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Friday, July 10, 2020

VIDEO: Susanne Kihm und Nika Lomtadze über "Das erste Gewand" von Guram Dotschanaschwili



Aus dem Georgischen von Susanne Kihm und Nikolos Lomtadse. Ein Fremder kommt in Domenicos Dorf und weckt in dem jungen Mann den Wunsch, die Welt kennenzulernen. Zuerst kommt er nach Feinstadt, ein Ort der guten Sitten; doch ist wirklich "alles in Oo-ordnung", wie der Nachtwächter ruft? Als Domenico seine große Liebe auf tragische Weise verliert, will er fort, nach Kamora. Dort regieren Willkür und Verbrechen - bis eine Gruppe Hirten aufbegehrt. Sie errichten Canudos, eine Stadt der Freiheit. Doch der Kampf gegen Kamora steht ihnen bevor. Das meistgelesene Buch in Georgien und - zur Zeit sowjetischer Herrschaft geschrieben - eine Parabel über das menschliche Dasein in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Tyrannei.

Youtube-Kanal: Goethe-Institut Georgien

Mehr dazu hier bei Perlentaucher: Guram Dotschanaschwili: Das Erste Gewand.

Saturday, June 27, 2020

VIDEO: Die Übersetzerin Natia Mikeladse-Bachsoliani über das Buch "Abzählen" von Tamta Melashvili


Die 'Hobbyübersetzerin' Natia Mikeladze mit ganz aufschlussreichen Einblicken über das "Übersetzergeschäft". Derzeit ist sie im Goethe-Zentrum in Armenien (Jerewan) beschäftigt.

Youtube-Kanal: Goethe-Institut Georgien


Tamta Melaschwili:Abzählen
Roman - Aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani
Ein aufsehenerregendes Debut: drei Tage in der Konfliktzone.


Der Aufbruch ist literarisch – und weiblich [literaturkritik]
Zur Gegenwartsliteratur georgischer Schriftstellerinnen
Von Rosa EidelpesRSS-Newsfeed neuer Artikel von Rosa Eidelpes

Friday, September 20, 2019

KONZERTE: Junge Musiker aus Armenien in Bad Hersfeld

KAMMERTON - Junge Musiker aus Armenien

Elen Harutyunyan (Klavier), Eduard Elbakyan (Saxophon), Margarita Mikaelyan (Klavier), Arevik Melkonyan (Violine)

Werke u.A. von Liszt, Ravel, Chopin, Babadschanjan, Rachmaninow, Tschaikowski, Komitas

Samstag, 28. September 2019 – 15.30
Sonntag, 29. September 2019 – 16.30

J.S. Bach-Haus (Nachtigallenstrasse 7), Bad Hersfeld
Eintritt: ja 10,-€, Schüler und Studenten: 50% Ermäßigung
Mit freundlicher Unterstützung vom Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt




Friday, September 06, 2019

ATLAS: Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien / Cultural Route of the German minority in Georgia / გერმანული უმცირესობის კულტურული მარშრუტი საქართველოშ

Die in diesem Atlas enthaltene Beschreibung und Kartografierung des Kulturerbes der von Deutschen gegründeten Orte Georgiens beruht auf der langjährigen Grundlagenforschung von Nestan Tataraschwili, Architektin, Restauratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vereins zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus (Tiflis). Diese Forschung wurde 2015 und 2016 von der Staatsagentur für Kulturerbeschutz Georgiens finanziert. Tatia Gwineria (Tiflis) hat den Abschnitt zu Tiflis westlich der Kura und die ausführlichen Beschreibungen in dem Abschnitt zu Neu-Tiflis verfasst. Zu einzelnen Texten und Ortsplänen haben Tamas Gersamia (Tiflis) und Leonhard-Eduard Breisch (Alexandershilf) beigetragen. Mit diesem Atlas werden erstmals Ortspläne aller Siedlungen mit deren herkömmlichen deutschen Orts-, Straßenund Örtlichkeitsnamen sowie den georgischen Bezeichnungen oder – falls es solche nicht gibt – mit der georgischen Umschrift der deutschen Namen veröffentlicht.

The description and mapping of the cultural heritage in the places founded by Germans in Georgia is based on the long-term fundamental research of Nestan Tatarashvili, architect, restorer and researcher of the Verein zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus (Tbilisi). The research was funded by the National Agency for Cultural Heritage Preservation of Georgia in 2015 and in 2016. Tatia Gvineria (Tbilisi) is the author of the chapter about Tbilisi west of the River Kura and the detailed descriptions in the chapter about Neu-Tiflis. Tamaz Gersamia (Tbilisi) and Leonhard-Eduard Breisch have contributed to some texts and maps. For the first time, this atlas publishes contemporary maps of the aforementioned settlements with their traditional German place, street and other topographic names as well as the Georgian names or, where the latter do not exist, with the Georgian transliteration of the German names.

გერმანელების მიერ დაარსებული კოლონიების ტერიტორიაზე არსებული კულტურული მემკვიდრეობის ძეგლების აღწერა და მათი რუკებზე დატანა ეფუძნება სამხრეთ კავკასიაში გერმანული კულტურული მემკვიდრეობის დაცვის კავშირის (თბილისი) არქიტექტორ-რესტავრატორისა და მკვლევრის, ნესტან თათარაშვილის ფუნდამენტურ და გრძელვადიან კვლევას, რომელიც დააფინანსა საქართველოს კულტურული მემკვიდრეობის დაცვის ეროვნული სააგენტომ 2015 და 2016 წელს. თათია ღვინერიას (თბილისი) ეკუთვნის თავი, რომელიც ეხება მდინარე მტკვრის დასავლეთით მდებარე თბილისის ნაწილს. მასვე ეკუთვნის დეტალური აღწერა, რაც ნოი-ტიფლისის შესახებ თავშია წარმოდგენილი. თამაზ გერსამიამ (თბილისი) და ლეონარდ-ედუარდ ბრეიშმა წვლილი შეიტანეს ზოგიერთი ტექსტისა და რუკის შედგენაში. ამ ატლასში პირველად ქვეყნდება ზემოხსენებული კოლონიების თანამედროვე რუკები, სადაც ქართულ სახელწოდებებთან ერთად მითითებულია მათი გერმანული, ტრადიციული სახელები, მათ შორის, ადგილის, ქუჩის და სხვა ტოპოგრაფიული სახელწოდებები. ისეთი შემთხვევებისთვის, სადაც შესაბამისი ქართული სახელწოდებები არ არსებობს, გამოყენებულია გერმანული ვერსიების ქართული ტრანსლიტერაცია.

Kostenloser Reiseführer zu den deutschen Siedlungen

Rechtzeitig zu den 200-Jahr-Feierlichkeiten der deutschen Ansiedlung hat der Europarat einen Reiseführer zu den von Deutschen gegründeten Orten Georgiens veröffentlicht. Der „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien“ ist im Netz (https://rm.coe.int) und als Broschüre kostenlos erhältlich. Er enthält eine Einführung in die Geschichte der Deutschen im Lande und stellt dann das bauliche Erbe aller historischen deutschen Siedlungen vor. Dargestellt werden auch die Werke deutscher Architekten in Tiflis. Mit dem "Kulturweg" werden erstmals heutige Ortspläne aller Siedlungen mit deren herkömmlichen deutschen Orts- und Straßennamen veröffentlicht. Die Beschreibung und Kartografierung des deutschen Kulturerbes beruht überwiegend auf der langjährigen Grundlagenforschung von Nestan Tataraschwili, Architektin, Restauratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vereins zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus. Diese Forschung wurde 2015 und 2016 von der Staatsagentur für Kulturerbeschutz Georgiens finanziert. Da der „Kulturweg“ auch im Deutschunterricht an georgischen Schulen eingesetzt werden soll, bietet das Goethe-Institut eine Schulung für Lehrer an (www.goethe.de). Der Europarat hat ähnliche "Kulturwege" zu zwölf anderen nationalen Minderheiten in Georgien veröffentlicht.

Mehr dazu hier: 
facebook.com/KulturerhaltGeorgien
Sichtbare Rehabilitierung: Mit den Ortsnamen kehrt die deutsche Minderheit zurück ins öffentliche Bewusstsein
Deutsches kulturelles Erbe und seine Rezeption: Deutsches Kulturerbe in der Hauptstadt Georgiens – Neu-Tiflis. Von Tamar Giorgobiani

Tuesday, July 09, 2013

ARTIKEL: Gulags in Sibirien. Stalin war ein Großer! Von Sergej Lochthofen (faz.net)

(faz.net) Die Geschichte der Gulags interessiert viele in Sibirien. Die Frage, wer für das Grauen verantwortlich war, dagegen nicht. Eine Lesereise. 

Auf einmal packt der Grenzer ein Vorhängeschloss aus. Er zieht den Bügel durch die Mechanik des Stempels. Dann klappt er meinen Pass zu, steht auf und bedeutet mir mit emotionsloser Miene, ihm zu folgen. Mir ist klar: Ich habe ein Problem.

