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Friday, July 21, 2017

JOB: Smartrunning - Mitarbeit im Orga-Team für eine Laufveranstaltung in Batumi

Gesucht wird eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ab sofort bis Ende April 2018. Wir wünschen uns: zügiges, projekt- und zielorientiertes Arbeiten, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Sportaffinität (im Idealfall Laufen), Verfügbarkeit, sehr gute Englisch-, im Idealfall, aber keine Voraussetzung, auch gute Deutschkenntnisse, beste Ortskenntnis in Batumi und Lust und Enthusiasmus, an einem internationalen large-scale-sportevent an vorderster Front Pionierarbeit zu leisten.

Wir bieten: angemessene und zügige Bezahlung und die Möglichkeit, Erfahrungen im Sportorganisationsbereich zu sammeln, ein internationales Team und Spaß an einem interessanten Job. Bei entsprechender Eignung kann der Vertrag auch über den April 2018 hinaus verlängert werden.

Wer Lust hat und/oder mehr und detaillierte Informationen wünscht, kann mich gern jederzeit unter peter@smartrunning.de kontakten. Ich freue mich auf interessante Bewerbungen!

Sportliche Grüße Peter Gottwald (SmartRunning - Ihr Laufsportpartner Founder-Owner-CEO-Headcoach & Racedirector (AIMS Member)

 
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Friday, October 18, 2013

SPORT: Tbilisi-Marathon 2013 am 26 Oktober 2013 in Georgien (tbilisimarathon.ge)

TBILISSI, GEORGIEN - HeidelbergCement Georgia veranstaltet bereits zum zweiten Mal den Halbmarathonlauf TbilisiMarathon.



Ziel des Laufes ist es, auf eine gesunde Lebensweise hinzuweisen und zu einem Wohltätigkeitszweck in Georgien beizutragen. Der TbilisiMarathon wurde auf 21,0975 km festgelegt. Teilnehmen können alle Lauf-Begeisterten sowie Profis.  Die Veranstaltung findet am 26. Oktober 2013 rund um den Tbilisi-See statt und zieht Zuschauer aus der lokalen Bevölkerung, dem Regierungssektor, Vertretern der Botschaften sowie ausländische Gäste an. 

Laufe für Gesundheit – Laufe für Wohltätigkeit! 
Die Anmeldung ist individuell oder als eine Gruppe/Firma möglich. Die Anmeldegebühr von 10 GEL wird von HeidelbergCement verdoppelt und an die Stiftung „Iavnana“ zur Unterstützung ausgewählter Projekte überwiesen. 

Anmeldung: www.tbilisimarathon.ge

Saturday, August 18, 2012

SPORT: Olympia 2014 in Sotschi. Wettkämpfe in der Nachbarschaft einer Krisenregion. Von Silvia Stöber (tagesschau.de)

(tagesschau.de) Die nächsten Olympischen Winterspiele werden 2014 in Sotschi an der russischen Schwarzmeerküste ausgetragen. Die Sportstätten liegen direkt an der Grenze zu Abchasien, einer Krisenregion im Südkaukasus. Die Lage ist zwar ruhig, aber der Konflikt nicht gelöst.

Von Silvia Stöber, tagesschau.de

Das Schwarze Meer leuchtet türkis in der Mittagssonne. Unter Palmen spielen Männer meist fortgeschrittenen Alters Schach und Backgammon. Russische Urlauber in Badeshorts schlendern über die Uferpromenade. Auf den ersten Blick wirkt die abchasische Hauptstadt Suchumi 100 Kilometer östlich von Sotschi wie irgendein Badeort an der Schwarzmeerküste.

Doch dann taucht aus der Ferne ein russisches Kriegsschiff auf. Es ankert an einer der verfallenen Seebrücken neben dem Café Asra. Ein junger Soldat mit Maschinengewehr sichert den Landungssteg. Zwei kleine Jungs mit ihren Angeln dürfen nicht vorbei zu ihren Freunden am Ende der Mole. Neugierige russische Touristen werden fortgeschickt.

Russisches Kriegsschiff in Suchumi. Rechts daneben die abchasische Flagge auf einem Gebäude aus Sowjetzeiten, dass einem Schiff nachempfunden ist. (Foto: Silvia Stöber)
Ein russisches Kriegsschiff ankert an einer Seebrücke in Suchumi. (Foto: Silvia Stöber)
Mit der Ankunft des Kriegsschiffes bricht die politische Realität hinein in die sommerlich gelassene Stimmung. Sie erinnert daran, dass Suchumi die Hauptstadt einer Konfliktregion ist. Abchasien gehört völkerrechtlich zu Georgien. Doch die Regierung in Tiflis verlor schon Anfang der 90er-Jahre nach einem Krieg die Kontrolle über das Gebiet. Nachdem Georgien im Fünf-Tage-Krieg 2008 Russland unterlag, erkannte Moskau Abchasien und die andere abtrünnige Region Südossetien an und erklärte sich zu deren Schutzmacht.

Seit der russische Inlandsgeheimdienst FSB die georgisch-abchasische Grenzlinie kontrolliert und die russische Armee mit einigen tausend Soldaten in Abchasien präsent ist, gibt es weniger Zwischenfälle. Doch in Gali, der Grenzregion zwischen Abchasien und Georgien, kommt es noch immer zu Schießereien und Anschlägen. Ob kriminelle Banden dahinter stehen, oder ob es von Georgien aus organisierte Attacken sind, dafür fehlen meist letzte Beweise.

Terrorplanungen gegen Olympische Spiele in Sotschi?

Anfang Mai dann stellte die russische Führung einen Bezug zwischen dem abchasisch-georgischen Konflikt und der Sicherheitslage bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 her. Die russische Antiterror-Behörde behauptete, der FSB habe in mehreren abchasischen Dörfern Waffenlager gefunden. Diese habe der islamistische Terrorist Doku Umarow mit georgischer Hilfe nach Abchasien geschafft. Sein Ziel sei es gewesen, Anschläge auf die Sportanlagen in Sotschi zu verüben. Diese liegen nur wenige Kilometer hinter der abchasisch-russischen Grenze.

Abchasiens Außenminister Wjatscheslaw Schirikba stellt erst einmal klar, es seien abchasische Sicherheitskräfte gewesen, die die Waffenlager gefunden hätten. Auch schwächt er die russische Darstellung über die Verbindung nach Georgien ab: "Es gibt keine direkte Verbindung. Aber einige der Waffen wurden aus der Türkei über Georgien nach Abchasien gebracht. Die georgische Regierung hätte den Transport stoppen können, aber sie taten es nicht."

Spekulationen und Provokationen

Immer wieder äußern hochrangige Vertreter des russischen Sicherheitsapparates Vermutungen über georgische Unterstützung für islamistische Terroristen in Russland. Batu Kutelia, Vizechef des Nationalen Sicherheitsrates in Georgien, weist die Behauptung vom Mai wie auch frühere Vorwürfe zurück: "Das ist absoluter Nonsens. Bislang konnte die russische Seite nicht ein einziges Mal einen soliden Beweis für solche Behauptungen erbringen." Russland äußere solche provokativen und törichten Spekulationen immer wieder vor wichtigen Ereignissen. Sie dienten der Propaganda und als Vorwand für ein aggressiveres Verhalten gegenüber Georgien.

Russland selbst stellt sich als neutralen Vermittler und Friedensstifter im Südkaukasus dar. Doch eine Bemerkung von Präsident Wladimir Putin stellt dies in Frage. In der vergangenen Woche sagte er, der russische Generalstab habe Ende 2006 einen Plan für den Fall vorbereitet, dass Georgien Südossetien oder Abchasien angreife. Dazu habe auch gehört, südossetische Milizen auszubilden. Diese hätten sich 2008 vor dem Eingreifen der russischen Truppen bewährt. Die Milizen hatten damals zur Eskalation des Konfliktes beigetragen. Putins Worte bestärken die georgische Regierung, die Russland als Aggressor bezeichnet und damit die Notwendigkeit für eine Aufrüstung der eigenen Sicherheitskräfte begründet. Konservative Politiker in den USA unterstützen die georgische Regierung immer wieder in diesem Ansinnen.

Unsicherheit vor den Wahlen in Georgien

Der Chef des abchasischen Sicherheitsrates, Stanislaw Lakoba, verweist auf Provokationen und aggressives Verhalten der georgischen Regierung, vor allem vor Wahlen. So befürchtet er auch jetzt vor der georgischen Parlamentswahl Anfang Oktober, dass die Regierung in Tiflis mit Aktionen gegen Abchasien oder Südossetien von der innenpolitischen Diskussion ablenken und die Bevölkerung hinter sich vereinen will, vor allem wenn sich schlechte Wahlergebnisse für sie abzeichnen. Lakoba hält es gar für möglich, dass Präsident Michail Saakaschwili Provokationen organisiert. Dann könnte er den Ausnahmezustand ausrufen, um härter gegen die Opposition vorgehen zu können.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Georgien eine offene militärische Auseinandersetzung riskiert. Denn Russland hat Südossetien und Abchasien geradezu zu Festungen ausgebaut. Zudem ist seit 2008 eine Beobachtermission der EU im Einsatz, die recht genau jegliche Bewegungen der georgischen Sicherheitkräfte an den Grenzlinien zu Abchasien und Südossetien beobachtet. Abchasische Regierungsvertreter wie Chirikba und Lakoba behaupten allerdings, die georgische Seite versuche, mit Agenten für Zwischenfälle zu sorgen.

Aufmüpfige Abchasen wehren sich gegen russischen Einfluss

Auch in Abchasien selbst wird die massive russische Präsenz nicht ausschließlich gutgeheißen. Zwar sorgen die russischen Sicherheitskräfte für Stabilität und mit Geld aus Moskau wird mehr als die Hälfte des Haushaltes bestritten. Doch lassen sich die Bewohner in Abchasiens nicht alles gefallen. Eine überaus aktive Zivilgesellschaft, die Opposition und kritische Medien sorgen immer wieder dafür, dass hinter verschlossenen Türen ausgehandelte Deals ans Tageslicht kommen.

So deckte ein abchasischer Journalist auf, dass die abchasische Regierung ein Dorf an der abchasisch-russischen Grenze unweit der künftigen Olympiastätten an Russland abtreten wollte. Zwar ist es nur um ein kleiner Weiler mit wenigen Familien in einem Hochgebirgstal, der noch dazu besser von der russischen Seite zu erreichen ist. Doch den Menschen in Abchasien geht es ums Prinzip. Oppositionelle und Aktivisten organisierten Widerstand. Es wurde eine Kommission mit Repräsentanten der Gesellschaft gegründet, die zwei Mal zu Gesprächen nach Moskau fuhr. Im Moment ruht der Fall, aber vor Olympia 2014 wird das Thema sicher wieder auf die Agenda kommen.

+++

Abchasische Ortsbezeichnungen

Der Konflikt zwischen Abchasien und Georgien spiegelt sich auch in den Ortsbezeichnungen wieder. Im Georgischen heißt es Suchumi und Gali. Um die Eigenständigkeit Abchasien zu unterstreichen, werden dort die Orte aber ohne das georgische Nominativ-I verwendet: Suchum und Gal. Hier wurden die international eingeführten Varianten verwendet, ohne dass damit Position für eine Seite zum Ausdruck zu bringen.

Wednesday, August 15, 2012

CAUCASUS: Georgia: Rockclimbing in Chiatura (youtube.com)


Climbing site at Katskhi pole 5 km from Chiatura in West Georgia offers a variety of boltet routes (up to 60m)in excellent limestone 5a - 7b+ in a beautiful valley. www.tourism-association.ge

Saturday, August 11, 2012

SPORT: Die Last des Kaukasus. Von Tigran Petrosya

(taz.de) Frauen und Gewichtheben? Für viele Menschen in der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien geht das nicht zusammen. Deswegen sind die Athletinnen Trendsetterinnen.

Armeniens Olympia-Hoffnungen ruhen auf breiten Schultern. Die 25-jährige Gewichtheberin Hripsime Khurschudyan hat bei Welt- und Europameisterschaften bereits zahlreiche Medaillen eingeheimst. Auch jetzt hat sie gute Chancen. Aber Frauen und Gewichtheben – das geht für viele Menschen in der Kaukasusrepublik nicht zusammen.

Nazik Avdalyan (26), 2009 Weltmeisterin in der Klasse bis 69 Kilogramm, hat das erlebt. „Für die Mehrheit ist Gewichtheben eine männliche Sportart. Armenische Frauen, so sieht das die Gesellschaft, sollen in erster Linie auf ihre Weiblichkeit achten. Ich und meine Freundinnen, wie haben solche Ansichten immer ignoriert.“

Manche Personen würden das Wort „Gewichtheberin“ sogar als Schimpfwort benutzen. „Es ist sehr unangenehm, wenn Menschen auf der Straße mit dem Finger auf mich zeigen und sich über mich lustig machen. Aber es gibt auch solche, die mich grüßen und sich bei mir bedanken“.

Auf die Auffassung, Gewichtheberinnen könnten keine guten Ehefrauen sein, reagiert Nazik Avdalyan gelassen: „Ich habe vor einen Monat geheiratet.“ Für Armine Ghasaryan, Psychologin in der armenischen Hauptstadt Jerewan, ist diese Betonung der Weiblichkeit keine kaukasische Besonderheit. Das sei für jede Frau wichtig. Eingeschränkte „Tätigkeitsbereiche“

Doch sei die armenische Gesellschaft intolerant, was die Rolle von Mann und Frau in der Gesellschaft betreffe. „Jungen werden dazu erzogen, später eine dominierende Position in der Gesellschaft einzunehmen. Demgegenüber sind die Frauen wirtschaftlich, politisch, psychologisch und sozial von den Männern abhängig. Deswegen sind die Tätigkeitsbereiche der Frauen eingeschränkt und das ist auch im Sport so.“

Nazik Avdalyan hatte 2011 einen Autounfall, bei dem sie sich schwere Verletzungen der Wirbelsäule zuzog. Deshalb musste sie ihre aktive Karriere beenden. Dennoch will sie sich weiter für ihren Sport engagieren. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation zum Thema „Methodik des Gewichthebens für Frauen“. Demnächst will sie in Jerewan eine Sportschule für Frauen eröffnen. Es soll Trainungseinheiten für Gewichtheben geben, später auch weitere Sportarten.

In diesem Jahr nahmen bereits 30 Gewichtheberinnen aus verschiedenen Städten und Dörfern Armeniens an den Republikmeisterschaften teil, wie die armenische Nachrichtagentur „PanArmenian.Net“ vermeldet. Gewichtheben wird bei jungen Mädchen immer beliebter. Sollte Hripsime Khurschudyan mit Edelmetall heimkehren, dürfte sich dieser Trend verstärken.

Friday, August 10, 2012

SPORT: The Wrestlers of Chechnya: Photographs by Yuri Kozyrev (lightbox.time.com)

(lightbox.time.com) Wednesday, July 25, 2012 | By Simon Shuster

Boys train to become professional wrestlers at their school in Khasav-Yurt, Russia. 
Yuri Kozyrev–NOOR for TIME

In 1994, when Russia invaded the breakaway region of Chechnya, Yuri Kozyrev, then a freelance photographer, captured some of the most iconic images of the ensuing war. It was too dangerous at the time to live in the Chechen capital of Grozny, which faced heavy Russian bombardment. So he and a group of other reporters (including Marie Colvin, who was killed this year while covering the siege of the Syrian city of Homs) took up residence at a kindergarten called Solnyshka (Sunshine), in the nearby town of Khasavyurt. Lying on the border between Chechnya and the neighboring Russian republic of Dagestan, this town of 130,000 suffered relatively little damage during the war, so journalists, as well as some of the Chechen rebels, used it as a place to rest and resupply before heading back into the war zone.

In June, Kozyrev returned to Khasavyurt to photograph how the town—and its conflict—have evolved. Although heavy fighting ended with the Russian conquest of Chechnya in 2000, the war left behind an Islamist insurgency that Russia still struggles to quell. On an almost daily basis, rebels inspired by a radical sect of Sunni Islam called Salafism continue to clash with security forces in the region, costing hundreds of lives every year. In Khasavyurt, the Russian effort to counter their influence still scars the unpaved streets. In most neighborhoods, gutted homes mark the sites of “special operations,”the commando raids that use heavy artillery to flush out suspected insurgents. But the town has also been shaped by the central element of Russian soft power in the region: the development of wrestling schools. Much like soccer in the favelas of Sao Paolo and basketball in Harlem, wrestling in Khasavyurt is meant to serve as an inoculation against violence, or at least a distraction from it, by offering the local boys an outlet for their frustrations that does not involve ”going to the woods,” the Russian slang for joining the insurgency.

