Friday, September 05, 2008

CONCERT: The Shin - Benefizkonzert für georgische Kriegsflüchtlinge

Paris (avec 33a), Berlin, Hamburg und Bremen

!!! The Shin singen auch ossetisch und abchasisch !!!

Pressemitteilung von: JARO Medien GmbH
PR Agentur: JARO Medien

(openPR) - „Wir singen für Dich, damit Du Luft holen kannst und das Lied weiterlebt.“

Eine der Grundregeln der georgischen Polyphonie ist die gegenseitige Hilfe der Sänger, die sich während des Gesangs gegenseitig „Atem schenken“, damit das Lied weiterlebt. Wie die Sänger eines georgischen Chors, will „The Shin“ den Flüchtlingen des Krieges in Georgien, den Menschen, in ihrer Not beistehen, mit drei Benefizkonzerten in Berlin, Hamburg und Bremen Ende Oktober 2008.

Der Krieg in Georgien hat jeden getroffen, auch die Musiker der Band „The Shin“. Die Familien waren verängstigt zu Hause in Georgien, die Freunde an der Front, Bekannte kamen bei Bombenangriffen ums Leben und einige Musiker selbst standen zum Teil auf den Mobilisationslisten.

Dass dieser Krieg ein weiterer Zug im Schachspiel zwischen Großmächten war, mag keiner bestreiten, dass dabei die Zivilbevölkerung mal wieder „geopfert“ wurde – ebenso. Der Bauer ist gefallen, beziehungsweise er ist geflohen, und hat nun nichts, außer seine Freunde, auf die er sich verlassen kann.

Solche Bilder begleiten jeden Krieg. Doch was haben sie mit georgischer Musik, insbesondere der Polyphonie zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf dem zweiten sehr viel. Georgische Polyphonie besteht unter anderem aus einem Sologesang, der um einen vom Chor gesungenen Klangteppich herum gewoben wird. Dieser Klangteppich besteht zu jedem Zeitpunkt aus einem bestimmten Ton, der vom gesamten Chor gesungen wird. Ununterbrochen. Die Sänger singen jedoch nicht durchgehend. Sie hören sich gegenseitig zu und wenn der Nachbar nicht mehr singen kann und einatmen muss, singen die um ihn herum weiter, damit die Melodie weitergeht und der Nachbar einatmen kann. Er, seinerseits, wird seinem Nachbar helfen, wenn dieser Luft braucht. Und so geben sie sich gegenseitig Luft und die Musik lebt weiter.

Dies ist auch die Botschaft, die „The Shin“ mit seinen drei Benefizkonzerten in Berlin, Hamburg und Bremen mitteilen will: „Wenn mein Nachbar in Schwierigkeiten ist, wenn er keine Luft mehr hat, helfe ich ihm, ich singe für ihn, damit er Luft holen kann“. Zusammen mit dem Publikum wird auf diesen Konzerten das traditionelle georgische Lied „Sinshara“ aufgeführt, das genau auf diesem Prinzip beruht. Damit soll auf einer musikalischen Ebene die Solidarität gegenüber den Kriegsopfern und den Flüchtlingen ausgedrückt werden.Darüber hinaus wird dieses Stück auf den drei Konzerten zusammen mit der Stimme des Publikums aufgenommen und im kommenden Album von „The Shin“ erscheinen, das zum Anfang des nächsten Jahres erwartet wird.

Mit jeder Eintrittskarte von diesen Konzerten werden acht Euro an die Stiftung „Lifeline Georgia“ überwiesen, die Flüchtlinge des georgischen Krieges unterstützt.

Die drei Benefizkonzerte:
19.10.2008, Berlin, Kulturbrauerei,20.00 Uhr
20.10.2008, Hamburg, Fabrik, 20.00 Uhr
21.10.2008, Bremen, Moments, 20.00 Uhr

„The Shin“, die momentan erfolgreichste und bekannteste georgische Weltmusik-Band, die mehrheitlich zur künstlerischen Elite Georgiens gehört, äußert sich auf einer musikalischen Sprache zum Krieg in Georgien, und das... nicht nur auf der eigenen Sprache, sondern auf der, der sogenannten „Feinde“: auf ossetisch und abchasisch

Die Musik von The Shin vereinigt auf brillante Weise Georgische Volksmelodien mit Jazz, die einzigartige Gesangstechnik Georgiens mit Scat-Gesang und Elementen des Flamenco, die ursprüngliche Musik des Ostens mit modernen Klängen des Westens. The Shin’s „instrumental theatre“ ist voller kultureller Zwischentöne. Die Musik pendelt zwischen purer Lebensfreude, gespickt mit viel Humor, und ernster aufrichtiger Feierlichkeit. The Shin erweitert das rhythmisch-harmonische Spektrum und würzt es mit exotischen Sounds von Europas südöstlicher Grenze zum Orient. Unter einem allgegenwärtigen sui generis Swing verschmilzt die guruli-artige Mehrstimmigkeit der Gruppe die heidnische Herkunft mit byzantinischen Festen, während der spezielle Klang der Georgischen Sprache sich wunderbar in die Scat Tradition des Jazzgesangs einfügt.

