in Georgien in den kommenden Jahren sehr interessante Entwicklungen erfahren wird. Viele junge Georgier kehren aus dem Ausland zurück und bringen neue und frische Konzepte in Gastronomie, Hotel und Reisebranche mit, auf die wir "alten Tourismus-Haudegen" unter Umständen gar nicht kommen. Es gibt noch viele Ideen, die man umsetzen könnte.

Insbesondere möchten wir die drei Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan stärker miteinander verknüpfen und bieten unsere Reisen länderübergreifend an. Besonders unsere Selbstfahrerreisen können gut kombiniert werden, z.B. von Baku nach Batumi oder von Tiflis nach Jerewan, um die verschiedenen Kulturen kennenzulernen und zu vergleichen.


Längere Reisen sind auch gefragt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man eine Wanderung von Lagodekhi nach Batumi anbieten könnte, abseits von belebten Straßen durch die Berge, oder auch Reittouren, die das Außergewöhnliche bieten. Außerdem möchte ich unsere Radreisen empfehlen sowie unseren Klassiker "Frühstück im Kaukasus", der bis heute zu unserer besten und schönsten Kleingruppenreise in Georgien gehört.

Ralph Hälbig: Wie willst du eigentlich demnächst deine touristischen Konzepte verändern und weiter entwickeln? Was sind deine nächsten Pläne?

Hans Heiner Buhr: Ich habe schon vor drei bis vier Jahren eine Reise konzipiert, die den Kaukasus einmal komplett umrundet. Von Tiflis über die georgische Heerstraße nach Stepantsminda, von dort nach Wladikawkas, weiter nach Grosny, quer durch Dagestan bis nach Machatschkala und schließlich nach Süden über die aserbaidschanische Grenze nach Baku. Von dort aus geht es nordwestlich entlang der alten aserbaidschanischen Seidenstraße, durch Scheki nach Lagodechi und schließlich zurück nach Tiflis. Diese Reise könnte man gut als geführte Tour mit Geländewagen oder als Selbstfahrerreise machen - sobald das nach dem Krieg wieder möglich ist.

Mein Traum bleibt das grenzenlose Reisen im Kaukasus. Ich wünsche mir, dass man eines Tages alle Gebiete der kaukasischen Länder ohne schwierige politische Grenzen bereisen kann.

Mehr zu Kaukasus-Reisen:

Web: kaukasus-reisen.de

Facebook: facebook/kaukasusreisen

Twitter: twitter/kaukasusreisen

Instagram: instagram/kaukasusreisen

Newsletter: kaukasusreisen/newsletter


Sunday, May 03, 2020

VIDEO: Grenzenlos - Unterwegs mit Kaukasus-Reisen in Georgien, Armenien, Aserbaidschan. via @kaukasus-reisen

Ein Menschenleben später begeben sich 3 Freunde aus dem Kaukasus auf einer Reise. Ein Featurefilm der Reiseagentur Kaukasus-Reisen. Grenzenlos Reisen in Georgien, Armenien und Aserbaidschan - nach Corona.

Mit Bukhuti Papuashvili, Levon Ishkhano & Farik Aliev.
Musik & Musikanten: Ramizi Shubitidze & Rostomi Kirkitadze (GEO), Trio Aguas (ARM), Alafsar Rahimov & Shahriyar Imanov (AZE)

Tuesday, October 07, 2014

REISETIPP: Viehtrieb Tuschetien 2014 und Reiseplanung für 2015 (kaukasus-reisen.de)


“The best short adventure journey between Europe and Asia”

“An experience of a lifetime !” Mike Bourgault

more: kaukasus-reisen.de/sheep drive tusheti

Schafabtrieb: Mit den georgischen Schäfern von den Bergen Tuschetiens im Großen Kaukasus hinunter in die Weinregion Kachetien. Abenteuer – und leichte Wandertour. Wanderzeit drei Tage, Transfers mit Geländewagen nach/von Tuschetien. Neben den Schafen laufen auch die Pferde, Kühe und Hunde der Hirten über die Berge in die Ebene. Den Herbst im georgischen Großen Kaukasus erleben

Reisetermine:
26.09. – 02.10.2015

Teilnehmerzahl: 3-10
Reisepreis: EUR 1180.00

Tuschetien liegt abgeschlossen von der Kette des Großen Kaukasus im Nordosten Georgiens und ist die Heimat der Tuschen. Zweimal im Jahr wechseln die tuschetischen Hirten die Weiden für ihre Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde. Im Frühjahr ziehen sie von den südlichen Steppen in Schiraki an der aserbaidschanischen Grenze quer durch Kachetien nach Norden und dann über den 2970 m hohen Abanopass in die tuschetischen Bergdörfer. Auf saftigen Wiesen in der rauen Höhenluft stellen sie die vorzüglichsten tuschetischen Käsesorten her, bewirtschaften ihre Herden und pflegen jahrhundertealte Traditionen.