Every year, Moscow pumps roughly a million dollars into Khasavyurt’s five wrestling academies, which have produced an impressive crop of champions. In the past four Olympic cycles, freestyle wrestlers from Khasavyurt have brought home a total of eight gold medals, along with at least 12 world championship titles and countless trophies in national and European tournaments. At the Olympic Games in London, at least two wrestlers from Khasavyurt will compete to affirm the town’s nickname—The Foundry of Champions—which is scrawled on green signs near the central bazaar, showing the legendary Buvaysar Saytiev in the middle of a grapple.

During his visit in June, Kozyrev’s photography focused on Saytiev and his younger brother Adam, who have won four Olympic gold medals in freestyle wrestling between them. For more than a decade, the Saytiev brothers, who are ethnic Chechens, have served as somewhat reluctant poster boys for the notion of pacification through sport. Their wrestling schools have inspired thousands of young men from Khasavyurt to channel their strength into wrestling rather than rebellion, and Kozyrev spent much of his time photographing them train for the London Olympics. But away from the gyms, members of the Khasavyurt wrestling community revealed that the idea of sport as an antidote to extremism is not quite working out as planned. Some of the town’s leading athletes have started “going to the woods” in recent years, and an alarming number of them have been killed as insurgents during shootouts with police. No longer a haven from conflict, the wrestling schools of Khasavyurt, whose students are often as young as 8, have become recruiting ground for Islamists. As Kozyrev concluded after his visit: “This is a town that remains at war.”

Read more about the Chechen wrestlers of Khasavyurt on TIME.com

Simon Shuster is TIME’s Moscow reporter.

Yuri Kozyrev is a contract photographer for TIME and was named the 2011 Photographer of the Year in the Pictures of the Year International competition. 

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Wednesday, August 08, 2012

SPORT: DBB-Team-mit-Generalprobe-fuer-EM-Quali-in-Leipzig

(welt.de) Leipzig - Sechs Tage vor dem Auftakt in der EM-Qualifikation bestreitet Deutschlands verjüngte Basketball-Nationalmannschaft seine Generalprobe in Leipzig.  

+++ Das Spiel Deutschland gegen Georgien beginnt am 13.August um 19:00 Uhr in der Arena Leipzig, Einlass wird bereits ab 17:30 Uhr sein. Karten in den Preiskategorien von 10 Euro, 20 Euro und 30 Euro sind an der Kasse der Arena Leipzig oder im Internet unter www.arena-ticket.com erhältlich. +++

 
 
Im Anschluss an den Supercup in Bamberg am Wochenende trifft die Mannschaft des neuen und alten Bundestrainers Svetislav Pesic am Montag auf Georgien. «Das wird die Geburtsstunde einer neuen Mannschaft», sagte Kapitän Heiko Schaffartzik. Auch Assistenztrainer Frank Menz sieht nach dem Umbruch großes Potential: «Perspektivisch wollen wir den Anschluss an die europäische Spitze wieder herstellen.»

Zunächst soll aber die Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 in Slowenien gelingen. Dafür muss sich Deutschland in der Gruppe mit Luxemburg, Bulgarien, Schweden und Aserbaidschan durchsetzen, wobei bereits ein zweiter Platz für die sichere Qualifikation reicht. «Ich denke, trotz unserer Unerfahrenheit haben wir sehr gute Chancen», sagte Menz zu der machbaren Gruppe. Die Spiele finden zwischen dem 18. August und 11. September statt.

In Georgien hat man sich dabei einen Gegner für die Generalprobe gewählt, «der genau passt», findet Menz, «wir brauchen keine Mannschaft, die wir deutlich schlagen.» Georgien schied bei der Europameisterschaft 2011 wie Deutschland in der Zwischenrunde aus.

Im bislang einzigen offiziellen Länderspiel gegen Georgien gewannen die deutschen Korbjäger im Vorfeld der Europameisterschaft 2005 deutlich mit 88:54. Dabei war unter anderem Superstar Dirk Nowitzki, der in diesem Sommer nicht zur Verfügung steht.

Für Leipzig ist das Länderspiel gegen die Südosteuropäer derweil eine Premiere: Zum ersten Mal tritt die deutsche Nationalmannschaft in der Messestadt an.

Tuesday, July 17, 2012

SPORT: Kasbek-Marathon in Georgien am 8. September 2012. Bericht und Fotos von Stefan Schlett (laufreport.de)

(laufreport.deLäuferisch gehörte Georgien bis vor kurzem noch zur Diaspora. Aber seit 2010 existiert mit dem Kasbek-Marathon, Halbmarathon und 8 km-Lauf eine internationale Laufveranstaltung. Die Premiere kam auf 28 Teilnehmer, davon knapp 30% ausländische Gäste. Dieses Jahr waren schon beachtliche 160 Teilnehmer aus 14 Ländern am Start, darunter auch die Botschafter von Großbritannien und der Schweiz. Die Laufstrecke mit Start und Ziel in der 1800 Meter hoch gelegenen Ortschaft Kasbegi, 155 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tiflis inmitten des Kaukasus, ist atemberaubend!