Buchstäblich vom ersten Ton an begeistert The Shin das Publikum mit einer meisterhaften Performance, mit musikalischer Virtuosität, mit explosivem Temperament und sprühendem Humor der Musiker, und vor allem mit einem bemerkenswerten emotionalen Zusammenspiel, das als Verbindung zwischen den Musikern und dem Publikum entsteht.

„Egari”, das neueste Projekt von The Shin, ist eine Zusammenarbeit mit Georgischen Folklore Musikern, Sängern und Tänzern. Es basiert auf Georgischer Polyphonie, dem Einsatz traditioneller Instrumente, feurigem Kaukasischem Tanz und Europäischem Ethno-Jazz. Der Name “Egari” bedeutet “Genau Das” und reflektiert The Shins Interpretation der Georgischen Folk Musik. Die Musiker beleben archaische Instrumente, hauchen ihnen neues Leben ein, und befreien sie vom angestaubten archivarischen ebenso wie vom pathetischen Flair der Sowjetära. Egari ist die Wiedergeburt des freien uneingeschränkten Dialogs zwischen Ost und West, der schon immer charakteristisch für die Georgische Kultur war: in den Gedichten von Rustaveli, den Gemälden von Pirosmani, der alten Architektur in Tbilisi, den Filmen Otar Ioselianis, und natürlich in der Musik des Landes. Letztere, die nun endgültig ihre Natur entfalten kann, ist offen für die gegenseitige Inspiration und den Austausch mit der musikalischen Essenz anderer Kulturen. Dieses überwältigende akustisch-visuelle Erlebnis repräsentiert einen absolut einzigartigen Beitrag zur Musikentwicklung am Beginn des 21sten Jahrhunderts.

The Shin sind:
Zaza Miminoshvili (Nylon, Godin, Fretless, akustische, elektrische Gitarre, Panduri),
Zurab J. Gagnidze (Fretless, elektrischer und akustischer Bass, Guruli Gesang),
Mamuka Gaganidze (Gesang und Percussion, Song Writing),
Mamuka Chichinadze (Solo Gesang, bass),
Guivi Bakuradze (Gesang),
Alexander Hizanhishvili (Chonguri, Duduki, Salamuri, Chiboni, Chuniri, Tanz),
Hvicha Hvitisiashvili (Panduri, Duduki),
Zviad Totiauri (Solo Duduki),
David Shirtladze (Tanz, Doli).

Source >>>


Links:
www.theshin.de
www.myspace.com/shinthe



SOS GEORGIE
L’invasion de la Géorgie par la Russie laisse un pays en ruine et des dizaines de milliers d’habitants qui ont tout perdu. Afin de venir en aide à ces réfugiés, l’Association Géorgienne en France organise une grande Soirée de Solidarité pour la Géorgiejeudi 18 septembre, à 20h00, Eglise de la Madeleine (Paris 8e)
Des artistes (concertistes, chanteurs, …) de renommée internationale nous apportent leur concours, des personnalités nous soutiennent … Nous avons besoin de votre aide, de votre présence. Réservez, dès à présent, cette date. Prévenez et mobilisez vos amis.Les fonds collectés seront en totalité destinés à l’aide aux réfugiés.

Programmation :
Elisso BOLKVADZE (Pianiste concertiste)
Zurab SOTKILAVA (Ténor, soliste au théâtre du Bolchoï)
Emmanuel ROSSFELDER (Guitare classique, 1er Prix au Conservatoire de Paris)
Guiorgui KHARADZE (Violoncelle, Prix Concours International Rostropovitch)
Shalva MUKERIA (Ténor, Opéra de Vienne)
Iano THAMAR (Soprano, Scala de Milan)
The SHIN (Ensemble vocal et instrumental)
Les Voix de Géorgie (Choeur Polyphonique)
33a
http://www.theshin-music.com/intro.php
http://www.myspace.com/33a

Prix des places : 10€ / 30€ / 50€
réservations : ticketnet.fr, 0892 390 100 ou Magasins Virgin

Pour places sans commissions:
envoyez un chèque à l'ordre de l'AGF à
Othar Zourabichvili
3 rue de l'asile
78400 Chatouen

précisant quelle catégorie et quel nombre de place vous souhaitez. Ainsi que vos noms et adresses pour que les billets vous soient envoyés.
(Date limite : 16 septembre)

No comments: