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Sunday, May 03, 2020

VIDEO: Grenzenlos - Unterwegs mit Kaukasus-Reisen in Georgien, Armenien, Aserbaidschan. via @kaukasus-reisen

Ein Menschenleben später begeben sich 3 Freunde aus dem Kaukasus auf einer Reise. Ein Featurefilm der Reiseagentur Kaukasus-Reisen. Grenzenlos Reisen in Georgien, Armenien und Aserbaidschan - nach Corona.

Mit Bukhuti Papuashvili, Levon Ishkhano & Farik Aliev.
Musik & Musikanten: Ramizi Shubitidze & Rostomi Kirkitadze (GEO), Trio Aguas (ARM), Alafsar Rahimov & Shahriyar Imanov (AZE)

Thursday, April 25, 2019

CITY TRIP: Tbilisi's Soviet Concrete Walking Tour with Brutal Tours @BrutalTours in Georgia

A Walking tour through the capital of Georgia, spiced up with more concrete and soviet architecture than you could probably handle!

Tour Runs Daily 35 EUR

Brutal Tours loves urbex, brutalism and soviet architecture. Join the people on a journey to places you won't find in other travel programs

FB facebook.com/brutaltours

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Instagram instagram.com/brutaltours

Website brutaltours.com

Email: brutaltours@gmail.com


Thursday, November 08, 2018

PERSPEKTIVEN: Der Tourismus erhält und bedroht Georgiens Leben im Hochgebirge. Ein visueller Kommentar von Stefan Applis. via @EurasiaNet

[in english: eurasianet.org] Erzählungen einer authentischen Gesellschaft, die am Rande der Zeit lebt, können den höheren Lebensstandard in der sowjetischen Blütezeit nicht erklären.

Fotogallerie von Stefan Applies: Klick auf das Bild
Seit Ende der achtziger Jahre hat die georgische Region Svaneti mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Weit entfernt von den politischen Machtzentren haben die Menschen in der rauen Bergregion mit einer weit verbreiteten Armut zu kämpfen. Mit dem Ende der sowjetischen Subventionen verließen viele Einheimische dieses Gebiet.

Aber eine zweite Chance hat sich in den letzten zehn Jahren mit der Einnahme von Touristendollars gezeigt. Dieser Tourismus bringt eine Reihe moderner Herausforderungen mit sich, die die Zukunft der Region bestimmen werden.

In der Sowjetzeit ermutigten die Moskauer Kulturbeamten die Svanen, sich von den benachbarten Gruppen im Sowjetischen Georgien zu unterscheiden und ihr ethnisches Bewusstsein zu stärken. Gleichzeitig haben die Behörden die lokalen Traditionen, die von Moskau als illegal eingestuft wurden, nicht aufhalten können: die Rolle der Ältestenräte bei der Verteilung von Land, der Vermittlung von Vendetten und der Entscheidung über Brautentführungen.

Heutzutage dominieren Geschichten über eine authentische Gesellschaft, die am Rande der Zeit lebt, in der sich im Laufe der Jahrhunderte wenig verändert hat - in der Tat kann man in alten Steintürmen ein märchenhaftes Leben finden - Orte wie Wikitravel, TripAdvisor, Facebook und Booking.com. Dies sind jedoch begrenzte Erzählungen mit wenig Verständnis für die Lebenswirklichkeit in Dörfern wie Ushguli, die oft wochenlang im Winter von der Außenwelt abgeschnitten und ohne Strom sind.

Diese Geschichten erklären auch nicht den höheren Lebensstandard der sowjetischen Blütezeit, als Ushguli - eine Ansammlung von vier Weilern mit 150 ständigen Einwohnern auf 2200 Metern Höhe im Schatten des höchsten Gipfels Georgiens - täglich durch Hubschrauberflüge mit Tbilisi verbunden. Als die lokale Sekundarschule eine große Anzahl von Kindern befähigte, einen Hochschulabschluss zu erlangen.

Nach verheerenden Lawinen im Winter 1986-1987 wurden Dutzende getötet, und die sowjetischen Behörden begannen, die Bewohner von Ushguli ins Tiefland umzusiedeln.

Einige kehrten in den 1990er Jahren zurück, als das unabhängige Georgien durch Krieg und Wirtschaftskrise zerrüttet wurde. Eine andere Welle kehrte vor einem Jahrzehnt, zumindest für eine gewisse Zeit zurück, als Georgien sich auf der internationalen Szene des Abenteuertourismus etablierte. Heute, neben den von der UNESCO anerkannten Wehrturmhäusern, gibt es zahlreiche Gästehäuser, die oft miteinander konkurrieren und in der Hochsaison von Juli bis September die Preise drücken.

Die Bergbewohner haben Erfahrung mit Tourismus. In den 70er Jahren kamen Besucher aus der gesamten Sowjetunion, um einige der höchsten Gipfel des Imperiums zu erklimmen.

Damals "beherbergten wir Touristen kostenlos, weil die Gastfreundschaft Teil unserer Kultur ist. Das Tal war voller Zelte mit Bergsteigern, Historikern, Geologen und Archäologen. Heute können wir uns das nicht mehr leisten", sagte Aysir Nizharadze, der im Sommer Kartoffeln anbaut.

Heute ist Tourismus der einzige Weg, um eine Familie zu ernähren, und es zieht die Bewohner Ushgulis an, zumindest für einen Teil des Jahres zurückzukehren. Während frühere Härten dazu beigetragen haben, das Gemeinschaftsgefühl, die gemeinsame Identität und die gegenseitige Verantwortung zu festigen, zerreißt die Konkurrenz heute die Gemeinschaft.

Aufgrund der hohen Subsistenzwirtschaft in der Landwirtschaft in Georgien sind die Preise für Fleisch, Milchprodukte und Produkte niedrig. Um eine Farm in einer Region mit einem so kurzen Sommer am Laufen zu halten, muss eine Familie Touristen als zahlende Gäste anziehen.