Alle Versuche, etwas zu erklären, helfen nichts. Der Mann hört nicht zu. Amtlich gesehen, bin ich ein paar Stunden zu früh aus Frankfurt kommend in Moskau gelandet. Ein scheinbar belangloser Zwischenstopp auf dem Weg nach Sibirien. Nun sitze ich im Transitraum fest. Das Visum gilt erst ab null Uhr. Ein Versehen, dass erklärbar ist. In jedem Land. Hier nicht. Hier ist es kein Versehen, sondern ein Vergehen.

Ein Vergehen, das mich 2000 Rubel Strafe kostet, und was viel schlimmer ist: ich verpasse meinen Weiterflug nach Krasnojarsk am Jenissei, der ersten Station meiner zehntägigen Lesereise durch einstige Gulag-Städte Sibiriens. Orte, in denen Millionen Menschen, davon viele Deutsche, im Gefängnis saßen oder wie mein Großvater im Viehwaggon hin und her gekarrt wurden, bis sie starben oder sich in einem Lager zu Tode schufteten.

Sofort hämmert es in meinem Kopf: Ist das die Begrüßung für einen, der sich etwas zu viel mit Gulag und Stalin, dem KGB und Folterkellern beschäftigt? Ich will es nicht glauben und folge dem Grenzer durch die Flure des Flughafens Domodedowo, in der Hoffnung, bei einem seiner Vorgesetzten Verständnis zu finden. Das ist nicht der Fall. Der kalte Krieg scheint hier noch nicht vorbei, er hat nur neue Formen angenommen. Punkt null Uhr bekomme ich meinen Pass zurück. Kurz zuvor hat die lindgrüne Maschine der sibirischen Fluglinie abgehoben. Die nächste nach Krasnojarsk startet in 24 Stunden. Das wird eine lange Nacht und ein noch längerer Tag.

Rache an den Deutschen - wegen Merkel

Ein älteres Paar aus Österreich auf der Heimreise amüsiert sich über mein Missgeschick: „Nehmen’s des net persönlich, Sie sind halt Opfer der großen Politik. Weil die Russen nicht frei in den Westen reisen dürfen, rächen sie sich an jedem, der ihnen den geringsten Anlass bietet“, so habe es ihnen ihr russischer Dolmetscher erklärt. „Die Deutschen stehen auf der Liste ganz oben.“ Der Mann aus Wien weiß es: „Wegen Ihrer Frau Merkel!“ Aha. Ich sitze also fest, weil Frau Merkel Putin nicht traut? Nun, ich tue das auch nicht.

+++

Es ist ein Uhr, als ich am Schalter der Luftlinie die Verhandlungen über den Weiterflug aufnehme. „Alles ausgebucht“, lächelt mir die Dame entspannt ins Gesicht. Mir wird heiß. Schaffe ich es nicht, an diesem Tag aus Moskau wegzukommen, kann ich die ganze Lesereise abschreiben. Es folgt eine quälende halbe Stunde, in der sie nur ab und zu mit dem Kopf schüttelt. Dann eilt ihr eine Kollegin zur Seite und siehe da, einige Klicks später, strahlt sie: „Tatsächlich, hier haben wir doch was . . .“ Ich atme tief durch, „. . . aber nur in der Business-Klasse. Sie müssen 712 Euro zuzahlen.“

Einen Augenblick bin ich versucht, zwei 50-Euro-Scheine in meinen Pass zu legen und den Damen zu reichen. Das Spiel kenne ich seit meiner frühesten Jugend. Wann immer die Mutter mit uns Kindern nach dem ewigen Winter in Workuta, im Nordwesten Russlands, Richtung Süden fuhr, gab ihr der Vater ein Extrapäckchen Rubelscheine mit. Eine durchgehende Fahrkarte aus dem Norden bis auf die Krim konnte man in der Sowjetunion nicht lösen. Immer war in Moskau Schluss, immer musste man sich vor dem kleinen Fenster am Schalter auf dem Kursker Bahnhof verbiegen und bekam doch kein Billet.

Ein Computer, der gern Whisky trinkt

Die Mutter schon. Sie legte ein paar Scheine mit dem Porträt Lenins in den Ausweis. Die einzige Form von Agitation, die man sofort verstand. In den Breschnew-Jahren war es nicht besser. Der Aufbau des Kommunismus schritt voran, Geld hatten viele genug, nur konnte man dafür nichts kaufen. Keine Butter, kein Salz, keine Zahnbürsten, kein Klopapier. Der Naturalientausch von „Defizit“- Waren aber blühte.

So lernte ich in den achtziger Jahren auf einem Moskauer Flughafen einen Computer kennen, der gern Whisky trank. Zuerst, ohne Whisky, gab er die Information heraus, dass die Maschine leider, leider überbucht war. Als dann aber die Flasche, ein Mitbringsel für meinen Freund, neben ihm stand, war auf einmal ein Platz frei. Natürlich stellte sich dann heraus, dass die Iljuschin halbleer in den Süden flog. Wer aber nicht bereit war, dem Personal „na Lapu“ - etwas „auf die Pfote“ zu geben - musste auf den Weiterflug trotzdem tagelang warten.

Ob Chruschtschow, Breschnew oder Putin, die Damen am Tresen der Fluggesellschaft gehen ihren Geschäften nach, egal, was die Kreml-Uhr geschlagen hat. Auch in dieser Nacht, am Anfang meiner Lesereise. Routiniert erhöhen sie den Druck auf den begriffsstutzigen Ausländer. Um zwei Uhr heißt es: „Sorry, wir haben uns geirrt, es sind nicht 712, sondern 927 Euro zu zahlen.“

Was soll man anderes erwarten? Auf der Reise entlang der Transsib begleiten mich jüngste Umfragen: Breschnew ist der beliebteste Politiker der Russen. Immerhin, Stalin kommt nach Lenin nur auf Platz drei. Ist das schon der Fortschritt? Gorbatschow landet abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Am Morgen bei Schichtwechsel stehe ich wieder am Schalter. Zwei neue Damen wundern sich über das Treiben ihrer Kolleginnen. „Wollen Sie denn unbedingt Business fliegen? Nein?“ Na dann, 80 Euro für das Umbuchen und guten Flug. Es gibt also auch anständige Menschen. Und natürlich ausreichend Plätze in der Maschine. Die alltägliche Korruption hat diesmal einen kleinen Misserfolg einstecken müssen.

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Willkommen im NKWD-Folterkeller

Der Gang ist schmal und dunkel. Massive Türen mit monströsen Schlössern und tief sitzenden Gucklöchern lassen ahnen, wie es hier früher zuging. Drei Liegen pro Zelle mussten reichen. Selbst wenn über zwanzig Personen in dem Raum eingepfercht waren.

Willkommen im NKWD-Folterkeller von Tomsk, der einzigen Erinnerungsstätte dieser Art in einer russischen Stadt. Nicht, dass es an Kellern mangelte. Jede Stadt hatte ihre eigenen dunklen Gänge, in denen der NKWD, der Vorgänger des KGB, verhörte und mordete. Doch mehr Erinnerung - und also mehr Beunruhigung - ist nicht erwünscht. In einem Land, in dem an der Spitze ein ehemaliger KGB-Mann steht, nicht besonders verwunderlich.

Die Lebenswege der Opfer, die durch dieses Tor zur Hölle gingen, spiegeln die einzelnen Stadien des Stalinismus. Ein Mitglied der Kerenski-Regierung von 1917, die Fürstin Golizyn, oder ein Offizier der weißen Garde, die nach 1917 gegen die Bolschewiki kämpfte - sie alle wurden vernichtet. Schon bald waren auch die „eigenen“ dran. Professoren, Ingenieure, Lehrer, der Kern der neuen Intelligenzija, aber auch einfache Leute, Arbeiter, Bauern. Erst während der Perestroika kam der Strom langsam zum Erliegen. Doch er versiegte nicht.

Noch aus dem Jahr 1988 sind im Tomsker Keller Gulag-Opfer verzeichnet. Dissidenten, deren Weg aus der Verhörzelle jetzt immer öfter in die Psychiatrie führte. Als mein Großvater, Pawel Alförow, in Zeiten des „Großen Terrors“ nach Tomsk kam, war er zum zweiten Mal „wegen antisowjetischer Tätigkeit“ verurteilt worden. Tomsk blieb für ihn nur eine Episode. Über Nowosibirsk und Tjumen brachten sie ihn schließlich in die Workuta, jenen Ort, an dem auch mein Vater über zwanzig Jahre eingesperrt war. Im Gegensatz zu Sibirien gibt es dort nicht einmal Bäume. Workuta in der Arktis und Magadan im Fernen Osten sind für die Russen bis heute die Schreckensorte schlechthin.

Ein Deutscher, der den Russen ihre Verbrechen erklärt

Auf der langen Fahrt mit dem Zug durch endlose Sümpfe und Birkenauen vom Jenissej an den Ob lese ich in einem russischen Magazin eine nette Anekdote. Ein bekannter Schauspieler witzelt: „Als die Diebe auf meiner Kühlschranktür nur zwei Magnete sahen - aus Workuta der eine, der andere aus Magadan - gaben sie dem Kater zu essen, erledigten den Abwasch und verschwanden, ohne etwas angerührt zu haben.“ Magnete mit Ansichten der Orte, die man besucht hat, sind eine Leidenschaft der Russen.