Ort und Berg sind nach dem hier geborenen georgischen Schriftsteller Alexander Kasbegi (1848 - 93) benannt. Neuerdings trägt die Ortschaft wieder ihren ursprünglichen Namen aus dem 19. Jahrhundert, Stepanzminda (deutsch: Sankt Stefan - nach dem ersten christlichen Märtyrer Stephanus). Dies erklärt sich aus der christlich geprägten Geschichte Georgiens. Schon im Jahre 327 wurde das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Der Autor freute sich inbrünstig, dass er in seinem "eigenen" Ort den 658. Marathon und das 88. Wettkampfland zelebrieren darf…


Schulz-Aktiv-Reisen in Dresden ist der einzige Reiseveranstalter der den Kasbek-Marathon im Portfolio hat. Als Basislager dient der 2100 Meter hoch gelegene Wintersportort Gudauri, eine ehemalige Portkutschenstation zwischen Tiflis und Wladikawkas. Hier wird die Laufgruppe mit Akklimatisationstouren bis in 3000 Metern Höhe optimal auf den Gebirgslauf vorbereitet. Daneben kommen die kulturellen Highlights dieses faszinierenden Landes nicht zu kurz. Von Gudauri sind es 35 km bis zum Start in Stepanzminda. Dabei muss der 2400 Meter hohe Kreuzpass überquert werden, auf dessen Höhe ein kleiner deutscher Soldatenfriedhof an die Tunnelbauarbeiten deutscher Kriegsgefangener aus dem 2. Weltkrieg erinnert.


Menschen die dem Laufsport frönen sind dagegen ein friedliches Volk. Der 2. Kasbek-Marathon versammelt 29 Marathonis und 42 "Halbe", fast die Hälfte des Starterfeldes wird von ausländischen Teilnehmern belegt. Für den 8 km-Lauf finden sich 89 Läuferinnen und Läufer ein. Die Laufstrecke führt auf Feldwegen durch das Terek-Tal parallel zur Georgischen Heerstraße nach Südwesten bis Sioni. Während die 21 km-Läufer auf Asphalt direkt nach Stepanzminda zurücklaufen, machen die Marathonläufer einen Schwenk in das Sno-Tal, in dem auf einer Wendepunktstrecke zwei kleine Dörfer durchquert werden. Hier erwartet die Läufer pure bäuerliche Idylle: Hühner rennen verschreckt durch die Gassen und Freilandsäue watscheln grunzend durch die Dörfer, die Einheimischen bieten am Gartenzaun Stärkungsgetränke an. Die Laufpiste muss außerdem mit Pferden und Kühen geteilt werden. Bauern bei der Feldarbeit winken den exotischen Zweibeinern. Das ganze umrahmt von einer herrlichen Gebirgsszenerie. Eine geniale Kulisse!


Der Aufstieg über 480 Höhenmeter zur Zminda-Sameba-Kirche (Dreifaltigkeitskirche) auf den finalen 10 Kilometern bildet an beiden Langstreckenwettbewerben den absoluten Höhepunkt.


Die im 14. Jahrhundert erbaute Kuppelkirche steht majestätisch oberhalb der Baumgrenze in 2300 Metern Höhe, vor dem grandiosen Massiv des 5047 Meter hohen Kasbek. Ein Orgasmus für die Sinne, der im Geiste kaum verarbeitet werden kann, da der folgende Abstieg auf steilen Trails noch einmal alle koordinativen Fähigkeiten fordert. Die Schwierigkeit der Strecke schlägt sich auch in den Zeiten nieder: Nur 3 Läufer schaffen den Marathon mit insgesamt 720 Höhenmetern in weniger als vier Stunden.


Sieger wird der Georgier Anatoli Aleinikovi in 3:54:48 Std. Zeiten sind bei diesem herrlichen Landschaftslauf sowieso nur zweitrangig. Georgien ist ein Juwel im Kaukasus und nun auch im Marathonkalender! Datum für 2012 ist der 8. September. Informationen gibt es bei: www.schulz-aktiv-reisen.de 


Der ganze Text >>>

Friday, March 30, 2012

VIDEO: Khridoli "Krivi" Georgian Boxing - Niko Abazadze in Bronx, New York (USA)


Niko Abazadze, Master of Khridoli Georgian Martial Arts, giving lessons in Khridoli "Krivi" Georgian boxing.


more here: www.youtube.com
Clips showing Master of Georgian martial arts, Niko Abazadze presenting Khridoli in New York. The footage is courtesy of upcoming documentary feature In the Land of the Lost Crusaders, by GFM Studio, LLC and Pomegranate Images, Inc.

Tuesday, June 01, 2010

ARTIKEL Wembley Tor? Stalingrad! - Die Antwort eines Schiedsrichters aus Aserbaidschan (spox.com)

Es gibt wahrlich nicht viele Fußballerpersönlichkeiten, die Aserbaidschan im Laufe der Jahre herausgebracht hat. So auf Anhieb dürfte dem einen oder anderen wahrscheinlich auch nur ein Name einfallen. Aber dieser hat es in sich und lässt die meisten deutschen Fans noch heute erbleichen: der Name ist nämlich Tofiq Bachramov, der sowjetische Antiheld von Wembley.

Saturday, February 13, 2010

OLYMPIA: Beileidsbekundungen über den Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili

Vor Beginn der offiziellen Reden hatte Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, in seinem und im Namen von Furlong sein Bedauern über den Tod des Rodlers Nodar Kumaritaschwili ausgesprochen sowie den Freunden, der Familie und den Teamkollegen seine Anteilnahme übermittelt. Die Eröffnungsfeier war dem jungen Georgier gewidmet, ein Song ("Hallelujah") wurde für ihn performt und eine Schweigeminute abgehalten.