Trotzdem führt die Verzweiflung zu Spannungen. Die Familien in Ushguli, die sich früher auf harte Zeiten verlassen mussten, konkurrieren nun darum, die Erwartungen der Touristen zu erfüllen - niedrige Preise, eine "authentische" Atmosphäre, entsprechenden Komfort und Essen. Auf diese Weise gefährdet der Tourismus bestehende Bindungen der Gemeinschaft.

"Ushguli ist nichts ohne die Menschen in Ushguli", sagte Roland Dzelidze, ein Einwohner, der sein ganzes Leben lang in Ushguli verbracht hat, ohne seinen Dienst beim sowjetischen Militär zu leisten. "Nur einige von uns sind noch übrig - es gibt also nicht genug, um einander zu helfen, wenn etwas Schwieriges getan werden muss, wie etwa die Reparatur eines Daches. Und wenn Sie Ihrem Nachbarn nicht helfen, wird er Ihnen nicht helfen. Am Ende wohnen wir wie Konkurrenten nebeneinander.“

Stefan Applis ist Professor für Geographie an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Deutschland.

Monday, February 26, 2018

VIDEO: Reinhold Messner speaks about a balance of tourism in Georgia - or is this video a PR Campaign for mass tourism ?



Rheinhold Messner's trip to Georgia Follow the legendary explorer

Rheinhold Messner on his way through epic Georgian mountains! Majestic Ushba Mount, breathtaking landscapes of Greater Caucasus, fruitful vineyards and ancient churches in the lowlands are ready to be discovered!


Source: https://georgia.travel

Wednesday, February 15, 2017

TRAVEL: A journey through Georgia's Soviet past - with the photographers Helene Veilleux & Maurice Wolf (jako.fm) via @JAKOFM

(jako.fm) A journey through Georgia's Soviet past Photographer Maurice Wolf was born in the Netherlands, but spent much of his formative years away from home living in places like Berlin and the United States. Eventually he made his way to Georgia. It was there that he met Helene Veilleux, a French photographer and an aficionado of Soviet architecture. The two formed an instant professional bond. Together, the two founded Brutal Tours, one of the most niche tours in Georgia. Brutal Tours takes you on a journey through the ghosts of Georgia's Soviet past, in which you can witness the melancholic beauty of Josef Stalin's cable car roads, the former glory of a Soviet sanitarium, and even explore the first astronomical observatory built in the former USSR hidden away in the remote hills of Abastumani. Whichever tour you choose, you senses will not be disappointed.



Photographers Maurice Wolf and Helene Veilleux discuss Brutal Tours and their time living in Georgia. © JAKO FM
Website ➡ http://jako.fm
facebook ➡ https://www.facebook.com/jakofm/
Instagram ➡ https://www.instagram.com/radiojakofm/
Twitter ➡ https://twitter.com/JAKOFM

more links: 
loeildelaphotographie.com
twitter.com/ladentdeloeil 
lensculture.com/helene-demipoulpe-veilleux
facebook.com/demipoulpe
flickr.com/photos/shiborisan
boredpanda.com/author/hveilleux
dailymail.co.uk/Chernobyl nuclear disaster photographs Helene-Veilleux 
womeninphotography.info/hlne-veilleux-france  
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facebook.com/mauricewolfphotography

Tuesday, October 07, 2014

REISETIPP: Viehtrieb Tuschetien 2014 und Reiseplanung für 2015 (kaukasus-reisen.de)


“The best short adventure journey between Europe and Asia”

“An experience of a lifetime !” Mike Bourgault

more: kaukasus-reisen.de/sheep drive tusheti

Schafabtrieb: Mit den georgischen Schäfern von den Bergen Tuschetiens im Großen Kaukasus hinunter in die Weinregion Kachetien. Abenteuer – und leichte Wandertour. Wanderzeit drei Tage, Transfers mit Geländewagen nach/von Tuschetien. Neben den Schafen laufen auch die Pferde, Kühe und Hunde der Hirten über die Berge in die Ebene. Den Herbst im georgischen Großen Kaukasus erleben

Reisetermine:
26.09. – 02.10.2015

Teilnehmerzahl: 3-10
Reisepreis: EUR 1180.00

Tuschetien liegt abgeschlossen von der Kette des Großen Kaukasus im Nordosten Georgiens und ist die Heimat der Tuschen. Zweimal im Jahr wechseln die tuschetischen Hirten die Weiden für ihre Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde. Im Frühjahr ziehen sie von den südlichen Steppen in Schiraki an der aserbaidschanischen Grenze quer durch Kachetien nach Norden und dann über den 2970 m hohen Abanopass in die tuschetischen Bergdörfer. Auf saftigen Wiesen in der rauen Höhenluft stellen sie die vorzüglichsten tuschetischen Käsesorten her, bewirtschaften ihre Herden und pflegen jahrhundertealte Traditionen.

Ende September nach der Kartoffelernte und bevor im Hochgebirge der erste Schnee fällt werden die provisorischen Hirtenlager wieder abgebaut, Pferde, Esel und Lastkraftwagen beladen und die Herden über Tagesetappen von 20 bis 30 km zurück nach Kachetien getrieben. Neben unseren regulären Touren nach Tuschetien in den Sommermonaten bieten wir diese Abenteuerreise nur zu einem Termin im Herbst an. Es erwarten die Teilnehmer grandiose Landschaften, tuschetische Gastfreundschaft, Einsamkeit und ein abenteuerlicher Zug mit den Herden zu Pferd oder zu Fuß über die Kette des großen Kaukasus. Tuschetien ist ein Eldorado für Naturfreunde, Reiter, Abenteurer, Angler, Fotografen, Journalisten und Künstler.

2010 hat der Autor Bjørn-Erik Sass an dieser Tour teilgenommen und für Die Zeit in der Rubrik Reisen darüber berichtet:

zeit.de/2010/Georgien

Reiseprogramm: kaukasus-reisen.de/viehtrieb-tuschetien

Sunday, February 09, 2014

REISEN: Teppichworkshop Sighnaghi. Von Katrin Tevdorashvili (georgia-insight.eu)

(georgia-insight.eu) Lernen Sie auf unserer Teppichreise die Geheimnisse der Georgischen Teppichknüpfkunst kennen, besuchen Sie die sonnenverwöhnte Region Kachetien, die Wiege des Weins und genießen Sie die berühmte georgische Küche.
  • Seminar Georgische Teppiche (Einführung)
  • Kurs: verschiedene Knüpfmethoden kennen lernen
  • Herstellung eines eigenen Teppichs
  • Ausflüge in der Region (Alawerdi, Bodbe, Gremi, Nekresi)

    Seminar in der Manufaktur Sighnaghi
    Teppichwerkstatt Sighnaghi, Foto: Georgia Insight




Teppichworkshop Sighnaghi


Kaukasusteppiche gelten als die Individualisten unter den Teppichen. Traditionell waren sie keine Handelsware, sondern wurden meist für die eigene Familie hergestellt. Das Geheimnis der Herstellung und die Ornamente wurden von Generation zu Generation weitergeben. Jeder Arbeitsschritt von der Auswahl der Wolle bis hin zum Spannen der Rahmen und das Knüpfen wurde von ein und derselben Person ausgeführt. Echte georgische Teppiche bestehen ausschließlich aus Schurwolle und sind rein pflanzengefärbt.

Der Workshop - Teppiche knüpfen oder weben


Der Teppich-Workshop Sighnaghi bietet eine Einführung in die verschiedenen Arbeitsschritte: Schafschur, Wollbearbeitung, Färben mit Pflanzenfarben, Spinnen und Spannen. Daran schließt sich ein Intensiv-Kurs zum Erlernen der verschiedenen traditionellen Methoden der Teppichherstellung:  knüpfen, weben oder häkeln mit dem Ziel, einen eigenen kleinen Teppich vor Ort herzustellen.

Der  Workshop richtet sich in Dauer und Intensität nach den Wünschen der Gäste und ist sowohl für Einzelreisende als auch für Gruppen bis zu 16 Personen möglich.

Je nach Kursintensität gibt es an den Nachmittagen Freiraum für zusätzliche Aktivitäten wie Ausflüge in der Region, Wandertage oder eine Weintour.
Unterkunft ist das Hotel OLD SIGHNAGHI, das direkt an die Teppichwerkstatt angeschlossen ist. Jedes Zimmer ist mit einem antiken Kaukasusteppich ausgestattet; es gibt traditionelle Küche und zuvorkommende Betreuung.

Sighnaghi ist ein mittelalterliches Städtchen mit mediterranem Flair, umgeben von Weingärten. Hier befindet sich die einzige Teppichwerkstatt in Georgien, die nach altem georgischen Verfahren knüpft. Zahlreiche interessante  Reiseziele liegen in der Nähe: der Lagodechi Nationalpark, die Steppenwüste Garedja mit einem der ältesten Klöster oder das Regionalzentrum Telavi mit der ehemaligen Akademie Ikalto und dem Fürstengut Zinandali.

Lernen Sie auf dieser Reise nicht nur das Teppichhandwerk und die uralte Kultur der Georgier kennen, sondern auch eine traumhafte Region im südlichen Kaukasus, über die schon der Dichter Arthur Leist sagte: "Nirgends bescheint die Sonne einen paradiesischen Garten von solcher Lebensfülle."

Sunday, January 19, 2014

KAUKASUS-REISEN: Reise in die Wintersteppe zu den Hirten von Schiraki und in die Weinregion Kachetien (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Für Kurzentschlossene: Ab 15.02. gehen wir in den Südosten Georgiens in die Steppe von Schiraki und in den Nationalpark Vashlovani und dann auf einen Abstecher in die Weinregion Kachetien. Ein Besuch bei den tuschetischen Hirten in ihren Winterquartieren und in unvergleichlichen Landschaften. Reisedauer 7 Tage. Wenig Komfort dafür Abenteuer, Schafe, Hunde, Pferde, Vögel. Ideal für Fotografen.

Weitere Informationen hier: kaukasus-reisen.de/wintersteppe-schiraki

Saturday, January 18, 2014

KAUKASUS REISEN: Sicherheit - Wie sicher ist Chewsuretien ? (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Das Reisen in Georgien und in der historischen Bergregion Chewsuretien ist sehr sicher. Die Grenze nach Russland trennen hohe Berge und die natürlichen Zugänge über Pässe oder Täler werden von der nach Vorbild des Bundesgrenzschutzes aufgebauten Georgischen Grenzpolizei und auf der russischen Seite von Russischen Grenztruppen zuverlässig bewacht.

Die Infrastruktur entspricht nicht der der Alpen. Die Wanderwege sind eher schmale Pfade und es existieren keine Berghütten oder Unterstände. Die Wanderetappen gehen von Dorf zu Dorf.

Dabei geht es zum Teil über steinige Strecken, durch matschig-ausgetretene Kuhpfade, durch reißende Bäche und kurze Distanzen über Altschneefelder. Es muss besonders vorsichtig und immer sicher gelaufen werden.

Auf der Reise kommt man oft in Kontakt mit freilaufenden Tieren, wie Pferden, Rindern, Haushunden und seltener auch Wildtieren. Tiere können unvorhersehbar reagieren und man sollte sich vorsichtig und souverän verhalten. Im Zweifelsfalle hören Sie auf die Anweisungen des Guides und bleiben bei der Gruppe.

Unsere Guides und Helfer sind lokale Chewsuren. Das Verhältnis zwischen den Chewsuren und gegenüber Fremden ist freundlich, höflich und manchmal herzlich. Kaukasus-Reisen ist in der Gegend gut bekannt und unsere Gäste werden sehr freundlich aufgenommen.

REISE: Trekking in der Bergwelt von Chewsuretien, 2 Termine im Juli und August 2014 [kaukasus-reisen.de]

Eine 12-Tage-Trekkingtour mit Packpferden durch die Gebirgsregion Chewsuretien (English Version here) (русская версия)

more here: How safe is Georgia ? [quora.com] 

Friday, January 10, 2014

TRAVEL - NUMBER FIVE: Georgia listed as world’s fifth best tourism country (dfwatch.net)

(dfwatch.net) TBILISI, DFWatch–Rough Guides has listed Georgia as number five among the world’s top countries for tourism.

sioni
Rough Guide is a travel guidebook owned by Penguin Random House. The publication has selected the best tourist countries for 2014, and Ethiopia is number one on the list, followed by Madagascar, Brazil, Turkey, Georgia, Rwanda, Japan, Bulgaria, Macedonia and the Philippines.

For each country, the outlet explains why tourists should visit the country, and the passage about Georgia says the following:

“Georgia is currently untouched by mass tourism, but things are changing, so go now to enjoy the unspoiled hiking in the Caucasus mountains, the historic taverns of Tbilisi, the Black Sea resort of Batumi and the gorgeous old towns of Svaneti and Kazbegi,” it reads.

“Visiting is easier than ever before; citizens of all EU countries, Australia, New Zealand, the USA, Canada and South Africa can now enter the country visa-free for up to 360 days.”

A few years ago, former President Mikheil Saakashvili started focusing on tourism and one of the things his government did was start implementing infrastructure programs. For a certain period of time, there were tax benefits for tourism development.

The number of tourists has been increasing; according to data from the Interior Ministry, more than five million visitors came to the country in 2013 and 39 percent of them were tourists, which is 16.3 percent more than in 2012.

GEORGIA | hyper - travel from Timelapse Media on Vimeo.

Thursday, January 02, 2014

REISEN: Wo jeder Gast ein Geschenk ist. Von Heike Krusch (kleinezeitung.at)

(kleinezeitung.at) In Georgien und Armenien nimmt der Tourismus zusehends Fahrt auf. Eine Reise lohnt sich nicht nur wegen der Freundlichkeit.

 
Die Kirche Khor Virap in Armenien
Foto © Alex Ishchenko - Die Kirche Khor Virap in Armenien
In der einen Hand ein Schwert, in der anderen einen Weinkelch - so wacht die "Mutter Georgien" (eine monumentale Statue) unweit der Festung Narikala über das Zentrum der georgischen Hauptstadt Tbilissi und fasst damit zwei grundsätzliche Wesenszüge des georgischen Volkes zusammen. Georgier stehen wehrhaft für ihr Volk ein - und sie feiern gerne. Besonders stilvoll geht das in einem der Restaurants am Fuß der Festung, wo man die berühmte georgische Küche mit Blick auf die 2007 fertiggestellte Dreieinigkeitskathedrale, die dampfenden Schwefelbäder, den Platz der Republik mit modernen gläsernen Bauten und die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert genießen kann. Serviert wird frei nach dem Motto "Vom Tellerwechsler zum Will- noch-Mehr". Auf unzähligen Tellern werden Käse, Gemüsevariationen, Obst, Huhn, Fisch und frisch gebackenes Brot gereicht - gewürzt mit frischen Kräutern und fruchtigen Soßen (Granatapfel, Mirabellen . . .) - ach ja, und keine georgische Tafel ohne Wein. Am liebsten natürlich aus den landeseigenen Weinanbaugebieten im ostgeorgischen Kachetien, wo der Rebensaft vermehrt wieder in Tongefäßen (Kvevri) ausgebaut wird, die in der Erde vergrabenen werden, was dem Wein einen ganz eigenen, leicht harzigen Geschmack verleiht. So verwundert es nicht, dass nicht nur die "Mutter Georgien" einen Weinkelch in Händen trägt, sondern auch die Nationalheilige Nino mit einem Kreuz aus Weinreben dargestellt wird. Sie soll in der alten Hauptstadt Mzcheta Wunder gewirkt haben, weshalb das Christentum bereits im Jahr 337 zur Staatsreligion erhoben worden ist.

Geschichten erzählt man sich gerne in Georgien. Was das Land, ebenso wie die große Bedeutung der christlichen Religion, mit dem Nachbarn Armenien gemein hat. Die armenisch-apostolische Kirche ist sogar die älteste Staatskirche der Welt, wovon nicht nur die beeindruckenden Klosterbauten wie das Weltkulturerbe Haghpat oder das Sewan-Kloster am malerisch auf 2000 Meter Seehöhe gelegenen Sewansee zeugen. Auch die Kreuzsteine, inoffizielle Wahrzeichen des Landes, künden vom tiefen Glauben (und auch der Kunstfertigkeit) der Bevölkerung. Deshalb muss es im Land der Steine natürlich ein Berg sein, um den sich besonders viele armenische Mythen ranken. Der Ararat (geografisch zwar in der Türkei) ist der heilige Berg der Armenier, auf dem Noahs Arche gestrandet sein soll. Nach dem Ararat ist übrigens auch eine der vielen großen Brandy-Fabriken in der Hauptstadt Jerewan benannt, von dem sich schon der Politiker Winston Churchill seine tägliche Ration genehmigte.

Während der Berg Ararat, so die Legende, sich nur den guten Menschen zeigt, sind die Armenier selbst großzügiger. Für sie gilt seit jeher jeder Gast als ein einzigartiges Geschenk.

Tuesday, December 10, 2013

VORTRAG: Im Naturmuseum Südtirol: Die Pflanzenwelt in Georgien. Von Martin Engelhardt (museen-suedtirol.it)

Unweit des Kasbeks(museen-suedtirol.it) Georgien besitzt sieben verschiedene Klimazonen

Bozen - Der außergewöhnlichen Artenvielfalt der Pflanzenwelt in Georgien ist an diesem Freitagabend ein Bildervortrag im Naturmuseum Südtirol in Bozen gewidmet; der Eintritt dazu ist kostenlos.

Georgien besitzt sieben verschiedene Klimazonen mit etwa 4200 Arten höherer Pflanzen, von denen rund ein Viertel endemisch sind, also in einer klar abgegrenzten Umgebung vorkommen. Nirgendwo sonst in Europa ist die Landschaft in einem so ursprünglichen Zustand erhalten geblieben wie in Georgien.

Am Freitag, dem 13. Dezember, berichtet Martin Engelhardt ab 18.00 Uhr im Naturmuseum Südtirol in seinem Bildervortrag "Die Pflanzenwelt von Georgien" über die faszinierende Artenvielfalt in diesem kleinen Land. Martin Engelhardt arbeitet am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart; er ist freiberuflich als Botaniker und Gutachter in den Bereichen Natur- und Artenschutz tätig. Der Vortrag ist Teil des Treffens des Arbeitskreises zur Flora von Südtirol und kann von allen Interessierten kostenlos besucht werden.


Georgien ist ein "Hotspot" der Biodiversität. Das kleine Land besitzt sieben verschiedene Klimazonen mit etwa 4200 Arten höherer Pflanzen, von denen etwa 25% endemisch sind. Nirgendwo in Europa ist die Landschaft in einem so ursprünglichen Zustand erhalten geblieben.

Martin Engelhardt arbeitet am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Er ist freiberuflich als Botaniker und Gutachter in den Bereichen Natur- und Artenschutz tätig.

 
In deutscher Sprache. Gäste willkommen.


Informationen: Thomas Wilhalm, Tel. 0471 412971
Freier Eintritt

Naturmuseum Südtirol
Bindergasse 1, Bozen
Tel.: +39 0471 412964, Fax: +39 0471 412979
info@naturmuseum.it
www.naturmuseum.it

Di–So, Feiertage 10–18 Uhr
Geschlossen am 1. Januar, 1. Mai, 25. Dezember
Schulen ab 9.00 Uhr (Vormerkung erforderlich)


Botanikreise nach Georgien über Kaukasus-Reisen

Sunday, December 01, 2013

ENVIROMENT: Pshav-Khevsureti mountains to become protected area (dfwatch.net)

(dfwatch.net) The mountainous Pshav-Khevsureti region in the northeast of Georgia is to be made a protected area.

This is a historical region and remains one of the most popular tourist attractions in the country.

The environment committee in parliament has proposed granting the region status as protected area and will present a legislative draft about the issue in a week.

Committee Chair Giorgi Tsagareishvili said this Friday, and added that the area also is a strategically important zone which borders with the Russian Federation.

He said that Georgia has received a 9 million euro grant by the assistance of its German partners and after Pshav-Khevsureti is made into a protected area about 50 persons will get employment there.

Tsagareishvili said he thinks the decision is the perfect way to save Pshav-Khevsureti.

Sunday, October 06, 2013

TRAVEL: "Villa Tiflis" - Welcome to Stefan & Mzias Bed & Breakfast! (villatiflis.com)

(villatiflis.com) Tbilisi - the "warm city" - where Georgian king Vakhtang Gorgasali fished a hunted pheasant ready-cooked out of the sulphur springs, has become our common home in 2008, when we moved into this big appartment in the Kotetishvili family house in the centre of town, just a stone's throw away from the Prospekt Rustaveli, the main boulevard of Tbilisi.

The warmth to which the city owes its name is the principle with which we want to receive our guests within our little B & B in the Georgian capital. Our wish is to provide our guests with an environment, which provides tranquillity and room for thoughts in the midst of this foreign culture. We want to help our guests finding new energy in their everyday lives through the encounter with Georgian culture and the magnificent landscape of this remote part of the world.


Our "Villa Tiflis" is a cosy and very special place, its décor is inspired by oriental design and Jugendstil, reflecting Tbilisi's age-old status as a meeting place of Eastern and Western cultures.

If you decide to share the special atmosphere of this artists' house in the heart of Tbilisi, you will combine your Georgian experience with time for tranquillity and relaxation. You may contact us via the contact form.

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Mzia is a teacher of Georgian language and literature and works as a translator for international movies for the Georgian television. She has a lot of humour, loves Italian coffee and knows aside from the art scene almost everybody in town!

Stefan is a filmmaker from Germany, who initially came to Georgia 20 years ago. He has made several documentaries about the Caucasus and is currently working with a Georgian script writer on his first fiction movie. He especially loves the Caucasus for the outdoor activities and has travelled a lot within the country.

We love company and have therefore decided to share our experience in Georgia with guests from all over the world. As the saying goes: Every day you don't see a new place or don't meet someone new might be a day lost in your life.

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The Prices

We offer two double rooms (which can also be booked as singles) and possible extra beds. So please let us know your wishes and we will see what we can do to make your stay as comfortable as possible.

Starting from November 15th new rates apply: A room rented out for single occupancy is 50 euros per night. Double occupancy it is 70 euros per night.

Payment for the room is done on arrival in Lari / Euro / U.S. Dollars. Other costs you have accrued are payable upon departure.

Breakfast is being served complimentary as well as a glass of wine in the evenings. We are also happy to support you with any advice you might need.


Transportation to and from the airport for 30 Lari (approx. 13 Euro) one way can be organised as well as contacts to local travel agencies for trips inside Georgia.

The prices are subject to changes in relation to currency fluctuation. As we do not operate as a business but as a private household, we are not VAT-rated, but of course will give you a receipt for your payment.

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Contact

Stefan & Mzias Bed & Breakfast
Kotetishvili-Street 7, Tbilisi
Phone: +995 32 2932842

The easiest way to reach us is via e-mail. Whether you want to make a reservation or need some more information, please just use this form.

You may write in English, German, French, Spanish, Russian or Georgian. We'll get back to you as soon as possible.