Ende September nach der Kartoffelernte und bevor im Hochgebirge der erste Schnee fällt werden die provisorischen Hirtenlager wieder abgebaut, Pferde, Esel und Lastkraftwagen beladen und die Herden über Tagesetappen von 20 bis 30 km zurück nach Kachetien getrieben. Neben unseren regulären Touren nach Tuschetien in den Sommermonaten bieten wir diese Abenteuerreise nur zu einem Termin im Herbst an. Es erwarten die Teilnehmer grandiose Landschaften, tuschetische Gastfreundschaft, Einsamkeit und ein abenteuerlicher Zug mit den Herden zu Pferd oder zu Fuß über die Kette des großen Kaukasus. Tuschetien ist ein Eldorado für Naturfreunde, Reiter, Abenteurer, Angler, Fotografen, Journalisten und Künstler.

2010 hat der Autor Bjørn-Erik Sass an dieser Tour teilgenommen und für Die Zeit in der Rubrik Reisen darüber berichtet:

zeit.de/2010/Georgien

Reiseprogramm: kaukasus-reisen.de/viehtrieb-tuschetien

Sunday, July 27, 2014

ARTE-YOUROPE: Junge Tushen bei Zezvaoba in Georgien. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig - Sendung. Partyfieber - So bunt haben junge Europäer Spaß (arte.tv)

Timecode: 05:20 - 10:23

Samstag, 26. Juli um 14:10 Uhr (27 Min.)

(arte.tv) Auch wenn es oft nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Alltags. Was sie außerdem mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien gemein haben, findet "Yourope" heraus.

Der Sommer ist die Zeit der Festivals und der großen Partys. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund und das Feiern folgte einem strengen Ritual, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Arbeitsalltags. Sie gehorchen nicht mehr religiösen und regionalen, sondern globalen "Moden". In diesem Jahr zum Beispiel stehen Holi-Partys ganz oben auf der Rangliste der Party-Pflicht-Events, Festivals der Farben, angelehnt an das religiöse indische Frühlingsfest. Andere, etwa in den Niederlanden, feiern Nachhaltigkeitspartys: Sie feiern zwar ausgelassen, versuchen aber trotzdem einen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt zu leisten.

Auch wenn es manchmal nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Selbst die scheinbar monotonen "Electropartys sind nicht nur fressen, saufen, scheißen", wie es der deutsche DJ Dominik Eulberg etwas drastisch formuliert. Sie haben trotz allem viel gemein mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien, deren Hirten-Fest ihnen ebenfalls Energie für die Bewältigung ihres beschwerlichen Alltags gibt.

Partyfieber - so haben junge Europäer Spaß – darum geht es bei ARTE am 26. Juli 2014 um 14.15 Uhr.

Sunday, July 06, 2014

AUSSTELLUNG: UNGEDULD DER FREIHEIT SALON HANSA Berlin goes GALERIE HOLGER JOHN Dresden (galerie-holgerjohn.com)

(galerie-holgerjohn.com) ... mit Malerei von Hans Heiner Buhr aus Tbilisi


Created with flickr slideshow.


Rähnitzgasse 17 | Ecke Heinrichstrasse
01097 Dresden - Neue Königsstadt - Barockviertel

Ausstellung von 30.5 – 22.6.2014
Dienstag – Sonntag 14 – 19 Uhr

Artisten

JUNIOR TOSCANELLI, PIA DEHNE, JONNY STAR, FRANK BAUER, ISA GENZKEN, OLIVIA BERKEMEYER, ARMIN BOEHM, SASCHA BOLDT, LUKAS BUGLA, SASKIA BUWERT, LISA JUNGHANß, JACOB COENDERS, LEOPOLD COENDERS, FRANK DIERSCH, SEBASTIAN LUKAß, BJÖRN DRESSLER, NICOLAS DUPONT, OLIVER BORNER, ROEY HEIFETZ, FLORIAN HEINKE, CHRISTIAN HOISCHEN, ERIKA LUST, ANDREW DICK, HANS HEINER BUHR, MARCUS MÜLLER SCHOENEICH, SILKE HÖPPNER, ANDREY KLASSEN, MAXIMILIAN RÖDEL, DIETMAR MÜLLER, MICHA KOCH, MARC GROESZER, ALEXANDER KLENZ, FRANZISKA KLOTZ, CLAUDIA VAN KOOLWIJK, SVENJA KREH, ANNE LANGENBACH, ISA MELSHEIMER, LEA ASJA PAGENKEMPER, REGINE MÜLLER WALDECK, ANDREAS BRÄUNSDORF, SADOR WEINSCLUCKER, EVA RAEDER, JENNY ROSEMEYER, DENNIS RUDOLPH, MORITZ SCHLEIME, TORSTEN SOLIN, MIRIAM VLAMING, BJÖRN WELTBRANDT WALLBAUM, MARCUS WITTMERS, MICHAEL WUTZ, HANSA WIẞKIRCHEN, HOLGER JOHN