Nur wenige Stunden vor der Eröffnung hatte der tragische Unfall im Eiskanal in Whistler zu Bestürzung in der olympischen Familie geführt und selbst Rogge die Tränen in die Augen getrieben. Der 21-jährige war am Freitag beim Training gestürzt und seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Schock saß auch im österreichischen Team tief, dennoch waren die rot-weiß-roten Doppel- und Einsitzer der Damen wie geplant in Vancouver bei der Eröffnungsfeier dabei.

Quelle: kurier.at

Wednesday, December 02, 2009

TRAVEL: Tourists will visit Gudauri and Bakuriani, famous winter resorts in Georgia (finchannel.com)

Most Popular Destinations in Winter
Written by Kate Chkhikvadze


The FINANCIAL -- On average 36,000 tourists will visit Gudauri and Bakuriani, famous winter resorts in Georgia, during the winter season 2009-2010, says the Department of Tourism.

Almost all hotel rooms in Bakuriani and Gudauri are already booked for the Christmas period. The majority of tourists who visited the ski resorts last year were Georgians. Bakuriani is popular among Georgians living in Russia whereas Gudauri is mostly visited by Ukrainian citizens.

Bakuriani is located on the northern slope of the Trialeti Range, at an elevation of 1,700 meters (5,576 feet) above sea level. Gudauri is a ski resort located on the southern slopes of The Greater Caucasus Mountain Range in Georgia. The resort is situated in the Stepantsminda District, along the Georgian Military Highway near the Cross Pass, at an elevation of 2,196 meters (7,200 feet) above sea level. The trip from
Tbilisi to Gudauri usually takes two hours by car. The ski season lasts from December to April. Heliskiing is also available throughout the season.

The department of Tourism and Resorts of Georgia is working on the improvement of quality in winter seasons.

“New units will be opened in Bakuriani and an additional ski route in the Didveli territory. We have entertainment and sports activities planned which will lead to an increased number of tourists. To raise public awareness we are planning to locate web-cameras in the winter resorts,” says Vakhtang Asatashvili, Advisor of the Department of Tourism and Resorts of Georgia.

Bakuriani

Hotels in Bakuriani vary in prices and services. On average you need 300-350 GEL per day for all the activities that are associated with holidays in Bakuriani. Hotels cost 70-120 GEL per person per day, Skis are available at 25 GEL per day or 10 GEL per hour, you need to pay 100-150 GEL for a Buran (snowmobile) per hour and a trip by horse will cost you 50 GEL per hour.
Moreover, Hotels provide one day tours to Tabatskuri, the 4th largest lake in Georgia. The 5-6 hour tours are by Buran (snowmobile) and cost from 200 GEL to 200 USD per person.

The highest costs are usually in the first two weeks of January, after which the costs usually decrease. In most hotels children under the age of three are free of charge.

The hotel Crystal is the nearest hotel to the Didveli cable way. The hotel costs 140 USD per day for two. “The cost includes meals 3 times a day (Swedish table), a swimming pool, sauna and Wi-Fi. Moreover, the hotel offers some other services such as billiard rooms, a bar, children’s room, shop, chemist, conference room for 50 and other business services,” says Keti Kharadze, Managing Partner of Hotel Crystal.

The Hotel Lemani is located on the circle road near the so called 25 meter roll way. The price for a double room starts from 165 GEL, including meal, laundry and airport transfer. “As the hotel is new, we do not yet have a pool or billiard room, but plan to have them for the next year,” says Lasha Mebagishvili, owner of the hotel.

Hotel Vere Palace Bakuriani offers some additional services such as a disco bar, business centre, volley-ball square, table tennis fitness gym and three conference rooms.

Hotel Fagusi and Red House are family hotels mostly oriented on family comfort. “We have certain discounts for children, up to age three their stay is free of charge and between the ages of 3-8 we offer half price, which is approximately 30-35 USD,” says Gigla Makharashvili, the owner of Red House.

Gudauri

It costs less to holiday in Gudauri compared to Bakuriani. On average a person will need approximately 130-200 GEL per day in Gudauri. The price of hotels varies from 80-115 GEL per person. A day pass for the cable way is 25 GEL and a one-way ticket - 3 GEL.

The House of the Sun is a family hotel located in Gudauri 800 meters from the first cable way. The price per person is 45 USD, including meals two times a day and passes for the cable lift. Additional services include a bar and DVD room. “We provide skis only for our guests which cost 15 USD per day,” says Otar Pavlenishvili, the owner of the hotel “There are some individuals who have a Burani (snowmobile), however their use is not yet that widespread in Gudauri.”

The Shamo family hotel is 5 minutes away from the cable lift. A single room costs 115 GEL and Double room 150 GEL, the price includes catering two times a day and transport to the cable lift. Moreover, the hotel has some additional services such as a bar and billiard room. “We provide skis and horse rides that are counted as extra costs,” says Gela Burduli, General Manager of the hotel.

“The winter season starts on 20 December in both resorts, according to tradition in Bakuriani it lasts for three months and in Gudauri - four to five months. Demand for the winter season in both resorts peaks in January,” says Asatashvili. “The roads to both resorts have been renovated. It is not possible to predict avalanches in the areas however services and technology will soon be available in those places where there is the highest probability of avalanches.”

A week at a Georgian ski resort costs less for Georgians than it would in Europe. A weekend (or 3 nights) in Switzerland, one of the most popular destinations for wealthy ski lovers, costs about GEL 1,500.