Friday, September 27, 2013

PODCAST: Tamuna Latsabidze - Fremdenführerin in Georgien (srf.ch)

(srf.ch) Tamuna Latsabidze ist Fremdenführerin in Georgien. Sie erzählt, was sie an ihrer Arbeit fasziniert, wie sie den Zusammenbruch der Sowjetunion erlebte und wie sie den engen Zusammenhalt georgischer Familien schätzt.

Eigentlich ist die 33-jährige Georgierin Diplom-Übersetzerin. Deutsch lernte sie zuerst in Georgien, und ihre Kenntnisse vertiefte sie in Deutschland an der Universität in deutscher Literatur. Wo sie aber nicht leben möchte, da ihr die Menschen zu kalt und distanziert vorkommen.

Nach ihrer Ausbildung als Fremdenführerin führt sie seit vielen Jahren Gruppen durch Georgien. Ihre Kenntnisse in Kunst und Geschichte vermittelt sie dann ebenso engagiert wie die Besonderheiten der georgischen Mentalität.


Mehr zum Thema: Tbilisi Tourist Center: Tamuna Latsabidze

Tuesday, August 20, 2013

PHOTO: Monk takes devotion to new heights. By Amos Chapple & Lauren Russell (cnnphotos.blogs.cnn.com)


 


Amos Chapple is a freelance photographer from New Zealand whose work is represented by Lonely Planet Images and Rex Features.
(cnnphotos.blogs.cnn.com) Maxime the monk lives on a pillar. When he wants to step down out of the clouds, the 59-year-old scales a 131-foot ladder, which takes him about 20 minutes.

After living on Katskhi pillar for 20 years, Maxime’s climbs have slowed, but having worked as a crane operator in a past life, he’s never feared heights.

Photographer Amos Chapple heard about Maxime while working in the country of Georgia, and when he first arrived and asked to go up, he was told no. Only priests and some of the troubled young men learning from Maxime and living in a monastery underneath the pillar were allowed to go up.

Chapple stayed with the men at the base for four days before he was told he could ascend the pillar. He participated in prayers seven hours a day, including four-hour night prayers from 2 a.m. to sunrise. When he was finally going up to Maxime’s home, rain clouds rolled in and the sun was setting. The iron ladder was “very dicey,” Chapple said.

“I put so much time into getting permission that I said it was too late to be scared,” he said.

While with Maxime at the top, Chapple said he was worried he would run out of light for the climb down and that it would start raining, but as he looked out at the clouds at eye level and the distance between he and the ground, he appreciated the quiet of the elevated home.

“You could feel one with the weather,” he said.

Maxime said he needs the silence of the top of the pillar.

“It is up here in the silence that you can feel God's presence," he told Chapple in Russian.

Stylites, or pillar saints, began after Simeon Stylites the elder in Syria first moved atop a pillar in 423 to cut himself off from worldly temptations. Stylites were most common in eastern Europe during the latter part of the fifth century, but the practice has since been abandoned.

Katskhi pillar had sat idly since the 15th century when the Islamic Ottomans invaded Georgia. No one had even been to the top for centuries until an alpinist climbed it and found the remains of a chapel and the skeleton of a Stylite in 1944.

Maxime told Chapple he “drank, sold drugs, everything” as a young man. After serving time in prison, he decided he needed a change.

“I used to drink with friends in the hills around here and look up at this place, where the land met the sky,” Maxime told Chapple. “We knew the monks had lived up there before, and I had great respect for them.”

Maxime took monastic vows in 1993 and climbed the tower to start a new life. For the first two years, he slept in a fridge to protect himself from the elements. He now has a bed inside a cottage where he sleeps.

“It’s more about the isolation than suffering,” Chapple said.

Followers send supplies up to Maxime with a winch, and the monk comes down once or twice a week for night prayers with the men staying at the monastery.

His climbs have slowed, and once Maxime is no longer able to move up and down the ladder, he will stay at the top until he dies.

A crypt holding the bones of a Stylite who lived and died at the Katskhi pillar lies under the chapel.

When Chapple asked Maxime if his bones would be stored in the same crypt, Chapple said the monk stretched out his arms in his charismatic way and said, “Of course!”

Lauren Russell, CNN 

Amos Chapple | Maxime The Pillar Saint [thetravelphotographer.blogspot.de]

I have no chance of being a Stylite saint...(or being a saint for that matter) since I feel uncomfortable with heights. Not to the extent of being acrophobic, but enough that I think twice before looking out of a skyscraper balcony or even floor to ceiling windows.

CNN featured a photo essay by Amos Chapple on Maxime, a monk who lives on a mountain pillar in the country of Georgia. To get to his aerie where he lived for 20 years, the 59-year-old scales a 131-foot ladder, which takes him about 20 minutes.


Maxime follows the ancient tradition of the Stylites (aka Pillar-Saints), a type of Christian ascetics who in the early days of the Byzantine Empire stood on pillars preaching, fasting and praying. They believed that doing so would ensure the salvation of their souls. The first Stylite was Simeon who climbed a pillar in Syria in 423 and lived there for 39 years until his death.

The monk told Chapple that it was up on his perch that he could feel God's presence. The pillar is called Katskhi pillar, and stood unvisited since the 15th century when the Ottomans invaded Georgia. No one had even been to the top for centuries until an alpinist climbed it and found the remains of a chapel and the skeleton of a Stylite in 1944.

Amos Chapple started as a newspaper photographer in New Zealand, including two years at the country’s largest daily, The NZ Herald, before moving to London and working full-time for a project to photograph all of the world’s UNESCO World Heritage Sites. He now works freelance and, as of the past year, has been specializing in photographs of the world’s ”beautiful secrets”. It’s a kind of travel photography, but by making sure each site is little-known, and has an interesting back story, it is proving popular with newspapers and magazines throughout Europe

Monday, August 19, 2013

REISE: Alles heißt hier Ararat. Von Gerhard H. Oberzill (nachrichten.at)

(nachrichten.at) In Armenien gibt es vieles, was Ararat heißt, doch der echte Ararat, der verschneite Fünftausender, liegt jenseits einer auch mentalen Grenze zur Türkei.
Alles heißt hier Ararat
Der den Armeniern heilige Berg Ararat von den Kaskaden oberhalb Erewans aus Bild: Oberzill

Welcome to Armenia“, begrüßt der Priester die zu „seinem“ Bergkloster Haghpat hinaufgepilgerten ausländischen Touristen. Und ja, selbstverständlich dürfe man ihn aufnehmen, warum denn nicht? Prompt stürzt sich die ganze Reisegruppe kamerabewaffnet auf den armen Gottesmann. Denn sie kommt eben „ausgehungert“ aus Georgien, wo zum Leidwesen der Fotografen die Geistlichkeit nicht auf Speicherkarten gebannt werden will. Aber Diener der Armenischen Apostolischen Kirche haben damit kein Problem.