GALLERY OPEN AIR special guest: SALON SUISSE SÄCHSISCHE SCHWEIZ HELMUT OTTO RABISCH (tout les jours en plein air) STEFFEN FISCHER (Dresden/Dürrrörsdorf) VOLKER LENKEIT (Pirna) ICEMANN (staatenlos) CHRISTOPHER HALEY SIMPSON (Dresden/Greater Lancaster & Morecambe)

Galerie Holger John

Sunday, January 19, 2014

KAUKASUS-REISEN: Reise in die Wintersteppe zu den Hirten von Schiraki und in die Weinregion Kachetien (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Für Kurzentschlossene: Ab 15.02. gehen wir in den Südosten Georgiens in die Steppe von Schiraki und in den Nationalpark Vashlovani und dann auf einen Abstecher in die Weinregion Kachetien. Ein Besuch bei den tuschetischen Hirten in ihren Winterquartieren und in unvergleichlichen Landschaften. Reisedauer 7 Tage. Wenig Komfort dafür Abenteuer, Schafe, Hunde, Pferde, Vögel. Ideal für Fotografen.

Weitere Informationen hier: kaukasus-reisen.de/wintersteppe-schiraki

Saturday, January 18, 2014

KAUKASUS REISEN: Sicherheit - Wie sicher ist Chewsuretien ? (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Das Reisen in Georgien und in der historischen Bergregion Chewsuretien ist sehr sicher. Die Grenze nach Russland trennen hohe Berge und die natürlichen Zugänge über Pässe oder Täler werden von der nach Vorbild des Bundesgrenzschutzes aufgebauten Georgischen Grenzpolizei und auf der russischen Seite von Russischen Grenztruppen zuverlässig bewacht.

Die Infrastruktur entspricht nicht der der Alpen. Die Wanderwege sind eher schmale Pfade und es existieren keine Berghütten oder Unterstände. Die Wanderetappen gehen von Dorf zu Dorf.

Dabei geht es zum Teil über steinige Strecken, durch matschig-ausgetretene Kuhpfade, durch reißende Bäche und kurze Distanzen über Altschneefelder. Es muss besonders vorsichtig und immer sicher gelaufen werden.

Auf der Reise kommt man oft in Kontakt mit freilaufenden Tieren, wie Pferden, Rindern, Haushunden und seltener auch Wildtieren. Tiere können unvorhersehbar reagieren und man sollte sich vorsichtig und souverän verhalten. Im Zweifelsfalle hören Sie auf die Anweisungen des Guides und bleiben bei der Gruppe.

Unsere Guides und Helfer sind lokale Chewsuren. Das Verhältnis zwischen den Chewsuren und gegenüber Fremden ist freundlich, höflich und manchmal herzlich. Kaukasus-Reisen ist in der Gegend gut bekannt und unsere Gäste werden sehr freundlich aufgenommen.

REISE: Trekking in der Bergwelt von Chewsuretien, 2 Termine im Juli und August 2014 [kaukasus-reisen.de]

Eine 12-Tage-Trekkingtour mit Packpferden durch die Gebirgsregion Chewsuretien (English Version here) (русская версия)

more here: How safe is Georgia ? [quora.com] 

Thursday, August 01, 2013

KAUKASUS-REISEN. Snow in Tusheti, 30 July (kaukasus-reisen.de)







more: kaukasus-reisen.de

Sunday, March 17, 2013

EXHIBITION: Paintings in Gamrekeli Gallery in Tbilisi 6-15 March 2013. By Hans Heiner Buhr












"The PDF of the show "The Turkish Rider" here docs.google.pdf

Slideshow from the exhibition here: flickr.com

More paintings: heinerbuhr.de
  
Gamrekeli Gallery, in Tbilisi, Georgia: facebook.com/Gamrekeli-Gallery

more photos - opening the exhibition: facebook.com//Gamrekeli-Gallery



Plakat:artclubcaucasus.blogspot.de

Saturday, October 27, 2012

KUNST: Sebastian Bieniek in Georgien 2011 - Art House Pona . (sebastianbieniek.com)