Die Lesungen in Tomsk und Krasnojarsk sind voll. Das überrascht. Ein Deutscher, der den Russen in russischer Sprache erklärt, was ihre Väter und Großväter verbrochen haben, das muss man erst mal hören wollen. Auffällig: Das Publikum in Sibirien, das sich für diesen blutigen Teil der gemeinsamen Geschichte interessiert, ist deutlich jünger als in Berlin, Weimar oder Freiburg.

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In Nowosibirsk folge ich der Einladung eines populären Radiosenders zu einem Studiogespräch. Die Moderatoren, ein älterer Mann mit Rauschebart und eine junge Frau, geben sich locker. Vor allem achten sie darauf, dass das Livegespräch über die Verbrechen im Gulag nicht in die Tiefe geht. Der ungewöhnliche Lebensweg eines Jungen, der in Workuta in der Verbannung geboren wird und dann in den Osten Deutschlands kommt, scheint ihnen allemal unterhaltsamer als die grausamen Erlebnisse meines Vaters und Großvaters. Doch dann übernehmen die Zuhörer die Regie. Eine empörte Frau am Telefon hat die Nase voll. In gereiztem Ton fragt sie, warum dieser Mensch, also ich, ständig so schlecht über den großen Stalin rede? Schließlich habe Stalin doch den Krieg gegen die Deutschen gewonnen.

Dankbar für Millionen Tote

Verehrung für einen „kranken Diktator, der Millionen von euch umgebracht hat“: Georgischer Veteran mit einem Porträtkärtchen Josef Stalins im Mai 2013 auf einer Siegesparade in Tiflis
Die Moderatoren feixen, lassen die Zwischenmusik weg und wollen, dass ich sofort auf Volkes Meinung reagiere. Sehr gern, ich habe keine Angst, auch wenn mich viele gewarnt haben. „Ihr Russen seid ein seltsames Volk. Ein kranker Diktator bringt Millionen von euch um, und ihr seid ihm auch noch dankbar.“ Der Nachsatz lässt die Gesichter der Redakteure gefrieren. „Nicht Stalin, das Volk hat den Sieg errungen“, fahre ich fort. „Mit einem schrecklich hohen Blutzoll. Und war es nicht Stalin, der kurz vor Kriegsbeginn alle Generäle erschießen ließ? Das Land war praktisch wehrunfähig, als die Deutschen einfielen. Umgekehrt lautet die Wahrheit: Stalin hat das Volk Millionen zusätzliche Opfer gekostet.“

Die Zuhörerin will jetzt nicht mehr mit mir reden. Als dann noch das Reizwort „Pussy Riot“ fällt und die harte Behandlung der schrillen Mädchen durch die Behörden, wird die Atmosphäre im Studio eisig. Bei der Verabschiedung schweigt der Rauschebart, während die Moderatorin trotzig bemerkt: „Mich haben Sie nicht überzeugt. Ich bleibe dabei: Stalin war ein Großer!“
Eine Meinung, die mir in den Gesprächen nach den Lesungen wiederholt begegnet. Vor allem, wenn es in der eigenen Familie keine unmittelbaren Opfer der Verfolgung gab, oder wenn man sie vergessen hat. Hingegen scheint der Umstand, dass Russland keine „Derschawa“ mehr ist, keine Weltmacht, viele Patrioten arg zu schmerzen.

Laxer Umgang mit der Geschichte

Später, im Hotel, sehe ich in den Nachrichten, wie aktuell das Thema Stalinismus in Sibirien ist. Bei Abrissarbeiten in der Innenstadt sind Knochen gefunden worden. Schädel mit Einschusslöchern am Hinterkopf. Wer die Opfer sind, muss der Moderator nicht erklären: Die Stadt ist auf den Knochen von Gulag-Häftlingen erbaut. Auch viele deutsche Kriegsgefangene überlebten die Haft nicht. Das abgerissene Gebäude war ein Gefängnis. Doch was die Stadt umtreibt, ist nicht die Sorge, wie man die Hinterbliebenen der Erschossenen findet. Nein, man hat Angst, der Investor könnte abspringen. Der Vizegouverneur vollführt im Fernsehen einen Tanz auf rohen Eiern und verhängt dann doch einen Baustopp. Als ich am Nachmittag vor dem Bauzaun stehe, ist davon noch nichts zu sehen. Kräne drehen sich, Bagger schieben Erde zusammen.

Dabei sollte man es gerade hier besser wissen. Der allzu laxe Umgang mit der Geschichte zerstörte in den Tagen der Perestroika die Karriere des sibirischen Parteibonzen Ligatschow, des zweiten Mannes nach Gorbatschow. Damals kam heraus, dass der KGB unter Ligatschows Führung Anfang der achtziger Jahre versucht hatte, die Spuren eines grausamen Verbrechens zu vertuschen. Ein zu nahe am Ufer des Ob gelegenes Gefängnis war plötzlich vom Steilhang in den Fluss gesackt. Zum Vorschein kamen die Leichen Erschossener, die im Sandboden nicht verwest, sondern mumifiziert waren. Eine nach der anderen rutschten sie ins Wasser und quollen auf. Der Fluss füllte sich mit dahintreibenden Toten. Anstatt die Terroropfer in Würde zu beerdigen, schwärmte der KGB in Booten aus, um sie einzufangen und mit einer Drahtschlinge um den Hals, beschwert mit Schrotteilen, auf den Grund des Ob zu schicken.

Vor diesem Hintergrund erscheint selbst ein „einfaches“ Umbetten der gefundenen Knochen als Entwicklungssprung.

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China als willkommenes Vorbild

Ein kleines Büro in einem Plattenbau im Zentrum von Nowosibirsk. Julia Hanske lächelt wissend. Meine Beobachtungen sind für sie nichts Neues. Sie hätte es nicht anders erwartet. Die junge Frau leitet seit Jahren den Vorposten des Goethe-Instituts in Sibirien. Sie hat die Lesereise mit ihren Mitarbeitern vorbereitet und freut sich jetzt, dass zum Abschluss des deutsch-russischen Jahres auch Stalin nicht vergessen wird. In einem Land, das all zu gern vergesslich ist, wenn es um diesen Teil der Geschichte geht.

Ihre eigene, erst wenige Tage zurückliegende Erfahrung mit den stalinistischen Metastasen betrachtet sie fast so gelassen, wie es die Russen auch tun würden. Nicht nur die Münchner Zentrale, auch das Außenministerium in Berlin und die deutsche Botschaft in Moskau wurden aufgeschreckt, als sie hörten, dass das Büro in Sibirien durchsucht werden sollte. In der Begründung der Staatsanwaltschaft geht es um nicht weniger als die „Abwehr von Extremismus“. Ein neues „Agenten“-Gesetz soll unter Organisationen und Stiftungen Angst schüren. Und das tut es auch.

In derlei Fragen orientieren sich die Mächtigen im Kreml weniger an den Standards Europas, gern aber an denen Chinas. Die Demokratie mit ihren Wahlen und Protesten scheint Putin zunehmend anzustrengen. Peking zeigt, dass man auch ohne das erfolgreich sein kann. Und der Westen akzeptiert es - um der Geschäfte willen. Wer mit offenen Augen durch Nowosibirsk oder Krasnojarsk geht, kann die Nähe zu China nicht übersehen. Auf den Märkten, in den Geschäften, ja selbst beim Frühstück im Hotel: Überall in Sibirien sind die Chinesen präsent. Der Westen irrt, wenn er glaubt, dass es für Russland nur einen Weg gibt. Selbst der Umgang mit Stalin weist Parallelen zu dem Umgang mit Mao im Reich der Mitte auf. Über die Art der Deutschen, sich ihrer Geschichte zu stellen - Selbstvergewisserung durch Selbstkasteiung - wundert man sich da nur.

Unter Stalin wäre das nicht passiert

Meine Begrüßung: „Hier meldet sich Agent 08/15“, beantwortet die Institutschefin mit Heiterkeit, wie es auch die Zuhörer bei den Lesungen tun. Immerhin, der Wandel ist unverkennbar: Man kann in Russland über derlei Dinge heute wenigstens Späßchen machen. Mein Vater, ein deutscher Emigrant, ist 1937 noch unter dem Vorwand, „Agent der Weltbourgeoisie“ zu sein, in den Gulag gesperrt worden.

Über die Gründe, warum die Durchsuchung des Instituts letztlich doch nicht stattfand, lässt sich nur spekulieren. Julia Hanske erklärt sich den Wirbel mit einem eifrigen Beamten in der Provinz, der besondere Wachsamkeit demonstrieren wollte. Als selbst die örtliche Politik auf den Vorgang entsetzt reagierte - gerade Nowosibirsk zeigt sich als drittgrößte Stadt im Land gern weltoffen - wurde die Aktion ohne ein Wort der Erklärung abgebrochen.