Haghpat ist der erste große Klosterkomplex, der gewissermaßen auf dem Weg liegt, wenn man von Tbilisi einreist, der Hauptstadt des nördlichen Nachbarn Georgien. Zusammen mit dem nahen, ebenfalls mehr als tausendjährigen Kloster Sanahin wurde er zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Durch ihr Baumaterial, schwarzen Basalt aus Armeniens vulkanischer Vergangenheit, macht die Anlage einen ernsten, ja geradezu düsteren Eindruck. In Haghpat lernen die Besucher gleich zwei sakrale Besonderheiten des Landes kennen: den Gavit, eine nur in Armenien anzutreffende quadratische Eingangshalle, wo sich Pilger (ver)sammelten, bevor sie das eigentliche Gotteshaus betraten. Und Chatschkare – überlebensgroße Kreuzsteine. Meist wunderbar skulptierte Stelen als Sinnbilder für Kreuzigung (obwohl meist ohne Kruzifixus) und Erlösung, seltener zur Erinnerung an historische Ereignisse wie einen militärischen Sieg. 40.000 davon soll es im armenischen Kulturkreis geben.

Wer auf dem Landweg durch eher ärmliche Gegenden nach Erewan kommt, traut seinen Augen nicht: In der lebenssprühenden Hauptstadt wachsen Glaspaläste in den Himmel, stauen sich die neuesten SUVs, stöckeln miniberockte Damen klunkerbehängt durch elegante Einkaufsstraßen, sind Luxusrestaurants zum Bersten voll. Woher kommt all das Geld? Vielfach von Migranten, die in der Diaspora zu Wohlstand gekommen sind. Leben doch über die ganze Welt verstreut mehr als doppelt so viele Armenier wie „zu Hause“.

In Tsitsernakaberd („Schwalbenfestung“) auf einem zentrumsnahen Hügel erinnert das Genozid-Denkmal an den Völkermord von 1915 bis 1917, der nach türkischer Meinung keiner war und die bilateralen Beziehungen bis heute belastet. „Aghet“ heißt auf Armenisch die Katastrophe, bei der anderthalb Millionen Menschen umkamen. Am 24. April, dem Gedenktag, versinkt die Stätte in einem Blumenmeer. Stolz bewahrt das Museum eine Erstausgabe von Franz Werfels Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“, in dem der Altösterreicher die damaligen Ereignisse literarisch verarbeitete, was ihn zu einem Nationalheiligen werden ließ, der posthum die armenische Staatsbürgerschaft erhielt.

Das armenische Siedlungsgebiet erstreckte sich früher viel weiter. Doch nach dem Ersten Weltkrieg wurde entgegen anfänglichen Plänen Ostanatolien dem wiedergeborenen türkischen Staat zugesprochen. Für Armenien blieb bloß ein Gebiet übrig, dessen Fläche knapp jener von Nieder- plus Oberösterreich entspricht. Dabei ging auch der den Armeniern heilige Berg Ararat verloren, an dem laut Bibel (Genesis 8:4) Noah nach der Sintflut gelandet ist. Unerreichbar im Nachbarland

Dieses ihr nationales Symbol haben die Armenier ständig vor Augen, ohne es je erreichen zu können. Schwacher Trost: sie sehen den erloschenen Vulkan nicht wirklich jeden Tag. Er versteckt sich gerne, ziert sich, ist kapriziös wie eine Primadonna. Und lässt sich der verschneite Fünftausender samt seinem Kind, dem knapp 4000 Meter hohen Kleinen Ararat, blicken, weiß man nie, wie lange er einem diese Gunst gewährt.

Trotzig führte schon die Armenische Sowjetrepublik den Ararat in ihrem Wappen, was in Ankara auf wenig Begeisterung stieß. Aber diesbezügliche Proteste schmetterten die Kremlherren ab. Mit einer Antwort, die von Radio Erewan stammen könnte: Im Prinzip habe die Türkei recht. Aber sie zeige ja auch Halbmond und Stern in ihrer Flagge, ohne dass diese Himmelskörper auf ihrem Territorium lägen. Natürlich behielt das unabhängig gewordene Armenien den Gipfel im „Logo“ bei, setzte ihm nur anstelle von Hammer und Sichel die Arche Noah auf.

Überhaupt heißt in Armenien alles Mögliche Ararat. Südlich von Erewan zum Beispiel eine ganze Provinz samt darin befindlicher Stadt. Juice, Marmelade und Tee firmieren unter diesem Namen ebenso wie eine Bank und Hotels. Dazu Alkoholika: Da gibt es das hauptstädtische Weinkombinat Ararat und gegenüber eine Cognac-Fabrik, die aus rechtlichen Gründen nur mehr „Armenian Brandy“ verkaufen darf, das aber gleichfalls unter dem Label „Ararat“ tut. Zwischen beiden Firmen öffnet sich die vulkanische Hrazdan-Schlucht, überquert von der – wie der Volksmund sagt – „Säuferbrücke“.