Sebastian Bieniek stellt in Georgien sein Buch REALFAKE vor. August 2011

REALFAKE", 2011
Taschenbuch. 320 Seiten. Ein autobiographisch-episodisches Sachbuch zum Thema Fake.
22,50 €, ISBN:  978-3-942835-35-0, Erschienen am 25.07.2011 im TENLETTERS Verlag


Sebastian Bienieks Realfake ist eine fantastische und unterhaltsame Reise durch die Gedankenwelt eines Künstlers, der im Social Networking zunächst Chancen auf bessere Selbstvermarktung erblickte und in der Reflexion seiner Handlungen schließlich sein Weltbild herausfilterte, das stellenweise auch zur schonungslosen Kapitalismuskritik gerät.

Mehrmals wechselt der Autor die Genres zwischen Sachbuch, Autobiografie, prosaischem Drehbuch und philosophischen Notizen. Sanfte Wechsel, die den Grundgedanken umso glaubwürdiger in zahlreichen Aspekten entfalten: Alles im Universum strebt nach immer komplexeren Organisationsformen, um das eigene Überleben möglichst erfolgreich zu meistern.

Beim Menschen drückt sich dieses Streben als Gruppenzugehörigkeitsbedürfnis aus. Und eine Fake genannte, sinnstiftende »Brücke zwischen den Menschen« ist der Ursprung solcher Gruppen, der durch Überhöhung und Wiederholung in Raum und Zeit unüberprüfbare Autorität erlangt. Aller Erfolg, Ruhm und Macht beruhen auf der wiederholten Glorifizierung wundersamer Taten des Identitätsstifters durch jene, die an der daraus resultierenden Gruppenbildung profitieren.

Im dreiteiligen Aufbau des Buches setzt Bieniek den Fake, die Gruppe und die Masse in Beziehung zu den ebenso mythischen wie wissenschaftlichen Begriffen Licht, Energie, Dynamik und Struktur. Er glaubt dadurch selbst Einsteins Relativitätstheorie oder Darwins Evolutionstheorie widerlegen zu können. Interessante Einlassungen, die eine sich der Allgemeinverständlichkeit entziehende Wissenschaft unlauterer magischer Tricks verdächtigt, beispielsweise um bestehende Machtverhältnisse zu bestätigen.

Ich kann Realfake guten Gewissens als hochgradig inspirierendes Werk empfehlen, das den brillanten Geist eines kreativen Multitalents offenbart.

Klaus-Dieter Knoll, 05.09.2010
(amazon.de)

+++

Was ist echt und was nicht? Wie viele Wahrheiten gibt es? Ist gute Kunst Verarschung, darf sie es sein oder muss sie es? Können wir uns berühmter als Woody Allen machen- und welche Freunde von Brad Pitt kaufen Sebastian Bienieks Kunst ?

Bienieks erstes Buch ist ein erfrischend unkonventioneller Ausflug zu wichtigen Fragestellungen heutiger Kunst- und Kunstmarktmechanismen, verwoben mit der Suche eines Künstlers nach Liebe, Identität und Herkunft.

Unerwartete philosophische Kapriolen, die Suche nach den Potenzialen des sozialen Internets und eine ausgesprochen klare deutsche Sprache lassen mich das Buch immer wieder gern zur Hand nehmen und darin lesen.

Hans Heiner Buhr, 30.08.2011
(amazon.de)

+++

Ich empfand 'Real Fake' als ein ehrliches Buch. Ein ehrliches Buch über Wahrheit, Ideale und Glauben. Sebastian Bieniek's biografischer/philosophischer Diskurs beschreibt wie Ideale gefordert und zerstört werden und wie er dies für seine Arbeiten nutzt. Er beschreibt und erlebt eine geistige Evolution und überrascht mit Vielseitigkeit. Eine klare Leseempfehlung wenn man den Zeitgeist erfassen und einen Menschen kennen lernen will.

C. Dolcher, 17.02.2012
(amazon.de) 

Weiterer Link: kadekmedien.com



Performance auf dem Viehmarkt in Pona. Die Menschen die den Viehmarkt ausmachen wurden angehalten sich auf einer Leiwand festzuhalten und so den Viehmarkt abzubilden.


2011 folgte Sebastian Bieniek einer Einladung des Art House Pona eine Performance in der unmittelbaren Umgebung des Kunsthauses zu realisieren. Da sich das Kunsthaus in zwar einer wunderschönen, aber abgelegenen Gegend in Georgien befindet, erschien dem Künstler der dortige Viehmarkt als der interessanteste Ort um eine Performance zu machen.