Bis zum nächsten Mal.

Ohnehin hat die Masse der Russen von den Vorgängen fast nichts mitbekommen. Etwas Aufregung im Internet, das war’s. Die Menschen in Russland beschäftigt in diesen Tagen ein ganz anderes Thema: Das neue Antirauchergesetz. Wo darf man sich noch eine Zigarette anzünden, wo nicht? Das Land, in dem weltweit die meisten Raucher leben, rätselt.

Nur eines ist sicher: Bei „Väterchen“ Stalin wäre das nicht passiert. Er war das Gesetz. Und er war leidenschaftlicher Raucher.


Wednesday, March 20, 2013

AUSSTELLUNG: Moskauer entdecken für sich aufs Neue die Fotografie-Kunst von Arno Fischer (goethe.de)

Мюриц 1956, Фото: Арно Фишер(goethe.de) Die Ausstellung „Arno Fischer. Fotografie“, die im Rahmen des Deutschland-Jahres 2012/2013 in Russland und der VIII Biennale „Mode und Stil in Fotografie“ stattfindet, wird am 22. März in der Galerie des bekannten georgischen Bildhauers Zurab Zereteli in Moskau feierlich eröffnet.

Die Ausstellung ist vom Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa), Stuttgart, mit Unterstützung der Moskauer Regierung organisiert worden. An der Eröffnung nehmen Olga Swiblowa, Direktorin des Moskauer Multimedia Art Museums, Simona Voigt, Leiterin der PR-Abteilung des Goethe-Instituts, und der Fotograf Andreas Rost teil. 

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Das Goethe-Institut Moskau und das Multimedia Art Museum Moskau präsentieren die Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) „Arno Fischer. Fotografie“, Konzept und Auswahl Matthias Flügge in Zusammenarbeit mit Arno Fischer (1927–2011). Die aus knapp 140 Werken bestehende Ausstellung zeigt verschiedene Schaffensphasen des legendären ostdeutschen Fotografen. Sie tourt auf Einladung des Goethe-Instituts im Deutschlandjahr 2012/13 durch Russland und macht außer in Moskau noch in Sankt-Petersburg, Kranojarsk, Nowosibirsk, Moskau und Kaliningrad Station. 

Am 23. März um 15 Uhr im Kinosaal des Multimedia Art Museums, Moskau hält Andreas Rost, bekannter Fotograf und ehemaliger Schüler von Arno Fischer, einen Vortrag über seinen Lehrer.
„Der Mann an der Bushaltestelle“
   Arno Fischer und die Berliner Tradition der Fotografie

Thursday, July 21, 2011

CALL: DaF-Praktikum in Baku / Aserbaidschan

Internationales Sprachzentrum Baku (BDM) bietet imWintersemester 2011 ein Hospitations- und Unterrichtspraktikum Deutsch als Fremdsprache an. Zielgruppe ist Deutschlernende bzw. Studierende und Absolventen verschiedenen Fächer, die Vorbereitung auf (GER) B1, B2 (TELC / Goethe Institut) und TestDaF Prüfungen machen und mit diesen Zeugnissen ihr Studium oder Berufausbilding in Deutschland oder in anderen deutschpsrachigen Ländern planen.

Baku ist die Hauptstadt von Aserbaidschan mit ca. 3 Mln Einwohnern im Osten des Landes, am Kaspischen Meer. Eine hübsche,sanierte Altstadt mit sehr modernen Bauwerken verbindet in sich Orient und Okzident, in zahlreichen Supermärkten und Kaufhäusern findet man alles, was man braucht, und zahlreiche Internetcafés bieten inzwischen ihre multimedialen Dienste an.

Inhalt und Umfang des Praktikums:

- Dauer: 3 Monate. Zeitraum: Anfang Oktober bis Ende Dezember 2011

- Unterricht in allen Kursen Deutsch als Fremdsprache (Grund- (A2, B1), Mittelstufe B2, C1),eine gute Möglichkeit für angehende Deutschlehrer, in positiver Atmosphäre wertvolle Unterrichtserfahrung zu sammeln

- landeskundliche Themen, deutsche Filmabende und Konversationsunterricht in Absprache und nach eigener Auswahl

- ca. 15 Unterrichtsstunden pro Woche (1 US = 175 Minuten)

Leistungen von ISZ Baku:

- ISZ besorgt eine Wohnung im nahe gelegenen einzelnen Appartments (ca. 250-350 AZN), WG (200-250 AZN) oder bei der Gastfamilie (150-200 AZN)

- Es besteht die Möglichkeit kostenlos an ISZ Sprachkursen Russissch oder Aserbaidschanisch als Fremdsprache teilzunehmen

- Die Bezahlung pro Unterrichtsstunde: 40 AZN (ca. 35 Eur) (monatlich ca. 700-800 AZN, Lebenshaltungskosten in Baku betragen pro monat und pro Person ca. 300AZN)

-ISZ Baku stellt gern eine entsprechende Einladung aus zur Beantragung eines Stipendiums beim DAAD oder von Auslandsbafög (Ein Visum wird für Aserbaidschan erst für 30 Tagen erteilt, das auch vor Ort verlängerbar ist. Außerdem bieten die Fluglinien airbaltic.de über Riga, Aeroflot.ru über Moskau und andere Internet Billigflieger mittlerweile sehr günstige Flüge nach Baku an. Über unser Reisebüro
wäre die Buchung auch möglich.)

- ein ausführliches Praktikumszeugnis

Was das Praktikum sonst noch bietet:

- interessierte und motivierte Studierende, die neugierig sind auf Informationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

- vielfältige Möglichkeiten für DaF-Unterricht mit den Studierenden, Erwachsenen

- ein nettes, aufgeschlossenes und junges Kollegium, das berät und hilft

- Kennenlernen von Land und Leuten

Voraussetzungen:

- Deutsch als Muttersprache

- Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten

- Teamfähigkeit und Kommunikationsfreudigkeit

- Russisch- oder Aserbaidschanischkenntnisse sind für das Praktikum nicht notwendig, für den Alltag aber hilfreich

- Unterrichtserfahrung wird nicht vorausgesetzt

- wichtig ist ein großes Interesse an der Sprach- und Kulturvermittlung

- Bereitschaft, sich auf das Leben und Arbeiten in einer südosteuropäischen Hauptstadt einzulassen, was durchaus nicht immer einfach ist, dafür aber interessante und wertvolle Erfahrungen bietet


Bewerbung:

Bewerbungen (Lebenslauf + Foto und Motivationsschreiben von max. einer Seite) bis zum 15.08.2011 bitte per Email an:

Inara Aliyeva inara@bdm.az

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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BDM (ISZ) - Inara Aliyeva
Tabriz Str. 71
Narimanov Station
AZ 1072 Baku
Aserbaidschan
Telefon: +99412 5140805
Fax: +99412 5678038
e-mail: info@bdm.az / inara@bdm.az
http://www.bdm.az/ (unter Bearbeitung)

Wednesday, July 13, 2011

FILM: Black Shorts: Georgian premiere

Monday, July 18 · 9:30pm - 11:30pm

Courtyard of Goethe Institute Georgia
16 Zandukeli Street
Tbilisi, Georgia

Plotki (Rejs e.V.), Sakdoc Film and the Centre for Arts and Culture at the Central European University proudly present five Black Shorts from Georgia.

In May 2011, twenty young creative people from across Europe met for the first time in Garikula, Georgia to share their diverse skills, undertake training in filmmaking, form into small multinational working groups and set off across the country to explore everyday life in Georgia....

The resulting Black Shorts are as diverse as they are intriguing. The films capture the lively theatrics of death in Kutaisi; the endearing character of a barber’s shop in Tbilisi; the second life of objects as scrap metal in-and-around Zugdidi; the highflying web of cable cars in Chiatura; and a day in the life of an underpass’s resident band in Tbilisi.


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Sakdoc Film
24g Khazbegi Ave., 0160 Tbilisi, Georgia
Sakdoc Films is a documentary film production company in Georgia
THE SETTLEMENT [working title] 15' as part of the project 15 YOUNG BY YOUNG. In production
BAKHMARO 60' directed by Salomé Jashi. In co-production with ma.ja.de. filmproduktion GmbH 2011
10 MINUTES OF DEMOCRACY documentary film series 2009. 3 shots – SPEECHLESS 12’ directed by Salomé Jashi, ALTZANEY 28’ directed by Nino Orjonikidze and Vano Arsenishvili, WHEN CLOCKS STOP 12’ directed by Tiko Nachkhebia

Master class "Art and Documentary" by British documentary film director Gideon Koppel at Goethe Institute in Tbilisi, Georgia 2008
Peace and Human Rights South Caucasus Film Festival Nationality: Human in Tbilisi 2008

The aim of Sakdoc Film is to depict the transitional period that Georgia is now undergoing from being a Soviet state to becoming a 'European' country. We believe that there are number of topics, places and people that will not exist in Georgia in a few years and which are worth and even essential to film before the opportunity fades away. [but it will never fade away]

anna@sakdoc.ge
salome@sakdoc.ge
www.sakdoc.ge

Monday, February 21, 2011

JOB: Experte/-in für Unterricht für den Einsatz in Eriwan (Armenien) mit Dienstort in Eriwan (goethe.de)

Das Goethe-Institut sucht im Rahmen seiner Bildungskooperation im Ausland zum 01.09.2011 befristet bis zum 31.08.2014 mit der Option der Verlängerung eine/-n Experten/-in für Unterricht für den Einsatz in Eriwan (Armenien). Der Dienstort ist Eriwan.