Wer es sich einteilen kann, sollte unbedingt an einem Sonntag nach Etschmiadzin fahren, dem „Vatikan“ der Armenischen Apostolischen Kirche, und an der 11-Uhr-Messe teilnehmen. Auch wenn nicht Katholikos Karekin II. Nersissian, der Patriarch dieses altorientalischen Bekenntnisses, das Hochamt zelebriert, ist die Kathedrale gesteckt voll. Da nicht alle Menschen drinnen Platz finden, übertragen Lautsprecher die wundervollen Gesänge ins Freie. Karekin II. gilt als 132. Nachfolger von Gregor, dem Erleuchter, der (indirekt) das Christentum zur Staatsreligion erhob. Da dies der Legende nach bereits 301 geschah, betrachtet sich Armenien als ältestes christliches Land der Welt. Man begegnet dem Heiligen wieder in Khor Virap, wo er 13 Jahre lang in einem „tiefen Loch“ gefangen gehalten war. Diese unterirdische Location in Augenschein zu nehmen, kann nur schlanken Personen ohne Platzangst empfohlen werden. In erster Linie besuchen Touristen das Kloster, weil es einen prachtvollen Blick auf die beiden Ararats bietet. Vorausgesetzt, sie zeigen sich.

Wissenswertes über Armenien

Laut Legende wird im Jahr 301 das Christentum zur Staatsreligion. Armenien sieht sich als ältestes christliches Land der Welt.

Kaukasusrepublik: Armenien zählt mit Georgien und Aserbaidschan zu den drei Kaukasusrepubliken. In der Antike ein Großreich zwischen Mittel-, Schwarzem und Kaspischem Meer, ist es heute zu einem Binnen- und Kleinstaat von knapp 30.000 Quadratkilometern geschrumpft. In ihm leben drei Millionen Menschen, mehr als doppelt so viele aber sind über alle Länder der Erde verstreut.

Garni war einige Jahrhunderte lang Sommerresidenz der armenischen Könige. Innerhalb des Festungsgeländes ließ Tiridates I. im 1. Jahrhundert einen hellenistischen Mithras-Tempel errichten. Er wurde bei einem Erdbeben 1679 zerstört und ab 1966 mit Originalmaterial rekonstruiert.

Erewan ist die Hauptstadt und mit mehr als einer Millionen Einwohnern größte Stadt Armeniens. In Erewan befindet sich die berühmte Aufbewahrungsstätte alter Handschriften und Miniaturen Armeniens und anderer Länder, Matenadaran, wo 13.000 einmalige armenische Handschriften auf Pergament und Papier, über 100.000 alte Archivalien aus verschiedenen Wissensbereichen aufbewahrt werden. Über Land und Leute

Ausgeprägtes Gebirgsland: 90 Prozent der Landesfläche liegen mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel, die mittlere Höhe beträgt sogar 1800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die mehr als 3000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4090 Meter). Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und verändert sich nach wie vor durch den Zusammenstoß der Eurasischen mit der Arabischen Platte – und ist dementsprechend stark erdbebengefährdet.

Sprache: Armenisch stellt einen eigenen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie dar. Sie wird weltweit von sieben Millionen Menschen gesprochen, in Armenien von 95 Prozent der Bevölkerung.

Der Völkermord an den Armeniern wurde Anfang des 20. Jahrhunderts begangen, als im Zusammenhang mit armenischen Unabhängigkeitsbestrebungen und dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) eine große Zahl von Armeniern im Osmanischen Reich, aus dem die heutige Republik Türkei entstand, getötet wurde. Im engeren Sinn versteht man darunter die Morde in den Jahren von 1915 bis 1917.

Gruppenreisen nach Armenien, auch kombiniert mit Georgien, veranstaltet u.a. Kneissl Touristik:
www.kneissltouristik.at

Kommunistisches Erbe

Eine „Spezialität“, die Armenien freilich mit anderen postkommunistischen Staaten teilt, sticht in Alaverdi ins Auge: heruntergekommene Industriekomplexe.

Die dortige Ruine war einmal ein riesiges Kupferkombinat, das so viel Dreck in die Luft blies, dass es nach dem Zerfall der Sowjetunion geschlossen wurde, obwohl damit tausende Arbeitsplätze verloren gingen. Überhaupt ist die wirtschaftliche Lage in der Provinz immer noch reichlich trist, sodass Einwohner in die Hauptstadt Erewan übersiedeln oder gar ins Ausland abwandern.

Ein weiteres unseliges Erbe der kommunistischen Zeit zeigt sich am Sevansee, einem beliebten Ferienziel der Nomenklatura. Dem „armenischen Meer“, der blauen Perle des Landes, die mit 940 Quadratkilometern doppelt so groß war wie der Bodensee, wurde fortschrittsgläubig so viel Wasser für Landwirtschaft und Stromerzeugung entnommen, dass das biologische Gleichgewicht zu kippen drohte.

Der einzige Vorteil des ökologischen Größenwahns: Die beiden tausendjährigen Kirchen, die einst buchstäblich „isoliert“ lagen, sind nun nach dem Sinken des Seespiegels auch trockenen Fußes erreichbar.

Wednesday, August 14, 2013

VIDEO: Welcome to GEORGIA 2013 HD [Hyper Travel] (kaukasus-reisen.de)

Cinematography & production | Piotr Wancerz
Music | "Ethnotronic" by Sanisenko
Locations | Batumi, Cminda Sameba. Gelati, Gori, Kutaisi, Mestia, Tbilisi, Sighnaghi, Stepancminda [Kazbegi], Upliscyche.
Special thanks to | Tomek Łagodziński, Kasia Mazur, Kasia Niemirska, Wiktor Szybist, Marta Wancerz


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Thursday, August 01, 2013

KAUKASUS-REISEN. Snow in Tusheti, 30 July (kaukasus-reisen.de)







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Wednesday, July 03, 2013

BBC: Batumi: One Square Mile of Georgia (bbc.co.uk )

For One Square Mile, Damien McGuiness visits Batumi, Georgia's 'Las Vegas', a Black Sea resort that has been transformed from drab backwater to glitzy gambling town of bright lights and flashy casinos. 

Video are here bbc.co.uk