Seven nights’ half board at the five-star Hotel Kulm is from GEL 5,000 per person, and seven nights’ B&B at Hotel Hauser is from GEL 3,000, including a return flight to Zurich and Swiss rail transfers.

Alpine Answers offers seven nights’ half-board at the three-star Hotel Cristal from GEL 1,500 per person from January 9, 2010, excluding flights and transfers.

Best deals offered by travel agencies

Travel agencies in Georgia offer tours to different destinations in Europe, Asia and Africa. The tours are adjustable and the starting price is 500 EUR per person, including air tickets and hotel accommodation.

Levon Travel LLC offers all kinds of tours to winter resorts, starting from around 500 EUR per person. “The price usually includes air tickets and hotel accommodation with breakfast; the tours are adjustable and always according to the client’s wish. At present, reservations are made to mostly all directions, including Egypt, Shengen Countries, Bulgarian winter resorts, Turkey and Asia. However the process is very slow,” says Mamuka Kelauradze, the Tourism Manager of Levon Travel LLC.

Intertour JSC considers Egypt and Dubai the most demanded places in winter for Georgians. The fixed cost for the tours is not estimated; prices usually vary and depend on the period and customer demand. In general packages include hotel, transfer, airline ticket and insurance.

“At present a New Year tour to Prague is the most popular, the full tour package starts from 665 EUR including hotel (with breakfast); air ticket; transfer; visa fee; two excursion in Prague; one excursion in South Bohemia; one excursion in Dresden; guide service; insurance. We have an exclusive price for Prague tours,” says Salome Kokosadze, Marketing Manager of Intertour JSC.

For the winter season International Tour Operator Ntour introduces tour packages to 10 different destinations. “The most demanded place is Egypt; the price of the 10 day tour begins at 585 USD per person, including all accommodation, meals, air tickets, medical insurance and all transport. The things that are excluded from the price are visa fees and excursions,” says Head of the Sales Department Maya Shavgulidze.

Ntour offers different tours to Dubai, Thailand, Malaysia, Singapore, Indonesia, Italy and France. For a Beach and Luxury Holiday in Dubai, the 7-8 day package price begins from 800 USD per person.

The 10 day tours per person in Thailand begin from 998 EUR, Malaysia - 1,500 EUR, Singapore - 1,300 EUR, Indonesia - 1,400 EUR. One week tours to Israel start from 800 EUR, Italy - 895 EUR, and France - 890 EUR per person.

Intercontinental mostly focuses on tours to Egypt (Sharm EL Sheikh). The full package starts from 499 USD.

“Our company’s goal is to popularize Egyptian destinations for Georgian holidaymakers. As we have our own charter flight to Sharm El Sheikh we can provide special offers with very interesting prices for our travellers. We have prepared specially cheap tour packages for young people. The total cost of a full package starts from 499 USD. The tour includes: air tickets, accommodation in hotel will all-inclusive board, transfer from hotel to airport and medical travel insurance. Moreover, we offer different activities within the tour such as: diving, cultural tours, and sightseeing excursions to other cities in Egypt,” says Khatia Gabrichidze, Marketing Manager of
InterContinental .

Intercontinental offers tours to the United Arab Emirates (Dubai) and European countries such as the Czech Republic, France and the Netherlands.

source: finchannel.com

Thursday, October 18, 2007

SPORT:

Rückschlag für die Schotten


Gestern abend in Tbilisi, am Tag vor dem EM-Qualifikationsspiel, erfuhren die Schotten noch aufmerksame und auch entgegenkommende Neugierde, als sie in traditioneller Aufmachung durch die Stadt zogen. Trachten gehören auch in der Kaukasusrepublik zum Repertoir, obwohl die Schottenröcke bei Männern für hiesige Verhältnisse mehr als ungewöhnlich sind.

Der Dudelsack hingegen ist auch hier ein Nationalinstrument. Dass einige Fans mit diesem Instrument ins Stadion zogen, dürfte den musikalischen Georgiern Sympathie abgerungen haben. Dass sie sich jedoch zum Teil lautstark besaufen und durch die Gegend wanken, ist hier, in einem Land, wo das Besäufnis auf die "kultivierte Supra" beschränkt ist, mehr als bedenklich. Besoffensein ist ein Zeichen für Schwäche und fehlende Manneskraft, und deshalb wird tunlichst darauf geachtet, das eben nicht offen zur Schau zu stellen.

Eine Tbilisierin fragte mich gar, ob es üblich wäre, dass die schottischen Männer, die ja ab und an Röcke tragen, darunter nichts weiter drunter hätten ... Und diese Frage zu stellen, ist für eine georgische Frau nicht gewöhnlich. In diesem Fall beherrschte sie die deutsche Sprache sehr gut, kennt die deutsche Kultur und hatte auch deswegen keine weiteren Schwierigkeiten, diese Frage offen an mich zu stellen. Auf meine Frage wie sie darauf kommt, antwortete sie, dass dieser Schotte hinlänglich besoffen war, daniederlag, man es sehen konnte und es zudem ein Gespräch im Viertel war.

Heute abend nun erlitten die Schotten einen weiteren Rückschlag. Die "Bravehearts" mussten sich in Georgien überraschend 0:2 geschlagen geben und verspielten dadurch ihre erstklassige Ausgangsposition in Gruppe B. Mchedlidze (16.) und Siradze (64.) trafen für die von Klaus Toppmöller betreuten Georgier, die Schützenhilfe für Italien und Frankreich leisteten.