Ihre Aufgaben sind:
* Planung und Durchführung von Maßnahmen der Deutschlehrerfortbildung (regional) für Deutschlehrer/innen der Sekundarstufen I und II. Inhalte: Landeskunde, Methodik/Didaktik, Kultur, Literatur
* Mitwirkung an Organisation und Durchführung von Fortbildungsangeboten für Deutschlehrer/innen , auch als Kombiniertes Lernen / Blended learning
* Mitwirkung in der Deutschlehrerausbildung, in Zusammenarbeit mit den Institutionen des Gastlandes, sowie Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Fortbilder/innen einschließlich der Erstellung von didaktischen Materialien
* Beratung von Erziehungsbehörden und anderen für den Deutschunterricht relevanten Partnern und Institutionen in allen Fragen, die den fremd- und fachsprachlichen Deutschunterricht betreffen (Curricula, Unterrichtsorganisation, Methodik-Didaktik, Linguistik, Literatur und Landeskunde einschließlich sprachpolitischer Fragen). In diesem Zusammenhang bei Bedarf Beratung der Lehrkräfte und Erteilung von Modellunterricht
* Durchführung von Werbemaßnahmen für den Deutschunterricht an Schulen
* Fachliche Betreuung des Multiplikatorennetzes der Bildungskooperation im Land
* Fachliche Betreuung der Sprachkurskooperationspartner in Armenien, Mitwirkung bei Prüfungen und beim Aufbau neuer Kooperationen
* Verwaltung und Organisation von Stipendienprogrammen
* Konzeption, Planung und Fortführung von Fördermaßnahmen für die FIT-Schule in Armenien im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“:
o Betreuung der Schule, Kooperation mit den ZfA-Schulen innerhalb des Projekts
o Förderung des Deutschunterrichts durch geeignete Maßnahmen
o Bereitstellung von Materialpaketen (Lehr- und Lernmaterial)
o LehrerInnenfortbildung (Methodik/Didaktik, Landeskunde, Kultur, Literatur)
o Vernetzung der an der Initiative beteiligten Schulen und Koordination der eigenen Maßnahmen

Sie bringen dafür folgende Voraussetzungen mit:
* Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (bevorzugt in Germanistik/DaF oder einer modernen Fremdsprache)
* Lehrbefähigung Sekundarstufe II (1. und 2. Staatsexamen in einem Fremdsprachenfach) und berufliche Erfahrungen im Bereich Fremdsprachenunterricht
* Ausbildung und Unterrichtspraxis im Fach Deutsch als Fremdsprache
* Aktueller Kenntnisstand zur Methodik/Didaktik von Deutsch als Fremdsprache
* Erfahrung in Fortbildungsdidaktik, Netzwerkarbeit und Multiplikatorenschulung
* Erfahrung im Umgang mit PC und Internet
* Erfahrung im Einsatz elektronischer Medien im Unterricht und in der Lehrerfortbildung
* Bereitschaft zur Übernahme von Verwaltungstätigkeiten und Projektmanagement
* Bereitschaft zu Reisetätigkeit
* Bereitschaft zur Mitwirkung bei spartenübergreifenden Großveranstaltungen und Projekten
* Gute russische oder armenische Sprachkenntnisse
* Ausgeprägte soziale Kompetenz und Bereitschaft zur Teamarbeit
* Bereitschaft zu interkulturellem Lernen
* Gesundheitliche Eignung des Bewerbers/der Bewerberin sowie der mit ausreisenden Familienangehörigen.

Wir bieten:
Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD), Entgeltgruppe E13 oder der entsprechenden Besoldungsstufe als beamtete Lehrkraft

* Eine monatliche Mietzuwendung
* Umzugspauschale
* Reisekostenpauschalen
* Anlassbezogen: Reisebeihilfen, Schulbeihilfen

Die Zusatzleistungen richten sich nach den Richtlinien der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).

Weitere Informationen und andere Stellenangebote für Experten für Unterricht finden Sie auf unserer Homepage
www.goethe.de unter der Rubrik „über uns“/Stellenangebote/Experten für Unterricht. Lehrkräfte aus dem Schuldienst richten bitte eine Zweitschrift über den Dienstweg an Ihr zuständiges Ministerium. Aus formalen Gründen können wir nur Bewerber/innen berücksichtigen, die einen Wohnsitz in Deutschland sowie die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedsstaates nachweisen können.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form und mit Nennung der Referenznummer A6190400 bis spätestens zum 04.03.2011 an:
Bewerbungen@goethe.de

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Frau Irmtraut Hubatsch zur Verfügung, Leiterin des Bereichs Personalplanung und Personalbetreuung:
Irmtraut.Hubatsch@goethe.de

Wednesday, November 10, 2010

JOB: Projektleiter/Projektleiterin für das deutsch- russische Webportal

Neben Russen und deutschen wäre das wohl auch ein interessantes Betätigungsfeld für Georgier, Armenier, Aserbaidschaner, Zentral-Asiaten um der Xenophobie in Russland mal etwas entgegenzusetzen.

Das Goethe-Institut Moskau sucht zum 30. Januar 2011 für das deutsch- russische Webportal für Austausch und jungen Journalismus einen/eine

Projektleiter/Projektleiterin

auf Honorarvertragsbasis für die Gesamtkoordination des Projekts, die redaktionelle Betreuung, die Kooperation mit den Partnern und die konzeptionelle Weiterentwicklung. Die Beschäftigung wird zunächst bis Ende 2011 befristet, mit der grundsätzlichen Möglichkeit der Vereinbarung des Abschlusses eines weiteren Honorarvertrages. Die Erledigung der Aufgabe erfolgt in Moskau. Die Ausschreibung richtet sich gleichermaßen an russische Staatsbürger und deutsche Staatsbürger mit gesichertem Aufenthaltstitel in der russischen Föderation.

Aufgaben:
- Projektkoordination und konzeptionelle Weiterentwicklung des Projekts To4ka-Treff in Absprache mit der Leitung der regionalen Programmarbeit Moskau
- Redaktionsleitung: Themenplanung, journalistisches Arbeiten, webgerechte Aufarbeitung der Inhalte, Einpflegen von Texten und multimedialen Inhalten über ein CMS-System
- Autoren- und Übersetzerakquise
- Abstimmung der Aktivitäten mit den Projektpartnern in Berlin, Hamburg und München
- Vorbereitung und Durchführung von Workshops für Nachwuchsjournalisten in Deutschland und Russland
- Öffentlichkeitsarbeit
- Unterstützung der Programmleitung bei der Akquise neuer Sponsoren
- Finanzplanung und Budgetkontrolle

Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium
- Russisch und Deutsch fließend in Wort und Schrift
- Guter mündlicher und schriftlicher Ausdruck
- Einschlägige Erfahrung im Bereich Journalismus/Medien/Kulturmanagement/PR
- Erfahrung in der Planung und Durchführung von Projekten; sehr gute analytische, administrative und organisatorische Fähigkeiten
- Sicherer Umgang mit den Office-Standardprodukten (Outlook, Word, Excel, Powerpoint) und Erfahrung mit CMS-Systemen, HTML-Kenntnisse und Bildbearbeitung
- Hohe soziale und interkulturelle Kompetenz

Für Rückfragen steht Ihnen das Goethe-Institut Moskau, Ansprechpartnerin Frau Nastja Gorochowa, zur Verfügung. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen schicken Sie bitte in elektronischer Form bis zum 30. November 2010 an: Goethe-Institut Moskau, zu Hd. Dr. Wolf Iro,
iro@moskau.goethe.org

Polina Mandrik, Webredakteurin
Goethe-Institut Moskau
119313 Leninskij Prospekt, 95a, R.348
Tel. (495) 936-24-57...60 Durchwahl 305

totschka1@moskau.goethe.org
www.to4ka-treff.de

Sunday, November 07, 2010

EXHIBITION: Georgia - Myth and Reality. Photographies by Wolfgang Korall (Germany) and Guram Tisbakhashvili (Georgia)



Photo Exhibition Georgia - Myth and Reality was scheduled to be opened on September 29 at 18:00 hrs at Shota Amiranashvili Art Museum of Georgia. Photo works by two photographers such as Wolfgang Korall (Germany) and Guram Tisbakhashvili (Georgia) was be presented at the exhibition.

Georgia is the common topic for both of the artists. The title of the exhibition was generated from photographers' different attitude to the work: Wolfgang Korall has singled out the topic myth and spirituality in Georgia, while Guram Tisbakhashvili picks out everyday reality.