Der Künstler entschied sich ähnlich wie in seiner Arbeit "Picture Of Equality/Picture Of Differance" (2001), die Besucher zu den Machern des Kunstwerks zu machen.

Somit betratt Sebastian Bieniek den Viehmarkt mit einer Leinwand in der Hand und bat die Viehmarkt-Besucher - und Teilnehmer diese Leinwand zu füllen. Er erklärte, dass er um den Viehmarkt zu "malen" nicht das was er sieht abmalen möchte, sondern die Menschen, die den Ort ausmachen auf der Leinwand "festhalten" möchte und wer könne das denn besser als die Menschen selbst?

Der Markt wird also einzig duch die "Zeichen" der Menschen, die ihn füllen/beleben ausgemacht. Und die Menschen sind nicht das was man sieht, sondern das was sie selbst tun. Deshalb müssen ihr Tun festgehalten werden, will man den "Ort" so wie er "lebt" bzw. erlebbar war festhalten.

Dazu angehalten von dem Künstler versammelten sich also die Menschen um die Leinwand und jeder unterschrieb sie bzw. malte etwas drauf. Bis es zu regnen begann... Ab da dienste die Leinwand den Menschen als eine Art Überdachung und der Regen, der ihr Aussehen veränderte war damit ein Teil des Prozesses und hinterließ genauso wie die Menschen seine Spuren auf dem aus der Aktion hervorgegangenem Gemälde.





Homepage des Künstlers Sebastian Bieniek:


AmazonShop: Books, Maps, Videos, Music & Gifts About The Caucasus

Sunday, September 30, 2012

FOTOGRAFIE: Impression - Offroad in Tuschetien. Von Hans Heiner Buhr (kaukasus-reisen.de)




Hans Heiner Buhr - Reiseleiter von Kaukasus-Reisen schickte mir eben via IPhone diese atemberaubende Landschaftsansicht aus Tuschetien ...

Tuesday, September 25, 2012

REISEN: Viehtrieb Tuschetien. Die schönste abenteuerliche Kurzreise zwischen Europa und Asien. (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Letzte Chance am Viehabtrieb im Kaukasus (Tusheti) teizunehmen, Tour Start: 29. September bis 6. Oktober

Schafabtrieb: Mit den georgischen Schäfern von den Bergen Tuschetiens im Großen Kaukasus hinunter in die Weinregion Kachetien. Abenteuer – und leichte Wandertour. Wanderzeit drei Tage, Transfers mit Geländewagen nach/von Tuschetien.

Reisetermin: 29.09. bis 06.10. 2012 – die schönste Jahreszeit in Georgien
Teilnehmerzahl: 3-10
Reisepreis: EUR 1050.00

Viehtrieb in Tuschetien, Georgien
Viehtrieb in Tuschetien, Georgien
Tuschetien liegt abgeschlossen von der Kette des Großen Kaukasus im Nordosten Georgiens und ist die Heimat der Tuschen. Zweimal im Jahr wechseln die tuschetischen Hirten die Weiden für ihre Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde. Im Frühjahr ziehen sie von den südlichen Steppen in Schiraki an der aserbaidschanischen Grenze quer durch Kachetien nach Norden und dann über den 2970 m hohen Abanopass in die tuschetischen Bergdörfer. Auf saftigen Wiesen in der rauen Höhenluft stellen sie die vorzüglichsten tuschetischen Käsesorten her, bewirtschaften ihre Herden und pflegen jahrhundertealte Traditionen. Ende September nach der Kartoffelernte und bevor im Hochgebirge der erste Schnee fällt werden die provisorischen Hirtenlager wieder abgebaut, Pferde, Esel und Lastkraftwagen beladen und die Herden über Tagesetappen von 20 bis 30 km zurück nach Kachetien getrieben. Neben unseren regulären Touren nach Tuschetien in den Sommermonaten bieten wir diese Abenteuerreise nur zu einem Termin im Herbst an. Es erwarten die Teilnehmer grandiose Landschaften, tuschetische Gastfreundschaft, Einsamkeit und ein abenteuerlicher Zug mit den Herden zu Pferd oder zu Fuß über die Kette des großen Kaukasus. Tuschetien ist ein Eldorado für Naturfreunde, Reiter, Abenteurer, Angler, Fotografen, Journalisten und Künstler.

2010 hat der Autor Bjørn-Erik Sass an dieser Tour teilgenommen und für Die Zeit in der Rubrik Reisen darüber berichtet: zeit.de/2010/Georgien