Schottland hat auf dem Weg in die EURO 2008 einen Rückschlag erlitten. Nach sechs Siegen in Folge unterlagen die Briten in Georgien 0:2 und müssen nun im letzten Spiel zuhause gegen Italien am 17. November gewinnen, um sich das Ticket aus eigener Kraft zu sichern.

Nach einer Viertelstunde geriet Schottland in Tbilsi in Rücklage. Der erst 17-jährige Stürmer Levan Mchedlidze, der in der Serie A bei Empoli sein Geld verdient, köpfelte einen Eckball zum 1:0 ein. David Siradze doppelte in der 64. Minute nach. Schottland enttäuschte und kam nur in der Schlussphase zu guten Tormöglichkeiten.

Saturday, July 07, 2007

DOSSIER:

Olympia 2014 in Sotschi (eurotopics)

Zum ersten Mal richtet Russland die Olympischen Winterspiele aus: 2014 sollen sie im Schwarzmeer-Ort Sotschi stattfinden. Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) ist heftig umstritten. Während manche eine Chance für die Entwicklung der Region sehen, kritisieren andere den Vorrang des Kommerziellen vor dem olympischen Geist.

Uploaded on May 15, 2006 by billy_shears


Slowenien - Dnevnik
Dejan Kovac kommentiert die Entscheidung des IOC, die Olympischen Winterspiele 2014 nach Sotschi zu vergeben: "Das Land, das geradezu ein Synonym für echten Winter ist, hat seine ersten Olympischen Winterspiele gewiss verdient. Vor allem, wenn es seine 293 Medaillen, die es bislang errungen hat, auf die Waagschale legt. Auf gewisse Weise ist der Zuschlag für die Olympischen Winterspiele auch ein Trostpflaster in Hinsicht auf das Fiasko bei der Kandidatur Moskaus für die Sommerspiele 2012. Offenbar hat Putin in Guatemala nun Blairs damaliges Lobbying in Singapur nachgeahmt." (06.07.2007)
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Finnland - Hufvudstadsbladet
Es ist wahrlich ein Kunststück, Olympische Winterspiele in eine Stadt zu holen, die über keinerlei Wintersportanlagen verfügt, meint Christoffer Herberts. "Die Stadt war bislang als Sommeridyll bekannt, aber ein paar Kilometer weiter im Kaukasus gibt es genug Schnee. Die russische Regierung hat Investitionen in Höhe von neun Milliarden Euro angekündigt, um die nötige Infrastruktur aufzubauen. Russische Umweltorganisationen laufen Sturm, weil sie der Ansicht sind, dadurch würden in einem von der Unesco unter Schutz gestellten Gebiet gewaltige Schäden angerichtet... Dieser Protest ist beim IOC auf taube Ohren gestoßen. Das österreichische Salzburg war dagegen chancenlos, obwohl es der Kandidat gewesen wäre, der sich in Umweltfragen am meisten profiliert hatte und grüne Spiele arrangieren wollte." (06.07.2007)
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Österreich - Der Standard
"Darf man sich über die weit verbreitete Verwunderung, dass Sotschi den Zuschlag für die Winterspiele 2014 erhalten hat, wundern?", fragt Thomas Neuhold. "Man darf. Entscheidungen dieser ökonomischen Dimension werden auch nach ökonomischen Gesichtspunkten getroffen. Sotschi ist eines der größten Entwicklungsprojekte in der Geschichte Russlands. Dabei werden übrigens auch einige österreichische Firmen ganz gut verdienen. Bei der Entscheidung für Sotschi stand die Hoffnung auf neue Märkte im Vordergrund. Und diese Märkte liegen derzeit eben im Osten Europas." (06.07.2007)
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Deutschland - Berliner Zeitung
Jens Weinreich empört sich über die Entscheidung des IOC. "In summa hat das IOC nicht politisch gehandelt, es hat sich kaufen lassen. Diese Entscheidung ist eine Bankrotterklärung für den IOC-Präsidenten Jacques Rogge. Der Belgier war vor sechs Jahren unter anderem mit dem Versprechen angetreten, die Olympiakosten zu reduzieren, die Spiele zu reformieren, transparenter, effizienter und insgesamt bezahlbar zu machen... Das IOC negiert die Erhebungen seiner eigenen Prüfungskommission, die Sotschi mit großem Abstand als technisch schlechteste Bewerbung einstufte. Die Botschaft von Guatemala lautet: Eine Abstimmung kann man sich künftig sparen. Kampagnen ebenfalls. Wer an den Olympischen Spielen interessiert ist, muss nur einfach eine Summe nennen." (06.07.2007)
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Friday, July 06, 2007

SPORT:

Interview mit Schach-Großmeister Levon Aronian

Der armenische Top-Großmeister Levon Aronian hat sich bei den Kandidatenwettkämpfen in Elista in zwei engen Wettkämpfen gegen Magnus Carlsen und Alexei Shirov durchgesetzt und für das kommende WM-Turnier qualifiziert. In diesem wird er von manchen als Geheimfavorit gehandelt, besonders seit seinem Schnellschach-Wettkampfsieg über Weltmeister Kramnik. Der Wahlberliner misst diesem Erfolg selbst aber wenig Bedeutung zu. Die Sonderrechte, die dem früheren FIDE-Titelhalter Topalov gerade von der FIDE für den kommenden WM-Zyklus eingeräumt werden, findet Aronian nicht in Ordnung. Topalov und sein Team hätten beim Wettkampf in Elista gewusst, welche Konsequenzen eine Niederlage nach sich ziehen würde. Dr. René Gralla sprach mit dem WM-Kandidaten für das Neue Deutschland.

Das ganze Interview im ND...