The exhibits by Wolfgang Korall were made in 2008-2009 and it's a kind of continuation of his previous works Svaneti (1984-1988). The new series on Georgia appeared in 2008 within the Meeting with Pirosmani project. In the course of the project two photo tours to Georgia (Tusheti, Khevsureti, Khevi, Kakheti, Racha, Lechkhumi, Imereti, Meskheti, Javakheti, Trialeti, Kartli, Tbilisi) have been planned. The photos, unlike the Svaneti series (analog photo) are made with a digital camera and printed as Lambda print.

Photos by Guram Tsibakhashvili have been made in the last five years and they represent a kind of diary. These are documentary photos without a topic, featuring Georgia's life in a fragmentary way. These are personal impressions on random events. The photos are made with a digital camera and printed on water color paper through Inkjet printing.

The exhibition was scheduled to last until October 19, 2010. The event was organized by the Georgian-German Society.

Partners: Goethe Institute in Georgia and the Art Museum of Georgia.

Wednesday, September 08, 2010

UNIVERSITÄT: Das Programm "Journalisten International“ (jil.fu-berlin.de)

„Journalisten International“ ermöglicht jungen Journalistinnen und Journalisten aus Belarus, Russland, der Ukraine, sowie aus weiteren Nachfolgestaaten der Sowjetunion aus Zentralasien und dem Kaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Georgien Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan) einen dreimonatigen Studien- und Arbeitsaufenthalt am Internationalen Journalisten-Kolleg der Freien Universität Berlin.
Das Programm besteht aus sechs deutschsprachigen Seminarwochen am Internationalen
Journalisten-Kolleg, sechswöchigen Hospitanzen in Berliner TV-, Hörfunk-, Online- oder Zeitungsredaktionen sowie einer einwöchigen Reise in eine Region Deutschlands.
Im Internationalen Journalisten-Kolleg bietet sich während des Programms der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Europa an aus den Programmen "internXchange" und "Europäische Journalisten Fellowships".
Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten, die über einen Hochschulabschluss
und gute Deutschkenntnisse verfügen, nicht älter als 35 Jahre sind und erste Berufserfahrungen im Medienbereich gesammelt haben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Stipendium, Reisekostenzuschuss und Unterkunft in einem Berliner Studentenwohnheim. Für herausragende Bewerber besteht bei Bedarf die Möglichkeit zur Teilnahme an einem vorgeschalteten einmonatigen Deutschkurs am Goethe-Institut Berlin.


Der Bewerbungsschluss für den Herbst- und Frühjahrsdurchgang 2011 ist der 20. Oktober 2010.

Das Bewerbungsformular sowie alle wichtigen Informationen finden Sie im Internet unter http://jil.fu-berlin.de. Bei der Bewerbung muss angegeben werden, ob die Teilnahme am Frühjahrs- oder Herbstdurchgang gewünscht wird. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen in dreifacher Ausfertigung an die Außenstelle Moskau des DAAD geschickt werden. Dort trifft eine unabhängige Kommission die Vorauswahl und wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten in Bewerbungsgesprächen aus.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Medium / Ihrer Institution auf unser Angebot hinweisen und diese Informationen an interessierte Journalistinnen und Journalisten weiterleiten könnten. Vollständige Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Deutscher Akademischer Austausch Dienst
Außenstelle Moskau
119313 Moskau
Tel.: (007 495) 132 23 11 oder (007 095) 132 49 92
Fax: (007 495) 132 49 88
Email:
daad@daad.ru
http://www.daad.ru

UNIVERSITY: Journalists International (jil.fu-berlin.de)

Young journalists from Belarus, Russia and the Ukraine as well as from other successor states of the former Soviet Union, from Central Asia and the Caucasus (Armenia, Azerbaijan, Georgia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Moldova, Tajikistan, Turkmenistan, Uzbekistan) are now invited to apply for the "Journalists International" Programme at the International Center of Journalism, Freie Universitaet Berlin.
Participants are offered a three-month study and work residence, which consists of a six-week academic course at the International Center of Journalism, followed by a one-week information-tour into one of many regions of Germany and finally a six-week internship at a Berlin TV, radio, online or newspaper editorial office.
"Journalists International" awards up to 10 scholarships for the duration of the programme.
Additionally, participants receive a grant to cover their travel expenses, and accommodation in university residential halls is also provided.
Eligible to apply are journalists who are in possession of a university degree and with good knowledge of the German language. For justified cases there is also the opportunity to participate in a one-month German-class at the Goethe-Institut Berlin prior to the start of the programme. Applicants should not be older than 35 years and must have journalism or media experience.

Deadline for applications for the autumn and spring courses 2011 is October, 30.2010.

The application form and further information about the programme can be found on the website http://jil.fu-berlin.de. Decisions concerning admission to the programme are made by an independent committee in cooperation with the Goethe-Institut Moscow and the DAAD.

We appreciate, if you could publish our offer within your institution and spread the
news to other interested journalists.

Please send completed applications to:
DAAD Deutscher Akademischer Austausch Dienst, Außenstelle Moskau,
Leninskij Prospekt 95a, 119313 Moskau, RUSSLAND
Tel.: +7/095/ 132 23 11, 132 49 92, Fax: +7/095/ 132 49 88
Email:
daad@daad.ru
http://www.daad.ru

Monday, August 09, 2010

JOB: Experten/-in für Unterricht für den Einsatz in Georgien und Aserbaidschan. Der Dienstort ist Kutaissi. (goethe.de)

Das Goethe-Institut sucht im Rahmen seiner Bildungskooperation im Ausland zum 1. Oktober 2010 befristet bis zum 30. September 2013 mit der Option der Verlängerung eine/n Experten/-in für Unterricht für den Einsatz in Georgien und Aserbaidschan. Der Dienstort ist Kutaissi.

Die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" sieht den Aufbau und die Betreuung eines weltweiten Netzes an Partnerschulen im Ausland vor. Diese Schulen haben einen Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache bzw. beabsichtigen, Deutsch als Fremdsprache einzuführen. Die Expertinnen/Experten sind an das zuständige Goethe-Institut angebunden.

Als Experte/Expertin für Unterricht übernehmen Sie folgende Aufgaben:

* Konzeption, Planung und Fortführung von Fördermaßnahmen für die PASCH-Schulen in Georgien und Aserbaidschan im Rahmen des Konzepts Schulen: Partner der Zukunftoe und in Abstimmung mit dem zuständigen Goethe-Institut, der Projektleitung sowie den Bildungsministerien und den Schulbehörden der Gastländer

* Durchführung der Maßnahmen
- Kooperation mit den ZfA-Schulen innerhalb des Projekts, Vernetzung
- Förderung des Deutschunterrichts durch geeignete Maßnahmen
- Bereitstellung von Materialpaketen (Lehr- und Lernmaterial)
- Erstellung von Lehrmaterialien
- LehrerInnenfortbildung (Methodik/Didaktik, Landeskunde, Kultur, Literatur)
- Durchführung von Werbemaßnahmen für DaF an Schulen (Organisation von deutschen Tagen an Schulen, Gestaltung von Informationsveranstaltungen zur Fremdsprachenwahl), Teilnahme an Jugendcamps (falls erforderlich)
- Installation und Durchführung von Goethe-Prüfungen
- Vernetzung der an der Initiative beteiligten Schulen und Koordination der eigenen Maßnahmen
- Vermittlung von Schulkontakten und Organisation von SchülerInnenaustausch

* Beratung von Erziehungsbehörden und Schulen in allen Fragen des DaF-Unterrichts
* Verwaltung und Kontrolle der regionalen finanziellen Mittel für das Projekt
* Vertretung der Initiative Schulen: Partner der Zukunft im Nationalen Netzwerk Deutsch
* Planung und Durchführung von Maßnahmen der Deutschlehrerfortbildung (regional und überregional) für Deutschlehrer/innen der Sekundarstufen I und II. Inhalte: Landeskunde, Methodik/Didaktik, Kultur, Literatur
* Mitwirkung an Organisation und Durchführung von multimedialen Fortbildungsangeboten für Deutschlehrer/innen, auch als Kombiniertes Lernen/Blended learning.
* Mitwirkung in der Deutschlehrerausbildung, in Zusammenarbeit mit den Institutionen der Gastländer, sowie Planung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Fortbilder/innen einschließlich der Erstellung von didaktischen Materialien, Ausbau des Multiplikatorennetzwerks.
* Beratung von Erziehungsbehörden und anderen für den Deutschunterricht relevanten Partnern und Institutionen in allen Fragen, die den fremd- und fachsprachlichen Deutschunterricht betreffen (Curricula, Unterrichtsorganisation, Methodik-Didaktik, Linguistik, Literatur und Landeskunde einschließlich sprachpolitischer Fragen). In diesem Zusammenhang bei Bedarf Beratung der Lehrkräfte und Erteilung von Modellunterricht.
* Durchführung von Werbemaßnahmen für den Deutschunterricht an Schulen
* Verwaltung und Organisation von Stipendienprogrammen

Sie bringen dafür folgende Voraussetzungen mit:

* Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (bevorzugt in Germanistik/DaF oder einer modernen Fremdsprache)
* Möglichst Lehrbefähigung Sekundarstufe 1 und 2 (darunter mindestens eine moderne Fremdsprache oder Deutsch)
* Ausbildung und Unterrichtspraxis von mindestens einem Jahr im Fach Deutsch als Fremdsprache, möglichst auch
* Erfahrung im Unterricht für Schüler (Sprachassistentenprogramm o. ä.)
* Aktueller Kenntnisstand zur Methodik/Didaktik von Deutsch als Fremdsprache
* Erfahrung in Fortbildungsdidaktik, Projektarbeit, Netzwerkarbeit und Multiplikatorenschulung
* Kenntnis von Microsoft Office
* Erfahrung im Einsatz elektronischer Medien im Unterricht und in der Lehrerfortbildung
* Russischkenntnisse erwünscht
* Interkulturelle Erfahrung durch einen Auslandsaufenthalt
* Bereitschaft zu Dienstreisen
* Hohe Belastbarkeit
* Ausgeprägte soziale Kompetenz und hohe Bereitschaft zur Teamarbeit
* Interkulturelle Kompetenz und Verhandlungsgeschick

Wir bieten:

* Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD), Entgeltgruppe E13 oder der entsprechenden Besoldungsstufe als beamtete Lehrkraft
* Eine monatliche Mietzuwendung
* Eine Umzugspauschale
* Reisekostenpauschalen
* Anlassbezogen: Reisebeihilfen, Schulbeihilfen

Die Zusatzleistungen richten sich nach den Richtlinien der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).

Weitere Informationen und andere Stellenangebote für Experten für Unterricht finden Sie auf unserer Homepage www.goethe.de unter der Rubrik "über uns"/Stellenangebote/Experten für Unterricht. Lehrkräfte aus dem Schuldienst richten bitte eine Zweitschrift über den Dienstweg an Ihr zuständiges Ministerium. Aus formalen Gründen können wir nur Bewerber/innen berücksichtigen, die einen Wohnsitz in Deutschland sowie die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedsstaates nachweisen können.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form und mit Nennung der Referenznummer A6190600 spätestens zum 15. August 2010 an: Bewerbungen@goethe.de

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Frau Irmtraut Hubatsch zur Verfügung, Leiterin des Bereichs Personalplanung und Personalbetreuung:Irmtraut.Hubatsch@goethe.de

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Bewerbungsverfahren auf unserer Internetseite unter www.goethe.de

Thursday, June 03, 2010

GOETHE-INSTITUT: Georgien: die Kunstszene in Tbilissi – von Nino Tschogoschwili (goethe.de)


Das Schicksal der Stadt wurde im Wesentlichen durch ihre geopolitische Lage prädestiniert. In unterschiedlichen historischen Epochen lockte die Seidenstraße, die Okzident und Orient verband, die Karawanenroute, die Landmagistrale zum näheren Osten, Eroberer, Kaufleute und Länderentdecker an …

Das Zusammenleben vom Osten und Westen, die Koexistenz unterschiedlichter Kulturen prägten die eigenartige multikulturelle Landschaft und besondere eigenständige Atmosphäre der Stadt. Im 19. Jahrhundert versuchten zahlreiche Wanderer, Schriftsteller und Künstler den Charakter der Stadt um zu begreifen, zu verstehen, zu erforschen und zu studieren. In den 1910er- und den 1920er-Jahren entsteht in Tbilissi ein eigenartiges Zentrum der Avantgardekunst. Die 1918 von russischen und georgischen Dichtern und Avantgardekünstlern gegründete Gruppe „41°“ betonte, dass Tbilissi an den gleichen geografischen Breiten liegt, wie Istanbul, Rom, Barcelona, Chicago … Die Kunst, die sich heute in Tbilissi entfaltet, beherbergt jahrhundertlange georgische Kulturtraditionen und gleichzeitig enthalten Anklänge an heutige Realität.

Die Entfaltung der zeitgenössischen georgischen Kultur wird durch Prozesse geprägt, die sich im Land in den letzten zwanzig Jahren entwickeln. Die Ereignisse seit 1989 – politische und soziale Krisen – werden natürlich durch Kunst reflektiert. Mehrere Künstler mussten das Land verlassen. Immerhin ist das Kulturleben in Tbilissi nicht abgeglüht. Die Öffnung der Grenzen förderte Informationsaustausch und neue Verbindungen. Die noch zu Sowjetzeiten eingerichteten Institutionen wurden den zeitgenössischen Herausforderungen nicht mehr gerecht. Oftmals wurden sie durch private Initiativen oder Nichtregierungsorganisationen abgelöst. Internationale Organisationen zur Förderung des interkulturellen Austauschs und von Kunstprojekten (Goethe-Institut Georgien, British Council, Centre Culturel Francais, SDC – Swiss Agency for Development and Cooperetion u. a. m.) nahmen in Georgien ihre Aktivitäten auf.

Es gab internationale Austauschprogramme wie zum Beispiel das Internationale Austausch- und Ateliersprogramm Region Basel (iaab), an dem von 1991 bis 2008 einige Dutzende schweizerische, georgische und deutsche Künstler teilnehmen konnten. Die entstandenen Kontakte wuchsen zu Freundschaften und Kooperationen, was eine Reihe internationale Projekte zum Leben gerufen hat („Apendix“ – internationale Ausstellung der zeitgenössischen Kunst 2003; „Research Without Bounderies: Curating and Cultural Exchange innthe Intercultural Age“ 2004 u. a.). Seit 2007 wird die georgische Kultur durch das Programm des Ministeriums für Kultur Georgiens „Georgische Saison“ (www.georgianseason.ge ) gefördert, dank dessen markante Projekte georgischer Künstler realisiert wurden (Pavillons Georgiens 52 und 53 an der Artbiennale Venedig; „Atmosphäre 41° City“, Siemens, Senat Gallery Istanbul 2007; „Vojage a Tbilissi“, Musée des Beau-Arts de Nantes 2008, „Born in Georgia“, Cobra Muzeum 2009 u. a.).

Heute entfalten sich in der Kunst Georgiens unterschiedliche Tendenzen. Künstler von heute greifen zu unterschiedlichen Medien und beteiligen sich an internationalen Kunstprojekten, obwohl mehrere Fragen immer noch offen bleiben. Um die Kunstszene von Tbilissi kennenzulernen, braucht man gewisse Zeit und Kontakt zur Szene. Zeitgenössische Kunst befindet sich vorwiegend in Künstler-Ateliers, nicht in Galerien oder Museen. Bis heute gibt es in Tbilissi leider kein Zentrum für zeitgenössische Kunst, einen Ort, wo Materialien gesammelt wären, die neuste Kunstgeschichte reflektieren würden, und wo Wechselausstellungen organisiert würden. Weder das staatliche System der Galerien, noch das private sind reif genug. Trotz allem gibt es in Tbilissi einige Standorte, wo zeitgenössische Kunstprojekte verwirklicht werden.

Der besonders wichtige Standort, der sich seit Jahren bei dem an die zeitgenössische Kunst interessierten Publikum bewährt hat, und regionale wie auch internationale Projekte aufnimmt, ist Karvasla (Karavan-Saray) – das Museum für Geschichte Tbilissi (ein Teil des Nationalmuseums Georgiens) im historischen Gebäude eines Karavan-Gasthauses. Im ersten Obergeschoß befinden sich um den Innenhof herum die Räume für Wechselausstellungen.

Die Nationalgalerie (Nationalmuseum Georgiens), die für Wechselexpositionen geeignet ist, ist wegen der Renovierung und Sanierung vorübergehend geschlossen. Sie wurde 1855–1888 als ein Museumsgebäude erbaut. Sein Architekt ist Albert Salzman, der in Tbilissi geborene Deutsche. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Nationalgalerie auf dem Prospekt Rustaveli zum unmittelbaren Akteur und Schauplatz aller bedeutenden künstlerischen Begebenheiten. Seit Jahren wartet die Öffentlichkeit in Tbilissi auf die Neueröffnung der Nationalgalerie.

Was das Museum für Künste anbetrifft (das Nationale Museum Georgiens) mit seinen zahlreichen unikalen Expositionsobjekten – wie die goldene Schatzkammer, christliche Kunst des Mittelalters, Orientale Kunst, zwei Porträtschulen: Kadsharskaja und die von Tbilissi, das Werk von Pirosmani und die Moderne georgischer Künstler, so nimmt es heute eine Picasso-Ausstellung auf.

In Tbilissi funktioniert eine Zahl kleinerer Galerien, die meistens zentral liegen („Arsi“, „Vernissage“, `Hobby~ u.a.) Einige Galerien, Ausstellungsräume und Artcafes, die sich einst durch ihre interessanten Projekte bemerkbar gemacht hatten, mussten wegen finanziellen Problemen und ungenügender Entwicklung des Kunstmarktes schließen. Die meisten bestehenden Galerien haben einen Saloncharakter und stellen hauptsächlich mit kommerziellen Zielen aus. In der historischen und lebhaften Chardin-Straße liegen zwei kleineren Galerien – „Galerie Baya“ – eine der ältesten, und „Akademie+“ (die Galerie der staatlichen Akademie der Künste Tbilissi) – seit letzten Monaten realisiert die Galerie das Projekt „Freier Raum“ und ermöglicht den Studenten der Akademie der Künste und jungen Künstlern, ihre Arbeiten mietefrei auszustellen.

Seit zwei Jahren wird in Tbilissi „Artisterium“ – International Exhibition of Contemporary Art, „Modus Operandi – In Quest of a Different Way“ (www.artisterium.org ) veranstaltet. Diese Ausstellung umfasste im letzten Jahr beinahe alle Ausstellungsstandorte der Stadt und bekam ein gutes Echo. Im letzten Jahr wurde in Tbilissi die Vereinigung junger Kunstforscher und Künstler „Archidrom“ gegründet – das Archiv der zeitgenössischen Kunst, das regelmäßige Präsentationen der Künstler von heute veranstaltet.

Es sei zu bekräftigen, dass das Fehlen eines Museums oder eines Zentrums für zeitgenössische Kunst sowie der Mangel an aktuell orientierten Ausstellungsstandorten die Präsentation der zeitgenössischen Weltkunst und ihre Bekanntmachung für das Publikum erschweren, was das Kommunizieren von und das Interesse an aktueller Kunst hindert. Offensichtlich ist auch der Mangel an Kulturmanager und -Kuratoren, die ausgebildet und den Herausforderungen von heute gewachsen sind. Man kann wohl sagen, dass die georgische Kunstszene immer noch nach ihrem Weg und Niederlassungsort im lokalen wie auch globalen Raum der zeitgenössischen Kunst sucht.
+++

Sunday, January 03, 2010

FILM: Keinen Schritt zurück? " Warum Stalin immer noch in Wolgograd steckt.(trialog-online.org)

Am 10.01.2010, 18.00 Uhr gibt es den Dokumentarfilm "Keinen Schritt zurück? Warum Stalin immer noch in Wolgograd steckt" im Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin zu sehen.

Der Film ist im Rahmen des Projekts "Mythos Stalingrad - Modernes Wolgograd. Erinnerung im Objektiv" entstanden (Regie: Simon Wordtmann). Er beschäftigt sich mit deutsch-russischer
Erinnerungskultur und der Frage, ob und wie sich diese verändern wird, wenn die Erlebnisgeneration den nachfolgenden Generationen nicht mehr aus erster Hand von ihren Erinnerungen an die Kriegszeit erzählen kann.


Der Eintritt ist frei. Getränke gibt es zu fairen Preisen an der Kino-Bar. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher und eine spannende Diskussion!

Anna Brixa und Irina Rubina,
Projektleiterinnen "Mythos Stalingrad - Modernes Wolgograd. Erinnerung im Objektiv"

Trailer >>>

Mehr Infos zum Projekt >>>

Zu den Projektergebnissen >>>

Wer Wolgograd sagt, muss auch Stalingrad sagen. An kaum einem anderen Ort der Welt ist der Zweite Weltkrieg wohl heute noch derart präsent wie in dieser russischen Stadt an der Wolga, die erst 1961 ihren neuen Namen bekam. Bekannt bleibt sie dennoch als Stalingrad, wo der
Befehl "Keinen Schritt zurück!" zur bitteren Angriffstaktik russischer Kriegsführung wurde. Als viele Jahre danach - im Mai 2009 - Tausende zu den jährlichen Siegesfeierlichkeiten am Fuße der Mutter Heimat zusammen strömen, zeigt sich, wie sehr Stalin auch heute noch in Wolgograd steckt.


Dieser Film nimmt Sie mit an den Ort, wo einst die Schlacht um Stalingrad zu einem der grausamsten Höhepunkte des Zweiten Weltkriegs wurde. Er fragt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und auch alte Menschen, die diese Zeit noch selbst miterlebt haben, wie es um die
Zukunft der Erinnerung steht - und was ihnen dieser 9. Mai, der "Tag des Sieges über das faschistische Deutschland", bedeutet. Im deutsch-russischen Dialog zeigt sich außerdem, wie sehr Wahrnehmung und Denkweisen über Vergangenes durch Kultur und Gesellschaft geprägt
sind.


Regie: Simon Wordtmann
Kamera: Ragna Vogel und Simon Wordtmann
Musik: Evgeny Beleninov, Andrej Lakisov, Simon Wordtmann
Untertitel: Irina Rubina, Anna Brixa und Simon Wordtmann
Länge: ca. 55 Minuten
Russland/Deutschland 2009


Das Projekt wurde gefördert von der Friedrich-Ebert Stiftung Moskau, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, dem Goethe-Institut München und dem Verein Jugend International.

Friday, October 09, 2009

KUNST: Das Goethe-Institut beim Artisterium 2009/Internationale Ausstellung für zeitgenössische Kunst (artisterium.org)

große version: click auf das foto

vielleicht weiß Du, dass von 16. - 18.10.09 findet in Tbilissi "Artisterium 2009/Internationale Ausstellung für zeitgenössische Kunst", schon das zweite Mal.
Das Goethe-Institut ist wie im letzten Jahr Mitveranstalter und präsentiert ein eigenes Programm: Performance und Videopräsentation von Nezaket Eckici, Holzskulpturen von Hans Scheib und Präsentation des neuen ARTLOOP Magazins über deutsche zeitgenössische Kunst.

www.artisterium.org

www.goethe.de/ins/ge/tif

Tuesday, July 07, 2009

AUSSTELLUNG: 1989–2009: Bewegte Welt – Erzählte Zeit; 11.07.–13.09.2009 (adk.de)

Eröffnung: 10.07.2009 / 18 Uhr
Akademie der Künste / Berlin-Tiergarten
Hanseatenweg

photo: Alevtina Kakhidze: Ich kann ein Mädchen mit blauen Augen sein, 2005. Video (zweiteilig) © Alevtina Kakhidze

Die von den Goethe-Instituten der Region Osteuropa/Zentralasien organisierte Ausstellung zeigt in 16 fotografischen und filmischen Arbeiten aus Russland, der Ukraine, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Deutschland, wie die seit dem Mauerfall 1989 sich dynamisierenden Wandlungsprozesse künstlerisch wahrgenommen und gedeutet werden. Sie richtet ihr Augenmerk auf die Art und Weise des künstlerischen Erzählens über diese »bewegte« Zeit und begreift sich als empirische Annäherung an ein komplexes Thema. Im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit Familie wie in der fotografischen Langzeitbetrachtung von Christian Borchert und in der Serie von Irina Abzhandadze. Andere Künstler wie Erbossyn Meldibekov, Vladimir Kuprijanov und Igor Savchenko verwenden Fotos aus alten Familienalben als künstlerisches Ausgangsmaterial, das Gedanken über die Rolle des Mediums in privaten und gesellschaftlichen Kontexten impliziert. Weitere Arbeiten setzen sich mit der Frage der hybriden postsowjetischen Identität, mit dramatischen urbanen und sozialen Veränderungen sowie mit Ritualen der Macht auseinander.Der Ausstellungseröffnung schließt sich ein Gespräch mit Jule Reuter, Erbossyn Meldibekov, Koka Ramishvili, Tina Bara und Anna Gor an.

Informationen unter www.goethe.de/bewegtewelt

20 Uhr / Studio / Künstlergespräch mit Tina Bara, Erbossyn Meldibekov, Koka Ramishvili, Jule Reuter und Olesya Ostrovska-Lyuta
Moderation: Felix Hoffmann (C/O Berlin)

1989–2009: Bewegte Welt – Erzählte Zeit

ZEITGENÖSSISCHE FOTOGRAFIE UND VIDEOKUNST aus Russland, der Ukraine, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Deutschland // 11.07.–13.09.2009

IRINA ABZHANDADZE (Georgien), VIKTOR AN (Usbekistan), TALGAT ASYRANKULOV (Kirgisistan), TINA BARA / ALBA D’URBANO (Deutschland, Italien), CHRISTIAN BORCHERT (Deutschland), OLGA CHERNYSHEVA (Russland), SHAILO DJEKSHENBAEV (Kirgisistan), ALEVTINA KAKHIDZE (Ukraine), VLADIMIR KUPRIJANOV (Russland), VIKTOR MARUSHCHENKO (Ukraine), ERBOSSYN MELDIBEKOV / NURBOSSYN ORIS (Kasachstan), KOKA RAMISHVILI (Georgien), IGOR SAVCHENKO (Belarus), OKSANA SHATALOVA (Kasachstan)

Akademie der Künste // Hanseatenweg 10 / 10557 Berlin / Di–So 11–20 Uhr

Kuratorin: Dr. Jule Reuter (Berlin) in Zusammenarbeit mit Kuratorinnen und Kuratoren der beteiligten Länder. // Eine Ausstellung der Goethe-Institute der Region Osteuropa/Zentralasien, in Partnerschaft mit der Akademie der Künste, Berlin.


Quelle: http://www.adk.de/